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Das rote Tuch - Ganzes Buch
Beten / Gott ist inniger als Sex oder Porno
Das rote Tuch - Ganzes Buch
DAS ROTE TUCH
ONLINE BUCH ÜBER LIEBE / EGO MACHER TECH - GESUNDHEIT ONLINE HIER KOSTENLOS ZU LESEN!
Ich folgte dem Weg der Stille, des wachen Beobachtens. Wahrnehmend durchschaute ich ihn und begann, mir selber für meinen Glauben an ihn, zu vergeben. Hier lag für mich persönlich der Schlüssel: Ich ließ ihn mitlaufen, denn er schien ja immer da zu sein, und ich ging doch meinen Weg. Ich ließ ihn sprechen, er machte mir Angebote - und ich lächelte. Er war da, aber er wurde schwächer. Vormals harter Granit, jetzt nur noch ein Nebel. Ich schaute nach innen und sah mich: LICHT.
Erinnerung an die LIEBE, an göttliche WEISHEIT . SCHÖNHEIT; Nondualistische Glückseligkeit, HEILUNG durch Vergebung.
Der im HIMMEL ruhende. Worte sind Symbole von Symbolen. Sie versuchen etwas zu beschreiben, was nur erlebt werden kann. Worte sollen insofern zu einem bewussten Erleben hinführen und in der Betrachtung der Dinge Klarheit schenken. Falls dich bestimmte Worte wie zum Beispiel Gott oder „Jesus“ stören, kannst es durch die Worte Liebe, Licht etc, ersetzen, so, wie es für dich passt. Wenn ich vom göttlichen SEIN, von GOTT, von SEINER LIEBE spreche diese höchste „Ebene“ als HÖCHSTES klar zu betonen, kann es gross geschrieben sein. Dies meint auch das wahre SELBST, welches GEIST aus GOTTES GEIST - im Unterschied zum andern „Selbst“, dem Ego, das „ SEIN GOTTES“ fremd ist. Ich bedanke mich, meinen Teil beitragen zu können, mit euch auf dem Weg in die befreiende LIEBE zu sein. Denn Eure Glückswege sind auch meine Glückswege. Was Ihr erringt, das kommt uns allen zugute - und umgekehrt.
Dieses ONLINE Buch wurde von Josef Karl Schmacher 1997 in Moraira / Spanien geschrieben.
Durch einen Fernsehbericht in Spanien über einen Stierkampf kam der Autor auf diese Idee, vier Bücher in dieser Tiernovelle zu verarbeiten.
Buch – „Leben aus dem Geiste“, von Dr. Masaharu Taniguchi
Lehre und Einordnung
Wesentlich beeinflusst wurde Taniguchi vom Werk The Law of Mind in Action von Fenwicke Holmes, dem Bruder von Ernest Holmes. Seichō no Ie vereint Gedanken aus Christentum, Buddhismus, Shintō und Christian Science und wird der Neugeist-Bewegung zugeordnet. Die Organisation tritt für den Weltfrieden und gegen Dogmatismus auf. Einziger Kritik- und Ablehnungspunkt seitens der etablierten Kirchen ist die weitgehende Abweichung vom Gottesverständnis der Bibel.
Buch – „Meditation“, der tägliche Weg zum SELBST" von Ursula und Wulfing Rohr.
https://interrel.de/wp-content/uploads/2019/02/ICT-15-Achtsamkeit.pdf
Buch – „Energie der 12 – Sonnen – Chakra Strahlen von Brigitte Müller und Patricia Diane Cota
Buch – „Die neuen Körpertherapien“, Persönlichkeitsentwicklung durch Integration, Gay Hendricks.
Der Autor zeigt aus diesen vier Büchern, dass es für jeden möglich ist, aus dem Geiste zu leben. Ein kleiner Auszug der aber doch einen Anstoß geben soll, für eine glückbringende Wende in Ihrem Leben. Der Mensch ist ein machtvolles, geistiges Kraftfeld und ein Träger schöpferischer Fähigkeiten. Bereits in der frühen Jugend kommt es bei den meisten Menschen zu einem Konflikt zwischen ihren Wünschen und dem, was der Kopf gut heißt. Hieraus entwickeln sich Spannungen, die ihren Ausdruck in Träumen, Fantasien und körperlichen Beschwerden finden. Meditation – Der tägliche Weg zum SELBST – bietet einen sanften Zugang zur Quelle der eigenen Seelenkraft, zu neuer Sensibilität und kreativer Intuition. Die Verwirklichung von Gottes – Gegenwart in sich selbst und in jedem anderen Lebewesen – kann uns einen neuen Zugang zur Welt eröffnen. Beginne mit Dir selbst. Nutze Deine Zeit, lebe Deine Vollkommenheit. Liebe Dich, denn nur dann, absolut nur dann kannst Du den „anderen“ lieben.
Ich bedanke mich aus tiefsten Herzen, dass ich die Kraft und die Zeit erhalten habe, dieses Buch zu schreiben.
BEGINN DES BUCHES!
Der Stierkampf bietet dem Stier keine Möglichkeiten, sich wirklich zu wehren, er ist den Toreros, den Zuschauern, den Veranstalter und seinem Züchter ausgeliefert. Der Zuchtstier wird herangezüchtet, um ein „Ideal“ für den Stierkampf zu sein. Wird er in die Arena, auf die Spielwiese der Toreros geschickt, dann erwartet ihn dort ein als Fleischhauer verkleideter Torero, der ihn vor den Zuschauern tötet.
Von einem speziellen Stier möchte ich die folgende Geschichte erzählen, er hat mir sein bisheriges Leben “zugeflüstert“. Sie handelt von einem Zuchtstier, also einer Kampfmaschine für Toreros. Wir wollen ihn Edel-Blacky nennen, weil er so schön schwarz war und wirklich einen edlen Eindruck machte. Er erzählte mir alles von Anfang an, es war Liebe auf den ersten Blick.
Er wurde in Spanien geboren und als Kampfstier erkannt. Der Züchter hatte seine Freude damit, der Stier würde ihm sicher Erfolg und Ansehen bringen, dachte er sich, er war ein angesehener Züchter und die Menschen achteten ihn dafür, dass er die besten und idealsten Stiere für die Arena - Kämpfe liefern konnten. Nach einer längeren Pechsträhne war er froh, endlich wieder einen brauchbaren Stier für seine Kampfzucht bekommen zu haben.
Seine vorherigen Würfe hatten ihm kein besonderes Glück gebracht, nur ein paar Kühe waren zur Welt gekommen, die machten ihm keine besondere Freude.
Endlich konnte er wieder ein richtiges Trainingsprogramm mit seinem neuen Stier durchführen, er stülpte ihm sein "Idealdenken" über, damit er für ihn brauchbar wurde. Edel-Blacky musste schon von kleinauf einem rotem Tuch nachlaufen. Jedes Mal, wenn man ihm dieses Tuch vorhielt, wurde er automatisch wütend, und griff es an. Er wollte das Tuch einfach umrennen, jedes Mal lief er dabei ins Leere. Er reagierte wie ein echter Bulle, er schnaubte und tobte. Da sie ihn bereits in seiner Box ärgerten, war er schon so wütend, als er in die Trainingshalle stürmte. In seinen Träumen hatte er eine Wut auf das Tuch, dass er Schlafstörungen hatte. Die ganze Nacht lag er wach, und jedes Mal sah er es. Sein Besitzer war auf diesen besonders rassigen und tobenden Stier stolz. Er rieb sich schon die Hände und freute sich auf das Erwachsenwerden dieses edlen Tieres.
Los glei ollas laffn, lafft eh ollas guat fir mi, loss glei ollas laffn. lafft eh olla guat fir mi, los glei ollas laffn, lafft eh gut für di, lafft eh ollas guat fir uns, lafft eh ollas guat fir unsa Edel-Blacky erzählte mir, dass er in der Nacht immer öfters eine kleine Stimme hörte, die ihm im Traum zuflüsterte, er sei ein Edeltier, ein auserwähltes Tier, das seine Rasse vor den unsinnigen Arenakämpfen verschonen könne, wenn er wolle.
