Ja, in Johannesburg, in Afrika ist Gott der König. Beichten ist ein Genuss! Jawohl, Himmel ist dort, wo zwischenmenschliche Beziehungen funktionieren! Ohne Grund glücklich sein!!
Ich möchte sehr gerne in eurer Mitte sein! Der Hauptgrund aller Beziehungsprobleme ist, dass Gott in der Beziehung fehlt. Das sieht man bei Beziehungen zwischen Freunden, aber auch besonders bei Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau. Ist keiner der beiden Partner bekehrt, ist es nicht von Gott gesegnet und die Tür für die Sünde ist weit geöffnet. Aber auch wenn einer der Partner bekehrt ist und der andere nicht, ist die Verführung zur Sünde groß und eine Ordnung, wie sie Gott in der Ehe vorgesehen hat, ist gefährdet.
Ist ein Mann nicht bekehrt, wird er nicht die von ihm geforderte Rolle als Haupt der Familie einnehmen können und er wird die Familie nicht im Glauben führen. Ist eine Frau nicht bekehrt, wird sie sich ihrem Mann nicht unterordnen und sie wird ihre Kinder nicht im Glauben erziehen. Paulus sagte: "Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich's gebührt im Herrn! Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie!" Kol 3, 18-19
Wenn man nicht in so einer Beziehung ist, sollte man es vermeiden so eine Beziehung einzugehen. Wenn man aber bereits in so einer Beziehung ist, dann ist es natürlich schwer, weil man niemanden zum Glauben zwingen kann. Man kann sein Bestes versuchen und für den Partner beten, dabei sollte man aber immer ehrlich zu sich selber und realistisch sein. Denn irgendwann muss Gott in der Mitte eurer Beziehung sein, denn das ist Gottes Wille. Das Ziel einer Beziehung ist die Ehe und eine Ehe ohne Gott macht keinen Sinn.
Himmel ist dort, wo zwischenmenschliche Beziehungen funktionieren!
Pope Francis and the Grand Imam of Al-Azhar, Ahmed el-Tayeb,
sign a Document on Human Fraternity for World Peace and Living Together, during a Global Conference on the topic in Abu Dhabi. The official English-language text of the Document is below:
Papst Franziskus und der große Imam von Al-Azhar, Ahmed al-Tayeb,
unterzeichneten auf einer Weltkonferenz zu diesem Thema in Abu Dhabi das Dokument über menschliche Geschwisterlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben. Der offizielle englische Text (ins deutsche übersetzt) des Dokuments ist nachfolgend:
INTRODUCTION
Faith leads a believer to see in the other a brother or sister to be supported and loved. Through faith in God, who has created the universe, creatures and all human beings (equal on account of his mercy), believers are called to express this human fraternity by safeguarding creation and the entire universe and supporting all persons, especially the poorest and those most in need.
EINFÜHRUNG
Der Glaube führt den Gläubigen dazu im anderen einen Bruder oder eine Schwester zu sehen, der unterstützt und geliebt werden soll. Durch den Glauben an Gott, der das Universum, die Geschöpfe und alle Menschen erschaffen hat, sind die Gläubigen aufgerufen, diese menschliche Geschwisterlichkeit durch den Schutz aller Lebewesen und des ganzen Universums sowie die Hilfe gegenüber allen Personen – insbesondere den Ärmsten und den am meisten Hilfebedürftigen – Ausdruck zu verleihen.
From our fraternal and open discussions, and from the meeting that expressed profound hope in a bright future for all human beings, the idea of this Document on Human Fraternity was conceived. It is a text that has been given honest and serious thought so as to be a joint declaration of good and heartfelt aspirations. It is a document that invites all persons who have faith in God and faith in human fraternity to unite and work together so that it may serve as a guide for future generations to advance a culture of mutual respect in the awareness of the great divine grace that makes all human beings brothers and sisters.
Aus unseren brüderlichen und offenen Diskussionen und aus dem Treffen, dass die innige Hoffnung auf eine helle Zukunft für alle Menschen besteht, ist die Idee dieses Dokuments über die menschliche Brüderlichkeit entstanden. Es ist ein Text, der auf ehrlichen und ernsten Gedanken beruht, in Form einer gemeinsamen Deklaration der guten und herzlichen Bestrebungen. Es ist ein Dokument, das alle Menschen, die Glauben an Gott und an die menschliche Geschwisterlichkeit haben, sich zu vereinen und zusammenzuarbeiten, so dass dies als Richtlinie für zukünftige Generationen diene, um eine Kultur des gegenseitigen Respekts im Bewusstsein der großen göttlichen Barmherzigkeit, die alle Menschen zu Brüdern und Schwestern macht, zu nähren.
DOCUMENT:
In the name of God who has created all human beings equal in rights, duties and dignity, and who has called them to live together as brothers and sisters, to fill the earth and make known the values of goodness, love and peace;
DOKUMENT:
Im Namen Gottes, der alle Menschen gleich an Rechten, Pflichten und Erhabenheit geschaffen hat, und der die Menschen dazu aufgerufen hat, alle zusammen als Brüder und Schwestern zu leben, um die Erde zu füllen und um die Werte von Güte, Liebe und Frieden bekannt zu machen;
In the name of innocent human life that God has forbidden to kill, affirming that whoever kills a person is like one who kills the whole of humanity, and that whoever saves a person is like one who saves the whole of humanity;
Im Namen unschuldigen Lebens, das Gott zu töten untersagt hat, sei bekräftigt, dass wer immer jemanden tötet, eine Person ist, die die gesamte Menschheit auslöscht, und dass wer immer einen Menschen rettet, eine Person ist, die die gesamte Menschheit rettet;
In the name of the poor, the destitute, the marginalized and those most in need whom God has commanded us to help as a duty required of all persons, especially the wealthy and of means;
Im Namen der Armen, der Not leidenden, der Ausgegrenzten und jener Bedürftigsten, denen zu helfen Gott allen Menschen als Pflicht aufgetragen hat, besonders den Reichen und Besitzenden;
In the name of orphans, widows, refugees and those exiled from their homes and their countries; in the name of all victims of wars, persecution and injustice; in the name of the weak, those who live in fear, prisoners of war and those tortured in any part of the world, without distinction;
In the name of peoples who have lost their security, peace, and the possibility of living together, becoming victims of destruction, calamity and war;
Im Namen der Waisen, Witwen, Flüchtlinge und jener die aus ihrer Heimat und ihren Ländern verstoßen wurden; im Namen aller Opfer von Krieg, Verfolgung und Ungerechtigkeiten; im Namen der Schwachen, jener, die in Angst leben, der Kriegsgefangenen und jener, die an irgendeinem Ort der Welt gefoltert werden, ohne Differenzierung;
Im Namen von Völkern, die ihre Sicherheit verloren haben, ihren Frieden und die Möglichkeit zusammen zu leben, als Opfer von Zerstörung, Unglück und Krieg;
In the name of human fraternity that embraces all human beings, unites them and renders them equal;
Im Namen menschlicher Brüderlichkeit, die alle menschlichen Wesen umfasst, vereint und einander ebenbürtig macht;
In the name of this fraternity torn apart by policies of extremism and division, by systems of unrestrained profit or by hateful ideological tendencies that manipulate the actions and the future of men and women;
Im Namen dieser Geschwisterlichkeit, die mithilfe von politischem Extremismus und politischer Spaltung, durch Systeme hemmungslosen Profits oder mittels ideologischer Tendenzen, die Hass schüren und das Handeln und die Zukunft von Männern und Frauen manipulieren;
In the name of freedom, that God has given to all human beings creating them free and distinguishing them by this gift;
In the name of justice and mercy, the foundations of prosperity and the cornerstone of faith;
Im Namen des Friedens, den Gott allen menschlichen Wesen mitgegeben hat, sie mittels dieses Geschenks als freie Wesen erschaffend und dadurch unterscheidend;
Im Namen der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit, den Fundamenten des Wohlstands und dem Eckpfeiler des Glaubens;
In the name of all persons of good will present in every part of the world;
Im Namen aller Menschen, die guten Willens sind, an jedem Ort der Welt;
In the name of God and of everything stated thus far; Al-Azhar al-Sharif and the Muslims of the East and West, together with the Catholic Church and the Catholics of the East and West, declare the adoption of a culture of dialogue as the path; mutual cooperation as the code of conduct; reciprocal understanding as the method and standard.
Im Namen Gottes und allem bisher Erwähntem; Al-Azhar al-Sharif und die Muslime des Ostens und des Westens, gemeinsam mit der Katholischen Kirche und den Katholiken des Ostens und des Westens, erklären die Annahme einer Kultur des Dialogs als den Pfad; wechselseitige Kooperation als Verhaltensregel; gegenseitiges Verständnis als Methode und Standard.
We call upon intellectuals, philosophers, religious figures, artists, media professionals and men and women of culture in every part of the world, to rediscover the values of peace, justice, goodness, beauty, human fraternity and coexistence in order to confirm the importance of these values as anchors of salvation for all, and to promote them everywhere.
