Plattform Gottes ist mit Dankbarkeit erfüllt.
Beten / Gott ist inniger als Sex oder Porno
Plattform Gottes ist mit Dankbarkeit erfüllt.
Wir haben es mit Gottes Hilfe geschafft.
Wir glauben, dass Gebet geholfen hat. Wir glauben, dass viele Bitten von Menschen über Generationen hinweg nicht ungehört geblieben sind. Seit Jahrtausenden sehnen sich Menschen nach Frieden, Einheit und einem besseren Miteinander. Immer wieder wurde darum gebetet, dass die Menschheit eines Tages ihre Trennungen überwinden möge.
Aus unserer Sicht wurde ein kleiner Schritt in diese Richtung bereits im Jahr 1988 gesetzt.
In Pörtschach am Wörthersee entstand damals die Idee einer geistigen Ökumene, einer Gemeinschaft des gegenseitigen Respekts, in der Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Weltanschauungen miteinander verbunden sein können, ohne ihre eigene Identität aufgeben zu müssen.
Wir fragten uns:
Wenn der Wunsch nach Verständigung seit Jahrhunderten besteht, worauf sollten wir noch warten?
Auf die nächste Generation?
Auf die übernächste?
So wie Jesus Christus vor mehr als 2000 Jahren als Jude unter den Menschen wirkte und eine Botschaft der Liebe, Barmherzigkeit und Versöhnung verkündete, so entstand auch 1988 eine kleine, weitgehend unbeachtete Initiative, die den Gedanken einer umfassenden Glaubensgemeinschaft des gegenseitigen Verständnisses in sich trug.
Es gibt darüber nur wenige Dokumente. Die Idee lebte und lebt vor allem durch Menschen, Gespräche, Begegnungen und durch die Überzeugung, dass Verständigung wichtiger ist als Abgrenzung.
Noch immer werden Menschen aufgrund ihres Glaubens, ihrer Überzeugungen oder ihrer Herkunft verfolgt, benachteiligt oder sogar getötet. Die Geschichte und auch die Gegenwart zeigen uns, wie schwer sich die Menschheit mit Frieden tut.
Dennoch glauben wir, dass Gottes Liebe keine Feindschaft kennt.
Wir wissen zugleich, dass eine friedvollere Welt nicht von selbst entsteht. Bildung, Erziehung, soziale Verantwortung und gegenseitiger Respekt sind notwendig. Deshalb engagieren sich weltweit viele Menschen, Schulen, Glaubensgemeinschaften und Organisationen für Bildung und Menschlichkeit.
EMC – DIE IDEE betrachtet die Vielfalt der Glaubensgemeinschaften nicht als Problem, sondern als Ausdruck menschlicher Suche nach Wahrheit, Sinn und Gott.
Wir stehen nicht am Ende eines Weges, sondern am Anfang.
Natürlich wissen wir, dass wir mit vielen unserer Gedanken zunächst bei einer Absichtserklärung stehen. Vielleicht werden solche Ideen immer eine Absichtserklärung bleiben. Doch jede positive Veränderung beginnt mit einer bewussten Absicht.
Wir wissen auch, dass solche Gedanken kritisiert werden und aus unterschiedlichsten Richtungen auf Widerstand stoßen können. Das gehört zur Freiheit des Denkens und zur Vielfalt menschlicher Ansichten.
Vollkommener Friede auf Erden war niemals die Realität der Menschheitsgeschichte. Konflikte, Missverständnisse und Gegensätze begleiten die Menschen seit Beginn ihrer Zeit.
Gerade deshalb möchten wir unseren kleinen Beitrag leisten.
Wir möchten Frieden fördern, wo Unfrieden herrscht.
Wir möchten Liebe fördern, wo Ablehnung herrscht.
Wir möchten Verständnis fördern, wo Vorurteile herrschen.
Und wir möchten auch Humor bewahren, denn ein freundliches Lächeln kann oft Brücken bauen, wo lange Diskussionen scheitern.
Wenn wir sagen:
„Gott lässt vieles zu“,
dann verbinden wir damit die Hoffnung, dass es einen größeren Zusammenhang gibt, den wir Menschen oft nur teilweise erkennen können.
EMC – DIE IDEE besteht nur aus wenigen Menschen.