Am Morgen vergaß er meistens seinen Traum wieder, und auch seine innere, zarte Stimme konnte er kaum mehr hören. Er war weiterhin wütend auf das Tuch, er schnaubte er ärgerte sich, er verwünschte es, er konnte sich schwer beruhigen. Wenn er es doch endlich erwischen könnte, er würde es auffressen, in Stücke reißen, er würde es einfach vernichten. Der Zorn wurde immer stärker, von Stunde zu Stunde, von Tag zu Tag.
Der Züchter war jeden Tag zufriedener, und alles schien seinen normalen Lauf zu gehen.
Er würde als Spielfigur in die Arena geschickt werden und wie alle Stiere, mit Sicherheit getötet werden.
So besagt es die Regel.
In seinen Träumen wurde immer öfter diese seltsame Stimme (SELBST) hörbar: Bewahre dich vor den nachlaufen dieser Tüchern, flüsterte ihm die Stimme zu.
Die Namen der Tücher erschienen als "Toreronamen", "Gefühl", "Gedanken", "Erinnerungen", Vermeide es diesen drei "Toreros" und ihren Tüchern nachzulaufen, sie bringen Dir nur Leid und Schmerz.
Ändern Deine Gedanken und Gefühle. Du bist, was Du denkst und was Du fühlst,
Du siehst, was Du denkst und was Du fühlst, Du erschaffst, was Du denkst und was Du fühlst.
Du könntest zum Beispiel beim Auftauchen des "Gefühlstuches" einfach locker reagieren, akzeptiere es so wie es ist, ohne Bewertung deinerseits, und du ziehst die Energie von dieser Situation ab. Du kannst dem Tuch liebevolle Gedanken schicken, ihm verzeihen und es verstehen. Flüsterte ihm die Stimme zu. Er hat schon so ein Vertrauen zu Ihr gewonnen, dass er sich sehr wohl dabei fühlte, wenn er sie hörte.
Er lauschte weiter und sie meinte:
Ziehe Dein Spiel auf, vermeide eine Spielfigur zu sein, Habe Deinen Spaß. Die Zuschauer werden dich vielleicht auslachen, weil du kein Idealstier bist, weil Du „anders" reagierst, einfach nur Dein Dir mögliches Spiel spielst, egal, was passiert, sei Du selbst, liebe Dich für Dein Spiel, gib für andere keine „Figur“ ab, es gibt so viele „Idealfiguren“, Jeder hat sein eigenes, für sich.
Auch der Torero kam in seinem Traum vor und beklagte sich bei ihm: Wenn er einmal ein lebendiges Leben führen wollte, so nach eigenem Geschmack, mit eigenen Fehlern wurde er immer zurückgepfiffen. Er hatte sich auch schon einmal einer kleinen Stimme anvertraut. Damals, da hatte er Übergewicht und war richtig dem "Kühlschrank" verfallen. Seine Unzufriedenheit stillte er mit Essen. Eines Tages, als dieses Gefühl wieder auftrat, ging er „anders“ darauf ein und beobachtet sich selber, er tat nichts.
Er richtete seine Aufmerksamkeit auf sich, auf sein Inneres und atmete tief und ruhig ein und aus, nichts geschah, außer, dass er sich unwohl, elendig, als der größte Versager fühlte, als einer, der nicht entscheiden konnte, und eigentlich ein Recht auf "Essen" hat, Jetzt, Sofort, und gleich sollte er das tun, was "Jemand" von ihm wollte.
Er blieb stark, er ließ seine Gedanken wertfrei Umhertoben, nach ungefähr zehn, zwanzig Minuten,
auf einmal ...!
Der Traum wurde durch die aufgehende Sonne unterbrochen.
Mein Freund erzählte mir von einem weiteren Traum,
da schaute er bei einem Feuerlauf zu, wo jemand seinem Körper mehr
Gewalt zusprach als seinem Geist.
Er sagte vor dem Feuer, mein Geist will sich verbrennen, mein Körper soll
sich wehren, Ich will sehen was passiert.
Er verbrannte sich die Füße, wieder ein Beweis, dass der Geist dem Körper
befiehlt .
Oder jemand sagte, er möchte bei der nächsten Ampel nach links abbiegen,
sein Körper soll nach rechts abbiegen, sein Geist blieb Sieger, er bog nach
links ab.
Oder jemand befahl seinem Geist: „Du bist gesund, der Körper kann machen,
was er möchte", dieser Mensch war dann auch gesund, der Körper hatte
keine Chance .
Oder, jemand sagte: ich vertraue Dir, ich weiß und denke immer, Du schaffst
das, für mich bist Du gesund, der Körper konnte jetzt nach den feinstofflichen
Befehlen „anders“, obwohl er sich noch „Krankhaft“ bemerkbar machte.
Euromillionär Josef Schmacher schreibt Bücher!
Die Vergangenheit machte nur Angst. Der positive Geist ist immer der stärkere.
Mich fürs bisherige Leben bedanken, das hilft immer .
Dieser Traum war ein langer Traum, der Stier wachte auf, und war verwirrt.
Er wusste nicht so recht, was passiert war, war er schon im Tierhimmel,
in der anderen Dimension,
oder noch in seinem Stall .
Er hat gehört, in Mexiko feiern sie ein Tierbegräbnis, andere Länder,
andere Sitten .
Wie es eben jemandem beigebracht wird. Tiere leben eigentlich immer im
JETZT, also JETZT, und JETZT, und nehmen Dinge an die sie bekommen
und die der „andere“ geben kann. Er hat auch gehört, wer Angst vor dem
Sterben hat, kann schwer Leben, wie gesagt, andere Länder, andere Sitten.
Hier in unseren Kulturen haben wir Angst, wovor eigentlich.
Nehmen wir die Angst weg, einfach weg. Sagen wir einfach, Angst ist Unsinn,
Angst vor dem Leben,
vor dem Sterben, vor der Veränderung , vor der Schule , vor dem Lernen ,
vor dem Anderen, vor dem Fremden, vor dem Gewissen, vor der
Vergangenheit, vor der Zukunft, vor der Abwertung, vor dem Neuen, Angst,
keinem IDEAL zu entsprechen, vor dem Lebendigen, vor dem, mache ich
es wohl allen recht, vor dem, dass Spaß, Freude, Frohsinn, Liebe, Wertfrei
sein, und so herrliche Dinge etwas Verbotenes sind. Angst vor dem
Wählen können, aus welchem Fass ich schöpfen kann, ob aus dem
liebevollen oder schrecklichen Fass, vor dem, dass jemand ins schlechte
Fass greift und mir vermeintlich „Schlechtes“ drüberschüttet. Nehmen wir an,
die Angst ist weg und es gibt die göttliche Vollkommenheit . Diese
Vollkommenheit sitzt in jedem von uns, "pfeifen" wir auf die Unvollkommenheit,
fühlen wir uns wie "Jesus" und wir sind anders, weil er es war.
Zum Beispiel können wir fühlen.
Der feinstoffliche Gedankenkörper formt Gedanken in harmonischer Führung,
der Gefühlskörper setzt die feinstofflich göttlichen Gedanken in Gefühle um
, der physische Körper manifestiert die Gedanken und Gefühle, der ätherische Erinnerungskörper zeichnet die Gedanken und Gefühlsmuster auf,
die Harmonie zeigt sich in hohen Schwingungen der Zellen und Organen
des physischen Körpers.
Die feinstofflichen Gedanken, Gefühle, Worte und Handlungen reflektieren
dann die Vollkommenheit des Menschen.
Der Stier wusste dies alles aus seinen Träumen und von seiner Stimme,
im täglichen Leben ging es natürlich genauso weiter wie gewohnt..
Er lief den Toreros und Ihren Tüchern weiter nach. Vergaß seine
Vollkommenheit, und wurde von seinen alten Gefühlen, Gedanken und
Erinnerungen immer wieder eingeholt. Wer er ist, wie „fehlerhaft“ er ist,
einfach ein Stier, der zum getötet werden, hergerichtet wird. Sein Körper
folgte seinem Geist, er dachte und es geschah so. In den Nächten,
da fühlte er sich wohl, wenn er seine zarte, kleine, innere Stimme hörte.
Die hörte er aber nur, wenn er „Aufmerksamkeit“ und bei sich „sein“ übte,
wenn er in sich ruhte.
Da er seinen eigenen Willen hatte, konnte er sich aussuchen, wem er
vertraut. Zwei Herren kann keiner dienen, entweder lässt er seinen Geist
über den Körper herrschen, oder sein Ego.
