Allgäu-Reiseführer

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Reiseführer Allgäu
* Königlich-Bayerischer Ausflugsführer Allgäu *

Zu finden sind Tipps zu(m):
Ostallgäu
Oberallgäu
Westallgäu
Unterallgäu
Bodensee
Bayerisch-Schwaben
Iller und Illertal
Lech und Lechtal
Wertach
 
Stand: 01.07.2015
Speziell und aktuell nur für Sie erstellt!
Kreation und Komposition by C.V. (Carsten Vogt)
Edition Nausikaa - Brunnengasse 5, 87656 Germaringen
www.BuchVogt.de
 
Aktuelle Literatur für Sie:
s.a. Ende.
 
Wenn Bücher, dann www.BuchVogt.de

Inhalt:
"Grüß Gott - oder: zuerst einmal": Eine Einleitung
 
1) Ein Dorf: Germaringen stellt sich vor (frei nach Rudolf Negele)
 
2) Die Region "Allgäu" - Eine 'Hommage'
 
Anzeige: Ostallgäuer Tagesticket - mit Bussen sparsam fahren
 
3) Ausflüge
 
3.1) Die Alpen (Almen, Berge und mehr)
 
3.2) Tobel, Wasserfälle - Bäche, Flüsse
 
3.3) Kultur
 
3.4) Bergtouren, Wanderungen und beschauliche Schneftergänge
 
3.5) Diverse Ausflüge
 
4) Tagesausflüge
 
4.1) Tagesausflug: Kempten
 
4.2) Tagesausflug: Füssen/Forggensee: Dort träumte schon König Ludwig!
 
4.3) Tagesausflug: Bodensee
 
4.4) Tagesausflug auf die Zugspitze
 
4.5) Tagesausflug: Ochsenhausen
 
4.6) Tagesausflug: München - die Landeshauptstadt
 
5) Ab in die Steinzeit (Prähistorische) Kultplätze - oder auf den Spuren von Asterix und Obelix
 
6)
 
7) Baden/Seen
 
8) Radltouren
 
9) Camping
 
10) Tanzen/Discotheken
 
11) Essen + Trinken, Brauereigaststätten, Übernachten (E/T/Ü)
 
11.1) Gasthäuser
 
11.2) Unterkünfte/Hütten zum Mieten
 
12)
 
13) Käsereien
 
14) Reiten
 
15) Service
 
16) Sonne, Schnee, Ski und Rodeln
 
17) Sonstiges
 
18) Veranstaltungen
 
19) Explicit/Zum Schluß
 
20) Literatur
 
21) Nachtrag
 
22) Bayernhymne
 
23) "Anregungszettel"
 
"Grüß Gott - oder: zuerst einmal": Eine Einleitung
'Grüß Gott' im schwäbischen Bayern, bayerischen Schwaben und dem Allgäu, eben in unserem 'schwäbischen
Himmelreich'. Hier erscheint Bayern am schönsten. Zwischen Ammergebirge und Tannheimer Bergen im Süden und
der hügeligen Voralpenlandschaft im Norden, da liegt unser Ostallgäu - Natur pur im vitalen Land!
 
Schon die bayerischen Könige waren von dem einzigartigen Charme und dem Zauber dieser Landschaft vor und in
den Bergen angetan. Was den bayerischen Majestäten recht war, das ist heuer (meint: jetzt, in diesem Jahr) Ihnen
wenigstens gut genug. Dieser Führer möchte Sie für die besondere Vielfalt unserer Gegend gewinnen.
Lernen auch Sie Land und Leute kennen.
 
Ich wünsche Ihnen erholsame Tage in unserem vorzeigbaren Land Allgäu,
 
Ihr und Euer
 
Carsten Vogt
 
PS: "Alltag raus, Allgäu rein."
  
1) Ein Dorf: Germaringen stellt sich vor
(frei nach Rudolf Negele)
 
Germaringen, ein Dorf im leicht hügeligen Voralpenland auf der schwäbisch-bayerischen Hochebene,
liegt sieben Kilometer nördlich der kreisfreien Stadt Kaufbeuren, anlehnend an den östlichen Höhenrücken,
einer Moräne des Wertachtales.
Mit ca. 3700 Einwohnern und 23 qkm zählt Germaringen zu den größeren Gemeinden des Landkreises
Ostallgäu. Zu Germaringen zählen: Obergermaringen, Untergermaringen, Riederloh, Ketterschwang,
Schwäbishofen.
Germaringen gehört heute zum Regierungsbezirk Schwaben. (Es gibt auch ein bayerisches Schwaben!)
 
Die Orte Ober- und Untergermaringen erhielten schon früh ihre Namen von den ersten germanischen Siedlern.
Die Gründung geht auf eine alemannisch-schwäbische Sippe unter ihrem Führer Germar zurück.
Nach aussichtslosen Kämpfen flüchteten die Germar-Sippe und viele andere Sippen aus Gallien, wo sie während der
Völkerwanderung vorgestoßen waren, nach Rätien und vereinigten sich mit anderen Alemannen, die über den Limes
und das Ries nach Süden vordrangen und die Römer vertrieben. Die Besiedlung vom bayerischen Schwaben durch
die Alemannen erfolgte ca. 450 - 550 n.Chr. von Norden nach  Süden. Die Ortsnamen  mit den  Endungen "-ingen"
deuten darauf hin, daß es sich hier um die ersten germanisch-schwäbischen Siedlungen handelt.
Die Germar-Sippe siedelte sich zuerst nahe dem Georgiberg, ungefähr in der Ortsmitte des heutigen
Untergermaringens, an. Nachdem die Sippe größer wurde und Streitigkeiten auftraten, teilte sich die Sippe.
Der Sippenführer und ein Teil der Sippe siedelte sich dann ca. 1 km weiter südlich an, vermutlich da, wo heute das
Gemeindeamt in Obergermaringen steht.
 
Bevor die Germarsippe sich ansiedelte, hatten wahrscheinlich die Römer einen untergeordneten militärischen
Stützpunkt mit einem Wachturm auf dem Georgiberg.
Ketterschwang und Schwäbishofen sind ebenfalls Orte, die von Alemannen gegründet wurden.
Ein Dienstherr Katurich und ein Vasall Schwäbirich dürften die Ortsgründer gewesen sein.
Der Ortsteil Riederloh mit dem Hartmähderweg entstand nach 1945 mit dem benachbarten Kaufbeurer Stadtteil
Neugablonz als Siedlung der Heimatvertriebenen, die überwiegend aus dem Sudetenland kamen.
Riederloh und Hartmähder sind übernommene Flurnamen im betreffenden Bereich der Gemarkung Obergermaringen.
Über Land und Leute herrschten zuerst schwäbische und später fränkische Herzöge.
Durch Erbfolgen wurde das Territorium aufgeteilt, wobei auch die Macht zersplitterte.
  
So herrschten die verschiedensten Adelsgeschlechter. Zu nennen sind vor allem die Karolinger, die Hohenstaufer und
die Welfen. - Die freien Reichsstädte gewannen im Laufe der Zeit immer mehr an Geltung und Macht im Reich.
Hierbei darf angenommen werden, daß auch die Orte Ober- und Untergermaringen zum 'officium Buron', zu dem
Amtsbezirk der freien Reichsstadt Kaufbeuren, gehörten.
 
In Germaringen gab es etwas länger als in den anderen Orten Freibauern. Im Laufe der Zeit gingen auch in Germaringen aufgrund hoher Lasten für die Wehr und für den Kriegsdienst alle Höfe mit in das Eigentum verschiedener Territorialherrschaften über, z.B. an die Patrizier der freien Reichsstadt Kaufbeuren, die Reichsstifte Ottobeuren und Irsee, das Hochstift Augsburg, das Kloster St. Moritz in Augsburg, das Fürststift Kempten, die Herren von Mindelburg, Kemnat und Hiemenhofen. Bemerkenswert ist, daß in Germaringen trotzdem keine Leibeigenschaft bestand. Die Bewohner waren, wie wiederholt in den General-Landprotokollen niedergeschrieben ist, aller Leibeigenschaft frei und ledig.
Seit dem Reichsdeputationshauptbeschluß von 1803 gehört Germaringen zu Bayern. (1803 wurden die sogenannten "reichunmittelbaren" Stifte, Abteien und Städte, das heißt die territorialen Einheiten, die bis zu diesem Datum direkt (unmittelbar) dem Reich, also dem Kaiser, unterstellt waren, in den Herrschaftsbereich der verschiedenen Landesfürsten eigegliedert. Zwischen 1799 und 1815 wurde das neue bayerische Staatsgebiet gebildet. Aus über 40.000 Gemeinden wurden rund 7300. Heute bestehen noch ca. 2000 Gemeinden.) Ober- und Untergermaringen sowie Ketterschwang gehörte durch die Säkularisation der Reichsabtei Irsse (der der gesamte Ort bis auf den Weiler Schwäbishof(en) gehörte) fortan zu Kaufbeuren
Durch die Säkularisation und Mediatisierung wurden die Lehensrechte und Lehensherrschaften aufgehoben. In Obergermaringen wurden 59 Anwesen den Bauern wieder übereignet. Das Landschafts- und Ortsbild ist wesentlich von den Kirchen mitgeprägt. Besonders sind die St. Georgskirche in Untergermaringen und die St. Wendelinskirche in Obergermaringen zu nennen.
 
Die St. Georgskirche krönt den landschaftlich charakteristischen und doch dezent wirkenden Georgiberg. Mit Sicherheit war auf diesem eine vorchristliche Kultstätte. Bei der Christianisierung um 700 n.Chr. wurden heidnische Kultstätten oft sehr bewußt ein neuer christlicher Sinn gegeben. Der Hl. Georg mit dem Attribut des Drachens wurde hierbei bevorzugt als Schutzheiliger eingesetzt (vgl. auch: Auerberg).
Zur St. Georgskirche, ehemals einer Kirche der Urpfarrei, pilgerten noch vor ein paar Jahrzehnten Gläubige am Georgifest (23. April) aus naher und weiterer Umgebung. Noch heute säumen den Weg auf den Berg sechs gemauerte Wegstationen (Nischenbauten) aus dem 17. Jhdt. sowie alte, wuchtige Linden.
Auf dem Georgiberg ist man dem schwäbisch-bayerischen weiß-blauen Himmel ein ganzes Stück nähergerückt. Die romanischen Mauern des Langhauses und der Apsis der Kirche aus Tuffquadern stammen aus den Jahren um 1180 (Welfenzeit). Der Satteldachturm in Ziegelsichtbauweise ist erst im 15. Jhdt. errichtet worden. Nach mehreren unqualifizierten Eingriffen und Ausstattungen in den vorausgegangen Jahrhunderten wurde die Kirche 1966-1970 umfassend fachmännisch renoviert und weitgehend wieder in den ursprünglichen schönen romanischen Baustil mit entsprechender Ausstattung zurückgeführt.
Hierbei wurde ein in ganz Schwaben einzigartiges romanisches Apsisfresco freigelegt. In der Mitte thront Christus als Pantokrator (Allherrscher), umgeben von einer spitzen Mandorla, einem mandelförmigen Heiligenschein.
 