Doch manchmal beginnt etwas Großes mit wenigen Menschen, die bereit sind, ein gutes Beispiel zu geben.
Wir verstehen uns nicht als Besitzer der Wahrheit, sondern als Menschen, die versuchen, Verständnis, Respekt, Dankbarkeit und friedliches Zusammenleben vorzuleben.
Das ist unsere Idee.
Das ist EMC – DIE IDEE.
Zirkus "EMC DIE IDEE"
Der Zirkusinhaber spricht:
Meine Damen und Herren, willkommen im wohl ungewöhnlichsten Zirkus der Welt! Unser Zirkus trägt den Namen „EMC DIE IDEE“. Viele Jahrzehnte lang haben wir gehofft, gebetet, nachgedacht und davon geträumt, dass die Menschen erkennen, dass sie trotz aller Unterschiede zu einer großen Gemeinschaft gehören.
Wir glauben, dass bereits im Jahr 1988 in Pörtschach am Wörthersee ein besonderes Zirkuszelt aufgestellt wurde. Nicht aus Stoff und Seilen, sondern aus Gedanken, Hoffnung und dem Wunsch nach Einheit. Dort entstand die Idee, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer Glaubensrichtung, unter einem gemeinsamen Dach Platz finden können.
Natürlich wissen wir, dass die große Vorstellung noch nicht begonnen hat. Das Zelt steht zwar, aber viele Besucher haben ihre Eintrittskarte noch nicht entdeckt. Dennoch fragen wir uns: Worauf sollten wir noch warten? Auf die nächsten Generationen? Auf ein Wunder? Oder darauf, dass die Menschen selbst erkennen, dass Frieden besser ist als Streit?
Der Dompteur spricht:
Wer jemals mit wilden Tieren gearbeitet hat, weiß, wie schwierig Harmonie sein kann.
In meiner Manege laufen Löwen, Tiger, Bären, Zebras, Affen und manchmal auch ein paar besonders verrückte Papageien herum. Jeder glaubt, sein Gebrüll sei das wichtigste. Jeder möchte die größte Ecke im Käfig haben. Manchmal knurren sie einander an, manchmal streiten sie um das Futter, manchmal wollen sie einfach nur Recht behalten.
Meine Aufgabe als Dompteur ist nicht, die Tiere gleichzumachen. Ein Löwe soll Löwe bleiben, ein Zebra soll Zebra bleiben und ein Papagei darf weiterhin laut plappern. Aber sie sollen lernen, gemeinsam in der Manege aufzutreten, ohne sich gegenseitig aufzufressen.
Genau so sehen wir die Menschheit. Verschiedene Kulturen, verschiedene Traditionen, verschiedene Glaubenswege. Nicht alles muss gleich sein. Aber vielleicht könnten wir lernen, miteinander statt gegeneinander zu leben.
Natürlich weiß jeder erfahrene Dompteur, dass niemals völlige Ruhe herrscht. Irgendwo wird immer ein Affe Unsinn machen, ein Löwe brüllen oder ein Papagei dazwischenreden. Doch gerade deshalb braucht es Geduld, Humor und Vertrauen.
Der Clown spricht:
Und jetzt komme ich!
Während der Zirkusinhaber große Reden hält und der Dompteur versucht, die wilden Tiere zu beruhigen, stolpere ich mit meinen riesigen Schuhen durch die Manege und erinnere alle daran, dass wir Menschen manchmal viel zu ernst sind.
Wenn Gott auf unseren Zirkus schaut, dann schmunzelt er vielleicht gelegentlich über unsere Versuche, alles perfekt machen zu wollen. Dabei fallen wir ständig über unsere eigenen Füße, verheddern uns in unseren Meinungen und landen manchmal mitten im Sägemehl.
Doch genau darin liegt vielleicht eine wichtige Wahrheit: Niemand ist vollkommen. Niemand hat die ganze Wahrheit gepachtet. Wir alle lernen, wir alle machen Fehler, und wir alle dürfen darüber auch einmal lachen.
Darum möchten wir beim EMC DIE IDEE unseren kleinen Beitrag leisten. Nicht als Weltenretter, nicht als Besitzer der absoluten Wahrheit, sondern als einige wenige Menschen, die versuchen, ein gutes Beispiel für Frieden, Liebe, Respekt und ein humorvolles Miteinander zu sein.