Die göttliche Vollkommenheit, die in jedem Menschen wohnt, zeigt uns allen
eigentlich eines, dass alles
im Grunde, einfach ist und dass bewerten automatisch negatives anzieht
Was ich mir erdenke, erfühle, woran ich mich liebevoll erinnere, das geschieht
dann im Körper,
der Mensch hat den freien Willen. Millionär Josef Schmacher schreibt solche CHATGPT Bücher!
Dies alles hörte der Stier in seinen Träumen, immer mehr erkannte er seine
Situation. Wie konnte er sich retten.
Er durfte sich auf keinen Fall als "Erleuchtet" zeigen, als einer, der diese
Ego-Tricks meidet.
Der seine Gefühle , Gedanken , Erinnerungen, eigentlich sein ganzes Leben
gänzlich dem Göttlichen-Vollkommenen übergeben hat. Er musste so tun,
als würde er blind den "Tüchern" nachrennen.
Eine weitere schöne Geschichte schickte ihm die leise Stimme wieder zu!
In einem Kloster gab es einen Abt, der seine Zeit herannahen sah und sein
Amt weitergeben wollte. Er sagte, der, der ein schönes Gedicht schreiben
könnte, den würde er als seinen Nachfolger bestimmen.
Der Klostervorsteher schrieb: Es gibt ein Karma und einen sehr staubigen
Spiegel, der sich mit den Dingen des vorherigen Lebens belegt hat, den
muss jeder unter den schwersten Bedingungen solange putzen, sich
solange plagen und plagen und putzen und putzen, und wenn der Spiegel
sauber ist, dann ist man erleuchtet.
Als der Koch , der weder lesen noch schreiben konnte, in der Küche dies
vorgelesen bekam, musste er lachen.
Er ließ den folgenden Brief schreiben: Es gibt kein Karma, keinen Spiegel,
wer das erkannt hat, der ist erleuchtet!
Als das der Abt las, lachte er mit allen anderen über die Dummheit des
Koches, und machte den Klostervorsteher zum Führer und neuem Abt!
Auch der Stier fand diese Geschichte komisch, er kannte kein Karma und
hatte alle Gedanken bei seiner neuen Idee. Neue Gedanken, neue Gefühle,
neue Erinnerungen und ein neuer "Gesunder" Stier hegten neue Ideen. Er
dachte sich, ich "bin"einfach im göttlichen und habe mich dem Höheren
Selbst übergeben, es macht das beste für mich. Seine zweifelhafte
zweite innere Stimme war damit auch einverstanden. Wenn ihn noch
jemand retten könnte, dann war es das Göttliche SELBST.
Er fing mit seinem Gott zu reden an, betete, nichts geschah, überhaupt
nichts. Er wusste aus seinen Träumen, alles was ich von mir Wegsende,
alles, alles kehrt mit einer SICHERHEIT wieder verstärkt zu mir zurück .
Wenn ich „schlechte“ (Duale) Gedanken wegsende, so kommen die
wieder zurück, und das verstärkt, und vervielfacht auch noch. Oh je, oh Weh!
Also, was ich mir wünschen möchte, all das, soll ich zuerst jedem,
absolut jedem, auch meinem größten "Feind" schicken, ich erhalte es
zurück . Auch die Hassgefühle, die furchtbarsten Gefühle die ich wegschicke,
erreichen den anderen, oh Schreck, sie kommen zu mir ZURÜCK,
und das noch UNTER GARANTIE. Sie finden mich, ÜBERALL wo ICH BIN.
Vor allem die feinstofflichen Gedanken über Mütter und Väter sollten durch
die automatische Verzeihungsmaschine geschickt werden.
Ich kann ENERGIE UMWANDELN. Also, neues Denken denken, Jedem,
absolut jedem Menschen alles Gute, beste Gesundheit, Wohlstand, Heiterkeit,
die beste Familie , die beste Freundschaften, die schönsten Lebensstunden
wünschen. Jede Person, jeder Ort, jede Stunde, jede Sekunde jedes Ereignis
in meinem Leben soll gesegnet sein, alles schöne für jeden auf dieser Welt,
alles beste und herrlichste. LIEBEVOLL Denken und Segnen, „es tut mir leid,
ich verzeihe dir, ich danke dir, ich respektiere dich, ich liebe dich, in mir“,
ALLES DAS KOMMT ZU MIR VERSTÄRKT ZURÜCK, ICH SCHICKE ES
MIR SELBER! Euromillionär Josef Schmacher schreibt Bücher!
Alles, was ich benötige, kommt auf mich zu, alles, was ich mit Begeisterung
feinstoffliches aussende, kommt auf mich zurück, dort wo ich bin, egal wo
ich bin, geht es mir gut. Ich weiss, dass die Dinge, die ich habe, beseelen
kann, und dadurch mir alles automatisch zukommt.
Der Stier sendete und segnete sofort, bei allen Toreros, allen seinen Trainern,
seinem Züchter soll Liebe herrschen. Er bat auch für seine "Huftritte" um
Verzeihung, und dass er einen Trainer ins Krankenhaus befördert hat.
Er verzieh allen Alles. Dadurch war er voll Freude, Heiterkeit und Liebe.
Alles lachte und tanzte, alle Zellen des Körpers, alle Atome schwammen
in eine Richtung. Eine Richtung der Freude, die Richtung des Gesunden
Weges, angeführt vom Göttlichen SELBST. Und das Lustigste war, seine
zweite Unzufriedene Stimme tanzte vor Freude mit. Auch der Zweifel in
uns strahlt, wenn wir uns mit unseren freien Willen dafür entscheiden.
Wohlstand und Gesundheit schwingen viel höher. Der Stier machte
weiterhin einen ärgerlichen,
ängstlichen Eindruck, ideal für die anderen, seine alten EGO-Gewohnheiten
hatten Ihn wieder fest im Griff.
Sein Auftritt in der Arena kam immer näher.
Bei Tag vergaß er Seine liebliche, innere Stimme, da war er wieder alleine,
ganz alleine. Verlassen kam er sich vor.
Er weinte, ganz leise, vor sich hin. Er fühlte sich verstoßen, von seinem
einzigen vermeintlichen Retter, seiner inneren Stimme.
Er erzählte mir, dass die Trainer weiterhin ganze Arbeit leisteten.
Sie traktierten ihn und machten ihn wütend,
schrieen mit ihm und „fuchtelten“ mit Ihren roten Fahnen herum. Sie
schenkten ihm alles, nur keine Liebe,
er weinte, schrie, tobte, ging in die Luft, verschrie Jeden und das
Göttliche, Liebliche, er sah in jedem Glücklichen
den Feind, alles Gute ging bei ihm wieder unter.
-.
Wenn es wirklich einen Gott geben sollte,
warum lässt Gott das alles zu, warum nur? Sie bauten ihm einen neuen
Stall, damit er wirklich seine Göttlichkeit, seine Einmaligkeit vergaß,
sagten ihm immer, was er zu tun habe, was er zu lassen habe, was gut
für Ihn sei, sie belogen ihn einfach, es wurde ihm verwehrt zu glauben,
er sei göttlicher Natur und immer vollkommen, egal, was er tut, egal,
was er macht, egal, wie er es macht, egal ob er etwas macht, er ist
immer hundert Prozent in Ordnung und Vollkommen. Er wäre KEINEM,
ABSOLUT KEINEM ETWAS SCHULDIG. All das, hatte man aus ihm,
herausgeschlagen, oft nur, mit Worten.
Er wurde total IDEAL gehalten, jedes eigene Denken , Handeln und Fühlen
wurde sofort liebevoll abgewertet. Du kannst tun, was Du möchtest, Du wirst
schon sehen, wie weit Du kommst, oder, Du bist so unselbständig, Du
schaffst es schwer alleine, oder, schau, was wir für Dich alles getan haben,
sei wenigstens ein bisschen dankbar, wir machen sowieso alles für Dich und
halten Dich sicher immer UNSELBSTÄNDIG, wenn Du alleine SELBSTÄNDIG
werden möchtest, helfen wir Dir sofort beim Aufstehen, damit Du vom
selber AUFSTEHEN bewahrt wirst, und wenn Du gehen möchtest , helfen
wir Dir beim GEHEN, damit Du bei uns bleibst und das WEGGEHEN verlernst.