Wir rufen Intellektuelle, Philosophen, religiöse Persönlichkeiten, Künstler, Medienexperten, Männer und Frauen der Kulturen aus aller Welt, die Werte des Friedens, der Gerechtigkeit, Güte, Schönheit, Brüderlichkeit und Koexistenz wiederzuentdecken, um diese Werte dann allen als Rettungsanker weiterzureichen und sich für diese allerorts einzusetzen.
This Declaration, setting out from a profound consideration of our contemporary reality, valuing its successes and in solidarity with its suffering, disasters and calamities, believes firmly that among the most important causes of the crises of the modern world are a desensitized human conscience, a distancing from religious values and a prevailing individualism accompanied by materialistic philosophies that deify the human person and introduce worldly and material values in place of supreme and transcendental principles.
Diese Deklaration, entstanden aus reiflicher Betrachtung unserer gegenwärtigen Realität, ihre Erfolge begutachtend und in Solidarität mit den Leidenden, den Katastrophen und Unglücken, glaubt fest daran, dass unter den wichtigsten Ursachen der Krisen in der modernen Welt ein desensibilisiertes menschliches Bewusstsein, ein Distanzieren von religiösen Werten und ein ausgeprägter Individualismus, zu finden ist, begleitet von materialistischen Philosophien, die den Menschen selbst vergöttern und die weltliche materielle Werte anstelle von höheren und transzendenten Prinzipien setzen.
It is clear in this context how the family as the fundamental nucleus of society and humanity is essential in bringing children into the world, raising them, educating them, and providing them with solid moral formation and domestic security. To attack the institution of the family, to regard it with contempt or to doubt its important role, is one of the most threatening evils of our era.
In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass die Familie als grundlegender Kern der Gesellschaft und der Menschheit notwendig ist, um Kinder in die Welt zu bringen, sie aufzuziehen, zu erziehen und ihnen eine solide moralische Bildung und häusliche Sicherheit zu geben. Die Institution der Familie anzugreifen, sie mit Verachtung zu betrachten oder an ihrer wichtigen Rolle zu zweifeln, ist eines der bedrohlichsten Übel unserer Zeit.
We affirm also the importance of awakening religious awareness and the need to revive this awareness in the hearts of new generations through sound education and an adherence to moral values and upright religious teachings. In this way we can confront tendencies that are individualistic, selfish, conflicting, and also address radicalism and blind extremism in all its forms and expressions.
Wir bekräftigen auch die Wichtigkeit des Erweckens des religiösen Bewusstseins und die Notwendigkeit, dieses Bewusstsein in den Herzen der neuen Generationen durch eine solide Ausbildung und die Einhaltung moralischer Werte und aufrechter religiöser Lehren wiederzubeleben. Auf diese Weise können wir individualistischen, egoistischen und konfliktträchtigen Tendenzen, Radikalismus und blindem Extremismus in all seinen Formen und Ausdrucksformen entgegenwirken.
This Document, in accordance with previous International Documents that have emphasized the importance of the role of religions in the construction of world peace, upholds the following:
Diese Erklärung, im Einklang mit vorhergehenden internationalen Erklärungen, welche die Bedeutung der Rolle der Religionen für die Schaffung des Weltfriedens betonen, attestiert das Folgende:
– The firm conviction that authentic teachings of religions invite us to remain rooted in the values of peace; to defend the values of mutual understanding, human fraternity and harmonious coexistence; to re-establish wisdom, justice and love; and to reawaken religious awareness among young people so that future generations may be protected from the realm of materialistic thinking and from dangerous policies of unbridled greed and indifference that are based on the law of force and not on the force of law;
– Die feste Überzeugung, dass authentische Religionslehren uns einladen, in den Werten des Friedens verwurzelt zu bleiben; die Werte des gegenseitigen Verständnisses, der menschlichen Brüderlichkeit und des harmonischen Zusammenlebens zu verteidigen; Weisheit, Gerechtigkeit und Liebe wieder herzustellen; und das religiöse Bewusstsein unter jungen Menschen wiederzuerwecken, damit zukünftige Generationen vor dem Reich des materialistischen Denkens und vor einer gefährlichen Politik ungezügelter Gier und Gleichgültigkeit die auf dem Gesetz der Kraft und nicht auf der Kraft des Gesetzes beruht; geschützt werden können;
– Justice based on mercy is the path to follow in order to achieve a dignified life to which every human being has a right;
– Gerechtigkeit, die auf Barmherzigkeit beruht, ist der Weg, dem man folgen muss, um ein würdiges Leben zu erreichen, auf das jeder Mensch ein Recht hat.
– Dialogue, understanding and the widespread promotion of a culture of tolerance, acceptance of others and of living together peacefully would contribute significantly to reducing many economic, social, political and environmental problems that weigh so heavily on a large part of humanity;
– Dialog, Verständnis und die weit verbreitete Förderung einer Kultur der Toleranz, der Akzeptanz anderer und des friedlichen Zusammenlebens würden erheblich dazu beitragen, viele wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische und ökologische Probleme zu lösen, die einen großen Teil der Menschheit so sehr belasten;
– Dialogue among believers means coming together in the vast space of spiritual, human and shared social values and, from here, transmitting the highest moral virtues that religions aim for. It also means avoiding unproductive discussions;
– Dialog unter Gläubigen bedeutet, dass man in dem weiten Raum spirituellen, menschlichen und gemeinsamen gesellschaftlichen Werte zusammenkommt, und von hier aus die höchsten moralischen Tugenden weitervermittelt, denen die Religion anstrebt. Es bedeutet auch, unproduktive Diskussionen zu vermeiden;
– The protection of places of worship – synagogues, churches and mosques – is a duty guaranteed by religions, human values, laws and international agreements. Every attempt to attack places of worship or threaten them by violent assaults, bombings or destruction, is a deviation from the teachings of religions as well as a clear violation of international law;
– Der Schutz von Kultusorten – Tempeln, Kirchen und Moscheen – ist eine von den Religionen, menschlichen Werten sowie gesetzlich und durch internationale Abkommen garantierte Pflicht. Jeglicher Versuch, Kultusorte anzugreifen oder sie durch Attentate, Explosionen oder Demolierung zu bedrohen, weicht von den Lehren der Religionen ab und verletzt ebenso klar internationales Recht;
The concept of citizenship is based on the equality of rights and duties, under which all enjoy justice. It is therefore crucial to establish in our societies the concept of full citizenship and reject the discriminatory use of the term minorities which engenders feelings of isolation and inferiority. Its misuse paves the way for hostility and discord; it undoes any successes and takes away the religious and civil rights of some citizens who are thus discriminated against;
Das Konzept der Staatsbürgerschaft basiert auf der Gleichheit der Rechte und Pflichten in deren Schatten alle Gerechtigkeit genießen. Daher ist Einsatz nötig, um in unseren Gesellschaften das Konzept der vollständigen Bürgerrechte zu beschließen und auf den diskriminierenden Gebrauch des Begriffs Minderheiten zu verzichten. Dieser trägt den Samen der Isolation und von Minderwertigkeitsgefühlen in sich und ebnet den Boden für Feindseligkeit und Zwietracht und entzieht einigen Bürgern die Errungenschaften der Religionsfreiheit und der Zivilrechte und diskriminiert diese.
– The protection of the fundamental rights of children to grow up in a family environment, to receive nutrition, education and support, are duties of the family and society. Such duties must be guaranteed and protected so that they are not overlooked or denied to any child in any part of the world. All those practices that violate the dignity and rights of children must be denounced. It is equally important to be vigilant against the dangers that they are exposed to, particularly in the digital world, and to consider as a crime the trafficking of their innocence and all violations of their youth;
– Die Familie und die Gesellschaft sind darauf verpflichtet Grundrechte von Kinder auf Familienumgebung, Ernährung, Bildung und Unterstützung zu schützen. Solche Pflichten müssen garantiert und geschützt werden, damit sie keinem Kind in der ganzen Welt übersehen oder verweigert werden. Jede Praktik, die die Würde und die Rechte der Kinder verletzt, muss angeprangert werden. Ebenso wichtig ist es, die Gefahren im Auge zu behalten, denen sie besonders in der digitalen Welt ausgesetzt sind – und den Handel mit ihrer Unschuld und jede Verletzung ihrer Kindheit als Verbrechen zu betrachten.
– The protection of the rights of the elderly, the weak, the disabled, and the oppressed is a religious and social obligation that must be guaranteed and defended through strict legislation and the implementation of the relevant international agreements.
Der Schutz der Rechten von alten, schwachen, behinderten und unterdrückten Menschen ist eine religiöse und gesellschaftliche Verpflichtung, die durch strenge Gesetze und die Durchführung von relevanten internationalen Abkommen garantiert und verteidigt werden muss.
Al-Azhar and the Catholic Church ask that this Document become the object of research and reflection in all schools, universities and institutes of formation, thus helping to educate new generations to bring goodness and peace to others, and to be defenders everywhere of the rights of the oppressed and of the least of our brothers and sisters.
