Ich bin eine Flinta-Person und ich habe Angst. Ich habe Angst davor, nachts alleine nach Hause zu laufen, und nein, die Angst habe ich nicht, wie Friedrich Merz behauptet, nur bei migrantischen Männern.
Es ist nicht die Herkunft oder die Hautfarbe, die mir Angst macht.
Es sind Männer, die mir Angst machen, wenn ich alleine nach Hause laufe.
Das Problem ist nicht Migration, das Problem sind Männer, die durch die patriarchalen Strukturen in unserem Land mehr Rechte und Macht haben als Flinta-Personen.
In Deutschland stirbt fast jeden Tag eine Frau an einem Femizid (ein Femizid ist ein geschlechtsspezifischer Mord an einer Frau), meist durch Partner, Ex-Partner oder eine Person im nahen Umfeld. Fast immer sind die Täter Männer.
Ich habe Angst vor Männern wie Friedrich Merz, die Händchen mit der AfD, einer vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuften Partei, halten. Ich habe Angst, weil immer mehr Menschen in meinem Alter die Werte der AfD gut finden.
Wir als junge Generation sollten doch zusammenhalten für unsere Zukunft, für die Zukunft weiterer Generationen. Doch trotzdem spalten wir uns. Diese Spaltung muss aufhören. Wir sollten alle für dieselbe Sache kämpfen: für Frieden, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung.
Es ist wichtig, in diesen Zeiten laut zu sein und die eigene Stimme zu erheben, um zu zeigen, dass wir nicht aufhören zu kämpfen.
Denn Flintas die Kämpfen sind Flintas die leben!