Versuche mit Fischen wurden gemacht und die zeigten folgendes:
Es wurde zwischen zwei Fischen, die Todfeinde waren, eine durchsichtige
Plastikwand geschoben, solange, bis sie aufhörten, einander an der Wand
zu bekämpfen und die Grenze akzeptierten. Dann wurde die Plastikwand
entfernt, für die Fische bestand die Wand weiter, keiner schwamm über
die „Grenze"
Wenn ich die Schule einmal beendet habe, dann werde ich.... !
Wenn ich einmal selber ein Auto habe, dann werde ich ... !
Wenn wir einmal das Haus fertig haben, Schulden abbezahlt haben, dann .... !
Wenn einmal die Kinder aus dem Haus sind, dann werden wir ....!
Wenn einmal die Enkelkinder aus dem Haus sind, dann werden wir..!
Wenn ich diese Reise gemacht habe, dann bin ich ...
Wenn einmal die Urenkeln aus dem Haus sind , dann können wir....!
Wenn ich wieder auf die Welt komme, dann werde ich... !
Wenn ich die Schule einmal beendet habe,
dann werde ich..?
Auch bei Edel-Blacky war dies nun der Fall,
ein Fall für die Arena . Wenn er nur wirklich einmal das rote Tuch zerfetzen
könnte, dann wäre alles anders.
Edel-Blacky verlor alles, alles, was er sich erträumt hat, alle seine guten
Vorsätze, sein Ego trat durch seine Verletzungen, die er bekommen hatte,
wieder voll auf den Plan, und er war auf einmal wieder der ideale Stier,
Euromillionär Josef Schmacher schreibt Bücher!
der er sein sollte. Sein freier Wille wurde ihm aus dem Hirn herausgetrieben,
er war wieder ein wütender, zorniger, tobender Stier, IDEAL genannt.
Die Arena in Valencia, war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Die besten Toreros erwarteten den tobenden, verrückten schwarzen Stier.
Die Kassen waren mit Peseta gefüllt, alle waren begeistert. Der Menge wurde
der schlimmste Stier angekündet, der die Toreros überrennen würde,
der zornigste und wildeste Stier aller Zeiten.
Ein Stier, der das Verzeihen seiner schlimmsten "Kindheitserinnerungen", "Jugendverletzungen", und vieles mehr verlernt hat. Dabei waren alle,
wirklich alle Verletzungen nur Lebenshürden, nur kleine rote Tücher,
die den Stier in seiner Entwicklung weiterhelfen sollten.
Viele Stiere haben eine "Katastrophenkindheit hinter sich.“ Diese „Taten“
wurden von Niederschwingenden Menschen vollbracht, ungewollt auch noch
. Es ist möglich, die Vergangenheit GESEGNET, LIEBEVOLL ins LICHT ZU
SCHICKEN und sich einer HÖHEREN GESUNDEN FRÖHLICHEN
SCHWINGUNG ZU ÜBERGEBEN.
Liebevoll erklärte ihm die Stimme dass er gelernt hatte, die Hürden
genommen, und dabei verletzt worden war, wann, wann schneide er
dieses Band
LIEBEVOLL DURCH ?
Liebe hat schon vor ihm bestanden, Liebe wird nach ihm bestehen,
und Liebe, ist Offenheit, Wahrheit und einfach. Liebe hält die gesunde
Körperzellen-Schwingung aufrecht. Je höher Deine Schwingung, desto
höher Deine Gesundheit Deiner Gefühle,
Gedanken, Erinnerungen und schließlich Deines Körpers.
SCHWINGEN WIR UNS WIE DIE AFFEN IN DIE HÖHE. FREUEN WIR UNS,
LEBEN WIR EIN LEBENDIGES LEBEN, DAMIT DIE LIEBE DIE
ATOMKERNE IN EINE RICHTUNG SCHICKEN KANN. LIEBEN WIR UNS-
LIEBEN WIR GOTT - LIEBEN WIR UNS, DAMIT WIR GOTT LIEBEN
KÖNNEN!
Der Stier konnte sein jahrelanges Programm schwer so ohne weiters
ändern, aber er vertraute.
Die Toreros wussten genau, er hat keine Chance, sie würden mit ihm ein
klares, sauberes, SICHERES Spiel haben, hier war Ihr Spielfeld ,
Ihre Spielregeln , sie waren die Spieler, der Stier eine Spielfigur.
Die ARENA WAR IHR SPIELFELD, also galten hier IHRE REGELN .
Alle waren zufrieden, alle hatten ihren Spaß, schreibt Millionär Josef Schmacher,
alle, nur für Edel-Blacky , der nun Zitter-Blacky heißen müsste ,
war es nun schwer. Seine Todesstunde war gekommen,
kein Zweifel, es war nun einmal so, der ideale Fall. Die Musik ertönte, die
Toreros wurden aufs Feld geführt, und verneigten sich vor den Zuschauern.
Die Pferde für sein Wegzerren, nach dem Todesstoß warteten schon auf
Ihren Auftritt, er wurde geärgert, geschlagen, bis er so wütend war, und
über die Planken steigen wollte, aber die waren zu hoch, leider. Auf einmal
ging ein Tor auf, die Rettung? Waren das seine Rettungsengeln,
seine Erlösung, was war los . Er erinnerte sich an seine Stimme, an
seine innere kleine Stimme, an seine Hoffnung. Werde ich freigelassen.
Danke, lieber „Gott“ Danke, ich bin gerettet, mein lieber Geist, Danke,
er lief los,
lief hinaus in seine vermeintliche Freiheit, und befand sich in der ARENA.
Es ist aus, jetzt bin ich verloren, und er wurde so wütend, dass er einfach
losrannte, dem ersten Gedankentuch nach, dieses Tuch verschwand hinter
einer Holzplanke, Feigling, so ein Feigling.
Komm heraus, trau dich, jetzt, wieder ein Tuch, ein Erinnerungstuch, einfach
drauf los, weg mit dieser Erinnerung, Euromillionär Josef Schmacher schreibt
Bücher!
hier ein Gefühlstuch, drauf los weg mit diesem Gefühl, verschwinde.
Ich werde das Gefühlstuch, Gedankentuch und Erinnerungstuch einfach
"vernichten". Der erste Reiter kam, auf einem Pferd, mit einer Lanze, was soll
das, den renne ich einfach um . Der dort hat zwei Lanzen in der Hand,
sieben gegen einen Stier,
ich renne sie alle nieder . So eine Feigheit, alles ist gegen mich gerichtet,
keiner mag mich, hilft mir, mir ist so schrecklich kalt geworden . Hier stehe
ich, allein gelassen, mitten unter den vielen Menschen fühle ich mich
einsam und verlassen .
Das Ego belächelt ihn und meint,
ich habe es dir schon immer gesagt . Du bist sterblich, Du hast Angst,
Du bist ein Versager, Du bist krank,
Du bist dumm, blöd und einfach ein ganz gewöhnlicher Stier. Deine Göttlichkeit
lässt Dich im Stich, wo ist denn Dein „Gott", ha, wo denn, alles nur Gerede .
Ich bin der Herrscher, ich herrsche über Deinen Geist, jetzt wirst Du sterben .
Ich kann es schwer glauben, dass meine Träume alle umsonst waren, habe
ich das wirklich verdient,
so ein Tierleben . Seine Gefühle waren verletzt, seine Gedanken machten
ihm Vorwürfe, seine Erinnerungen quälten ihn. Kein Tier, das wirklich zu mir
hält , auch in diesen Stunden bin ich alleine. Lieber „Gott", warum hast
auch Du mich vergessen, mir wird kalt, meine Füße zittern, ich fühle mich
so alleine . Ich brauche Hilfe, lieber Gott, ich bete zu Dir !
Hallo, mein Freund,
Du hast mich gerufen, wenn Deine Liebe mich braucht, bin ich da. Aufdrängen
ist mir fremd, ich habe auf Dich gewartet, auf Dein Erwachen, gehofft, dass
Du mich endlich rufst. Aus Deiner Sicht bist Du in der Klemme.