Al-Azhar und die katholische Kirche möchten, dass dieses Dokument zu Objekt der Forschung und Reflexion in Schulen, Universitäten und Formationsinstitutionen wird, und dass es somit hilft, neue Generationen dazu zu erziehen um Güte und Friede an die Anderen zu bringen, und um überall Verteidiger der Rechte des Unterdrückten und des kleinsten unserer Brüdern und Schwestern zu werden.
In conclusion, our aspiration is that:
this Declaration may constitute an invitation to reconciliation and fraternity among all believers, indeed among believers and non-believers, and among all people of good will;
Fazit, unsere Aspiration ist folgende:
Diese Deklaration mag eine Einladung zu Abstimmung und Bruderschaft unter allen Gläubigen darstellen, tatsächlich zwischen Gläubige und Ungläubige, sowie unter allen wohlwollenden Menschen;
this Declaration may be an appeal to every upright conscience that rejects deplorable violence and blind extremism; an appeal to those who cherish the values of tolerance and fraternity that are promoted and encouraged by religions;
this Declaration may be a witness to the greatness of faith in God that unites divided hearts and elevates the human soul;
Diese Deklaration mag ein Anklang zu aufrechtes Gewissen sein, welches bedauerlich Gewalt und blind-Extremismus aufweist; ein Anklang an denen, die die Werte von Toleranz und Bruderschaft wertschätzen, die durch die Religionen gefördert und ermutigt werden.
Diese Deklaration mag zeuge an großartigkeit des Gottesglauben sein, das die Herzen vereinigt und die Seele des Menschen erhöht;
this Declaration may be a sign of the closeness between East and West, between North and South, and between all who believe that God has created us to understand one another, cooperate with one another and live as brothers and sisters who love one another.
This is what we hope and seek to achieve with the aim of finding a universal peace that all can enjoy in this life.
Abu Dhabi, 4 february 2019
Diese Deklaration mag ein Kennzeichen des Nähe zwischen Osten und Westen, zwischen Norden und Süden, und zwischen alle die daran glauben, dass der Gott uns erschaffen hat, um einander zu verstehen, kooperieren, und als Brüder und Schwestern zu leben, die einander lieben, sein.
Das ist was wir uns wünschen und bemühen zu erreichen mit dem Ziel einer universalen Friede zu finden, der Alle es in diesem Leben genießen können.
Abu Dhabi,
Document on Human Fraternity for world peace and living together: together:
Dokument über die menschliche Geschwisterlichkeit für Weltfrieden und Zusammenleben:
Von was für einen Jesus Christus Gottes Sohn unserem Herrn sprechen wir hier.
Wie viel verschiedene "Modelle" vom Jesus Christus gibt es.
Wie schaut dein Modell Jesus Christus aus.
Dann können wir uns klarer unterhalten.
GOTT REGIERT MEIN LEBEN - GOTT REGIERT AUCH DEIN LEBEN
Samenverlust des Mannes schwächt seinen Körper. Näheres im unteren Teil.
VERZEIHEN IST EIN MEDIKAMENT! Befähigung zur Evangelisation
Einem Menschen, der Gott nicht im Blick hat, wird sein naturhaftes Begehren richtungslos.
Wie ein Mensch, jeder Mensch ohne einen Gottbezug tickt! Ticke Tacka Tucka!
WENN EIN ESEL SEIN WILLST - DANN FOLGE
ANDEREN
ORIENTIERUNGSLOS NACH - SO WIE DIE
LEMMINGE!
Oder aber du fängst an, das zu lesen ...
Einem Menschen, der Gott nicht im Blick hat, wird sein naturhaftes Begehren richtungslos.
Er will, ohne zu wissen, was er will. Für ihn gilt in verschärfter Weise, was Augustinus in seinem berühmten Gebet
ausgedrückt hat:
„Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir." Wer begehrt, ohne zu wissen, was er begehren soll, richtet sein
Begehren spontan am Begehren anderer aus. Wenn er auf Menschen trifft, deren Begehren eine klare Richtung
aufweist, dann findet dadurch sein eigenes Begehren eine Orientierung. Spontan wird er das wollen, was sie
wollen
Mit René Girard, der diese Zusammenhänge umfassend erforscht hat, bezeichnen wir das Begehren, das sich am
Begehren anderer orientiert, als nachahmendes Begehren oder - mit dem altgriechischen Wort für Nachahmung -
als mimetisches Begehren oder Mimesis. Das mimetische Begehren lässt sich mit folgenden Grundsätzen
beschreiben:
Der Mensch ist ein begehrendes Wesen.
Der Mensch weiß aber nicht schon von Natur aus, was er begehren soll.
Deshalb richtet der Mensch sein Begehren spontan am Begehren anderer Menschen aus.
Weitere Infos da zu lesen !
Eseltopfweitnachrichten Intellibestmot
Ich soll bewohnbar sein für Gott! Wir sollen bewohnbar sein für Gott!
Ich bin für Gott bewohnbar! Du bist für Gott schon bewohnbar!
Wir sind schon für Gott bewohnbar!
Wir lernen von Kindesbeinen an, dass wir erst unsere Probleme lösen müssen?
Ist eine komische Sichtweise -eine Sichtweise von Menschen die keinen "Lebenshubschrauberausbildung" haben.
Du darfst trotz grosser Probleme glücklich sein,
so richtig unraubbar glücklich sein,
so tief und herzlich unraubbar glücklich sein!
Jesus lehrt uns Beten, das Vater Unser, das ist keine Pflichterfüllung und kein Zwang oder Zeiteinteilung - Beten ist wie mit einem Freund sprechen - nicht weil er es braucht, sondern wir brauchen Jesus - mit keiner pflichterfüllung - keinen Zwang -
Betet ohne Unterlass - jeden Augenblick - versuche in ständiger Verbindung mit Jesus zu sein - in jeder Minute mit Gott in Verbindung bleiben - komm Heiliger Geist - komme zu mir und bleibe in mir - jede Sekunde meine seele zu Gott aufschwingen lassen -
jeden Menschen segnen - in ständiger Verbindung mit Jesus sein - im Dialog mit Jesus bleiben - Vater Unser - wir können Gott mit Vater ansprechen - mit Gott bist immer in Gesellschaft - mit Gott hast das beste Management - Emc die Idee - Es macht Christus - Jesus Sohn Gottes - Gott hat es vor mir gegeben und Gott wird es ewig geben - Gott lebt ewig.
Radio Maria
3.11.2017
Zettel hin zur Maria schieben
Und fast alle Zettel wurden erfüllt!
Ja, Gottseidank wurde mir diese Bitte nicht erfüllt.
Danke liebe Muttergottes, daß du mir diese bitte nicht erfüllt hast.
WH Lebenshilfe:
"Persönlichkeitsauffälligkeiten (3): Herr lass Abend werden, der Morgen kommt von selber. Die depressive Persönlichkeit", mit Dr. Reinhard Pichler
Darf ich trotz grosser Probleme glücklich sein,
so richtig unraubbar glücklich sein,
so tief und herzlich unraubbar glücklich sein?
Klar doch!
Wir lernen von Kindesbeinen an, dass wir erst unsere Probleme lösen müssen,
um anschließend glücklich sein zu können.
Noch heute frägt man sich, wer für dieses "Programm" verantwortlich zeichnet.
Was war das für ein Schwachsinn!
Darf ich trotz grosser Probleme glücklich sein, so richtig unraubbar glücklich sein, so tief und herzlich unraubbar glücklich sein? Klar doch!
Matthaeus 7
…5 Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst! 6 Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.
Sprueche 9:8
Strafe den Spötter nicht, er haßt dich; strafe den Weisen, der wird dich lieben.
Sprueche 23:9
Rede nicht vor des Narren Ohren; denn er verachtet die Klugheit deiner Rede.
Sprueche 26:4
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, daß du ihm nicht auch gleich werdest.
Matthaeus 7:5
Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!
Matthaeus 15:26
Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.
Offenbarung 22:15
Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die Totschläger und die Abgöttischen und alle, die liebhaben und tun die Lüge.
Da gibt es keinen Zweifel drüber. Gott verdient es, an erster Stelle zu sein. Je mehr man darüber nachdenkt, desto klarer wird, daß wir unserem Schöpfer alles, wirklich alles verdanken. Und das ist schön. Wer mag nicht gerne einen reichen, wohlhabenden Vater haben, der einem im Leben alle Wege ebnet? Und wenn dieser Vater auch noch die freundlichste und liebevollste Person im ganzen Universum ist, dann hat man einen solchen Vater noch lieber.
Nichts anderes ist es mit Gott, unserem himmlischen Vater. Er verdient es, daß wir ihn vor alles andere setzen. Nicht unseren Sorgen. Nicht unseren Ängsten. Nicht unserer Sehnsucht nach Zweisamkeit, nicht unserem Geld, nicht unserer Gesundheit, sondern Gott sollen, dürfen und „müssen“ wir unsere größte Aufmerksamkeit schenken. „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir!“ (2. Mose / Exodus Kapitel 20, Vers 3; Menge Bibel, 1939)
Natürlich ist es in diesem irdisch-weltlichem System schnell möglich, daß wir andere Dinge die wichtigere Rolle spielen lassen. Aber korrigieren wir das immer wieder.