Schon im 16. Jhdt. wird eine Wallfahrtskirche zum Hl. Wendelin im Westen von Obergermaringen als Sammelpunkt vieler Bauern und Hirten der näheren Umgebung und Zuflucht des Landvolkes in seinen verschiedensten Nöten mehrfach schriftlich erwähnt. Durch umfangreiche Spenden und mit vielen freiwilligen Dienstleistungen von Germaringer Bürgern und der Bevölkerung aus naher und weiterer Umgebung konnte 1697 an Stelle der Kapelle mit dem Bau einer stattlichen Barockkirche begonnen werden. Der Bauplan stammt wahrscheinlich von dem Wessobrunner Baumeister und Stukkateur Johann Schmuzer. 1727 wurde die Wallfahrtskirche mit den beiden Kuppeltürmen baulich weitgehend fertiggestellt.
In der Kirche sind eine Fülle von Wand- und Deckengemälden sowie reichhaltige Stukkaturen von Wessobrunner Meistern. An den Wänden sind zahlreiche Fresken mit Darstellungen aus dem Leben und der Legende des Hl. Wendelins. Die Gewölbefelder schmücken Gemälde mit Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament, die umrahmt sind mit üppigen akanthusartigen Stuckornamenten sowie mit einem außerordentlichen Reichtum von Putten und eucharistischen Insignien. Als besondere Kostbarkeit der Kirche gilt eine Reliquie, die von der sterblichen Hülle des Hl. Wendelins ist. Zu ihr kamen ehedem Pilger und Wallfahrer aus 39 Gemeinden. Früher gab es viele Wendelinsritte und Viehsegnungen. Seitdem es wieder mehr Pferde gibt, wurde der Wendelinsritt wieder ins Leben gerufen.
Die Wendelinskirche ist die dominierende 'gemeine Figur' im Wappen der Gemeinde Germaringen.
 
Waren bis nach dem 2. Weltkrieg die Ortsbilder durch die Kirchen, die stattlichen Gasthäuser, die  Handwerkerhäuser und die vielen landwirtschaftlichen Betriebs- und Wohngebäude, Pfründehäuschen, Dorfplatzlinden, Hausbäume, Obst- und Bauerngärten geprägt, so sind heute auch viele Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie Gewerbegebäude und kommunale Bauten dazwischen und in Neubaugebieten. Aber bis heute (und hoffentlich weiterhin) ist das Bild der Gemeinde ländlich-dörflich geprägt. So erweitert sich besonders der Ortsteil Obergermaringen beständig.
 
Drei Personennamen seien hier angeführt, die über die Grenzen Germaringens bekannt wurden.
 
Der Priester und Heimatdichter Peter Dörfler stammte aus einer seit vielen Generationen im Allgäu ansässigen Bauernfamilie und wurde 1878 in Untergermaringen geboren. Wo das Geburtshaus stand, hat die Gemeinde eine Gedenktafel auf einem hierfür aufgestellten Stein anbringen lassen. Seine Jugendzeit erlebte Dörfler in Waalhaupten. 1903 empfing er die Priesterweihe. 1906/07 studierte er christliche Archäologie am Campo Santo Teutonico in Rom und promovierte zum Doktor der Theologie. Fast 40 Jahre betreute er verwaiste und verlassene Kinder, die im Maria-Ludwig-Ferdinand-Heim in München ihre Unterkunft fanden. - Seine Romane erzählen von der bayerisch-schwäbischen Heimat. Die bekanntesten Werke sind "Als Mutter noch lebte", "Der Urmeier". "Die Lampe der törichten Jungfrau" und "Die Wessobrunner".
 
1877 wurde in Obergermaringen Rupert Egenberger, Sohn des gleichnamigen Lehrers in Obergermaringen (1872-1882), geboren. Auch er wurde Lehrer. Zudem war er in Bayern ein Pionier der Heilpädagogik im Dienste für geistig-behinderte Kinder. Seine Forschungen und wissenschaftlichen Arbeiten wurden weit über Bayern hinaus in Fachkreisen hoch anerkannt. Aufgrund seiner besonderen Leistungen wurde ihm das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Zwei Schulen für behinderte Kinder (Amberg (Oberpfalz), München) führen in Würdigung seiner Verdienste seinen Namen.
 
Auch Ernst Mosch (Jahrgang 1925) fand seine 2. Heimat in Germaringen, wohnend in Untergermaringen. Der agile Blasmusiker war war weltweit bekannt. Kaum ein Konzert der von ihm geleiteten Egerländer Musikanten, das nicht ausverkauft gewesen wäre. Auffallend und etwas extravagant ist das Verlagsgebäude an der Hauptstraße in Obergermaringen.
 
Die Einwohnerzahl der Gemeinde Germaringen steigt beständig, sicher bedingt durch die gute Verkehrsanbindung per Straße. Vor allem die Nähe zu Kaufbeuren macht Germaringen beliebt. 1/3 der Beschäftigten hat seinen Arbeitsplatz in der Gemeinde, 2/3 pendeln. Ca. 50 % der Einwohner sind berufs- bzw. erwerbstätig. Der Anteil junger Menschen ist gegenüber dem Landesdurchschnitt besonders hoch. Maßnahmen und Aktivitäten wie der Bau eines Sportparks etc. erhöh(t)en die Attraktivität. Zudem herrscht in Germaringen ein erfreulich reges gesellschaftliches Dorfleben. Über 60 Vereine, Verbände, Gruppen sind anzutreffen. Besonders ist hier der Musikverein Germaringen hervorzuheben, der auch jährlich ein Dorffest ausrichtet. So ist Germaringen eine wachsende und blühende Gemeinde.
 
Und: Germaringen bietet sich als Ausgangspunkt für Tagesausflüge zu den schönsten Sehenswürdigkeiten an (ob dafür einige Tage oder auch Wochen überhaupt reichen werden???).
www.Germaringen.de
 
2) Die Region "Allgäu" - Eine 'Hommage'
Das Allgäu ist einfach eine wunderbare Landschaft. Die sanften Hügel der Voralpen, die vielen Seen, die Flüsse die Bäche und in der Ferne oder auch ganz nah: die Berge. Hier kann man tolle Radltouren mit dem Velo  machen, kürzere oder längere Wanderungen, die niedrigeren oder höheren Berge besteigen. Und im Winter ist Schnee angesagt. Dann laden herrliche Skipisten und Langlaufloipen ein. Dazu bieten zahlreiche Museen viel und die meisten Städte und Dörfer haben eine ungemeinen Charme.
 
Und: "Das Allgäu ist das Land, dessen Kühe seine Elefanten sind." (Frei zitiert nach Jeremias Gotthelf, der damit ursprünglich die Schweiz meinte).
Anders als im oberbayrischen Raum zieht hier das Bayernklischee nicht! Traditionell ist's schon, häufig "gut katholisch"; für Protestanten eine aber sehr freundliche 'Diaspora'. Hier steht die Zeit noch etwas stiller, ist die 'Kreativität der Langsamkeit' anzutreffen. Die Bevölkerung ist meist aufgeschlossen und herzlich; dazu strebsam. Gott sei Dank! Welch ein Lebensgefühl unter weiß-blauem Himmel, die grünen Wiesen um sich herum: Das ist eben das schwäbische Himmelreich! ("Das Verläßlichste sind Naturschönheiten. Dann Bücher; dann Braten mit Sauerkraut." (Arno Schmidt) - Dieses (zweckentfremdete) Zitat paßt (auch) auf das Allgäu.)
 
Woher kommt eigentlich der Name 'Allgäu'? Vielleicht meinen Sie, daß 'Gau der Alpen' dahintersteckt? Vielleicht ist dies eine richtige Erklärung. Mir gefällt aber auch die, daß 'Allgäu' eigentlich 'Allah-Gau' (Gau Gottes) bedeutet (vielleicht von althochdeutsch 'alah': 'Gotteshaus, 'Tempel').
Jedenfalls, Grund(be)deutung und Etymologie hin oder her: Wer allein oder mit seiner Familie, seinen Kindern, Erholung sucht, Land und Leute erleben möchte, für den ist das Allgäu weiterhin ein echter GeheimTipp!
 
Nachsatz:
"Das besondere Lebensgefühl der Menschen, gegenseitige Toleranz, die Schönheit der Natur und das Christentum im Zeichen des Kreuzes machen unser Land unverwechselbar und liebenswert. Bayern muß auch in Zukunft an der Spitze des Fortschritts stehen. Forschung und Technik, Bildung und persönliche Leistung sichern Stabilität, Arbeit und Wohlstand." (Dr. Theo Waigel) Nutzen auch Sie den gut strukturierten öffentlichen Nahverkehr, um das Allgäu preiswert und ökologisch vertretbar(er) zu erkunden!
 
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Ostallgäuer Tagesticket. Den ganzen Tag Bus fahren auf allen Linien der Ostallgäuer Verkehrs Gemeinschaft "OVG" und nur 1 x bezahlen! Erhältlich in allen Bussen. Zusätzliche Ermäßigung z.B. mit Fahrausweisen oder Bahn-Card's der Deutschen Bahn AG. Das Tagesticket berechtigt zum Umsteigen im gesamten Stadtverkehr Kaufbeuren ohne aufzuzahlen.
 
3) Ausflüge
 
3.1) Die Alpen (Almen, Berge und mehr)
Später werden auch Sie sicherlich sagen können: Das war wieder ein Tag aus dem Bilderbuch! Blauer Himmel, herrliches Bergpanorama und eine Riesengaudi in der Almwirtschadt! Urlaub ist so schön!
Informationen zur Begehbarkeit der Berge über: Alpine Beratungsstelle, Oberstdorf. Tel. 08322-700239; persönliche Beratung: Tel. 08322-700200. - Merke: Sicherheit geht vor! Wenn ein letzter Zweifel besteht, ob man körperlich tauglich bzw. die Witterungsverhältnisse es zulassen, sollte man lieber Abstand von Bergtouren nehmen!
 