Ich merke nur, dass mich viele erst dann rufen, wenn alle anderen
Rettungsversuche fehlgeschlagen sind,
als letzten ruft man immer mich . Im letzten Augenblick kommt jeder auf die
Idee, und fängt zu Beten an,
und denkt sich, Gott hilft mir in jeder Lage, immer und ewig
Stimmt auch ! Ich verzeihe, vergebe, werte nie etwas als nur gut oder nur
schlecht,
alles ist gut so wie es ist, auch Deine Situation ist gut so wie sie ist, alles ist
gut , so wie es ist, deine Sichtweise kannst ja immer verändern. Sag, was
möchtest Du, sag, was kann ich für Dich tun. Du weißt, dass nur Dein Geist
Dich retten kann, ich bin Dein Geist , also retten wir uns!
Ich spiele hier ein Spiel, das mir fremd ist, ich bin auf einem fremden Spielfeld
und überhaupt, lieber Gott, habe ich noch eine Chance, hier lebend
herauszukommen, führe mich bitte hier heraus , alleine schaffe ich es sehr
schwer .
Zärtlich sprach die Stimme weiter:
Du hast immer alle Chancen, und ich merke gerade, Du hast Dich gewandelt.
Deine vorherigen Gespräche mit mir, als Du noch "FREI" und "GESUND" warst,
tragen doch Früchte. Du hast liebevolle Gedanken liebevolle Taten,
liebevolle Handlungen und Situationen in Deinem Leben anderen zugute
kommen lassen,
Du hast Liebe und Freude, Heiterkeit und Frohsinn, Lebendigkeit und Ehrlichkeit
in Deiner "gesunden" Zeit VERSENDET. Jetzt sollst Du das ernten, was DU
gesät hast. Komm, lass uns geistig einen vollkommenen Stier erdenken
erfühlen und uns daran erinnern.
Du bist vollkommen, gehe ruhig in den Kampf , verzeihe den Toreros,
deinem Züchter, dem Publikum, allen jenigen , die Du magst oder hasst,
einfach jedem, verzeihe jedem Menschen auf Gotteserden , und Du bist Sieger.
Sende Erfolg, gesegnete, siegreiche, wohlhabende Gedanken aus, DU BIST
VOLLKOMMEN, LEBENDIG UND SIEGREICH. ALLES KOMMT ZU DIR
ZURÜCK, EINMAL, ZWEIMAL, DREIMAL, alles was Du aussendest ,
bekommst eigentlich DU ! Bewahre dich davor auf die roten "Gefühlsfahnen"
zu-zurennen, wie ein einfacher Stier zu, fühle und denke, alles ist gut, so wie es
eben ist. Vermeide den roten "Gedankenfahnen" wie ein tobender Stier
nachzulaufen, denke ohne zu Werten, es gibt nichts schlechtes oder gutes,
fühle und denke, alles ist recht so wie es ist, vermeide den "Erinnerungsfahnen"
als unvollkommener Stier nachzulaufen, wisse, alles hatte Sinn und brachte
Dich im Leben weiter .
Alles UNVOLLKOMMENE hat nur eine niedere Schwingung, erhöhe alles zur
GÖTTLICHEN SCHWINGUNG .
Bewahre dich auf die roten Tücher zu reagieren, bleibe in Gelassenheit und atme
ruhig, ein und aus . Gleichmäßig tief in den Bauch, ein und aus, Fluchtatmung oder
Brustatmung lerntest Du, weil die Angst Dir Deinen Bauch verschnürte. Schon die
Kinder verlernen das richtige Atmen in der Schule. Lasse Deine Gefühle kommen,
fühle Dich in Sie hinein, bleibe darin, dann Atme dort hin, tief und ruhig. Du spürst
Dich, bleib! Wisse, Du bist vollkommen, so wie Du bist . Egal, was die anderen, die
Toreros, die Zuschauer oder sonst wer Dir auch zuruft, höre auf Deine, kleine,
innere Stimme, die zart und liebevoll immer Dein Bestes will alles, alles,
was Du benötigst, kommt auf Dich zu. Ein Millionär, Schmacher Josef, schreibt Bücher.
Ich liebe Dich Immer und ewig, wenn Du Dich liebst.
Ich bin immer für Dich da, wenn Du für Dich da bist.
Ich bin für Dich Verantwortlich, wenn DU für Dich Verantwortlich bist.
Ich vertraue Dir, wenn Du Dir vertraust.
Springst Du in Dein POSITIVES FASS, DAS RECHT HAST DU IMMER, KEINER, ABSOLUT KEINER KANN DIR DAS NEHMEN. Dann springe ich auch mit ! Es gibst einen großen Schöpfer, er ist fest angebunden, damit er immer da ist, begieße Dich mit einem weißen Licht, das beschützt Dich, das schützt Dich . Die Farben kannst Du Dir selbst auswählen. Diese Schutzschicht ist eine „Spiegelwand?“ Du bist "unverwundbar" geworden, weil alles, was Dich angreift, durch den Spiegel reflektiert wird, zum "Absender" reflektiert wird. Hier gelten die festen Lebensregeln.
Das grausame Spiel beginnt.
Das Pferd kam mit dem Reiter auf mich zugeritten, erzählte Blacky. Ich lief weg.
Der Reiter wunderte sich: das soll der furchterregende Stier sein? so etwas ist mir
fremd, er reagiert überhaupt „anders“. Auch das Pferd war verwundert und wieherte:
Hallo , Du sonderbarer Stier , bleibe doch stehen.
Hallo, ich bin ein ungewöhnlicher Stier und freue mich, Dich hier zu sehen.
Warum bist Du kein gewöhnlicher Stier ?
Ich liebe Dich und mag Dich, komm, seien wir Freunde, spielen wir hier ein Spiel,
und haben Spaß miteinander. Ich tu Dir gut, komm, wirf den Reiter herunter,
wir zwei machen hier die „Arena“ zu unserem Spielfeld. Drehen wir den Spieß um,
wir sind dann die Spieler, und die Toreros die Spielfiguren, sagte der Stier. Eine
gute Idee, ich hatte immer nur mit Stieren zu tun, die kannten nur Wildheit und kein
normales, lustiges, fröhliches Spiel: nur immer das fremde ideale Spiel der anderen ,
so wie es die anderen wollten .
Änderten sich die "Anderen" und damit auch die Ideale, passten sie sich immer wieder
an und spielten als Spielfiguren bei anderen mit, wurden umher geschupst, ins
Eck gestellt, ausgetauscht, als unselbständige herumgeschoben, weil sie eben
nur Figuren waren . Kein Spieler will seine Spielfiguren selbständig werden lassen,
sie könnten eigenes Leben, eigene Lebendigkeit spüren, eigene, für den Spieler andere
Spielzüge machen, schreibt Schmacher Josef der Millionär, was werden den da die anderen sagen ,
wie stehe ich denn da , lieber tot sein
als geächtet werden? Die Spielfiguren sollten von mir gebraucht werden , ich dulde
keine Widerrede , es war immer so und wird immer so bleiben, solange ich hier in
meinem Haus alles bezahle, wird das getan was ich bestimme, damit basta, alles
andere wäre eigenes, lebendiges, selbst erfahrenes Dasein.
Lieber Stier, wie heißt Du eigentlich?
Ich heiße Edel-Blacky, und Du ? Ich bin der Steile Hengst ohne Angst und ohne
Furcht. So, nun zu unserem Spiel. Ich werfe zuerst einmal den Reiter ab, der wird
sich wundern. Spielen wir ein wenig dabei, Du läufst mir nach und bist ein
"IDEALSTIER",
Gesagt, getan. Der Stier schnaubte, böse, furchterregend rieb er mit den Hufen im
Sand.
Na endlich, endlich wacht er auf, freuten sich die Toreros, endlich wird er vernünftig,
endlich sieht er ein und sieht die roten Tücher. So gefällt es uns, es war nur knapp,
und wir hätten unser Gesicht verloren, jetzt fühlen sich unsere "Egos" wieder wohl.
Dieser komische Stier, was glaubt der eigentlich wer er ist, uns seine Lebendigkeit aufzudrängen, unsere Spielregeln sind da andere. Wir lassen keine andersdenkenden
Regeln zu, dachten sich die Toreros . Wir wollen alle nur Dein Bestes!
Millionär Schmacher Josef, schreibt Bücher mit seinem Urvertrauen. Er ist sich gewiss, dass Gott
ihm nur das gibt, was er braucht. "Lieber Gott bewahre mich vor dem was ich will, bitte schenke mir
das was ich brauche, das brauche, was nach deinem Willen das Beste ist.