Es ist so: Je mehr wir Gott kennenlernen (sein Wort, die Bibel, lesen; mit ihm täglich alles bereden), desto zwangsläufiger nimmt er den wichtigsten Platz in unserem Leben ein, weil wir einfach mehr und mehr erkennen, wie herrlich unser Schöpfer ist.
„Vertraue auf den HERRN mit ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf eigene Klugheit; denke an ihn auf allen deinen Wegen, so wird er dir die Pfade ebnen.“ (Sprüche Kapitel 3, Verse 5-6; Menge Bibel, 1939)
Denken Sie über obige Zusicherung nach. Mit Gott wird alles immer einfacher und schöner und leichter. Selbst Schicksalsschläge sind leichter durchzustehen, wenn wir Gott in unserem Leben machen lassen. Er ebnet uns alle Wege.
Machen Sie sich auch klar: Gott weiß alles. Und: Gott ist perfekt. Überlegen Sie mal… und wir würden diesen perfekten, allwissenden, uns über alles liebenden himmlischen Vater nicht machen lassen? Wir wären ganz schön dumm. Also: Räumen wir Gott mehr und mehr Gewicht in unserem Leben ein; setzen wir ihn mehr und mehr dorthin, wo dieser perfekte, allmächtige, uns liebende Vater hingehört, nämlich an die erste Stelle in unserem Denken und Leben.
Auf geht’s —
Ich mag diesen Tipp: Sagen Sie morgens, wenn Sie wach werden, Gott Guten Morgen!. Nicht Ihren Sorgen. Nicht Ihren Ängsten. Nicht Ihrer Tagesplanung, sondern Ihrem Schöpfer.
All diese Dinge müssen nicht mit stundenlangen Gebeten verbunden sein. Es ist wie mit dem besten Freund. Man versteht sich einfach so. Ein kurzer Blick, ein kurzes Nicken, zwei, drei Worte, alles klar (damit man eine solche gute Beziehung haben kann, sind natürlich auch lange Gespräche / Gebete notwendig; aber fangen Sie doch einfach mal an). Also Ihr „Vielen Dank, Papa, für (…)“ ist ausreichend. Ihr „Guten Morgen, mein lieber Gott“ genügt als Anfang.
Wissen Sie, was passiert, wenn Sie Gott mehr und mehr an erste Stelle in Ihrem Leben rücken? Dies: „trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch all das andere obendrein gegeben werden.“ (Jesus in Matthäus Kapitel 6, Vers 33; Menge Bibel, 1939)
Haben Sie gelesen? Sie bekommen dann von Ihrem Vater alles mehr als reichlich, wofür sich das irdisch-weltliche System abstrampelt. Und viel Wichtigeres: Sie fühlen sich erfüllt, zu Hause, geborgen, glücklich.
Wissen Sie, wie herrlich Gott ist? So: Sie können ihn auch um seine Hilfe bitten, daß Sie ihn mehr und mehr an erste Stelle in Ihrem Leben setzen. Sagen Sie ihm: ‚Lieber Gott, helfe mir dabei, daß ich dich mehr und mehr an erste Stelle in meinem Leben setzen. Du verdienst es.‘
12.04.2016
16:30
Lebenshilfe spezial: "Kommt zu mir (5): Danken und Loben", mit P. Luc Emmerich csj, Exerzitien Gaming 2015
Länge: ~59:29 Minuten (27,23 MB)
Bei Radio Maria / unter Radiothek / Lebenshilfe / Datum suchen 12-04.2016 und kostenlos downloaden
Geschrieben von Stephan Lange
Wer kennt sie nicht, die großen Weltreligionen? Von Buddhismus, über Christentum, Hinduismus, Islam – wir leben in einer stark pluralistisch geprägten Glaubensgesellschaft. Gerade hier ist das Wort “Toleranz” überaus wichtig: Leuten, die andere Standpunkte haben als man selbst, mit vollem Respekt begegnen. Wir brauchen Toleranz! Aber trotzdem kann es ja nie schaden, die Sicht des Andersdenkenden zu kennen. Wie ticken die “Anderen”? Im Folgenden möchte ich das mal näher beleuchten, die großen Religionen im Vergleich – Gemeinsamkeiten, aber auch einen zentralen Unterschied herausarbeiten. Fangen wir also an!
Der Buddhismus gründet auf den Lehren des ersten Buddhas, Siddhartha Gautama. Er unterschiedet sich vom Christentum, Islam und Judentum im Wesentlichen in seiner Haltung gegenüber einer höher stehenden Macht. Im Buddhismus gibt es keinen persönlichen Gott, auch Buddha selbst sah sich nicht als Gott oder Gottes Gesandte. So versteht sich der Buddhismus mehr als eine Lebensart. Deshalb musste der Buddhismus lange darum kämpfen, als Religion vollständig anerkannt zu werden.
Die Lehre des Buddhas besagt, dass jeder Mensch voll von so genannten „Giften“ ist. Diese setzen sich aus Gier, Hass und Selbstsucht zusammen. Nur wer es in seinem irdigen leben schafft, diese schlechten Eigenschaften auszumerzen, wird nach dem Tod das Nirvana erfahren. Hier wird das Leben als ein „Ich-Wahn“ bezeichnet, welches man vernichten muss. Die Vier Edlen Wahrheiten des Buddhaa sind zum Einen, dass das gesamte Leben nur aus Leiden und einer Unzufriedenheit besteht. Dies beginnt mit der Geburt und endet erst mit dem Tod. Begründet wird dieses leiden etwa damit, dass man in seinem Leben oftmals mit Menschen zusammen sein muss, die man nicht leiden kann und weil man nie das erreicht, was man benötigt, um glücklich sein zu können.
Dieses menschliche Leiden kann man nur überwinden, wenn man den so genannten „Achtfachen Pfad“ befolgt. Dieser setzt sich aus rechter Erkenntnis, rechtem Handeln, rechtem Leben und Sterben, rechtes Sichversenken, rechter Achtsamkeit, rechter Gesinnung und rechtem Reden zusammen. Wer all dies befolgt, wird das Nirvana erfahren. Hierbei handelt es sich aber nicht um einen himmlischen Ort wie oftmals vermutet wird. Das Nirvana beschriebt viel mehr einen Zustand, in welchem man es geschafft hat, den „Ich-Wahn“ zu besiegen.
Das Christentum
Das Christentum basiert auf der Lehre von Jesus Christus. Jesus bezeichnete sich nicht als Prophet, sondern als Gott persönlich. Wichtigster Inhalt ist: Liebe zu Gott, und Liebe zu den Mitmenschen. Erlösung erlangt man aber nicht durch eigenes Tun, sondern allein durch die Gnade Gottes, die für jeden Menschen gilt. Es gibt gewisse Regeln, die für ein Zusammenleben vorausgesetzt werden: Gott ehren, nicht stehlen, nicht töten, nicht schlecht über andere reden. Allerdings man muss sich den Weg zum ewigen Leben, zum Himmel nicht verdienen bzw. erarbeiten. Es reicht, Ja zu sagen zur Liebe Gottes. Es reicht, Gottes Vergebung anzunehmen und auf seine Gnade zu vertrauen. «Allen gab er (Jesus) das Recht, Kinder Gottes zu werden. Allen, die an seinen Namen glauben.» (Johannes, 1, 12)
Der Hinduismus
Der Hinduismus kennt nicht nur einen einzigen Gott, sondern vielmehr eine Vielzahl an Göttern. Deshalb wird der Hinduismus auch als polytheistische Weltreligion bezeichnet. Die drei Hauptgötter und somit auch die wichtigsten im Hinduismus sind Varna, Vishnu und Shiva. Doch trotz des polytheistischen Glaubens sehen viele Hinduisten in all diesen Göttern nur die verschiedenen Gesichter eines einzigen Gottes – Brahman. Andere Hinduisten glauben heutzutage eher, dass nicht Brahman, sondern Shiva oder Vishnu der Gott ist, welcher durch andere Götter sein Gesicht bekommt.
Der Hinduismus setzt sich zudem aus verschiedenen Religionsformen zusammen. Gemeinsam haben sie aber alle den Glauben an das „ewige Weltgesetz“, das „Karma“. An das Karma knüpft sich der Glaube an die Seelenwanderung. Es sagt, dass jede in diesem Leben ausgeführte, moralisch bedeutsame Handlung das Schicksal des Lebewesens in seiner nächsten Wiederverkörperung bestimmen wird. Hat also jemand in seinem Leben Gutes getan, wird es ihm im folgenden Leben gut gehen. Nach dem Weltgesetz haben alle Lebewesen schon seit Ewigkeit bestehende Seelen, die nur die materiellen Hüllen wechseln. So geht nach dem Karma die Seele nach ihren Taten Körper ein.