Tipp: Alpe Beichelstein (bei Seeg); ganzjährig bewirtschaftet; Mo./Do. (?) Ruhetag; geöffnet: von 10.00-23.00 h; Tel. 08364-397; ist mit dem Auto zu erreichen.
 
Tipp: Bergmangalpe  (nahe Ruderatshofen (bei Marktoberdorf) bzw. Apfeltrang (bei Kaufbeuren)). Nachdem der Almhof im April 1995 durch eine Blitzschlag abbrannte, wurde im August 1998 die neue Bewirtschaftung eröffnet. Der Aufstieg ist von den verschiedenensten umliegenden Ortschaften möglich. So z.B. von der Höhe bei Apfeltrang (Parkplatz), von der Bachüberführung bei der Säge zwischen Aitrang und Ruderatshofen. Die Wirtschaft ist täglich ab 10.30 h geöffnet (“bis der letzte geht”), außer Montag. (Kontakt: Familie Bühler, Tel. 08343-929419.) Im November ist die Alpe nicht bewirtschaftet. - Gruppen werden auch sonst gerne nach Absprache bewirtschaftet. Der Blick - besonders zur Abendzeit - ist einfach toll! Ein seltener Blick nach Osten: Über den Auerberg, Richtung Ammergauer Alpen.
 
Salober-Alm, oberhalb des Alatsees bei Füssen. Herrliche Aussicht auf die Tannheimer und Allgäuer Berge. Ruhetag: Mo. (außer feiertags) (s. auch Aushang am Parkplatz Alatsee); Bewirtschaftung: Fam. Müller; Tel. 0043-5677-8788.
 
Eschacher Weiher (bei Buchenberg) Parkplatz, Wanderung auf das Schwarze Grat (Aussichtspunkt), ausgeschildert. (Einkehr in Eschach: “Krone” (deftig)
 
3.2) Tobel, Wasserfälle -  Bäche, Flüsse
 
Tipp:  Hirschbachtobel, bei Hindelang. Eine interessante Wanderung durch den Berg auf den Berg; geologischer Wanderpfad, eindrucksvolle Wasserfälle. Mit Besuch der Hirschalpe und Rückkehr über die (geteerte) alte Oberjoch-Paßstrasse ca. 4 Stunden Laufzeit. Hirschalpe: bewirtschaftet vom 21.05. bis 01.11.; über Ostern auch geöffnet. Wetterbedingt Öffnungszeiten/Schließzeiten. Info: Tel. 0161-2837338; wenn nicht so zu erreichen, dann Tel. 08326-1685 (p).
  
Eistobel (bei Isny); Spaziergang vom Schüttentobel beginnen!
http://www.eistobel.net
 
3.3) Kultur
 
Tipp: Romanische Basilika (St. Michael) von 1220 in Altenstadt (bei Schongau); sehr schön restauriert; museumstechnisch interessant! Sehenswert: Romanischer Christus "Großer Gott von Altenstadt". (Ein Platz, der auf den Verfasser eine starke Wirkung ausübte!) Über einer alten Steinkirche errichtet. Davor ist eine hölzerne Missionskirche belegt. "Der Bannerträger St. Michael befreite die Seelen aus dem Rachen des Löwen und geleitete sie zum heiligen Licht." (Altenstadt ist das alte Schongau, als Römerlager gegründet, dann vermutlich wegen Wassermangels (?) verlassen. - Schongau selbst ist eine romantische Stadt am Lech und mit gut erhaltener Stadtmauer, historischen Gebäuden, Kirchen, Toren, Türmen einen Besuch wert. Die Hexenprozesse (1589-1592) sind ein bekannter Teil der Stadtgeschichte.
 
->(Prähistorische) Kultplätze/Brandopferplatz bei Schongau
 
Auerbergland (rund um den 'Schwäbischen Rigi'); Spezialkarte 'Erlebniswege Auerland' (als Rad- und Wanderkarte) erhältlich in den umliegenden Gemeindeverwaltungen (Bernbeuren, Lechbruck, Roßhaupten, Stötten, Rettenbach, Ingenried, Schwabsoien, Sachsenried, Schwabbruck, Burggen) oder unter Tel. 08860/210 für DM 5,- erhältlich.
 
Tipp: Auerberg; dort Kirche; traumhafter, herrlicher Rundblick vom Turm, Gasthaus (Berghöhe: 1055 m)
Frühgeschichte:
Die beiden Kuppen des Auerbergs werden von einem großen, künstlich aufgeschütteten Ringwall umschlossen. Zahlreiche Sagen ranken sich um den Berg mit seinen von Menschenhand angelegten kleinen Plateaus, Podien und Terrassen. In der Nähe der alten Quelle am Westhang entdeckte man die Reste eine "Holzgebäudes". Außerhalb des Südwalls im auffallend unruhigen Gelände voller Hügelchen und Mulden, versetzt mit kleinen verbrannten Körperteilen, fand sich im Mittelpunkt ein Steinkranz (keine weiteren Funde); hier war vermutlich der Standplatz eines heiligen Steins oder eines Kultbildes). In der davorliegenden Grube müssen in größerem Ausmaß Tiere verbrannt worden sein. Und zwar die Teile von ihnen, die als Fleischgenuß für die Opfernden selbst nicht interessant waren. Der Boden und die Steine selbst zeigen keine Brandspuren. So kann hier von einem bei Strabo und Caesar überlieferten keltischen Opferritus ausgegangen werden, in dem eine kolossale Kultstatue aus Rutengeflecht und Holz mit den Opfertieren (und -menschen) gefüllt und anschließend in Brand gesetzt wurde. Dafür sprechen auch die Umkreis gefundenen Eisennägel.
Zugang: Von Burggen weiter über Bernbeuren (westlich, ausgeschildert). Am Parkplatz der rustikalen und gern besuchten Gaststätte parken. Feldweg gen Süden folgen. Die Kultstätte liegt knapp 300 m südlich der Kirche, gleich rechts vom Weg, 60 m nach der Rechtsbiegung beim Überqueren des Walles.
 
'Kleine Wies' in Stöttwang (ganz nette Kirche, aber die echte Wies ist mehr!)
 
Landsberg, Ausflug nach: Puppenstubenmuseum. Eine bezaubernde Sammlung von Puppenstuben. Hintere Salzgasse 5; 86899 Landsberg. Di.-So. 14.00-16.00 h.
 
Tipp: Wieskirche (kurz: die 'Wies'; bei Steingaden (Oberbayern): Am Sonntag finden in dieser herrlichen Rokokokirche, erbaut von Dominikus Zimmermann, drei Gottesdienste statt; in dieser Zeit ist eine Besichtigung der Kirche nicht möglich. - Am Parkplatz ist Gebühr zu zahlen. Der "Käsewagen" dort biete zwar leckeren Bergkäse an, die Bedienung ist aber miserabel und - frech (! (im Allgäu wäre dies mehr als ungewöhnlich). - Empfehlenswert erscheinen die Kirchenkonzerte ("Festlicher Sommer in der Wies.")! - Besuchen Sie in Steingaden auch das Welfenmünster von 1147 mit Fresken und Kreuzgang.
 
3.4) Bergtouren, Wanderungen und beschauliche Schneftergänge
 
"Wie komm' ich am besten den Berg hinan?
Stetig nur hinauf und denk' nicht dran."
(Friedrich Nietzsche)
 
3.4.1) Tipp: Spaziergang bei Wessobrunn (Oberbayern):
 
Paterzeller Eibenwald und Tuffstein - oder:
 
"Auf den Spuren einer geheimnisvollen Baumart"
Mit über zweitausend alten Eiben ist der 'Paterzeller Eibenwald' ein wertvolles Schatzkästchen der Natur im Pfaffenwinkel. Nirgendwo sonst in Deutschland stehen so viele Exemplare dieser seltenen Baumart. Zur Erhaltung wurde der Eibenwald bereits 1939 unter Naturschutz gestellt. - Entlang eines naturbelassenen Pfades können Sie einen kleinen Rundgang von 1 1/2 km machen. An 10 Stationen kann man auf Klapptafeln viel über die Eibe erfahren und den beeindruckenden Wald in ca. 1 Stunde kennenlernen. Dazu gibt es ein vertiefendes Faltblatt (Text ähnlich wie unten folgend). Führungen (nur für Gruppen): Forstamt Weilheim, Tel. 0881/8074. Für den Rundgang ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
 
Die Eibe in Stichworten:
 
Alter:     bis über 1000 Jahre
 
Blüte:     März-April
 
Frucht:    rote Scheinbeere; Fruchtreife August-Oktober
 
Holz:      sehr schmaler, gelbweißer Splint, schöner, rotbrauner Kern, harzfrei; sehr feinringig, hart, haltbar und elastisch
 
Sonstiges: älteste heimische Baumart (bereits seit 600000 Jahren in Europa); verträgt den meisten Schatten; einzige giftige Nadelbaumart in Deutschland; 'zweihäusig', d.h. es gibt männliche Eiben (gelbe Blüten von März bis Mai) und weibliche Eiben (rote Früchte von August bis Oktober).
 
Rundgang:
 
Tafel 1) Im Paterzeller Eibenwald kommen nicht nur zahlreiche junge und alte Eiben vor. In diesem naturnahen Wald stehen auch viele starke und hohe Fichten, Tannen, Buchen und andere Bäume. Wie sie deutlich erkennen können, mischt sich die Eibe unter und zwischen diese Bäume. Keine andere Baumart erträgt soviel Schatten wie die Eibe. Ihr genügt das wenige Licht unter dem Schirm der anderen Bäume zum Wachsen. So entstehen strukturreiche und mehrschichtige Bestände. Ein derartiger Wald ist bevorzugter Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten: So zimmert der Schwarzspecht seine Höhlen in die Stämme alter, starker Buchen. Diese Höhlen dienen auch anderen Waldvögeln, wie Hohltaube oder Waldkauz, als Brutraum oder Versteck. Im Eibenwald bauen auch der Rote Milan und der Mäusebussard ihre Nester. Nachts jagt hier der Uhu. Auf dem feuchten Waldboden sind Kröten, Frösche und Molche sowie seltene Pflanzen zu finden.
Durch naturnahe Bewirtschaftung wird die Struktur- und Artenvielfalt unserer Wälder verbessert. So werden bei der Waldpflege und -verjüngung seltene Baumarten gezielt gefördert. Dadurch hat auch die Eibe gute Chancen, stärker Fuß zu fassen. In geeigneten Wäldern werden Eibensamen geerntet und in Baumschulen zur Nachzucht junger Eiben verwendet. Sie werden dann in ganz Bayern auf geeigneten Standorten in die Wälder ausgepflanzt. Die Bayerische Staatsforstverwaltung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Rückkehr der Eibe in unsere Wälder.
 
