Jacob Grimm,
als Sprachwissenschaftler, soll das Studium
des Ungarischen
allen empfohlen haben, die
neue einfach zu erlernende Plansprachen schaffen wollen.
Heute könnte man umgekehrt dazu raten, sich vor dem Studium des
Ungarischen zuerst die vereinfachten Regeln des Esperanto
( Grammatik
+ Affixverwendung) anzusehen, da diese einige Grundprinzipien
des ungarischen Sprachbaus in einer herauskristallisierten Form
wiederspiegeln.
Eine treffende Bemerkung hierzu von der Australischen
Esperanto Vereinigung (eng):
„Wegen seines
umfangreichen Systems der Präfixe und Suffixe, die wahlfrei und mit
Bestimmtheit verwendet werden können – da es keine Ausnahmen in ihrer
Anwendung gibt –, fördert Esperanto die Gewohnheit, nach Mustern zu
suchen.”
Diese Gewohnheit ist aber auch für das Erlernen des Ungarischen
entscheidend, sonst sieht man wirklich vor lauten Bäumen den Wald nicht…
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