Der Islam
Der Islam ist eine monotheistische Religion, die auf dem Koran gegründet ist. Muslime glauben, dass der Erzengel Gabriel dem Propheten Mohammed diese Heilige Schrift eingegeben hat. Der entscheidende Unterschied vom Islam zum Christentum besteht darin, dass die Anhänger des Islam ihren Propheten Mohammed nicht so in den Mittelpunkt rücken wie die Christen Jesus. Für sie ist der Koran wichtiger. Aus muslimischer Sicht ist Gott verborgen, vollkommen von der Schöpfung losgelöst und in keiner Hinsicht seinen Geschöpfen ähnlich.
Gott offenbart sich damit nicht selbst (sondern in einem Buch), denn er überschreitet seine Transzendenz nicht. Aus dem Wissen um Gottes Existenz ergeben sich für den Muslim Folgen: Der Mensch wird am Tag des Gerichts für seine Taten zur Rechenschaft gezogen. Nur wer es schafft, ohne Schuld und Fehler zu leben, kommt letztlich ins Paradies. Zu einem gottgefälligen Leben gehört im Islam zudem die verpflichtende Einhaltung der so genannten „Fünf Grundsäulen: Annahme und Sprechen des Glaubensbekenntnisses, tägliche Einhaltung des fünffaches Gebets, Zahlung von Almosensteuer, jährlich einmonatiges Fasten und die Pilgerfahrt nach Mekka. Muslime glauben an ein Leben nach dem Tod.
Das waren nun recht viele Informationen – und sicherlich auch nur ein Schnelldurchlauf. Als weiterführende Literatur sei daher z.B. Manfred Hutters „Die Weltreligionen“ empfohlen). Klopfen Sie meine Ausführungen aber gerne auf ihre Richtigkeit hin ab. Nicht, dass Sie nachher noch denken, dass ich Ihnen hier Unfug erzähle will. Nein, geheim sind die Informationen, was die zentralen Glaubenskerne der einzelnen Religionen sind, ja wahrlich nicht.
Und wie wir sehen, wird uns in allen der großen Weltanschauungen ein großartiges letztendliches Ziel vor Augen geführt: der Himmel, die Erlösung, die Erkenntnis, das Nirwana und dergleichen. Und religiöse Systeme – ich nehme da das christliche gar nicht aus – sind zumeist sehr gut darin, dieses Ziel in den schillerndsten Farben zu malen und uns Menschen dann zu vermitteln: „Du willst doch dahin, oder? Das schaffst du auch, wir werden dir sagen, wie es geht. Folgendes musst du einhalten, folgende Rituale musst du befolgen, folgende Regeln vollziehen. Und wenn du dich nur immer strebsam bemühst und anstrengst, dann kommst du vielleicht einmal zu diesem herrlichen Ziel.“
Im Islam müssen letztendlich die guten Taten die schlechten überwiegen, damit der Mensch die Möglichkeit hat, ins Paradies zu gelangen – sicher ist dies aber auch dann noch nicht. Der Hinduismus beschreibt in seinem Achtfachen Pfad hingegen, welches Verhalten und Handeln dazu führt, den ewigen Kreislauf des Lebens zu durchbrechen. Wer es schafft, den göttlichen Maßstäben gerecht zu werden, der wird letztlich das große Ziel erreichen. Und die Religionen haben es immer sehr gut hinbekommen, diesen Erlösungsweg aufzuzeigen, er verleiht ihnen ein nicht unwesentliches Macht- und Verfügungspotenzial. Er kann manchmal sehr beschwerlich sein, manchmal auch etwas einfach, aber der religiöse Leitfaden ist stets das Gleiche: „Tu dies und das, dann du findest die Gottheit.“ Soweit erst einmal zu unserem Vergleich der großen Weltreligionen.
In meinem Beitrag „Haben Christen die Wahrheit gepachtet?“ habe ich dafür argumentiert, dass es nun gar nicht unvernünftig, sondern hingegen durchaus vernünftig und plausibel ist, dass nicht alle und auch nicht keine, sondern eine einzige Weltanschauung richtig liegen könnte. „Aha“, denken nun manche,“jetzt wird er als überzeugter Christ irgendwie versuchen, mir diese einzige Wahrheit im christlichen Glauben weiszumachen.“ Nun, da ich die Sorge der Vereinnahmung durch andere durchaus teile, hier meine Bitte an Sie: Bleiben Sie gerne skeptisch – auch bei Gedanken, die von mir stammen. Skepsis ist gut und erwünscht, ich habe damit keinerlei Probleme, ich halte skeptisch sein sogar für eine begrüßenswerte Eigenschaft – zumindest so lange, wie es bedeutet, dass man andersartigen Gedanken zwar kritisch und distanziert gegenübersteht, aber sich diese zumindest einmal anhört, sie für sich prüft und sich daraufhin eine eigene Meinung über sie bildet.
Ich habe hingegen sehr große Probleme mit religiösen Gruppen, die allergisch auf jede Art von Nachfragen oder Kritik reagieren, ob das nun eine christliche Gruppe ist oder eine andere. Wenn ich auf eine Gruppierung träfe, die sagt: „Bestimmte Dinge darfst du nicht hinterfragen“, würde mich das sehr unruhig machen, weil ich finde, dass das ein Zeichen von Unsicherheit ist. Wenn man sich seiner Sache sicher ist, braucht man sich vor Kritik nicht zu scheuen. Und da ich als überzeugter Christ folglich davon überzeugt bin, dass es sich beim Glauben nicht um ein blindes, sondern um ein sehendes Vertrauen handelt, begrüße ich natürlich auch skeptische Rückfragen zum Glauben. Und ich bin der festen Meinung, dass Glaube gute Gründe hat, zwar nicht beweisbar, aber doch gut begründbar ist.
Kommen wir aber zurück zum Thema. Und da meine ich, dass eine objektive und vorurteilsfreie Betrachtung des oben aufgeführten Religionenvergleichs an folgender Beobachtung nicht vorbei führt: Die christliche Botschaft besagt in ihrem Kern, wie man letztendlich zu Gott gelangt, etwas vollkommen anderes als alle restlichen Religionen! Haben Sie den zentralen Unterschied bemerkt? Er lautet wie folgt: Im Gegensatz zum christlichen Glauben sagen ja alle anderen Religionen: „Tue dieses und jenes und du kommst zu Gott“. Die christliche Botschaft besagt hingegen:
„Du musst und kannst nichts tun und nichts leisten, um Gott zu gefallen. Auch wenn du noch so viel Gutes tust, so kannst du vor Gott nicht gerecht werden. Denn das eigentliche Problem ist nicht, dass du zu wenig Gutes tust, sondern das eigentliche Problem ist, dass du von Gott nichts wissen willst.“
C.S. Lewis, der berühmte irische Schriftsteller und Cambridge-Professor der Literatur, drückte das einmal wie folgt aus: „Das Schlimmste, was wir Gott angetan haben, ist, ihn in Ruhe zu lassen.“ Die christliche Botschaft sagt nämlich, dass nur derjenige Anerkennung vor Gott bekommt, der ihm vertraut, der also eine vertrauensvolle Beziehung zu Gott hat. Nicht also der, der sich Gottes Gunst durch gute Taten erworben hat. Hierzu eine kurze Geschichte:
„Zwei Männer gingen zum Beten in einen Tempel, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, (d.h. ein Vertreter der religiösen Elite zurzeit Jesu) und der andere ein Zolleinnehmer (eine Berufsgruppe, die damals als sehr unehrlich galt). Der Pharisäer stellte sich selbstbewusst hin und betete: ›Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie die übrigen Menschen – ich bin kein Räuber, kein Betrüger und kein Ehebrecher, und ich bin auch nicht wie jener Zolleinnehmer dort. Ich faste zwei Tage in der Woche und gebe den Zehnten von allen meinen Einkünften.‹ Der Zolleinnehmer dagegen blieb in weitem Abstand stehen und wagte nicht einmal, aufzublicken. Er schlug sich an die Brust und sagte: ›Gott, vergib mir sündigem Menschen meine Schuld!‹“
Und nachdem Jesus seinen Jüngern diese Geschichte erzählt hatte, fügt er hinzu:
„Der Zolleinnehmer war in Gottes Augen gerechtfertigt, als er nach Hause ging, der Pharisäer jedoch nicht. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; aber wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“
Warum erzähle ich Ihnen diese Geschichte? Um Ihnen in diesem Gleichnis den Gegensatz der christlichen Botschaft zu anderen religiösen Botschaften zu erklären. Botschaften, in denen gesagt wird, dass der Mensch die Messlatte, die Gott festlegt, nur dann überspringen kann, wenn der Mensch genug Gutes tut. Aber: Entweder schafft er dies oder er schafft dies nicht – „ein bisschen Überspringen“ gibt es ja nicht. Die christliche Botschaft besagt hingegen, dass es für den Mensch unmöglich ist, die göttliche Messlatte zu überwinden. Ich persönlich finde das eine sehr realistische Einschätzung der Lage und ich wüsste auch nicht, wie ein Mensch so etwas schaffen sollte. Denn die göttliche Messlatte ist ja nicht nur hoch, sondern sogar „göttlich-hoch“.