Tafel 2) Drehwüchsige Eibe
 
Tafel 3) Die Eibe ist die einzige giftige Nadelbaumart in Deutschland. Alle Teile des Baumes mit Ausnahme des roten Fruchtfleisches enthalten das starke Gift Taxin. Im Vergleich zu den anderen Pflanzenteilen ist die Konzentration in den Nadeln besonders hoch. Die Kelten tränkten ihre Pfeilspitzen in Eibensud. Eibengift war auch ein Mittel zur Abtreibung. Die moderne Medizin hat einige Inhaltsstoffe dieser Baumart als Mittel gegen Krebs entdeckt.
Obwohl die Eibe giftig ist, ist sie ein Leckerbissen für Rehe. Diese fressen vermutlich nur so viel, wie sie ohne Schaden vertragen können. Auch einen gewisse Gewöhnung an das Gift ist möglich. Junge Eiben sind hinter Zaun vor dem Verbiß durch das Wild geschützt. Hier sehen Sie eine natürliche Eibenverjüngung, die sich unter dem Schatten älterer Eiben entwickelt hat. Durch angepaßte Wilddichten kann die Eibe heute vielfach ohne Zaunschutz nachwachsen. Im Gegensatz zu Rehen wird vor allem Pferden das Gift gefährlich. Schone eine geringe Menge Eibennadeln kann ein Pferd in kurzer Zeit töten. Um ihre Tiere vor dieser Gefahr zu schützen, beseitigten Fuhrleute und Roßknechte früher die Eibe.
 
Tödliche Dosis Nadeln je kg Körpergewicht
 
Pferde 0,2-2 g
Schweine, Hunde, Katzen um 3 g
Rinder, Ziegen, Schafe um 10 g
Menschen um 1 g
 
Ein Eibenzweig mit ca. 40 Nadeln wiegt ca. 1 g. Ein Mensch müßte somit 60-100 solcher Zweiglein essen, um sich zu vergiften. Für den Menschen stellt die Eibe somit also keine Gefahr dar!
 
Tafel 4) Hier sehen Sie einen Gesteinsbrocken aus Kalktuff!
Den Untergrund des Paterzeller Eibenwaldes bilden meterdicke Schichten aus diesem Gestein. Es entsteht, wenn kaltes, kalkhaltiges Grundwasser aus dem Boden sickert und sich dabei Kalk in fester Form absetzt. Diese geologische Besonderheit ist ein Grund für den hohen Eibenanteil im Paterzeller Eibenwald. Auf dem flachgründigen Boden, der sich über dem Tuffstein gebildet hat, wächst die Eibe besser als die meisten anderen Baumarten. Sie wird hier vor allem von der Buche weniger bedrängt als auf anderen Standorten.  Heute bildet sich im Eibenwald nur noch an wenigen Stellen neuer Tuff, da die meisten Quellen als Trinkwasser oder zur Energiegewinnung abgeleitet wurden. Der vor Ihnen liegende Bach läßt jedoch Ansätze neuere Tuffbildung erkennen. Besonders augenfällig und typisch dafür ist die Entstehung von steinernen Stufen im Bach. Auch der Untergrund des Bachbettes besteht aus Kalktuff, der langsam nach oben anwächst. Dadurch verlagern sich die Wasserläufe im Eibenwald ständig.
Tuff war einmal ein wichtiger und beliebter Baustein. Er hat ein relativ geringes Gewicht und ist leicht zu bearbeiten. So wurde zum Beispiel der Wessobrunner Glockenturm aus Tuffstein errichtet. -  Kalktuff kann Blätter und Zweige konservieren. Unter einer vier Meter mächtigen Tuffschicht des Eibenwaldes wurde bereits ein seit etwa 6000 Jahren eingeschlossenes Steinbeil entdeckt.
 
Tafel 5) Die Eibe - ein Baum der Zauberer und Dämonen
Diese Eibe wirkt besonders beeindruckend und geheimnisvoll. Vielleicht können Sie bei der Betrachtung dieses Baumes verstehen, daß die Eibe von den Kelten als heiliger Baum verehrt wurde. Die Germanen sahen in der Eibe das Sinnbild der Ewigkeit und benutzten die Zweige zur Abwehr von bösem Zauber und Dämonen. In der Antike galt der dunkle, schattenliebende Baum als der Baum der Trauer. 'Abwärts senkt sich der Weg von trauernden Eiben umdüstert führt er durch Schweigen stumm zu den unterirdische Sitzen.' (Ovid, römischer Schriftsteller vor 2000 Jahren.)
 
Tafel 6) Umgedrückte Eibe
 
Tafel 7) Das Holz der Eibe - begehrt und kostbar
Die dickste Eibe des Paterzeller Eibenwaldes steht vor Ihnen. Sie hat viel erlebt. - So hat dieser Baum noch Zeiten mitgemacht, in denen Eibenholz sehr begehrt war und Eibenbestände systematisch genutzt wurden. Eibenholz hat in früheren Zeiten für die Jagd und den Krieg eine wichtige Rolle gespielt. Es war wegen seiner Festigkeit und Elastizität ein gesuchtes Holz für Bögen und Armbrüste. Der Name 'Eibe' verdeutlicht dies. er leitet sich vom althochdeutschen 'iwa' ab; dies bedeutet Bogen bzw. Armbrust. - Durch die intensive Nutzung des begehrten Eibenholzes war um das Jahr 1600 in Oberbayern kaum noch eine stärkere Eibe zu finden. Daß in Paterzell diese urtümliche Baumart noch in größerer Zahl vorkommt, ist vor allem dem Kloster Wessobrunn zu verdanken, welches als früherer Waldbesitzer den Ausverkauf seiner Eiben verhinderte. - Neben Bögen und Armbrüsten wurden auch Tische, Schränke, Schmuckkästchen, Schachspiele, Musikinstrumente und wertvolle Einlegearbeiten (Intarsien)aus Eibenholz gefertigt. Heute wird in Deutschland nur noch importiertes Eibenholz verwendet, denn bei uns steht die Eibe aufgrund ihrer Seltenheit als einzige heimische Baumart unter Naturschutz.
 
Tafel 8) Eibe mit Spechtringen
 
Tafel 9) Hohle Eibe
 
Tafel 10) Rätsel
 
Das Wessobrunner Gebet
(Münchener Handschrift - 8. Jhdt.)
"Mir gestand der Sterblichen Staunen als das Größte:
Daß Erde nicht war noch oben Himmel.
Noch irgend ein Baum,
Noch Berg nicht war,
Noch Sonne nicht schien
Noch Mond nicht licht war,
Noch die mächtige See.
Da dort nirgends nichts war
an Wenden und Enden,
Das war doch der eine
allmächtige Gott...."
 
Literaturtipp zum Eibenwald: Angelika Haschler-Böckle  "Magie des Eibenwaldes". ISBN 3-89060-084-0 (Über jede Buchhandlung erhältlich.)
Angelika Haschler-Böckle lebt seit über 20 Jahren in Wessobrunn, nahe des Paterzeller Eibenwaldes. Alle Fotos in dem Bildband sind in Paterzell entstanden.
Mehr Informationen: http://www.artificial-design.de/AHBaktuelles.htm
 
3.4.2)
 
Tipp: Spaziergang in Welden; Fisch-Lehrpfad
 
-> E/T/Ü/Gasthäuser
 
3.4.3)
 
Tipp: Wanderung bei Bad Bayersoien/Saulgrub (östlich von Steingaden): Schleierfälle (Oberbayern)
Wer mit dem Auto anreist, fährt von Saulgrub Richtung Achele/Scheibum. Die Straße endet an der Ammer an einem Parkplatz. Zunächst machen wir einen Abstecher zur Scheibum. Von der Brücke rechts den Weg hinein wandern wir die Ammer abwärts. Bald erreichen wir die Scheibum. Die Ammer hat sich hier einen sehenswerten Felsdurchbruch geschaffen. Das Gelände ist auch ein beliebter Klettergarten. Wir kehren zurück zu unserem Ausgnagspunkt und überschreiten die Brücke. Im Sommer herrscht hier reger Betrieb, da die Ammer ein beliebtes Ziel der Kajakfahrer ist. Wir folgen nun hinter dem Wasserkraftwerk Kammerl den Wegweisern Richtung Schleierfälle und kommen so auf schmalem, leicht ansteigenden Pfad durch Wald und über Viehweiden. Schließlich geht es einen steilen Weg hinab zu den Schleierfällen. Hier fällt über Moos und Kalksinter das Wasser in unzähligen feinen Rinnsalen zur Ammer hinunter - ein sehenswertes Schauspiel. Mit etwas Glück kann man hier sogar noch die Wasseramsel beobachten, enen äußerst eltenen, amselähnlichen Vogel mit weißer Brust, der hier in der Ammer seine Beute jagt. Zurück können wir den gleichen Weg gehen oder einen bequemen Schlenker über die südlichen Ortschaften (Peustelsau) der Hochebene machen.
 
Wanderzeit: 2,5 h; Schwierigkeitsgrad: leicht; keine Einkehrmöglichkeit. (Bei Schnee und Eis ist der Abstieg zu den Schleierfällen auch möglich, aber doch recht rutschig. Dafür ist aber der u.U. zu Eis erstarrte grau-blau schillernde Wasserfall eine Augenweide.)
Anmerkung: Wasserkraftwerk Kammerl: Dies wurde eigens für die Bahnstrecke Murnau-Oberammergau gebaut, als diese auf Strom umstellte (1903). Francis-Spiralturbinen treiben die Generatoren an, deren Leistung insgesamt 1.100 Kilowatt beträgt. Ins bahneigene Stromnetz, mit einer Frequenz von 16 2/3 Hertz getaktet (zum Vergleich: Haushaltsstrom: 50 Hertz), werden hier jährlich ca. 6,5 Mio. Kilowattstunden elektrischer Energie eingespeist. Da die Anlage aus einer Zeit stammt, in der Laufwasserkraftwerke noch nicht direkt in den Fluß integriert werden konnten, wurde eigens ein 1,5 km langer Kanal angelegt. Dies war mit erheblichen technischen Problemen verbunden, denn dazu mußte unter anderem ein 100 m langer Stollen durch harten Fels getrieben werden. An anderer Stelle überwindet der Kanal in einem Aquädukt die Schlucht der Halbammer. Das Wasserkraftwerk Kammerl ist das älteste noch betriebene Kraftwerk für Bahnstrom. Eine Besichtigung ist nach Vereinbarung möglich (Tel. 08845-244).
 
