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Grammatik

Besonderheiten der ungarischen Grammatik

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Inhaltsverzeichnis
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Man sollte sich nicht vom Titel abschrecken lassen. Die Grammatik hierin hat nichts gemein mit dem uns vertrauten, auswendig zu lernenden Lehrstoff aus der Schule. Bei den nachfolgenden Artikeln geht es eher darum, die Eigenheiten der Sprache zu erklären.

  1. Übereinstimmungen
    Das Attribut: ungewöhnlich
    Weitere Arten von Attributen
    Artikel
    Numeralien
    Mengen
    Die richtigen Übereinstimmungen
    Prädikative
    Demonstrativpronomina
    Genitivattribute
    Infinitive
    Akkusativobjekte
    Verbalpräfixe
    Ja oder nein?
    Quellen

  2. Die Vokalharmonie
    Was ist die Vokalharmonie?
    Lautklassen
    Wortklassen nach Selbstlauten
    Harmonie
    Disharmonie
    Fazit

  3. Dualität des Subjektiv-Objektiven
    Einführung
    Bezugssysteme
    Subjektive und objektive Verben
    Die Konjugationen
    Zusammenfassung


  4. Ars verbi
    Die Rolle der verschiedenen Verbformen
    Das Bezugssystem
    Genus verbi
    Die richtige Konjugation
    Wenn das ik-Verb transitiv ist
    Zusammenfassung


  5. Sein oder nicht sein?
    Weg ist das Sein
    Der Normalfall
    Der Traum vom Nicht-Sein
    Die Regel
    Die Begründung
    Die Steigerung
    Inspiration


  6. Haben oder nicht haben?
    Besitzfall ja, aber wie?
    Eine erste Analyse
    Das große Ganze
    Die einzelnen Komponenten
    Die Subjektivierung des Ganzen
    Dem Dativ seine Habe
    Aneinandergekettet
    Im Besitz der Zeit


  7. Die 10 Unregelmäßigen
    Rufe die Konjugation!
    Wenn schon Angleichung, dann überall
    Regelmäßig unregelmäßig
    Der Stamm aus der Vergangenheit
    In Richtung der Normalität

  8. Die perfekte Konjugation
    Was sind eigentlich Verbalpräfixe?
    Die geografische Funktion
    Fokussierung
    Die abgeschlossene Handlung
    Eine eigene Konjugation


  9. Verbalpräfixe und die Wortstellung
    Das Märchen von der freien Wortstellung
    Lasst uns das Märchen ergänzen
    Die bösen Verbalpräfixe
    Resümee


  10. Tridirektivität leicht gemacht
    Tridirektivität, warum?
    Am Anfang waren wir alle zu Hause
    Allgemeine örtliche Verhältnisse
    Adverbien, Postpositionen und Pronomina

  11. Ein Werkzeug zum Hervorheben
    Bei Eigenschaftswörtern
    Im allgemeinen
    Bei Zahlwörtern
    Bei den Verben
      1. Die ik-Verben bildeten nie eine vollständige Konjugation
      2. Für diese Verben gab es keine Spezialsuffixe außer -(É)k
      3. Ein ik-Verb ist nicht zwingend intransitiv
      4. Ein ik-Verb ist nicht nur reflexiv oder medial
      5. Die passive Form war schon immer speziell
      6. Die ik-Endung ist auch heute noch aktiv anzuwenden


  12. Die umgekehrte Notation
    Alles verkehrt: 42
    Alles nach hinten
    Richtig geklebte Wörter
    Die Sätze auch?

  13. Die Wortstellung im Detail
    Der einfachste Satz
    Ein Subjekt zum Erweitern des Prädikats
    Die adverbiale Ergänzung des Verbs
    Wenn die Ergänzung am wichtigsten ist
    Wenn es hauptsächlich auf die Tätigkeit ankommt
    Verbalpräfixe, die keine sind
    Die allgemeine Wortfolge
    Erweiterte Verbalpräpositionen


  14. Tipps für die Satzanalyse
    Ein ungarischer Satz
    Wer könnte es tun?
    Was wird benötigt?
    Wem wird es angetan?
    Wessen Sache ist es?
    Wie kommt es?
    Was geschieht?
    Wer ist wie?
    Die Moral der Geschichte


  15. Fürwörter – wofür?
    Der Fall der Fälle
    Dieses und jenes
    Die ersten Personen
    Jedem seine persönliche Endung
    Fürwörter für den Besitz

  16. Ein Alphabet der Ideen
    Schlafe und denke nach!
    Eine Sprache in der Sprache
    Liste der elementaren semantischen Suffixe
    Verwandte Begriffe auseinanderhalten
    Komplexe Begriffe analysieren
    Einfach mehrfach
    Verweiste Verben ohne Infinitiv?
    Die vollständige Zustandsänderung
    Ein Wort zur Warnung
    Quellen


  17. Deklinationstabellen
    Sinn und Zweck der vielen Kasus
    Die Grundidee
    I. Die grundlegenden Kasus
    II. Orts- und richtungsbestimmende Kasus
    III. Allgemeine adverbiale Kasus
    IV. Der Possessiv
    V. Adverbialbestimmungen

  18. Konjugationstabellen
    Die normale Konjugation
      1. Hív — rufen, heißen
    Unregelmäßige Verben
      1. Eszik — essen
      2. Hisz — glauben
      3. Iszik — trinken
      4. Jön — kommen (intransitiv)
      5. Lesz — Futur von sein (intransitiv)
      6. Megy — gehen (intransitiv)
      7. Tesz — tun, legen
      8. Van — sein (intransitiv)
      9. Vesz — nehmen, kaufen
      10. Visz — tragen
    Ik-Verben
      Válik — zu etwas werden

  19. Eselsbrücken
    Merksätze zu den Regeln des Ungarischen
    Vokalharmonie und Konsonantenangleichung
    Lautklassen
    Anpassungsregeln
    Archiphoneme in Suffixen
    Konsonanten
    Vokalsupression
    Tridirektivität
    Zuordnung
    Kasus
    Kasussystem
    Eigenschaftsangaben
    Tätigkeitsbeschreibungen
    Satzbau
    Konjugation
    Konjugationsendungen
    Imperativ
    Verschiedene t-Endungen
    Aktive und passive Verben
    Unregelmäßige Verben
    Deutsche Modalverben
    Phonetik
    Weitere Verweise


  20. Sätze zum Üben der Aussprache
    Die Laute und ihre richtige Aussprache
    Die verwendeten Lautzeichen
    Das Alphabet

  21. Phonetik des Ungarischen

Grimms Märchen
Grimm legszebb meséi (.hun)
Jacob Grimm, als Sprachwissenschaftler, soll das Studium des Ungarischen allen empfohlen haben, die neue einfach zu erlernende Plansprachen schaffen wollen.

Heute könnte man umgekehrt dazu raten, sich vor dem Studium des Ungarischen zuerst die vereinfachten Regeln des Esperanto (Grammatik + Affixverwendung) anzusehen, da diese einige Grundprinzipien des ungarischen Sprachbaus in einer herauskristallisierten Form wiederspiegeln.

Eine treffende Bemerkung hierzu von der Australischen Esperanto Vereinigung (eng):
„Wegen seines umfangreichen Systems der Präfixe und Suffixe, die wahlfrei und mit Bestimmtheit verwendet werden können – da es keine Ausnahmen in ihrer Anwendung gibt –, fördert Esperanto die Gewohnheit, nach Mustern zu suchen.”

Diese Gewohnheit ist aber auch für das Erlernen des Ungarischen entscheidend, sonst sieht man wirklich vor lauten Bäumen den Wald nicht…


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