Wie sollte man die als Mensch mit seinen menschlichen Schwächen und Fehlern überspringen können? Oft schaffe ich es ja noch nicht mal selbst, meinen eigenen moralischen Ansprüchen zu genügen. Und auch der Versuch, die göttliche Messlatte zu überspringen, kann ja nicht ausreichen – denn „versucht“ heißt nun einmal nicht „geschafft“. Nein, „geschafft“ oder „nicht geschafft“, so lautet bei denjenigen die Frage, die meinen, dass man Gottes Ansprüche durch eigenes Handeln gerecht werden kann. Nehmen wir kurz einmal an, es würde Gott tatsächlich geben: Glauben Sie, dass Sie es wirklich schaffen könnten, seinen göttlich-hohen Ansprüchen zu genügen?
Und dazu kommt auch noch das, was oben bereits kurz erwähnt wurde: Das entscheidende Problem des Menschen war aus christlicher Sicht nie, dass er zu wenig Gutes oder zu viel Schlechtes getan hat. Hauptproblem waren also nie seine Sünden, sprich seine kleinen oder auch großen moralischen Verfehlungen. Es ist sicherlich nicht unwichtig, viel Gutes und wenig Schlechtes zu tun, aber die christliche Botschaft sagt: „Dein Verhalten ist auch gar nicht das Entscheidende. Das alles entscheidende Problem ist vielmehr, dass du dich Dingen anvertraust, die dir wichtiger sind als Gott.“ Solch einen Zustand nennt die Bibel schlicht Sünde und meint damit, dass wir unser Ziel verfehlt haben, wenn wir unser Vertrauen eben nicht auf Gott zu setzen. Sondern auf Dinge, die an sich zweifelsohne gut sind, die der Mensch aber als Anker seiner Hoffnung, seiner Bedeutung und seiner Sicherheit anstelle von Gott gestellt hat. Dinge wie: Geld, Erfolg, Macht, Ehre, Karriere oder auch die eigene Person – um nur ein paar Beispiele zu nennen.
Dass hat bereits Martin Luther erkannt, als er schrieb: „Woran du nun dein Herz hängst und worauf du dich verlässt, das ist eigentlich dein Gott.“ Auch an vermeintlich „christliche“ Aktivitäten. Denn schon Luther stellte fest, dass selbst Spiritualität, Gebet oder Gottesdienst ja zumindest auch immer den Zweck haben können, dass sich der gläubige Mensch selbst aus eigener Kraft gerecht und gut vor Gott zu machen versucht. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Die Bibel sagt nicht, dass Dinge wie Karriere oder Geld schlecht sind, ganz und gar nicht. Aber sie können es werden und zwar genau dann, wenn sie uns so wichtig werden, dass unser Lebensglück von ihnen abhängt.
Das mag Ihnen wahrscheinlich alles etwas komisch vorkommen, aber das ist auch vollkommen in Ordnung. Ich wollte Ihnen auch nur vor Augen führen, dass sich die christliche Botschaft von religiösen Botschaften unterscheidet. Timothy Keller schreibt:
„Die christliche Botschaft ist, dass wir nicht durch unser Tun erlöst sind, sondern durch das, was Christus für uns getan hat. Das Christentum ist also nicht religiös oder irreligiös. Es ist grundsätzlich anders.“
Und auch, wenn dieser Unterschied natürlich sehr zentral ist, will ich gar nicht sagen, dass man dem christlichen Glaube deshalb seine erste Aufmerksamkeit schenken sollte, („nur“) weil dort ein Weg zu Gott skizziert wird, der sich von allen anderen Wegen unterscheidet. Aber selbst, wenn der christliche Weg zu Gott aus meiner Sicht für den Menschen wenigstens schaffbar ist, wäre das alleine auch gar nicht mein Grund, Ihnen vorzuschlagen, sich einmal näher mit der christlichen Botschaft auseinanderzusetzen.
Nein, aus meiner Sicht wäre es viel zu einfach und naiv zu sagen: „Fange doch mal an, den Glauben näher zu erforschen, der dir geographisch oder auch sozial am nächsten steht.” Das wäre aus meiner Sicht sogar sehr fatal, eben deshalb, weil diese Begründung eher einem Schuss ins Blaue ähnelt als einer begründeten Entscheidung, wo die eigene Suche beginnen soll. Aus diesem Grund möchte ich Ihnen im Folgenden drei rationale Gründe nennen, warum es durchaus Sinn ergibt, die Suche nach Wahrheit beim christlichen Glauben zu beginnen. Und ich betone noch einmal das mein Rat nicht lautet: “Drei gute Gründe, Christ zu werden”. Nein, im weiteren Verlauf nur drei gute Argumente dafür, warum es vernünftig ist, seine Expedition ins Reich der Religionen beim christlichen Glauben zu starten.
Der erste Grund: Die Glaubwürdigkeit der christl. Botschaft ist überprüfbar
Was meine ich damit? Der Kern des christlichen Glaubens ist ja bekannterweise die Person Jesus Christus. Und über diesen finden wir viele Aussagen: Aussagen über sein Leben, seine Lehre, seinen Tod und seine Auferstehung. Der springende Punkt ist nun, dass es ist möglich, diesen Glaubenskern gewissenhaft, sorgfältig und ernsthaft auf seine historische Glaubwürdigkeit hin zu prüfen. “Moment”, sagen manche nun, “ist er das wirklich? Ist die historische Glaubwürdigkeit der Evangelien wirklich überprüfbar? Ist es in Wirklichkeit nicht so, dass diese Texte im Laufe der vielen Jahrhunderte verfälscht wurden – absichtlich oder meinetwegen auch unabsichtlich?”
Ich kann diesen Einwand sehr gut nachvollziehen. Was sagen denn diejenigen, die sich beruflich mit Fragen wie dieser beschäftigen? Holger Strutwolf, Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für neutestamentliche Textforschung in Münster, meint:
Als Textkritiker ist zu sagen, dass die handschriftliche Überlieferung des neutestamentlichen Textes sehr treu und im Wesentlichen zuverlässig erfolgt ist, so dass man mit großer Zuversicht sagen kann, dass von textkritischer Seite keine Bedenken bestehen, dass der Text willentlich und grundsätzlich von späteren Tradenten verfälscht worden sein könnte.
Damit reiht sich Strutwolf in die Mehrheitsmeinung der neutestamentlichen Textforscher ein. Und auch die Mehrheit der einschlägigen Neutestamtler – Historiker also, deren Forschungsschwerpunkt auf der Historizität des Neuen Testaments liegt – ist mittlerweile mehrheitlich der Meinung, dass das Neue Testament als historisch glaubwürdig einzustufen ist. Und mit der Mehrheit der Textkritiker und der Mehrheit der Neutestamentler meine ich nun nicht die gläubigen Vertreter dieser Zunft. Nein, die Mehrheit schließt natürlich alle Vertreter ein, auch diejenigen, die mit dem Thema “Gott & Glaube” nicht viel anfangen können (vgl. zum Gesagten auch den Blogbeitrag Der historische Jesus – Über die Zuverlässigkeit der Evangelien).
Ich erwarte nun gar nicht, dass Sie mir etwas nur deshalb glauben, weil ich es hier niedergeschrieben habe. Nein, ist es vollkommen in Ordnung und auch nur richtig, wenn Sie sich selbst ein Bild der Lage machen – und wie gesagt: Es ist möglich! Ein besonderes Augenmerk verdient hier sicherlich der eigentliche Grund der christlichen Hoffnung – die Auferstehung Jesu. Denn Christen saugen sich ihre Hoffnung ja nicht einfach so aus den Fingern. Und gerade die Auferstehung ist ja immens wichtig, was den Wahrheitsgehalt des christlichen Glaubens anbelangt. Das sehen wir gerade dann, wenn wir einen Blick in die neutestamentlichen Schriften wagen, wo zu lesen ist:
Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich, und vergeblich auch euer Glaube! … Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig.“
Wir sehen, wie eng die Verknüpfung ist: Selbst die ersten Christen waren der Meinung, dass der christliche Glaube mit der Frage der Auferstehung steht und fällt. Wenn Christus nicht auferstanden ist, dann ist auch der christliche Glaube nicht wahr! Eine harte, aber sehr ehrliche Aussage. Wenn Sie sich also mal testweise auf die Suche nach der historischen Glaubwürdigkeit des christlichen Glaubens begebenen möchten, ist die Auferstehung Jesu wohl der Startpunkt schlechthin – denn genau hier (und nur hier) entscheidet sich der christliche Glaube: “Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig.“
Und wir brauchen es gar nicht zu verschweigen: Es gibt Gründe dafür, die Auferstehung historisch ernst zu nehmen, aber natürlich auch Argumente dagegen. Keine Frage. Und eine gewissenhafte Übrprüfung sollte sicherlich beide berücksichtigen, eine einseitige Beschäftigung mit einem Thema führt bekannterweise niemals zu etwas Gutem. Nein, schauen Sie sich die Dafürs & die Dagegens in aller Ruhe an und fragen Sie sich: “Was überzeugt mich mehr?” Und auch ganz wichtig: Es ist vollkommen in Ordnung, wer nach einer gewissenhaften und ernsthaften Überprüfung der Sachlage zum Ergebnis kommt: “Diese Sache mit Jesus, die kann nicht stimmen.” Aber vielleicht kommen Sie ja auch zu der Sicht, wo Sie sagen: “So ganz unplausibel und abwegig klingt es vielleicht doch nicht – ich lasse mich zumindest einmal probeweise etwas weiter darauf ein und schaue mir die Sache etwas näher an.”