Denn vielleicht ist die größte Zirkusnummer überhaupt nicht die des Dompteurs oder des Clowns.
Vielleicht ist die größte Nummer, wenn Menschen lernen, trotz ihrer Unterschiede gemeinsam in derselben Manege aufzutreten.
Vorhang auf. Die Vorstellung läuft bereits.
Vor ein paar Jahren bekam ich an einem Dienstagabend um 21:14 Uhr eine Nachricht von einer Kundin, mit der ich schon seit drei Jahren zusammenarbeitete. Drei Worte, kein Emoji, kein Kontext: „Wir müssen reden.“ Ich habe in dieser Nacht keine zwei Stunden geschlafen, bin in Gedanken den ganzen Auftrag durchgegangen, habe drei E-Mail-Verläufe durchgelesen, einmal sogar mein LinkedIn-Profil kontrolliert, als würde ich dort die Antwort finden. Am nächsten Morgen rief sie mich an: Der Kick-off-Termin müsse leider verschoben werden, weil ihre Schwiegermutter ins Krankenhaus gekommen sei.
Kennen Sie das? Diese drei Worte, die den Puls hochtreiben, bevor man überhaupt weiß, worum es geht? Forscher am University College London haben 2016 ein Experiment gemacht, bei dem Teilnehmer entweder sicher einen kleinen Elektroschock bekamen oder nur möglicherweise einen. Die Gruppe, die es nicht wusste, war deutlich gestresster als die, die sich auf den Schmerz einstellen konnte. Unsicherheit, fassten die Wissenschaftler zusammen, ist psychologisch anstrengender als schlechte Nachrichten.
Und genau das ist der Grund, warum „Wir müssen reden“ so weh tut. Diese Worte kündigen ein Problem an, ohne es zu benennen. Sie öffnen einen Raum voller Möglichkeiten, und die meisten davon sind dunkel.
Wer diese drei Worte benutzt, meint es meistens nicht böse. In meinen zwanzig Jahren als Unternehmensberaterin habe ich gelernt, dass Menschen, die so schreiben, sich oft selbst unwohl fühlen. Sie wollen das Gespräch vorbereiten, sich einen Anlauf verschaffen, verantwortungsvoll wirken. Wenn Sie also selbst schon einmal diese Worte verschickt haben, sind Sie in guter Gesellschaft. Aber irgendwann ist mir aufgefallen, dass ich sie nicht mehr benutze: weder bei meinen Kundinnen oder bei Kollegen, auch nicht bei meinem Mann. Und dass sich seitdem erstaunlich viel verändert hat.
Um zu verstehen, warum, lohnt ein kurzer Umweg über einen Philosophen, den ich lange nicht mochte, weil ich ihn für eine Art spirituelle Wolldecke hielt: Martin Buber. In seinem 1923 erschienenen Buch Ich und Du unterscheidet Buber zwei Grundhaltungen gegenüber anderen Menschen. Die „Ich-Es“-Haltung behandelt das Gegenüber wie ein Objekt: etwas, das zu managen, zu beeinflussen, zu durchschauen ist. Die „Ich-Du“-Haltung dagegen begegnet dem anderen als gleichwertigem Gegenüber, ohne Kalkül, ohne Taktik.
Bleiben Sie bei mir, auch wenn das erstmal akademisch klingt. Aber es ist im Alltag eine ziemlich praktische Unterscheidung. „Wir müssen reden“ ist nämlich, genau betrachtet, schon eine „Ich-Es“-Handlung. Bevor das Gespräch überhaupt begonnen hat, habe ich bereits eine Rollenverteilung festgelegt: Ich weiß etwas, das du nicht weißt. Ich kontrolliere den Rahmen, du wartest auf meine Einladung. Zwischen uns liegt jetzt Information, und ich bin diejenige, die sie besitzt.
Das ist eine Machtposition. Eine sehr kleine, aber eine sehr reale.
