Der Riese Eduard

Ich grüße dich, du Menschlein klein, ich bin der Riese Eduard,
komm aus dem Steine rauschenden Wald.
Es zieht uns aneinander an, seit ihr uns kürzlich besuchen kamt.
Ich bin in euren Sinnen – mir geht es gleich,
drum bin ich her zu euch gereist.
Wollt mal schauen, was uns verbindet, Riesen leben seit langem fern ab  
– nicht räumlich, sondern beziehungstechnisch – von Menschen aller Art.
Doch ihr habt was an euch, ich ahn es schon,
es hat mit eurem Aufstieg und Erwachen zu tun.

Lang haben die Menschen für sich gelebt, keine Emotion für anderes,
was sich außerhalb ihrer offensichtlichen Welt bewegt.
Ahnen nicht mal, dass es uns Riesen und viele andere Wesen gibt,
leugnen uns sogar, tun uns als Phantasiegebilde ab.

Doch da gibt es Menschen, die hatten einst viel mit uns zu tun,
wir lebten eng verbunden, in Einklang und Harmonie.
Wisst, die Erde wurde einst von vielen Wesen ersonnen,
Wesen von vielen fernen Sternen, fern ab durch Zeit und Raum.
Jedes Universum gab das Beste von sich dazu, so wurde eine Vielseitigkeit erschaffen,
die sonst findet sich nirgendwo auf so engem Raum, in so gleicher Zeit.
So wurden auch Menschen – die Art der Körper in ihrer Qualität –
als „Fahrzeuge“ ersonnen, für Wesen von überall her,
um auf diesem Planeten sich zu begegnen, zu erfahren, zu schöpfen und so vieles mehr.
Kontakte wurden geknüpft, als Mensch waren äußerlich alle gleich.
Anfangs bewusst genossen, verloren sie sich in Vergessen,
Dualität trennte Liebe und Licht, von da an wurde es noch mehr vermischt.
Nun waren lichte Wesen hier und aus dunklen Welten kamen auch viele her.
Das Spiel kennt ihr gut genug, ich erklär’s nicht weiter hier.

Doch mit der Trennung vom gemeinsamen Sein,
zog auch die Trennung von Geist und Materie hier ein.
Je langsamer schwingend ein Wesen war, umso weniger nahm es uns noch wahr.
Denn auch wir Riesen sind seit der Schaffung der Erde hier, Wesen aus weiter Ferne,
aus anderen Galaxien kamen wir einst her,
waren nah am Menschen, lebten in Einklang hier.
Kamen bewusst in anderer Größe, die Form gleicht der euren sehr.
So blieben wir weniger vermischt, als ihr
und sanken auch nicht so weit ins Vergessen und in die Dualität hinab.

Plötzlich sahen wir Freunde sich gegen uns wenden,
da ihr Bewusstsein ging ihnen abhanden.
So zogen wir uns zurück,
höher schwingend wurden wir für euch unsichtbar.

Wir leben lange Spannen hier,
wohl etliche Menschenleben entsprechen einem Riesen wie mir.

Dass ihr uns nun entdeckt und wir uns so nah fühlen, hat wohl einen guten Zweck.
Mir scheint, der Mensch wird langsam so bewusst,
dass er nun kommt zu dem wichtigen Schluss und endlich erkennt,
dass Mensch nicht gleich Mensch ist, wie er sich nennt.
Mensch ist nur die äußere Form, was drin steckt, darauf kommt es an.
Und diese Vielfalt scheint ihr nun zu entdecken,
die „Innenleben“ der Menschen kommen aus allen Ecken der gesamten Schöpfung daher
und die ist wirklich riesig, auch für mich, der ich schon riesig bin (grinst).
Und wenn ihr nun EUCH wieder erkennt – wer ihr seid, woher ihr kommt,
welchen Weg ihr so durch die Schöpfung nahmt, dann ist es nicht mehr weit,
dass ihr auch uns Riesen und die vielen anderen Wesen wieder anerkennt
und wir und ihr in Glück und Freude wieder uns begegnen und zusammenfinden.

Da wird mein Riesenherz so warm und Lachen strömt heraus,
was für ein schöner Tag, als ihr kamt in unsern Wald mit diesen wundervollen Kugeln,
die schon künden von dieser glücklichen Zeit, die naht, sie ist nicht mehr weit.
Eigentlich ist sie schon da, weil mein Herz ist ganz warm.
Und so kann auch der Riese Eduard sich freuen wie ein Kind
und mit mir alle Riesen glücklich sind.
Ein paar Zweifler – ob’s auch wirklich friedlich wird, Erfahrungen machten auch wir –
doch die Zweifel zerstreut der Wind, weil wir im Vertrauen sind
und ihr fühlt euch licht und liebevoll an, wir freuen uns, euch so nah zu sein.

Wir bleiben gern ein bisschen noch hier,
um uns zu laben an Geist-Mensch-Verschmolzenen liebevollen Energien.


            ~ * ~


Grüße von Eduard, dem Riesen und Greta, seiner Riesin,
gerne geben wir dir ein und freuen uns an dem liebevollen warmen Liebesregen,
der von dir zu uns hin strömt, fühl – er strömt auch umgekehrt. (Lachen)

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