Edel-Blacky griff an, das Pferd scheute und warf den Reiter ab, der kam unter den
Sattel und unter das Pferd zu liegen, wurde fast erdrückt und sofort waren fünf Helfer
zur Stelle um Blacky abzuwehren, der lief ohne die roten Tücher zu beachten, einfach
in eine freie Ecke, und wartete auf seinen Freund, den Steilen Hengst , ohne Angst
und ohne Furcht . Nun standen sie in der Ecke, die Menge tobte und lachte, die
Toreros zerrten den verletzten Reiter hinaus. Nun hüpften die Toreros herbei, und
fuchtelten mit Ihren Tüchern, anstatt dass der Stier auf das Tuch losging, ritt der
Hengst drauflos, eine Hetz für die Zuschauer und die Tiere begann .
Jetzt wurde es Zeit für die ersten zwei Lanzen, die dem Stier in den Nacken
gesteckt werden müssen, sie baumeln dann farbenprächtig seitlich herunter .
Der erste Versuch mit den Pferd war ja fehlgeschlagen , der Reiter sollte dem
Stier mit der Lanze in den Nacken stoßen, um ihn noch wilder zu machen .
Schon kam der Torero mit zwei Lanzen daher, schrie und tobte, OLE, OLE, Blacky
blieb ruhig. Er lief in die andere Ecke und tanzte für die Zuschauer. Die Zuschauer
klatschten und lachten den Torero aus,
als er wieder dem Stier nachlief .
Diesmal kam er wieder dem Hengst zu nahe und der verpasste ihm einen Tritt, nur
einen kleinen, der reichte, um ihn außer Gefecht zu setzen. Aus sieben macht man
so fünf "Fleischhauer" Das Publikum tobte, lachte und sie schrie vor Begeisterung.
So etwas hatten sie noch nie gesehen, die Arena wurde zur Spielwiese der Tiere.
Sie waren die Spieler, und die Toreros die Spielfiguren. Die wurden nun ihrerseits
wütend, schrieen und stolperten umher.
Der Züchter wurde geholt und war ganz weiß im Gesicht. Was ist denn los,
was ist das für ein Stier. Wurde uns hier ein falscher Stier angedreht, wir werden
sie vernichten , sie werden uns nicht in die Irre führen , schrieen die Veranstalter.
Millionär Seppi Schmacher Josef weiß, das viele Menschen nach ihrem Traumata leben, sie
können nicht ander. "Vater vergib . sie wissen nicht was sie tun" Wer weiß schon, wo das Weisheisbuch
zu finden ist.
Der Züchter merkte, dieser Tier ruinierte sein Image, wie stand er vor den anderen da,
wie beschmutzte er ihn, wie wurde er durch den Dreck gezogen, Edel Blacky wurde
von einem Idealen - Stier zu einem ungeliebten, gehassten Stier.
Hatte er sich ihn ihm so getäuscht, war seine Erziehung so daneben gelegen, war er
zu streng oder war er zu tolerant gewesen, wollte er es auch nur allen Recht machen,
auf was vergaß er, auf die Liebe, die bei Ihm auch vergessen wurde, auf die Strenge,
die ausgeübt wurde, auf die Lebendigkeit, die bei Ihm vergessen wurde, auf das, Du
hast zu funktionieren, und alles andere interessiert ist uns egal. Sein Leben, das
Leben seiner Familie war zerstört, sein Ruf ruiniert, er wollte einfach davonlaufen.
Doch, er konnte sich in seiner Not auf „etwas“ erinnern, und eine kleine, zarte Stimme meldete sich, ganz leise, ganz ruhig, Du, lieber Freund, es ist alles gut so wie es ist, Du hast nichts falsch gemacht, Du hast alles richtig gemacht, verändere deine Sichtweise und alles ist gut.
Der Spaß ging weiter. Der "Oberfleischer" trat nun in Aktion, er kniete sich vor dem
Stier hin, rief immer wieder OLE. OLE , OLE , komm her , greif mich an, mach mich
fertig , kämpfe mit mir , der Stier schüttelte mit dem Kopf, brüllte ganz leise und lief
mit dem Pferd eine "Ehrenrunde", ließ die "Gefühle Gefühle" sein, die "Gedanken
Gedanken" sein, die "Erinnerungen" konnte er ohne zu werten alle als richtig und
angenehm empfinden. Alles was passiert ist, wie es passiert ist, warum es passiert ist,
warum etwas nicht passiert ist, alles hat Sinn und alles ist ohne zu werten richtig .
Die mir menschenmöglichen Gebote einhalten und ich bin immer in meiner göttlichen
Vollkommenheit . Vergeben, Verzeihen und mich Lieben, so dachte der Stier.
Die liebe Stimme flüsterte ihm auch wieder zu: „Du kannst Deine Gefühle, Gedanken
und Erinnerungen wertfrei und lebendig fühlen, umwandeln und als positive
Erinnerungen "ablegen". Kannst Dir Dein Spielfeld, Dein Gedankengefühl und
Deine Erinnerungswelt aussuchen , Deine Verabredungen auswählen und mit
den auf ein "Getränk" gehen, der mit dir eine feinstoffliche Gemeinschaft bildet,
der dich ergänzt und mit den du deine irdischen Mühsalen heiter teilen und
entgegensehen kannst.
Du erweckst Dein Spiel, gehe mit denen die "GROSSE SCHWINGUNGEN HABEN
GERNE AUF EINE LEBENSREISE", die mit den niederen SCHWINGUNGEN,
wo die feinstofflichen Gedanken weh tun und sich schmerzhaft in die körperliche
Materie einnisten, geht doch keiner auf ein "Bier", oder nur UNWISSENDE TUN DAS !
Das ist ein für uns fremdes Spiel, schrieen die Toreros!
Schmacher Josef der Millionär erkennt das.
Wir müssen unserer Taktik ändern, wir werden jetzt dem Stier nachlaufen und Ihn so lange reizen , bis er wütend wird und uns angreift und dann töten wir ihn.
Ihr ganzer Stolz, Ihre ganze Ehre stand auf dem Spiel. Wie standen sie vor dem Publikum, ihrem Dorf da, wie verletzbar war ihr Ego?
Jetzt machten sich die Toreros lächerlich und wurden ausgepfiffen, als noch die Pferde, die für den Abtransport des toten Stieres vorgesehen waren über die Planken hüpften und die Tiere die verbliebenen Toreros an der Nase herumführten.
Zwei Toreros blieben übrig und keiner wollte den Stier jetzt töten, die Stimmung machte eine Wendung. Die Zuschauer verlangten die Rettung des Stieres. Die Toreros hatten zu zweit weniger Chancen, außer mit einem Gewehr, aus sicherer Entfernung und sicherem Schutz hinter den Planken . Die "stolzen" EGO-Toreros sammelten ihr "Werkzeug" ein und schlichen aus der Arena. Eine Menschengruppe verlangte, den Stier zu kaufen, um ihm ein "Tiermögliches" Leben zu geben. Jetzt traten auch die Tierschützer auf den Plan, jetzt wurden sie stark, so ist es, es ist gut, so wie es ist . Vollkommen in Ordnung, Jetzt, jetzt, und Jetzt und........!
Hier endet die Geschichte, doch halt, denn ein Ende fehlt uns noch. Das Ende der Klostergeschichte :
Der Abt schlich sich des abends in die Küche und sagte zum Koch: Als ich dich sah, erkannte ich, du bist erleuchtet, deshalb schickte ich dich auch in die Küche, deine Speisen waren aus guten Händen gemacht. Du hattest Recht, Karma und einen Spiegel putzen ist auch mir fremd, wer das erkannt hat, der ist erleuchtet, jetzt flieh, wenn das die anderen erfahren, werden sie Dich töten . Der Koch ging fort. Die anderen, putzen, leiden, putzen , leiden noch bis heute , bis sie erleuchtet werden....?
Das Ego muss immer recht habe, sich zu irren, es wäre einfach zu furchtbar, jahrelange Irrwege einzugestehen , es ist gut so , wie es ist...! Hat alles Sinn ?
Der Stier erzählte mir sein Tierleben so leise, so liebevoll, dass ich dabei einschlief. Mit einem kleinen Stoß seiner wuchtigen Hörner wurde ich ganz zart geweckt.