Grund 2: Das Angebot der christl. Botschaft versteht sich als Geschenk
Was meine ich nun hiermit? Ich hatte es oben ja schon einmal näher erwähnt: Christen glauben ja, dass man sich Gottes Angebot nicht erarbeiten oder verdienen muss – sie sagen sogar, dass man das gar nicht kann. Christen glauben vielmehr, dass Gottes Liebe ein freies Geschenk für jede/n ist. Man muss hierfür nichts leisten, keinerlei Voraussetzungen mit sich bringen – und auch ganz wichtig: Es gibt keine nachträglichen Bedingungen. Jeder kann so kommen, wie er gerade ist.
Wie gesagt: Ganz häufig begegnet uns in der Welt der Religionen folgendes Bild: Da wird ein herrliches und großes Ziel vor Augen gemalt, nämlich der Himmel, die Erlösung, die Erkenntnis. Und Religion ist zumeist sehr gut darin, dieses Ziel in den goldensten Farben und dann Menschen zu vermitteln: “Du willst doch dahin, oder? Das schaffst du auch, wir werden dir sagen, wie es geht. Folgende Gebote musst du einhalten, folgende Regeln musst du befolgen, folgende Rituale vollziehen. Und wenn du dich nur immer strebsam bemühst und anstrengst, dann kommst du vielleicht einmal zu diesem herrlichen Ziel.” Und wie erwähnt: Religion haben es sehr gut hinbekommen, diesen Weg aufzuzeigen. Der kann manchmal sehr beschwerlich sein, manchmal auch etwas einfach, aber das religiöse Prinzip ist stets das Gleiche:
“Da ist das Ziel, der Himmel, die Erlösung, die Erkenntnis – so kommst du dahin. Wir zeigen dir, wie es geht. Folgende Dinge musst du tun, folgende Bedingungen erfüllen.”
Aus religiöser Perspektive ist dieses Prinzip überaus praktisch, denn wenn ein Mensch an diesen Versprechungen zu Zweifeln beginnt, braucht es nur die Frage: “Ja hast du denn auch wirklich alles eingehalten? Bist du dir ganz sicher?”
Das Spannende am christlichen Glauben ist für mich nun, dass er in seinem Kern genau das Gegenteil sagt. Er sagt: Nicht wir arbeiten uns zu Gott vor, sondern Gott kommt zu uns herunter. Gott sucht nach uns, er läuft uns hinterher, im mit vielen verloren Gegangenen den Kontakt wieder aufzunehmen. Dieser Jesus, von dem ich grad erzählte, der ist es, der von sich sagt: “Ich bin die Wahrheit. Du braucht nicht länger zu suchen.” Das ist nicht jemand, der sich aufspielt und Menschen zu manipulieren versucht, sondern jemand, der friedlich um jeden Einzelnen wirbt. Glaube ist ein unverdientes Geschenk.
Grund 3: Jesus als Zentrum der christlichen Botschaft
Wenn man sich einmal die verschiedenen Religionen, die uns gegenwärtig vorgehalten werden, näher anschaut, kommt man zu einer erstaunlichen Entdeckung: In jeder von ihnen wurde die Person Jesu in ihr religiöses System integriert – und das stets an einer sehr bedeutsamen Stelle. Das macht Jesus in der Tat einzigartig, da universell. Kein anderer Religionsstifter kann das von sich behaupten. Wir finden weder Buddha, noch Mohammed, noch sonst jemanden in anderen Religionen durchgängig wieder – Jesus schon. Wie ist Jesus aber in den anderen Glaubenssystemen verankert:
Vor diesem Hintergrund ergibt es meiner Ansicht nach durchaus Sinn, seine Suche nach Wahrheit dort zu beginnen, wo Jesus im Zentrum steht. Schließen möchte ich mit einem Zitat, dass ich in diesem Zusammenhang als durchaus passend empfinde, es lautet:
What are we so afraid of? We ought to be asking the thoughest questions and religious people should be prepared with honest answers. If there is a God, one thing is certain: He made us thinking people. As long as we are kind to one another, we should be able to discuss these things openly.
Das sollten wir tun: ehrlich Nachfragen & ehrlich prüfen!
Menschenschutzkarte Menschenschutzzuhörkarte govagoso
govagosogoheiligergeist
Thomas Merton
The Sign of Jonas, p. 290
http://www.gratefulness.org/word/de.htm
http://www.hafawo.at/selbstmanagement-motivation/ist-es-moeglich-ohne-grund-gluecklich-zu-sein/
Die Antwort lautet: JA
Ich kann mich sogar an mehrere Momente erinnern, in denen ich mich glücklich fühlte, ohne dass irgendetwas Besonderes passiert war. Es war wirklich toll und ich fühlte mich großartig. Es war ein Ausdruck wundervoller Lebensfreude.
Wusstet ihr, dass jede Person mit einem Sollwert an Glück auf die Welt kommt? Ich wusste es nicht. Der Sollwert an Glück ist der Grad, in dem Menschen Glück erleben – wie ein Thermometer mit einer inneren Standardeinstellung. Eine Studie besagt, dass der Glückslevel zu 50 % genetisch bedingt und zu 50 % Gewohnheit ist. Die gute Nachricht ist also, dass jeder Mensch seinen Glückslevel heben kann. Ist das nicht großartig?
Die Menschheit kennt zwei weit verbreitete Mythen über das Glück:
Der Mythos von der Menge
Mehr von etwas zu haben bedeutet, dass du glücklicher sein wirst … so denken jedenfalls die meisten Menschen. Stimmt aber nicht. Einige der wohlhabendsten Menschen sind zugleich auch die unglücklichsten (siehe das Thema Michael Jackson – R.I.P.). Du kannst großen Erfolg haben, ein scheinbar perfektes Leben führen, viel Geld verdienen und dich trotzdem einsam, allein und miserabel fühlen. Im Buch „What Happy People Know“ erzählen die Autoren Dan Baker und Cameron Stauth die Geschichte eines sehr erfolgreichen und wohlhabenden Mannes, der wie es scheint, das Leben hatte, von dem viele Menschen träumten, der aber am Rande des Selbstmordes stand, weil er von Depressionen und Einsamkeit geplagt und total unglücklich war. Was lernen wir also daraus: NICHT WIEVIEL du hast bestimmt deinen Grad an Glück.
Der Mythos von „Ich werde glücklich sein, wenn“
Ich wette, du hast diese Aussage entweder schon einmal gehört, oder sie sogar selbst gemacht. Ich werde glücklich sein, wenn ich abnehme, mehr Geld habe, meinen Seelenpartner finde, mein Buch schreibe, zu Rauchen aufhöre, auf einer Insel in der Karibik lebe … du kannst dir eine Menge an Sachen einfallen lassen, von denen du denkst, dass sie zur Lösung deiner unglücklichen Situation führen. Wie oft hast du schon eines dieser Ziele erreicht, von dem du dachtest, dass es dich „glücklich machen“ würde, nur um kurze Zeit danach eine Enttäuschung zu erleben, weil deine Erwartungen vom Glück nicht erreicht wurden.
Wie oft hältst du etwas, das DIR passiert, für die Quelle deines Glücks? Etwas erscheint von außen in deinem Leben und du reagierst mit einem Glücksgefühl. Natürlich, das ist eine normale Reaktion auf das Erhalten guter Dinge in deinem Leben. Die Wahrheit ist, dass Glück von innen kommt; ein Zustand des Geistes und des Seins, der unabhängig von allem und jedem außerhalb deiner selbst ist. Einen gehobenen Glückszustand zu schaffen, kann dein Leben verändern. Stell dir vor wie dein Leben wäre, wenn du jeden Tag mit einem Blick für Glück und Möglichkeiten beginnen würdest!
Deshalb kann das Wissen darum, dass 50 % deines Glücks von Gewohnheit bestimmt werden, eine großartige Nachricht sein. Einige sehr einfache Übungen können, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden, deinen Sollwert des Glückslevels dauerhaft ändern.