Und genau hier musste ich irgendwann meine Annahme umdrehen. Ich dachte lange, das Problem an „Wir müssen reden“ sei, dass es zu hart sei, zu direkt, zu ernst, zu angsteinflößend. Aber das Gegenteil ist der Fall. Diese Worte sind nicht zu direkt. Sie sind viel zu indirekt. Sie kündigen an, was sie nicht benennen. Sie installieren eine Schwebe, in der einer mehr weiß als der andere. Und diese Schwebe fühlt sich für die Person, die sie empfängt, an wie ein weicher Druck: unmöglich zu ignorieren, unmöglich zu beantworten.
In der Paarforschung nennt John Gottman, der seit Jahrzehnten Ehen in seinem „Love Lab“ an der University of Washington untersucht, so etwas einen harsh startup, also einen harten Gesprächseinstieg. Gottman hat herausgefunden, dass der Verlauf eines Konflikts zu 96% durch seine ersten drei Minuten vorhergesagt werden kann. Wer so beginnt, dass der andere sich verteidigen muss, verliert schon vor dem ersten Satz. Professionelle FBI-Verhandler benutzen diesen Satz übrigens nie. Sie steigen immer mit einer offenen Frage ein, die dem Gegenüber erlaubt, Kontrolle zu behalten. Wer wirklich verhandeln will, gibt Macht ab — nicht umgekehrt.
Was mache ich jetzt stattdessen? Drei Dinge, die mir geholfen haben und die mittlerweile fast reflexartig passieren.
Ich habe angefangen, das Thema immer sofort zu benennen, auch wenn es unangenehm ist. Statt „Können wir morgen kurz reden?“ schreibe ich: „Ich würde morgen gerne fünfzehn Minuten mit dir über die Rechnungsstellung für September sprechen. Passt zehn Uhr?“ Das klingt weniger elegant, zugegeben. Aber es gibt der anderen Person etwas, womit sie arbeiten kann. Sie kann sich vorbereiten, ihre Unterlagen bereitlegen, eine erste Haltung entwickeln. Sie ist nicht mehr die Empfängerin einer Einladung zu einem unbekannten Termin, sondern eine Gesprächspartnerin auf Augenhöhe.
Ich habe mir außerdem angewöhnt, schwierige Gespräche nie per Nachricht anzukündigen. Wenn es wichtig ist, ist es wichtig genug für einen Anruf. Mein Mann hat mir einmal morgens um halb acht „Wir müssen reden“ geschrieben und fünf Minuten später nachgeschoben: „…über unseren Sommerurlaub.“ Er fand das witzig. Ich fand den Adrenalinschub weniger lustig. Er macht das nie wieder.
Und ich habe gelernt, zu akzeptieren, dass ein gut angekündigtes Gespräch der anderen Person manchmal trotzdem Angst macht — und dass das in Ordnung ist. Nicht jedes Unbehagen lässt sich vermeiden, und der Versuch, das immer zu tun, ist selbst schon eine Form von Kontrolle. Was ich steuern kann, ist, ob ich jemandem Informationen vorenthalte, die ihm helfen würden, sich vorzubereiten.
Das Erstaunliche, was ich aus all dem gelernt habe, ist das hier: Die Menschen, die den kleinen Machtvorsprung von „Wir müssen reden“ am häufigsten nutzen, sind selten die, die sich wirklich mächtig fühlen. Es sind meistens die, die sich im eigentlichen Gespräch nicht sicher sind, ob sie bestehen werden. Der kleine Vorsprung durch die vage Ankündigung ist eine Absicherung. Eine Geschäftsführerin, die sich ihrer Autorität sicher ist, kündigt keine Gespräche an — sie führt sie einfach. Ein Partner, der in seiner Beziehung ruht, sagt nicht „Wir müssen reden“, er sagt: „Ich bin traurig, weil wir am Wochenende gestritten haben.“
Vielleicht ist das der eigentliche Grund, warum es sich so gut anfühlt, diese Worte wegzulassen. Es geht nicht darum, netter zu werden. Es geht darum aufzuhören, eine Position zu brauchen, die man eigentlich nicht braucht. Wer auf den kleinen Machtvorsprung verzichtet, merkt oft erst dadurch, wie viel Autorität er ohne ihn die ganze Zeit schon besessen hat.
Sinnlücke füllen - Plattform Gottes füllt Ihre Sinnlücke - absolut in Sekundenschnelle!
Kostenloses Buch hier unten drücken!
https://interrel.de/wp-content/uploads/2019/02/ICT-15-Achtsamkeit.pdf