Patriarchat entwaffnen, feministischen Frieden weltweit schaffen! - Heraus zum feministischen Kampftag!
Kriege zerstören Leben – hier und überall. In vielen Teilen der Welt bedeutet Krieg die Zerstörung von Familien, Städten, Existenzen. Er bedeutet Flucht, Gewalt und tägliches Überleben unter Bomben und Besatzung. Gleichzeitig werden hierzulande Milliarden in Aufrüstung gesteckt, während soziale Infrastrukturen vernachlässigt werden und sexualisierte Gewalt zunimmt. Diese Politik ist kein „Zufall“, sondern zielt darauf ab, Deutschland wieder an die Spitze des Imperialismus zu setzen und Profit aus unseren Leben schlagen.
Wir sagen: Genug ist genug!
Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der nicht Kriege, Waffen und nationale Machtpolitik bestimmt, wie wir leben, sondern solidarische Fürsorge, Selbstbestimmung und Frieden im Mittelpunkt stehen. Feministischer Frieden heißt für uns: kein bloßes Ende von Krieg, sondern das Ende eines patriarchalen und kapitalistischen Systems, welches Kriege hervorbringt. Es bedeutet, unsere Leben selbst in die Hand zu nehmen und eine Politik zu schaffen, die Leben schützt statt zerstört.
Wir solidarisieren uns mit allen, die unter Kriegen leiden – mit Menschen in Konfliktregionen, mit Geflüchteten, mit feministischen Bewegungen weltweit, die trotz Bomben, Vertreibung und Gewalt für Würde und Selbstbestimmung kämpfen. Diese solidarischen Kämpfe sind untrennbar mit unseren verbunden. Die Kämpfe gegen patriarchale Gewalt, für soziale Rechte, für gute Arbeitsbedingungen und gegen Rassismus gehören zusammen mit dem Kampf gegen Krieg und Militarisierung.
Deshalb gehen wir gemeinsam auf die Straße am 8. März – für feministischen Frieden, für soziale Gerechtigkeit und für eine Welt ohne Patriarchat.
Für uns heißt das:
1. Stopp der Aufrüstung – Investitionen in soziale und feministische Infrastruktur!
Milliarden für Waffen und Militär verschärfen Unsicherheit und Gewalt. Wir fordern stattdessen massive Investitionen in Pflege, Bildung, Gesundheit, Schutz vor patriarchaler Gewalt und soziale Absicherung für alle.
2. Feministischer Frieden statt patriarchaler Kriegspolitik!
Es gibt keinen Frieden ohne die Überwindung von Patriarchat und Kapitalismus. Wir müssen eine Politik schaffen, die auf internationale Solidarität, zivile Konfliktlösung und Selbstbestimmung statt auf Militarisierung, nationale Machtpolitik und Profite setzt.
3. Solidarität mit Geflüchteten und feministischen Kämpfen weltweit!
Schutz, Rechte und sichere Fluchtwege für alle Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung fliehen. Feministische Bewegungen weltweit müssen gestärkt statt kriminalisiert werden.
Nur wenn wir zusammen kämpfen, können wir das System verändern! Heraus zum feministischen Kampftag!