3.4.4)
Wanderung: Obergermaringen, Dösinger Wald, Dösingen, Westendorf, Hart, Untergermaringen, Obergermaringen. Strecke: 10 km.
 
3.4.5)
Tipp: Wanderung: Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg (bei Zell bzw. Eisenberg (Nähe Pfronten)); Einkehr auf der Schloßbergalm; Tel. 08363/1748; geschlossen: jeden Montag (es sei denn, dieser ist ein Feiertag); im März 2 Wochen; von Mitte November bis 25.12. Hier kann man ganzjährig wandern; ideal auch für Kinder. Gutes Schuhwerk ist zu empfehlen. Strecke: Rundtour 4 bis 8 km, da Abstecher nach Schweinegg möglich. Burgenmuseum in Zell. - Der Blick auf den Aggenstein und andere Berge der Allgäuer Alpen ist wirkich umwerfend! (Es lassen sich übrigens auch noch größere Runden erwandern, als hier aufgeführt.)
Auf der Schloßbergalm werden auch in Absprache mit dem örtlichen Fremdenverkehrsverein Hüttenabende ausgerichtet. Im Winter kann man um die Burgberge herum Skilanglauf betreiben.
Diese Wanderung läßt sich z.B. mit einem Ausflug zum Gamshof 'Wildfarm Langegg' (nördlich von Eisenberg; bei Heimen / Unterlangegg / Unterhalden) mit Streicheltieren im Wildpark und Wildspezialitäten (Tel. 08364-666, Di. Ruhetag) verbinden!
 
TIPP: -> E/T/Ü/Brauereigastätten/'Maria Hilf' in Speiden
 
TIPP: -> Käsereien/Lehern/Weizern
 
3.4.6)
Wanderung: Vilser Alm (Tirol/Österreich).
(Tel. 0043-5677-8319; Ruhetag: Do., außer feiertags; in den Wintermonaten nur an den Wochenenden geöffnet)
 
3.4.7)
Wanderung: Vilssee (Österreich).
 
3.4.8)
Höhenwanderung: Maximiliansweg.
 
3.4.9)
Höhenwanderung: Heilbronner Weg (auch Alpenrennstrecke genannt, da im Sommer überlaufen).
 
3.4.10) Tipp: Katzbrui-Mühle - Drei Grotten-Weg - Katzbrui-Mühle (6 Km; ca. 1,5 h; Wanderweg 'Blauer Punkt'); Anfahrt über Markt Rettenbach - Buchenbrunn - Weiler Katzbrui; Parken bei der Katzbrui-Mühle (bäuerliche Getreidemühle aus dem Jahre 1661, 1866 technisch modernisiert), einem rustikalen Lokal (offener Kamin und Kachelofen) mit umfangreicher Speisekarte, 15 Komfortzimmern mit gesamt 28 Betten, Hochzeitssuite, Sauna, Solarium, Whirlpool, Kneippanlage, Biergarten und Mühlenmuseum (seit 1993). Mittlere Preislage, täglich ab 11.00 h geöffnet, kein Ruhetag. (Katzbrui-Mühle, Katzbrui 7, 87742 Apfeltrach-Köngetried; zwischen Mindelheim und Obergünzburg; Tel. 08269-575; Fax 08269-576.) Der Wirt gilt als sehr hilfsbereit! - Sonstiges: Naturlehrpfad, Wildgehege, Reitstall in der Nähe, Brotbacken im Steinofen, Fleisch aus der eigenen Räucherkammer, fangfrische Forellen aus dem Mühlenteich, Schari-Wari-Essen aus großen Pfannen (nur in der "Alten Mühle"), Mittwoch (von Oktober bis April) "Schmankerl-Tag" mit Spezialitäten aus der Region, Fahrten mit der Pferdekutsche, Veranstaltungsstadel, jährliches Mühlenfest.
Die Katzbrui-Mühle als bäuerliche Getreidemühle aus dem 17. Jhdt. gilt als bedeutendes Zeugnis ländlich-bäuerlicher Baukultur. So ist sie auch im "Dehio: Kunstdenkmäler in Deutschland" aufgeführt. Nach der Art, wie die Mühle gebaut ist, spricht man von einem "Ständerbohlenbau". Wie das Mühlengebäude ist auch das Dach aus Holz; es ist ein "Legschindeldach", das mit Steinen beschwert ist. Heute gilt die Katzbrui-Mühle als das einzige erhaltene Gebäude dieser Art ("altdeutsche Getreidemühle") im bayerischen Voralpenland. Seit der Jahrhundertwende fanden an der Bausubstanz der Mühle kaum Änderungen statt. Die Mühleneinrichtung ist noch fast vollständig im Zustand der Modernisierung von 1866 erhalten. Wesentliche Teile der technischen Einrichtung lassen sich noch auf 1661 datieren. Der erhaltene Zustand der Mühle zeigt in Ansätzen den epochalen Umbruch in der Getreidemüllerei, von der "Altdeutschen Mühle" zur "Kunstmühle". Nur das Getriebe wurde von diesem Umbruch schon erfaßt.
 
3.4.11) Dachssee bei Bidingen/Gennachhausen: Tolles Moorgebiet!
 
3.4.12) Winterwanderung; Bereich Söllereck s.a. Allgäutipp

3.4.13) Drehhütte; ca. 1250 m; Familie Müller; Pf. 23; 87643 Schwangau (Tegelberggebiet); Tel. 08362-8585; Fax -8351. Der einfachste und bequemste Weg auf diese Hütte in herrlicher Landschaft (Laufzeit ca. 1 h) beginnt am Parkplatz Berghausstrasse (ehemals Adlerhorst). Brauner Wegweiser an der B 17 zwischen Schwangau und Bannwaldsee. Von dort auch Rundwanderweg über die Rohrkopfhütte möglich. (Diese ist ab Pfingsten bis Anfang November (Allerheiligen) täglich ohne Ruhetag geöffnet und bewirtschaftet. Tel. 08362-8309 oder -8585.) Die Drehhütte ist das Ausflugsziel für die ganze Familie - bei Regen, Schnee und Sonnenschein. Im Sommer, Herbst und Winter ist sie geöffnet; Montag/Dienstag, bei guter Schneelage und im Sommer nur Montag, Ruhetag. Ausnahmen sind aber möglich. Beachten Sie auch  besondere Hinweise im Aushang am Parkplatz. Kinderspielplatz; Sonnenterasse; regionale (mittags: warme) Spezialitäten; Brotzeiten; Wildgerichte (Hirsch und Gams aus heimischer Jagd) ab ca. 10 Personen (auf Vorbestellung); Gesellschaften bis 60 Personen möglich; Juli bis Oktober  - nach Einbruch der Dämmerung - jeden Mittwoch romantische Fackelwanderung ins Tal; bei Schnee Pferdeschlittenfahrten auf Vorbestellung. Tolle Schlittenabfahrt (ca. 3 km)! - Die  Drehhütte (mit Blick auf Spitzigschröfle, Branderschrofen und Tegelberg) war einst als Unterkunft für die Holzfäller erbaut. Später war sie den Alphirten den Sommer über ein Zuhause. 1965 zog Eugen Müller mit seiner Frau auf die Drehhütte und baute diese nach und nach zu einer Auflugsstätte um. Ohne Zufahrtsstraße mußte damals alles mit Pferden zur Hütte hinaufgetragen werden. 1971 wurde dann eine Forststraße gebaut, um den Wald effektiver bewirtschaften zu können. Damit wurde das Leben auf der Hütte auch einfacher. Der Bedarf wird jetzt mit Allradfahrzeugen hinaufgefahren. - Die Pferde wurden aber nicht verbannt. Sie werden auch noch heute für Waldarbeiten eingesetzt. Auf die Rohrhütte (ca. 20 min. oberhalb der Drehhütte gelegen) wird noch immer ausschließlich mit Pferden geliefert. Und im Winter erfreut eine romantische Pferdeschlittenfahrt. Übrigens führen auch andere Wanderungen zur Drehhütte. Ausgangspunkt am Tegelberg, sowohl von der Berg- als auch von der Talstation. Dabei sollte die Tour von der Bergstation kommend nicht unterschätzt werden, da sie relativ steil ist.
 
3.4.14) bei Unterammergau (Oberbayern)
 
3.4.15) bei Hohenschwangau: Bleckenau; Ausgangspunkt ist Hohenschwangau. Von dort wandern Sie auf dem gut geräumten Fahrsträßchen bergan und später durch das romantische Pöllat-Tal hinauf zum ehemaligen Jagdhaus von König Ludwig II. Ganz Bequeme können den Auf- oder auch Abstieg sommertags mit dem hauseigenen Kleinbus absolvieren. Erkundigen Sie sich vorher unbedingt nach den Abfahrtszeiten. - Im Winter ist der Fahrbetrieb eingestellt bzw. reduziert. (Nachfragen!) Dafür kann man hier toll rodeln. (Tel. 08362-81181. Ruhetage im Winter: Mi. und Do.)
 
3.4.16) Burgruine Falkenstein, 1268 m (über Pfronten); ein steiler Aufstieg ist gegenüber der Talstation der Breitenbergbahn (Pfronten-Steinach) möglich. Dort ist auch ein kostenloser Parplatz hinter dem Bahnhof. Vom Parkplaz geht es kurz auf der Straße nach Osten, dann auf der Zirmenbrücke über die Vils. Weiter zur Mariengrotte, einer gewaltigen Felsgufel in der senkrechten Südwand des Falkensteins. Der Blick von der klotzigen Burgruine nach Norden in das Voralpenland ist überwältigend, nach Süden sieht man nicht viel. Das Burgrestaurant (Tel. 08363-914540, Ruhetag: Do.) lädt zum Verweilen ein. Der Falkenstein, auf dem der Märchenkönig Ludwig II. von Bayern eine besonders märchenhafte Burg errichten wollte,  ist auch mit dem Auto zu erreichen. Der Abstieg erfolgt zuerst steil über ein Steiglein zur auf schöner Waldwiese gelegenen Schloßangeralm (Tel. 08363-914550, Ruhetag: Di.), links um das Hotel herum weiter über einen langgezogenen Felskamm (Manzengratweg) nach Westen gen Pfronten hinab (schöner Blick ins Tal); am Bachlauf der Vils (Unterer Manzenweg) geht es zurück zum Ausgangspunkt. Gehzeiten: Aufstieg 1,5 h, Abstieg 1,5 h. - Ein Abstecher zum Zirmgrat, 1288 m, ist vom Falkenstein über den Einerkopf möglich (Gehzeit: 1 h).
 