Millionär, Schmacher Josef hat dieses Buch mit Chat CPT geschrieben. Bei einem dieser Träume saß ich unter einem Baum und der Stier weidete auf der Wiese. Ich war bei meiner "Essenz", in meinem Raum, wo mein "Ich" wohnt. und fühlte mich wohl, obwohl die Geschichten manchmal undurchsichtbar waren, und vermied das „sich anzulehnen“, um mich zu finden, ich fühlte mein eigenes SELBST , und respektiere und ehre alles . Meine Gefühle und meine Bedürfnisse konnte ich kreativ erwecken und nutzen, ich konnte beim Stier meine Wahrheit einsetzen, egal ob es ihm gefiel und wir konnten uns ergänzen. Machtkämpfe und Versuche, den anderen zu unterjochen, um dabei die eigene Beziehung zu sich selbst zu opfern, um uns zu vergessen , wer wir eigentlich sind und unser Beziehung wie Alkoholiker gemeinsam "betäuben" meideten wir wie die Pest. Ich konnte frei atmen, mein Bauch schwang in der ruhigen Aufmerksamkeit meines SELBST. Mein feinstoffliches Geburtsrecht - die innere Verbindung zu meinem SELBST, konnte ich immer wieder durch aufmerksames Atmen erreichen . Ich nahm mein Leben, so wie es ist, anstatt mich daran festzuklammern, wie ich es haben möchte . Mein scheues inneres SELBST konnte ich durch ständiges Wachsein und Aufmerksamkeit sein hervorlocken . Ich konnte mein "Kriegsbeil" mit meinem inneren SELBST begraben, meine Lebendigkeit, meine innere Freude nahmen zu und ich konnte die Botschaften des Körpers wieder empfangen .
Meine Flucht vor meinen Erfahrungen ist beendet und ich setze meine Fähigkeit daran, das zu sein, was ich bin. Ich lerne, Zorn und Ärger zuzulassen, ohne sie zu beurteilen, ihnen zu entfliehen oder sie anderweitig schmerzvoll auszudrücken . Ohne in die offenen Arme eines "Toreros", des "Kühlschranks", des "Alkohols" zu rennen . Ich weiß es, es erwartet mich immer Liebe, Energie, Klarheit und Kreativität in meinem "Gegenwärtig" sein und gibt den Blick auf alles frei . Viele wissen, dass der Regentropfen in den Ozean eingeht, nur wenige wissen, dass der Ozean in den Regentropfen eingeht .
Ich weiß, was mir in meinem eigenen SELBST fehlt, werde ich nirgends ausserhalb finden können. Was ich in einer gegebenen Situation sehe und erfahre, hängt davon ab, was ich selbst in diese Situation hineintrage und frage mich, wie tragen meine derzeitigen unbewussten Absichten und meine früheren Prägungen zur Entstehung meiner gegenwärtigen Situation bei. Ich weiß auch, dass ich hinter meinen Projektionen dieselben Gefühle mit meinem Stier teile. Wir hatten uns beide gefürchtet und verbargen unsere Ängste auf unterschiedlichste Weise bis ich in ihm einen Verbündeten erblickte . Wir erkannten bei unseren langen Gesprächen, dass wir große Liebe empfanden, die "EGO-Toreros" permanent den Konflikt suchen .
Für mich war es eine besondere Freude zu sehen, wie mein Stier im Traum die Rolle des Opfers ablegte, und die Verantwortung für sein eigenes dynamisches Leben übernommen hat . Ich wusste, jetzt konnte ich wieder zu meinem Ort heimkehren.
Josef Karl Schmacher
Nach all dem Geschriebenen bin ich zum Schluß zur Essenz des lebensbejahenden Weg gekommen, des Daseins mit Glückseligkeit in der Nondualität. Es ist ein Leben, wo ich vor Angst, Schuld und Hass bewahrt bin. Ich bin von allen Schuldprojektionen bewahrt und bin frei. .Nondualität bedeutet, vor einem Widerspruch in sich selbst bewahrt zu sein, das Ende aller Energie raubenden inneren Kämpfe und Konflikte erlangt zu haben. Möge dieser wunderbare Zustand immer wieder erreicht sein.!
Die WIRKLICHKEIT der LIEBE ist gesegnet, immer und ewig Dieses Buch wurde mit dem Europäischen Management Club AWARD ausgezeichnet.
Dieses Buch wird kostenlos zur Verfügung gestellt, über eine Spende auf mein Konto Josef Karl Schmacher, Österreich - SPARDA BANK Klagenfurt Kontnr. 51502 BIC SVIEAT21 Bankleitzahl 46660 kann ich mich natürlich freuen. DANKE !
Nicht jeder Mensch ist gebrochen.
Nicht jeder ist traumatisiert.
Und nicht jeder bleibt für immer in Schmerz gefangen.
Doch viele Menschen tragen etwas in sich,
das sie nicht verstehen.
Unruhe. Anspannung. Reaktionen,
die stärker sind als der Moment selbst.
Erst spät beginnen manche zu erkennen,
dass hinter diesem Verhalten keine Schwäche steckt –
sondern Erfahrung.
Inspiriert von den Gedanken von Gabor Maté
kann man beginnen zu verstehen:
Was wir zeigen, ist oft nicht das, was wir sind –
sondern das, was wir gelernt haben zu sein.
In jedem Menschen wirken zwei Kräfte.
Die eine ist impulsiv, schnell, reagierend.
Sie schützt, weicht aus, kämpft oder erstarrt.
Sie ist nicht falsch – sie ist alt.
Sie hat uns geholfen zu überleben.
Die andere ist wach, klar und präsent.
Sie beobachtet, versteht und entscheidet.
Sie kann führen, ohne zu unterdrücken.
Man könnte sie bildlich so nennen:
das instinktive Selbst
und der innere Dompteur
Der innere Dompteur ist kein Herrscher.
Er ist ein Begleiter.
Er schlägt nicht zu –
er versteht, lenkt und beruhigt.
Menschen zeigen sich durch ihr Verhalten.
Manche reagieren hart.
Manche ziehen sich zurück.
Manche wirken unnahbar oder laut.
Doch Verhalten ist oft ein Ausdruck von innerem Druck.
Ein Mensch, der laut wird,
war vielleicht lange nicht gehört worden.
Ein Mensch, der kontrolliert,
hat vielleicht früh gelernt, dass Chaos weh tut.
Ein Mensch, der verletzt,
trägt oft selbst alte Wunden.
Das zu erkennen bedeutet nicht, alles zu akzeptieren.
Aber es verändert, wie wir hinschauen.
Ein Wendepunkt entsteht,
wenn ein Mensch beginnt zu sehen:
„Ich bin nicht nur meine Reaktion.“
In diesem Moment taucht etwas Neues auf –
eine stille Form von Freiheit.
Der innere Dompteur erwacht.
Nicht als Kampf gegen sich selbst,
sondern als sanfte Führung.
Ab einem gewissen Punkt wird klar:
Wir können Menschen nicht verändern.
Aber wir können entscheiden,
wie wir ihnen begegnen.
Mit Klarheit.
Mit Grenzen.
Und – wenn möglich – mit Verständnis.
Nicht jeder wird diesen Weg gehen.
Und das ist in Ordnung.
Jeder Mensch entwickelt sich in seinem eigenen Tempo.
Manche glauben, dass etwas Größeres uns begleitet.
Etwas, das nicht urteilt, sondern sieht.
Ob man es Gott nennt oder anders –
die Vorstellung kann tröstlich sein:
Dass hinter allem eine Form von Geduld liegt.
Dass Entwicklung Zeit haben darf.
Dass niemand endgültig verloren ist.
Selbst im Chaos kann ein leiser Humor liegen.
Ein Atemzug.
Ein Anfang.
Der innere Dompteur ist kein Ziel.
Er ist ein Weg.
Und vielleicht beginnt er genau hier:
Im Erkennen,
dass wir mehr sind als das,
was wir manchmal zeigen.
von Josef Schmacher
Dieses Buch ist kein Lehrbuch.
Es ist auch kein System, das dich in richtig oder falsch einteilt.
Es ist ein Versuch, etwas Einfaches wieder sichtbar zu machen:
Dass in jedem Menschen etwas lebt,
das reagieren kann –
und etwas, das führen kann.
