8. März 2026 – Feministischer Kampftag
Patriarchat entwaffnen – Feministischen Frieden weltweit schaffen!
Anlässlich des Internationalen Feministischen Kampftags am 8. März 2026 rufen wir, ein breites Bündnis feministischer, antifaschistischer, antimilitaristischer und solidarischer Gruppen, alle Menschen auf:
Heraus auf die Straße!
Kriege zerstören Leben – hier und überall. Sie reißen Familien auseinander, vernichten Städte und Existenzen, zwingen Millionen zur Flucht und bedeuten tägliches Überleben unter Bomben, Besatzung und Gewalt. Gleichzeitig werden in Deutschland Milliarden in Aufrüstung und Militarisierung gesteckt, während Pflege, Bildung, Gesundheit und Schutz vor sexualisierter und patriarchaler Gewalt massiv unterfinanziert bleiben. Diese Politik ist kein Zufall: Sie dient der Rückkehr Deutschlands an die Spitze imperialistischer Machtpolitik und der Profitmaximierung auf Kosten unserer Leben.
Wir sagen: Genug ist genug!
Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der nicht Kriege, Waffenexporte und nationale Machtinteressen bestimmen, wie wir leben, sondern solidarische Fürsorge, Selbstbestimmung und Frieden im Mittelpunkt stehen.
Feministischer Frieden bedeutet für uns weit mehr als das bloße Ende aktiver Kampfhandlungen: Es bedeutet das Ende des patriarchalen und kapitalistischen Systems, das Kriege systematisch hervorbringt. Es bedeutet, unsere Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen und eine Politik zu erkämpfen, die Leben schützt statt zerstört.
Wir solidarisieren uns uneingeschränkt
- mit allen Menschen, die unter Kriegen und Besatzung leiden,
- mit Geflüchteten, die vor Gewalt fliehen müssen,
- mit feministischen Bewegungen weltweit, die trotz Repression, Bomben und Vertreibung für Würde, Freiheit und Selbstbestimmung kämpfen.
Diese Kämpfe sind untrennbar miteinander verbunden: Der Kampf gegen patriarchale Gewalt, für soziale Rechte, gute Arbeitsbedingungen und gegen Rassismus gehört zusammen mit dem Kampf gegen Krieg, Militarisierung und Aufrüstung.
Deshalb gehen wir am 8. März gemeinsam auf die Straße – für feministischen Frieden, soziale Gerechtigkeit und eine Welt ohne Patriarchat!
Unsere zentralen Forderungen lauten:
1. Stopp der Aufrüstung – Milliarden in soziale und feministische Infrastruktur investieren!
Statt immer neuer Rüstungsprogramme fordern wir massive Investitionen in Pflege, Bildung, Gesundheitsversorgung, Gewaltschutz, Wohnen und soziale Absicherung für alle.
2. Feministischer Frieden statt patriarchaler Kriegspolitik!
Kein Frieden ohne Überwindung von Patriarchat und Kapitalismus. Wir brauchen internationale Solidarität, zivile Konfliktbearbeitung und Selbstbestimmung – statt Militarisierung, nationale Großmachtpolitik und Profitorientierung.
3. Solidarität mit Geflüchteten und feministischen Kämpfen weltweit!
Sichere Fluchtwege, volle Rechte und Schutz für alle, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung fliehen müssen. Feministische Bewegungen weltweit stärken statt kriminalisieren!
Nur wenn wir zusammen kämpfen, können wir zusammen gewinnen.
Heraus zum Feministischen Kampftag am 8. März 2026!
Für eine Welt ohne Krieg, Patriarchat und Ausbeutung – für feministischen Frieden weltweit!
Demoauftakt: 8. März, 14:30, Heumarkt Köln
Weitere Informationen und den Aufruf in verschiedenen Sprachen unter:
Instagram: 8m_buendnis_koeln
Website: https://sites.google.com/view/8mrz2025kln/home
Pressekontakt:
Anna Russo
8mcgn@riseup.net
Wir freuen uns auf eure Berichterstattung und stehen für Rückfragen und Interviews gerne zur Verfügung.
Für feministischen Frieden – gegen Patriarchat und Krieg!
8. März 2026 – Wir sehen uns auf der Straße! ✊🌹