3.4.17) Dürrnbergalm (Tirol/Österreich) (Tel. 0043-663-88388 (Funk) oder 0043-5674-5478 (privat), Ruhetag: Mo. (s. Auch Anschlag am Urisee)
 
3.4.18) Füssener Hütte (Tirol/Österreich) (Tel. 0043-676-3423221 (Funk), kein Ruhetag, ab Ostern geöffnet.)
 
3.4.19) Kenzenhütte (Halblech) (Tel. 08368-390 oder -379, kein Ruhetag, ab Christi Himmelfahrt geöffnet.)
 
3.4.20) Musauer Alm (Tirol/Österreich) (Tel. 0043-676-3423236 (Funk), Ruhetag: Mo. (s. auch Aushang am Parkplatz Bärenfalle), ab Ostern geöffnet.)
 
3.4.21) Otto-Mayr-Hütte (Tirol/Österreich) (Tel. 0043-5677-8457; kein Ruhetag, ab Ostern geöffnet.)
 
3.4.22) Säulinghaus (Tirol/Österreich) (Tel. 0043-664-2524415; kein Ruhetag, ab Ostern geöffnet.)
 
3.4.23) Seerose (Buching-Rauhenbichl) (Tel. 08368-1361; Ruhetag: Do., ab Ostern geöffnet.)
 
3.4.24) Schluxen (Tirol/Österreich) (Tel. 0043-5677-8903; kein Ruhetag.)
 
3.4.25) Illerdurchbruch unter der Burgruine Kalden  bei Altusried (zwischen Leutkirch und Kempten).
 
3.4.26) Wanderung: Ketterschwang, Gutenberger Wald, Georgiberg, Wiedenwald, Gutenberg, Schwäbishofen, Ketterschwang. Strecke: 8 km.
 
3.4.27) Werdensteiner Moos (zwischen Waltenhofen und Immenstadt, Großraum Kempten): Das Hochmoor wurde renaturiert, 2 Aussichtstürme geben Ausblick auf die Flora und Fauna. Am Südrand ist ein Holzschnitzelpfad, der ein sehr angenehmes Laufgefühl erzeugt. Ca. 9 km Rundweg. Parken z.B. in Eckarts, Einstieg in den Rundweg aber auch anders möglich.
 
3.5) Diverse Ausflüge
 
Bauernhofmuseum in Illerbeuren
 
Dammwildgehege:
Nicht nur für Kinder. Privat. Paul Otto, Keltenweg 3, 86879 Wiedergeltingen (bei Buchloe) (bitte vorher anmelden, dann bringt's noch mehr. Tel. 08241-4931).
 
Freizeitpark in Kirchdorf
 
Tipp: Kutschenmuseum
In Hinterstein bei Hindelang; ganzjährig täglich geöffnet von 8.00-20.00 h; Eintritt frei. Am Ortsende von Hinterstein finden Sie die Wegweiser zu diesem besonderen, geheimnisvollen und "esoterischen" Museum (Parken: Im Schlauchen, Haus Nr. 20). - Das Museum wird von einem Malermeister betrieben, der Philosophie und Theologie studierte. Lassen Sie sich in eine wirkliche Traum- und Zauberwelt verführen! - Empfehlenswert: Einkehr im Cafe "Hintersteiner Stuben", bei Familie Wittwer; Im Schlauch 21 1/2; Hinterstein (Tel. 08324-8129). Hier bekommen Sie auch kleine warme Gerichte, die Gaststube ist ausgesprochen gemütlich! - Auch kann man den Besuch in Hinterstein mit einem Spaziergang/Ausflug zum gemütlichen "Jägerhaus" verbinden. (Gasthaus - Pension 'Haus der Konstanzer Jäger'; 935 m; Pächterfamilie: Gemeinholzer; Giebelstr. 30; 87541 Hinterstein; Tel. 08324-8111. Die 2 Doppelzimmer der Pension können zwischen Mai und Oktober angemietet werden. Betriebsferien: Anfang November bis Weihnachten und nach Ostern; Gehzeit: 1/2 h  ab Hinterstein. - Im Winter können Kinder dort toll rodeln.)  Auch eine Auflug (weiter) zum bewirtschafteten Giebelhaus, Gehzeit: 2 h ab Hinterstein, ist möglich. Mit dem Auto kommt man in Hinterstein nicht weiter, ein Bus fährt aber ab Hinterstein um 10.45 h, 11.45 h, 13.15, 14.15 Richtung 'Jägerhaus' und Giebelhaus, ab Giebelhaus zurück 12.10 h, 13.40 h, 15.10 h, 16.10 h, 17.10 h (Abfahrtszeiten saisonabhängig!).
 
Ottobeuren
 
Sehenswerte, weltbekannte Basilika - ein Juwel der Kirchenbaukunst. Klosterbibliothek, Orgelkonzerte alter Meister.
 
Panoramasicht und Panormakarte in Mittelberg (nicht: Oy-Mittelberg!) (Nähe Günzach). Hinter dem Ortseingangsschild.
 
Römerturm in Großkemnat (zwischen Kaufbeuren und Irsee). Bei gutem Wetter ist der Blick auf das Alpenpanorama und die Voralpenlandschaft hervorragend. Bei klarer Sicht reicht die Sicht von den Oberstdorfer Bergen über die Ostallgäuer Gipfel und das Zugspitzgebiet weit über das Karwendelgbirge hinaus. Ganzjährig geöffnet. Kein Eintritt.
 
Römerturm in Helmishofen (bei Aufkirch, Gemeinde Kaltental). Im Winter hat man eine gute Fernsicht von dem leider baufälligen Turm, der sicherlich nicht aus der Römerzeit stammt, im Sommer sind die umstehenden Bäume leider zu hoch! (U.U. ist der Turm abgeschlossen, vorher bei der Gemeinde anfragen.)
 
Panoramapunkt bei Wilofs (Nähe Obergünzburg/Markt Rettenbach); bei Bushaltestelle.
 
Ravensburger Spieleland: In Liebenau bei Tettnang und Meckenbeuren, nahe Ravensburg (Bodenseegebiet). Hier prsäentier sich das größte Spielzimmer der Welt mit z.B. der "Future World" und "Käpt'n Blaubärs Wunderland". Geburtstagskinder bis 14 Jahre Eintritt frei. Bei Anreise mit der Bodensee-Oberschwaben-Bahn und allen Zügen des Nahverkehrs (Regionalbahn/Regionalexpress) Eintrittsermäßigung. Die für die Hinfahrt gelösten Einzelfahrscheine sind am Lösungstag auch für die Rücfahrt gültig, sofern der Fahrschein om Spieleland abgestempelt wurde! Kostenloser Bustransfer von/zum bahnhof Meckenbeuren. Ab Bahnhof: 9.20/9.45 h; 10.25/10.50 h. Ab Spieleland: 16.20/16.55 h; 17.20/18.00 h. Kostenlose Parkplätze. Gruppenpreise ab 20 Personen. Schulklassen/Kindergarten-Preise. Hunde dürfen an der Leine mitgeführt werden. Die Eintrittspreise beinhalten die Nutzung aller Attraktionen. Shows und Sondervorführungen wechseln. Spielewerkstatt (nur auf Anmeldung, ab 20 Personen; Tel. 07542-400-109. Hier lassen sich unter fachmännischer Anleitung Spiele erfinden, Bücher binden, ....) Öffnungszeiten des Spielelandes: 05.04.-01.11 täglich ab ab 10 h bis 18 h, im April/Mai und September/Oktober z.T. nur bis 17.00 (16.00) h. Anschrift: Ravensburger Spieleland AG, Liebenau, Am Hangenwald 1, 88074 Meckenbeuren; Tel. 07542-400-0. Fax. -101.
www.ravensburger.de
 
Rottenbuch: Gotische Klosterkirche mit Rokoko-Ausstatung.
 
Schlittenfahrt im Gunzesrieder Tal (zwischen Kempten und Oberstdorf, bei Sonthofen). Übrigens ist hier auch eine sehenswerte Viehscheid im Spätsommer, wenn die Kühe von den Almen getrieben werden.
 
Schloß Babenhausen: Anton Fugger (1493-1560), der im Jahre 1539 die Herrschaft Babenhausen erwarb, ließ ab 1541 von dem Augsburger Meister Quirin Knoll einen Schloßneubau erstellen. - Im 18. Jhdt. fanden Umgestaltungen der Innenräume zum Teil nach Entwürfen von Johann Michael Fischer in München statt. Eine leichte Veränderung der Fassaden mit Anklängen an die Neugotik wurde 1845 vorgenommen. Das Fugger-Museum, welches von Fürst Leopold in den Achtzigerjahren des 19. Jhdts. gegründet worden war und sich bis zum 2. Weltkrieg im Fuggerhaus in Augsburg befand, wurde 1955 im Schloß Babenhausen wiedereröffnet. - Ein Gang durch das Museum ermöglicht es dem Besucher anhand der Familiengeschichte der Fugger - die durch ihre einflußreiche Stellung in Wirtschaft, Politik und Kultur der Renaissance die Geschicke Europas maßgeblich prägten - Geschichte lebendig werden zu lassen.
Familiengeschichte, Kunstgewerbe, Porzellan, Glas, Elfenbein, Goldschmiedekunst, Miniaturen, Münzen, Medaillen, Sakrale Kunst, Waffen, Bücher werden in dem Museum eindrucksvoll gezeigt.
Führungen: 01.04.-30.11. Di. mit Sa. 10-12 h und 14-17 h; So. 10-12 h und 13-18 h. Telefonische Anmeldung von Gruppen: 08333-2931 oder -920927.
 
Schloß Kirchheim/Zedernsaal: Im Jahre 1551 erwarb Anton Fugger Kirchheim. Sein Sohn Hans ließ ab 1578 vom Augsburger Stadtbaumeister Jakob Eschay einen gewaltigen, fast quadratischen Schloßkomplex mit Ecktürmen erbauen. Für die Ausgestaltung des Schlosses und der Kirche gewann Hans Fugger hervorragende Künstler, wie Hubert Gerhard, Carlo Pallago, Wendel Dietrich und Alexander Colin. Große Ankäufe von Kunstgegenständen wurden getätigt und brachten unter anderem Werke von Alessandro Vittoria, Vincentio Campi und Paolo Fiammingo nach Kirchheim. Durch den Abbruch des Nord- und des halben Westflügels im Jahre 1852 erlitt dieses prächtige Bauwerk eine starke Einbuße in seiner Wirkung. Der noch heute erhaltene festliche Raum des Zedernsaales gehört zu den schönsten Renaissancesälen Europas. Decke und Türen von Wendel Dietrich 1585. Figurenschmuck von Hubert Gerhard und Carlo Pallago 1582-1585. Führungen: Ganzjährig täglich geöffnet von 9-12 h und 14-18 h. Telefonische Anmeldung von Gruppen 08266-1003.
 