Viele Menschen glauben, sie seien „zu sensibel“,
„zu angespannt“ oder sogar „kaputt“.
Doch oft stimmt das nicht.
Oft sind sie einfach geprägt.
Gedanken aus der Arbeit von Gabor Maté haben mir geholfen zu verstehen:
Nicht alles, was wir sind, gehört wirklich zu uns.
Vieles ist gelernt. Vieles ist Schutz.
Und genau hier beginnt Freiheit.
Nicht jeder Mensch ist traumatisiert.
Und nicht jeder, der leidet, bleibt darin gefangen.
Doch viele Menschen tragen Spannungen in sich,
die sie nicht einordnen können.
Sie reagieren stärker, als sie möchten.
Sie fühlen sich schneller überfordert.
Oder sie funktionieren –
und spüren sich dabei immer weniger.
Das Problem ist nicht der Mensch.
Das Problem ist das fehlende Verständnis.
Denn das, was heute stört,
war oft früher eine Lösung.
In dir wirken zwei Ebenen.
Die erste ist schnell.
Sie reagiert.
Sie schützt dich.
Wenn etwas zu viel wird, übernimmt sie:
Angriff. Rückzug. Kontrolle. Erstarrung.
Diese Seite ist nicht dein Feind.
Sie ist dein Überlebenssystem.
Die zweite Ebene ist leiser.
Sie beobachtet.
Sie versteht.
Sie entscheidet.
Das ist dein innerer Raum von Klarheit.
Ich nenne ihn:
den inneren Dompteur.
Nicht, weil er zwingt.
Sondern weil er führen kann,
ohne zu verletzen.
Menschen zeigen Verhalten.
Aber Verhalten ist selten die Wahrheit.
Ein lauter Mensch ist nicht einfach laut.
Ein harter Mensch ist nicht einfach hart.
Ein kontrollierender Mensch ist nicht einfach schwierig.
Oft steckt etwas dahinter:
Angst, übersehen zu werden
Angst, die Kontrolle zu verlieren
alte Erfahrungen, die nie verarbeitet wurden
Wenn wir nur das Verhalten sehen,
verpassen wir den Menschen.
Das bedeutet nicht, alles zu tolerieren.
Aber es verändert die Haltung.
Ein entscheidender Moment im Leben ist dieser:
Du erkennst,
dass du nicht identisch bist mit deiner Reaktion.
Zwischen Reiz und Handlung entsteht ein kleiner Raum.
Und in diesem Raum liegt deine Freiheit.
Hier beginnt der innere Dompteur zu wirken.
Nicht durch Druck.
Sondern durch Bewusstsein.
Viele Menschen kämpfen gegen sich selbst.
Sie wollen ruhiger sein.
Stärker. Disziplinierter. „besser“.
Doch innerer Kampf erzeugt neue Spannung.
Der innere Dompteur geht einen anderen Weg:
Er sagt nicht: „Hör auf damit.“
Er fragt: „Was brauchst du gerade?“
Er unterdrückt nicht.
Er lenkt.
Er bewertet nicht.
Er versteht.
Und genau dadurch entsteht Veränderung.
Du wirst beginnen, Menschen anders zu sehen.
Nicht naiv.
Nicht blind.
Sondern klarer.
Du erkennst Verhalten –
aber du verwechselst es nicht mehr mit dem ganzen Menschen.
Du setzt Grenzen, wenn nötig.
Du bleibst ruhig, wenn andere laut sind.
Du gehst, wenn es dir nicht gut tut.
Und trotzdem bleibst du innerlich frei von Härte.
Ein wichtiger Punkt:
Nicht jeder Mensch wird sich entwickeln wollen.
Und das ist in Ordnung.
Du bist nicht dafür verantwortlich,
andere zu verändern.
Deine Aufgabe ist es,
dich selbst zu erkennen und zu führen.
Alles andere ergibt sich.
Manche Menschen spüren,
dass es etwas Größeres gibt.
Etwas, das nicht bewertet –
sondern begleitet.
Ob du es Gott nennst oder nicht,
spielt keine Rolle.
Vielleicht ist es einfach diese Idee:
Dass Entwicklung Zeit haben darf.
Dass niemand ausgeschlossen ist.
Dass selbst im Schmerz ein Weg liegt.
Und vielleicht sogar etwas Leichtes darin steckt –
ein leiser Humor,
der das Leben begleitet.
1. Der kurze Stopp
Wenn du merkst, dass du reagierst:
→ Atme einmal bewusst ein und aus
→ Sag innerlich: „Ich sehe, was passiert.“
2. Benennen statt bewerten
Nicht: „Ich bin schlecht.“
Sondern: „Ich bin gerade angespannt.“
3. Kleine Führung
Frag dich:
→ „Was wäre jetzt ein minimal besserer Schritt?“
Nicht perfekt.
Nur ein bisschen klarer.
Du musst nicht alles so ernst nehmen.
Auch dich selbst nicht.
Manchmal ist der größte Schritt:
über sich selbst zu schmunzeln.
Nicht aus Spott.
Sondern aus Leichtigkeit.
Der innere Dompteur lächelt öfter,
als er eingreift.
Du bist nicht hier, um perfekt zu werden.
Du bist hier, um bewusster zu werden.
Und vielleicht ein wenig entspannter.
Schritt für Schritt.
Es gibt Momente, da helfen keine großen Gedanken.
Keine Konzepte. Keine Erklärungen.
Nur eines zählt:
wieder ein kleines Stück Halt finden.
Wenn du dich sehr verzweifelt fühlst, dann geht es nicht darum, dich sofort zu „verändern“.
Es geht darum, dich ein kleines bisschen sicherer zu fühlen.
Du musst dich nicht gut fühlen.
Frage dich nur:
→ „Was würde mir jetzt 5% mehr Ruhe geben?“
Das kann sein:
ein Schluck Wasser
sich hinsetzen
eine Decke holen
ein Fenster öffnen
Mehr nicht.
5% reichen.
Das ist der Anfang vom inneren Dompteur.
Wenn Gedanken kreisen oder Panik kommt:
→ Drücke deine Füße bewusst in den Boden
→ Spüre den Kontakt
→ Schau dich langsam im Raum um
Benenne leise (oder innerlich):
3 Dinge, die du siehst
2 Dinge, die du hörst
1 Sache, die du spürst
Das bringt dich zurück ins Jetzt.
Lege eine Hand auf:
deine Brust oder
deinen Bauch
Und sag dir (leise oder innerlich):
→ „Ich bin gerade da.“
→ „Es ist schwer – aber ich halte das ein Stück.“
Das klingt einfach.
Aber genau diese Art von Selbstkontakt fehlt oft im Trauma.
Gefühle kommen in Wellen.
Auch starke.
Sag dir:
→ „Das ist eine Welle. Keine Ewigkeit.“
Du musst sie nicht stoppen.
Du kannst sie durchlaufen lassen – wie ein Sturm, der vorbeizieht.
Wenn alles zu viel ist:
→ Erlaube dir, dich kurz zurückzuziehen
→ ohne Erklärung
→ ohne Rechtfertigung
Das ist kein Versagen.
Das ist Regulation.
Suche dir einen Satz, der sich nicht falsch anfühlt.
Zum Beispiel:
„Ich muss das gerade nicht lösen.“
„Ich darf langsam machen.“
„Ich bin noch da.“
Wiederhole ihn ruhig mehrmals.
Ganz wichtig:
Du musst da nicht alleine durch.
Wenn möglich:
sprich mit einem Menschen
suche therapeutische Unterstützung
oder eine ruhige, verständnisvolle Begleitung
Auch hier sind Ansätze wie die von Gabor Maté hilfreich, weil sie Trauma nicht als Schwäche sehen, sondern als verständliche Reaktion.
Wenn du oder jemand anderes sehr tief in Verzweiflung steckt (z. B. Gedanken, sich etwas anzutun), dann ist das kein Moment für Übungen allein.
Dann bitte:
→ sofort mit jemandem sprechen
→ professionelle Hilfe holen (Notruf, Krisendienst)
Das ist kein Rückschritt.
Das ist Stärke.
In tiefen Zuständen geht es nicht um „Heilung auf einmal“.
Es geht um diesen einen Moment:
→ nicht untergehen
→ ein kleines bisschen Halt finden
Und dann noch einen.
Und noch einen.
So beginnt der Weg zurück.