Hier sind einige Punkte, welche von Glücksforschern empfohlen werden:
1. Täglich Dankbarkeit ausüben
2. Einschränkende Denkweisen und negative Gedanken loswerden
3. Sich selbst mit einer großen, unterstützenden Gemeinschaft umgeben
4. Tägliche spirituelle Übungen durchführen, um mit deinem Herzen und deiner Seele im Reinen zu sein
5. Anderen mit Hilfe zur Seite stehen
6. Selbstfürsorge und Pflege
Du kannst anfangen, deine Gewohnheiten in nur 5-10 Minuten pro Tag zu ändern, solange du nur konsequent bleibst. Ich las einmal die Geschichte eines Mannes, der nach dem Tod seiner Frau und seiner Kinder (getötet bei einem Verkehrsunfall), einige sehr schwere Zeiten in seinem Leben überwand. Jeden Tag wählte er ein anderes Thema, das konnte alles sein – Gras, Wasser, ein Lächeln … und jedes mal, wenn er während des Tages dieses Thema sah oder erlebte, erinnerte es ihn daran, dankbar für sein Leben zu sein – ein Signal stehen zu bleiben, einzuatmen, die Gegenwart zu genießen und die Geschenke und Dinge, mit denen er in seinem Leben gesegnet war, zu schätzen. Er sagt, er hätte in 20 Jahren noch nie ein Thema zweimal verwendet.
Zum Thema: Die TOP 10 Zitate aus "The Matrix" - Nimmst du die blaue oder die rote Pille?
Eine andere Geschichte ist die einer Frau, die einigen ernsten medizinischen Herausforderungen gegenüberstand. Jeden Tag segnete diese Frau alle, mit denen sie in Kontakt kam, indem sie ihnen im Stillen wünschte, was sie sich für sich selbst auch wünschte.
Ihr Gebet war das folgendes:
Mögest du in Sicherheit sein
Mögest du glücklich sein
Mögest du gesund sein
Mögest du ohne Sorgen sein
Sie machte das ein Jahr lang und Bereiche ihres Lebens, ihr körperlicher Zustand mit inbegriffen, änderten sich radikal. Gebet und Liebe sind mächtige Eigenschaften, die dein Leben bereichern können.
Ja? Dann mache es einfach. Wähle eine Sache, die dir Freude bereitet, und die du bereit bist, jeden Tag zu tun. Sei dankbar dafür, dass du es tun kannst und entscheide dich in deinem inneren dazu, glücklich zu sein.
In diesem Sinne möchte ich euch allen ein glückliches und erfülltes Leben wünschen, und schließe diesen Artikel mit einer Handvoll wundervoller Zitat zum Thema Glück:
„DAS GLÜCK IM LEBEN HÄNGT VON DEN GUTEN GEDANKEN AB, DIE MAN HAT.“ – MARC AUREL
„VERGISS NICHT – MAN BRAUCHT NUR WENIG, UM EIN GLÜCKLICHES LEBEN ZU FÜHREN.“ – MARC AUREL
„DAS GLÜCK IST IM GRUNDE NICHTS ANDERES ALS DER MUTIGE WILLE, ZU LEBEN, INDEM MAN DIE BEDINGUNGEN DES LEBENS ANNIMMT.“ – MAURICE BARRÈS
„GLÜCK LIEGT NICHT DARIN, DASS MAN TUT, WAS MAN MAG, SONDERN MAG, WAS MAN TUT.“- SIR JAMES MATTHEW BARRIE
„DAS GLÜCK BESTEHT DARIN, ZU LEBEN WIE ALLE WELT UND DOCH WIE KEIN ANDERER ZU SEIN.“ – SIMONE DE BEAUVOIR
„MANCHMAL IST MAN SO VERBOHRT, DASS MAN ERST MIT SANFTER GEWALT AUF SEIN GLÜCK GESTOSSEN WERDEN MUSS.“ – HANS BEMMAN
„DIE MEISTEN MENSCHEN SIND UNGLÜCKLICH, WEIL SIE, WENN SIE GLÜCKLICH SIND, NOCH GLÜCKLICHER WERDEN WOLLEN.“ – INGRID BERGMANN
„VIELE MENSCHEN VERSÄUMEN DAS KLEINE GLÜCK, WÄHREND SIE AUF DAS GROSSE VERGEBENS WARTEN.“ – PEARL S. BUC
„GLÜCK ENTSTEHT OFT DURCH AUFMERKSAMKEIT IN KLEINEN DINGEN, UNGLÜCK OFT DURCH VERNACHLÄSSIGUNG KLEINER DINGE.“ – WILHELM BUSCH
„DAS GLÜCK BERUHT OFT NUR AUF DEM ENTSCHLUSS, GLÜCKLICH ZU SEIN.“ – LAWRENCE DURRELL
„DAS GLÜCK ENTFLIEHT UNS, WENN WIR HINTER IHM HERRENNEN. IN WAHRHEIT KOMMT DAS GLÜCK VON INNEN.“ – MAHATMA GANDHI
„WAHRES GLÜCK BESTEHT NICHT DARIN, DASS MAN BEKOMMT, WAS MAN MAG. ES KOMMT AUS DER BEMÜHUNG, ZUNEIGUNG ZU GEWINNEN ZU DEM, WAS MAN NICHT MAG.“ – MAHATMA GANDHI
„DAS GEHEIMNIS DES GLÜCKS LIEGT NICHT IM BESITZ, SONDERN IM GEBEN. WER ANDERE GLÜCKLICH MACHT, WIRD GLÜCKLICH.“ – ANDRE GIDE
Jeder hat Tage, an denen man einfach im Bett bleiben würde und nichts von der Welt wissen möchte. Diese schlechten Tage sind ganz normal und auch nicht immer abwendbar. Manchmal läuft es auch einige Tage zwischenmenschlich nicht rund und man würde am liebsten alles los lassen. Doch genau das ist manchmal der richtige Moment, um einzulenken!
Grade an den dunkelsten Tagen unseres Lebens sollten wir dankbar für das sein, was wir haben. Denn Glück ist eine reine Einstellungssache.
Lebe in der Gegenwart, lebe im Jetzt. Höre auf, darüber nachzudenken “was wäre wenn”. Denke nicht drüber nach, was noch passieren kann. Genieße die Freuden der kleinen Momente. Ein Lächeln oder eine kleine Freude muss genossen werden, bevor sie wieder verschwunden sind.
Manchmal wirkt es so, als würde man selbst immer von allem Unheil getroffen werden. Doch dann heißt es nicht aufgeben, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Viele Rückschläge zeigen dir nur, wie weit du es schon geschafft hast. Kurz vor dem Berg umzukehren macht wenig Sinn.
Bleibe weiter am Ball und habe Vertrauen in dich selbst, denn Glück und Glücklichsein bedeutet für jede Person etwas anderes.
Obwohl wir tagtäglich von äußeren Einflüssen bestimmt werden, solltest du das Sprichtwort “Geist über Materie” beherzigen. Deine Einstellungen über das, was im Leben passiert, ist absolut subjektiv. Versuche, außerhalb der Box zu denken und dein Konstrukt vielleicht mal von außen zu betrachten.
Unsere Lebensbedingungen und soziale Faktoren wie Wohlstand, Geschlecht oder Status spielen keine maßgebliche Rolle bei dem Gefühl, glücklich zu sein. Wenn du dich beispielsweise für einen Pechvogel hältst, dann wirst du auch mehr negative Erfahrungen im Leben machen.
Denkst du aber, du seist ein Glückspilz, dann wirst du auch mehr positive Erfahrungen erleben. Unsere Einstellung gegenüber unseren Erfahrungen hat einen extremen Einfluss auf unser Bewusstsein.
Es kann hilfreich sein, Philosophie und Psychologie-Zeitschriften zu lesen um dein Weltbild neu zu definieren. Du brauchst einen roten Faden für deine Pläne und dein Denken. Du willst schließlich so akzeptiert werden, wie du bist.
Ehrlich mit deiner eigenen Person zu sein und so authentisch auf Andere zu wirken ist immer besser, als vorzugeben jemand zu sein, der du nicht bist. Glück hängt nicht davon ab wer du bist, sondern entsteht durch deine Taten und Gedanken. Handle danach.
Wenn du einmal doch wirklich niedergeschlagen bist, hilft es, sich an schöne Momente zu erinnern. Vielleicht war ein unvergesslicher Urlaub mit dem Partner oder auch ein toller Erfolg im Arbeitsleben eine schöne Erinnerung. Fotos aus dieser Zeit sind manchmal Gold wert und helfen über negative Momente hinweg.
Zwar können wir als Teil einer großen Welt nicht die Regeln verändern, aber wir können das Boot steuern, das auf dieser riesigen Karte unterwegs ist. Das eigene Glück ist eine beinahe unendliche Reise durch dunkle und helle Tage. Es klappt zwar vielleicht nicht, in jeder Situation zufrieden und glücklich zu sein, aber es ist nur eine Frage der Zeit und des Charakters, seine eigenen Bedürfnisse in einen Glückszustand zu bringen.