Wolfegg: Oldtimersammlung von Fritz B. Busch
 
4) Tagesausflüge
 
4.1) Tagesausflug: Kempten
 
Der Gallo-römische Tempelbezirk Cambodunum
 
Großer Begeisterung durften sich die Archäologen erfreuen, als sie mit ihren Ausgrabungengsarbeiten auf dem Lindenberg in Kempten begannen. Seit alters her war klar, daß hier römische Garnisonen bis in die Zeiten der Germanenaufstände stationiert waren. Von den Ausgrabungen erhoffte man sich weitere Aufschlüsse. - Ein glücklicher Zufall führte dazu, daß nach dem Abzug der römischen Einheiten das ursprüngliche Siedlungsgebiet auf dem Lindenberg in den vergangenen Jahrhunderten nicht überbaut wurde, weil die nachfolgenden Bewohner ihre Wohnstätten auf der anderen Flußseite errichteten. So konnte auf dem Lindenberg eine vollständige römische Provinzstadt mit einem gallo-römischen Tempelbezirk ausgegraben werden. - Hier wurde nun von der Stadt Kempten der "Archäologische Park Cambodunum" eingerichtet, der in Teilrekonstruktionen das Leben in einer römischen Provinzstadt veranschaulicht.
Die Verwendung des Tempelbezirks in der weiteren, keltischen Besiedlungszeit ist nicht völlig geklärt. Noch wird spekuliert, ob hier vielleicht eine Thingstätte gelegen hat, die ein Stamm für Gerichts- und Kultzwecke benutzt haben könnte. Dies wäre nicht weiter ungewöhnlich, beweist die Grabungsanlage doch neben der Verehrung der römischen Gottheiten auch die der keltisch-germanischen Götter durch die römischen Legionen.
Hierbei handelt es sich nicht um eine isolierte Erscheinung. Der Götterglaube der Römer war doch sehr vielgestaltig. Durch ihre Eroberungszüge kamen sie dazu mit den vielen unterschiedlichen Gottheiten der anderen Kulturen in Verbindung. Um nun nicht durch Nichtverehrung den Zorn einer Gottheit zu erregen, übernahmen die Römer in den jeweiligen Ländern die kultische Verehrung der dort geachteten Götter.
In Kempten befindet sich weiterhin ein Votivstein, welcher der keltischen Göttin Epona gewidmet ist. Diese Göttin, in der Übersetzung auch als "die große Stute" bezeichnet, wurde meist auf einem Pferd reitend dargestellt. Als Attribute wurden ihr das Füllhorn und in Einzelfällen auch ein Hund beigegeben. Ihre Verehrung erfuhr sie vermutlich als Fruchtbarkeitsgöttin.
Im weiteren Ausgrabungsabschnitt des römischen Kemptens sind die Thermen wirklich sehenswert - überdacht sind sie museumstechnisch toll aufbereitet! - Hier finden auch u.a. Jazzveranstaltungen statt.
 
APC - Ärchäologischer Park Cambodunum/Kempten, Cambodunumweg 3, 87435 Kempten: Von März bis Dezember geöffnet.
 
Römisches Museum und Naturkundehaus: Am Residenzplatz 51 (Im Zumsteinhaus). Hier kann man ganzjährig, außer montags, teils originale, teils reproduzierte Fundstücke begutachten. In den luxuriösen Gegenständen spiegelt sich auch der Wohlstand der damaligen Einwohner wider.
 
Miniatur-Puppenwelt im Illertor (Kempten)
Ein Erlebnis stellt diese Miniatur-Puppenwelt dar. Auf vier Etagen ist ein tolles Angebot an detailgetreuen Puppenstuben, Häusern, Läden, Werkstätten und Miniaturen aus aller Welt und aus eigener Herstellung zu finden. (M. + M. Mayer, Illerstr. 1,  87435 Kempten. Tel. 0831-26069. Fax 08375-1048. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10.30-16.30 h, Sa. 10.30-13.00 h.
 
4.2) Tagesausflug: Füssen
 
Dort träumte schon König Ludwig!
 
Dort sehenswerte historische Altstadt, Hohes Schloß, St.-Mang-Kirche; Besuch der Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau; Lechfall.
 
-> Ausflüge: Forggensee.
 
"Dieser Punkt ist einer der schönsten, die zu finden sind"
(König Ludwig II. an Richard Wagner)
 
Schloß Neuschwanstein wurde von 1869 bis 1886 unter König Ludwig II. von Bayern an Stelle der Ruinen Vorder- und Hinterhohenschwangau im Stil einer mittelalterlichen Burg erbaut. Es gilt als das Märchenschloß! (Ein verkleinerter Abklatsch steht so auch in Disneyland, USA.)
  
Öffnungszeiten:
01.04.-30.09. 8.30-17.30 h
01.10.-31.03. 10.00-16.00 h
01.11., 24./25./31.12., 01.01., Faschingsdienstag geschlossen.
 
Besichtigung erfolgt im Rahmen einer Führung, die ca. 35 min. dauert. Fotografierverbot im Schloß. Eintrittspreise 10.- DM. Z.T. ermäßigt. Kinder bis 15 Jahre in Begleitung Erwachsener frei. - Parkplätze kostenpflichtig. Bus- und Kutschenbetrieb zum Schloß; Gehzeit: je nach Weg 20 bis 40 min.
 
Ludwig II. war ein weltenscheuer Eigenbrötler, ein williger Spielball in den Händen von Richard Wagner. Er war aber auch Pazifist, und das zu Zeiten des bismarckschen Säbelrasselns. Als er 1886 für weite Regierungskreise untragbar wurde, forderte man von vier Psychiatern Gutachten an. Diese erstellten Gefälligkeitsdiagnosen - ohne ihn jemals untersucht zu haben! Ludwig II, wurde für unzurechnungsfähig erklärt, abgesetzt und inhaftiert. Mit seinem Arzt Dr. von Gudden starb er am 13.06.1886 in der Ufernähe des Starnberger Sees. War es Selbstmord oder war es Mord? Die Umstände erscheinen sehr mysteriös! - Für die Tourismusindustrie war es jedenfalls ein einträglicher Tod. Der Märchenkönig hinterließ doch seine romantischen Phantasien manifestiert in seinen Bauwerken. Im Nebel über der Pöllatschlucht auf der Marienbrücke das Schloß Neuschwanstein sehend, kann der Jetztmensch gleichsam einen kurzen Blick auf den augenzwinkernden, verspielten Geist des "Kini", wie er geradezu liebevoll im Volksmund genannt wird, erhaschen. (LeseTipps: Herr, Franz: Ludwig II. (Biographie); Lau, Katja: Speisen wie ein König. (Kochbuch); Wedekind, Kadidja: König Ludwig und seine Hexenmeister. (Tatsachenroman))
 
Schloß Hohenschwangau wurde unter Kronprinz Maximilian von Bayern von 1832 bis 1836 im neugotischen Stil wieder aufgebaut (Baumeister: Domenico Quaglio). Ludwig II. verlebte hier seine Jugendzeit. Öffnungszeiten/Eintrittspreise; vgl. Schloß Neuschwanstein (z.T. etwas andere Konditionen). Dieses Schloß erscheint übrigens sehenswerter als Schloß Neuschwanstein!
 
Empfehlung: Wer von einer Besichtigung von Schloß Neuschwanstein lassen kann (Horden von vorwiegend japanischen und amerikanischen Touristen wälzen sich besonders im Sommer durch die Gänge des Schlosses; 1,3 Mio. Besucher pro Jahr; z.T. sehr lange Wartezeiten), dem sei der wirklich sehenswerte Ausblick von der Marienbrücke (1. Eisenbrücke in deutschen Landen) über die Pöllatschlucht nahegelegt! (Teilweise aber auch überfüllt!)
 
Übrigens decken die Eintrittsgelder und sonstigen Einnahmen nicht die finanziellen Aufwendungen der staatlichen (bayerischen)  Schlösserverwaltung. Es ist also eine Investition in den Tourismus.
 
(Ergänzender Ausflug: Fahrt auf den Tegelberg. Die Tegelbergbahn ist täglich von 8.30 bis 16.30 h in Betrieb. Wegen Überholung im Dezember kein Fahrbetrieb. (Auskunft: Tel. 08362-98360.) (Tegelberghaus: Tel. 08362-8980 oder -5492 (privat), kein Ruhetag; Panoramagaststätte: Tel. 08362-8450, bei Bahnbetrieb kein Ruhetag; Wanderungen in der Gegend; Sommerrodelbahn an der Tegelberg-Talstation (täglich bei guter Witterung ab Ende Dezember von ca. 11.00 bis 16.00 h.) (Auskunft: Tel. 08362-98360.)
 
Forggensee
Der Forggensee, ein künstlich angelegter Stausee, erbaut in den Jahren 1950-1954, wird von dem Wasser des Lech gespeist. Dem Bau des Forggensees fielen zwei Ortschaften zum Opfer, Deutenhausen und Forggen, nach dem der See seinen Namen erhielt. Da der Lech, der an der Rotwandspitze (Vorarlberg) entspringt, als Gebirgsfluß eine stark schwankende Wasserführung hat, die weitgehend von Niederschlägen und Schneeschmelze bestimmt wird, wurden entlang des Lechs Staustufen errichtet. Der Forggensee ist die erste Stufe und der größte und wichtigste Lechstau.
 
Am Ende der letzen Eiszeit, als die großen Gletscher abzuschmelzen begannen, bildete sich unterhalb von Füssen ein großer See, der erst im Laufe der Zeit, als der Lech den sogenannten Molasseriegel bei Roßhaupten durchbrach, auslief. Überreste sind die weiteren Seen im Umfeld des Forggensees, wie Bannwaldsee, Alpsee, Schwansee, Hopfen- und Weißensee. Beim Auffüllen des heutigen Beckens entstand nicht der Eindruck eines künstlichen Sees, da sich der Speicher sehr gut in die Landschaft einfügt.
 
Der mit Lehmkern gedichtete Kiesdamm von 41 m Höhe riegelt die Lechschlucht bei Roßhaupten ab. Er hat eine Kronenbreite von 10 m, eine Sohlenbreite von 150 m und eine Gesamtlänge von 320 m. Der Forggensee ist der fünftgrößte See in Bayern mit einer Gesamtwasserfläche von 16 qkm. Er ist ca. 12 km lang und bis zu 3,5 km breit, an der tiefsten Stelle 40 m tief; seine Staumenge beträgt 164 Mio. Kubikmeter Wasser.
Durch den See führt(e) eine alte Römerstaße, die "via Claudia Augusta", die eine wichtige Handelsverbindung von Süd nach Nord war. Sie führte von Venedig über den Reschenpaß nach Augsburg.
Der Abstau beginnt im Oktober. Dann gleicht der Forggensee eher einer kuriosen, kargen Mondlandschaft, da der Wasserspiegel über die Wintermonate bis zu 16 m abgesenkt wird. Während dieser Zeit wird im Forggensee Kies abgebaut, der vom Lech angeschwemmt wurde. Dann sind auch die alte Römerstraße und die alten Verbindungsstraßen wieder zu benutzen und man kann ca. 8 km im See spazierengehen (Empfehlung: ab Cafe Maria bei Rieden; Tel. 08362-37000). Im Laufe des Frühjahr wird der See wieder aufgestaut und ist dann ab Anfang Juli auch für Boots- und Schiffsfahrten geeignet.
(Städtische Forggensee Schiffahrt Füssen; seit 1957; Tel. 08362-921363 oder -903131, Fax 08362-921364 oder -903200; z.T. Mottofahrten mit Geschichten über König Ludwig II., erzählt von Magnus Peresson, einem der besten Kenner des Füssener Landes und seiner Historie; mit musikalischer Untermalung).
 
Wasser, Wellen, Wind und Weite: Kreuzen auch Sie über den Forggensee. Erleben sie z.B. abends Romantik pur beim zauberhaften Blick auf die beleuchteten Königsschlösser vor den dunklen Silhouetten der Berge. Gute Stimmung und viel Unterhaltung erwarten Sie an Bord der MS (Motorschiffe) 'Allgäu' und 'Stadt Füssen'! Natürlich gibt's auch Getränke und Eis an Bord; auch für den kleinen Hunger ist gesorgt (Selbstbedienung).
 
Besuchen Sie doch auch einmal das Kraftwerk am Staudamm; ein interessantes technisches Museum.
 
Ein touristischer Höhepunkt wurde am Forggensee ab März 2000 neu geboten: Im/am See, bei Füssen, wurde ein (das!) König-Ludwig-Musical aufgeführt. Im See wurde eine Rampe aufgeschüttet, auf dieser die Musical-Halle errichtet. Es war ein Traum sein, dieses romantische Musical mit raffinierten Bühnenbildern, verträumten Walzerklängen, spritzigen Songs, mitreißender Choreographie und surrealen Lichteffekten über den Märchenprinzen zu hören und zu sehen, während die gewaltige und wunderbare Naturkulisse der Berge und Schlösser den Hintergrund bildete. Leider war ging die Betriebergesellschaft bald in Insolvenz. Einer anderen, nachfolgendenBetreibergesellschaft mit einem neuen und anderen König-Ludwig-Musical erging es genauso. Heute wird die Musical-Halle für diverseste Kulturveranstaltungen genutzt. 
 
->Baden/Seen: Illasbergsee/Forggensee
 
->Radltouren: Forggensee
 
Rotwildfütterung (bei Schwangau)
Bei entsprechender Schneelage im Winter täglich 15.00 h; Zugang ab Ortsteil Brunnen, Karbrücke, Wanderweg Nr. 16. Gehzeit ca. 30 min.; nach 15.00 h kein Einlaß am Gatter möglich.
 
Der Drache von Roßhaupten
Südöstlich des Ortsteiles Zwieselberg liegt das "Tiefe Tal", welches heute zu einem großen Teil durch den Forggensee ausgefüllt wird. In der Zeit, als es sich dort aber noch um eine Schlucht handelte, zog der Hl. Magnus mit seinem Gefährten Kolumban und Gallus durch das Allgäu, um den Heiden den Christenglauben nahezubringen.
Dort im 'Tiefen Tal', so die Legende, hauste ein riesiger Drache oder Lindwurm, dessen vornehmliche Mahlzeit wohlgenährte Pferde waren. Der Heilige zögerte nicht lange, als er das Untier erblickte und versetzte ihm mit seinem Speer den Todesstoß. Diese Tat hob den christlichen Missionar so im Ansehen des Volkes, daß es daraufhin zum Christentum konvertierte. An der Brücke, die über das Tiefe Tal gen Füssen führt, befindet sich bis heute die Magnuskapelle und ein steinerner Drachen als sichtbares Zeichen.
 
Mancher möchte gerne im Drachen das Symbol der Bezwingung des Heidentums sehen. - Roßhaupten wurde 750 in der Magnussage als "Caput Equi" erwähnt". Dies wurde dann in die deutsche Sprache übersetzt, daher der Name. Andererseits wird vermutet, daß kulturelle Opferzeremonien dort stattfanden. (Bei den auch Pferde getötet wurden.)
Übrigens soll auch am Lechfall nahe von Füssen ein Drache von St. Magnus bezwungen worden sein!
 
"Gruppe 47"
Ein kleiner Spaziergang führt vom Parkplatz am Nordrand von Brunnen (Schwangau) am Forggenseeufer entlang, über Wiesen- und Waldwege bis Mühlberg, zum Wendepunkt am Campingplatz am Bannwaldsee, dann entlang der Mühlberger und der Brunnener Ach zum Ausgangspunkt zurück. Sehenswert sind der prämierte Bauerngarten des Hofes "Beim Joaser". Auf dem Campingplatz steht ein Fischerhaus, in dem die berühmte literarische "Gruppe 47" am 06./07.09.1947 gegründet wurde. Es gehörte damals (wie auch der Bannwaldsee) der Dichterin, Fotografin und Kunsthistorikerin Ilse Schneider-Lengyel (1903-1972).
 
4.3) Tagesausflug: Bodensee
-Lindau ist eine bekannte Hafenstadt im äußersten bayerischen Eck. Von hier aus lassen sich vorzüglich Dampferfahrten auf dem "Schwäbischen Meer" vornehmen.
 
Besuchen auch Sie das Ausflugslokal mit Biergartenatmosphäre Montfort-Schlößle; Inhaber Familie Karl Jäger; Lindau-Streitelsfingen; Tel. 08382-72811.
 
-Bregenz (mit Pfänder)
 
-Konstanz
 
-Insel Mainau: Die prachtvollste Insel Deutschlands bei Konstanz. Blütenpracht und Barock-Architektur auch unter www.Mainau.de
 
4.4) Tagesausflug auf die Zugspitze
Der höchste Berg Deutschlands. (Anfahrt über Steingaden (Wieskirche und Welfenmünster), die 78 m hohe Echelsbacherbrücke (kurz anhalten und staunen!), Oberammergau: dort Holzschnitzereien; berühmt: die Passionsfestspiele; und Kloster Ettal: dort neben der Klosterkirche mit mächtiger Kuppel hervorragende Klosterliköre und -schnäpse (grün = herb, gelb = süß, klar = "Geist", etc.); auch das Klosterbier ist zu empfehlen; Einkehr im Hotel/Gaststätte 'Ludwig der Bayer'; Tel. 08822/6601-6604; Fax -74480; im November/Dezember für 6 Wochen geschlossen) und Garmisch-Partenkirchen; Rückfahrt über Schloß Linderhof, dem lieblichsten der Schlösser Ludwig II., Plansee, Reutte (Österreich/Tirol), Füssen.
 
4.5) Tagesausflug: Ochsenhausen, bei Biberach a.d.Riß; hier verkehrt zwischen Mai und Oktober an Wochenende, feiertags sowie an jedem zweiten und vierten Donnerstag im Monat, ein alter Dampfzug als Schmalspurbahn: Das 'Öchsle', wie es beschaulich-schwäbisch heißt.
Entlang der Zugstrecke führt auch ein Radweg. Wer Hin- oder Rückfahrt im Zug antreten möchte, kann das Fahrrad kostenlos mitnehmen.
 
Wartshausen ab 10.30 h/14.45 h
Ochsenhausen ab 12.00 h/16.15 h.
Auskunft unter Tel. 07352-922026.
http://www.oechsle-bahn.de
 
Sehenswert ist auch die (Kloster-)Kirche in Ochsenhausen, die sehr barock ist.
 
Es empfiehlt sich, diesen Ausflug mit dem Besuch anderer Städtchen in diesem Teil von Schwaben zu verbinden.
 
4.6) Tagesausflug: München - die Landeshauptstadt
Essen: Im "Dürmbräu" (Dürmbräugasse) oder im "Weißen Bräuhaus" (beide nicht weit entfernt vom Marienplatz, Nähe 'Am Platzl' (das Hofbräuhaus ist m.E. nicht zu empfehlen)
 
4.7) Tagesausflug Bad Wörishofen: Die Pfarrer-Kneipp-Stadt lebt ganz von ihrem Kurangebot. Recht nett und bieder-beschaulich. Kurpark (mit interessanten Duft- und Riechgarten), Konzerte im/am Kurhaus, Theateraufführungen, Frei- und Hallenbad, Minigolf, Falknerei, Golfclub (in Rieden); Cafe Schwärmer - von dem Marzipan schwärmt man!
 
-> (Prähistorische) Kultplätze/Grabhügel bei Bad Wörishofen
 
-> (Prähistorische) Kultplätze/Versunkenes Schloß
 
-> (Prähistorische) Kultplätze/Pestfriedhof
 
4.8) Tagesausflug Mindelheim: Die Frundbergstadt lädt mit historischer Altstadt ein. Burg, Frundsbergfest.
 
4.9) Tagesausflug Kaufbeuren: Historische Altstadt, Heimatmuseum, kunsthaus, Schmuckmuseum im Stadtteil Neugablonz, Tänzelfest (jährlich; ältestes Kinderfest in Bayern), Hallenbad, Freibad, Eislauf.
 
4.10) Tagesausflug "Drei-Pässe-Fahrt": Über Füssen, Reutte (Tirol), Lechtal, Flexenpaß, Arlberg, Landeck, Fernpaß, Reutte, Füssen führt die ca. 300 km lange Rundfahrt in das Hochgebirge rund um die österreichischen Lechtaler Alpen.
 
4.11) Tagesausflug: Rundfahrt Kempten - Bregenz – Feldkirch – Bludenz – Schrunz – Montafoner Tal – Partenen – Silvretta-Hochalpenstr. bis zur Bieler Höhe (2032 m) – Galtür – Paznauntal – Landeck –Imst – Fernpass – Reutte – Kempten. (Eine tolle Alpintour.)
 
4.12) Tagesausflug Oberstdorf: Kleines Walsertal, Breitachklamm, Nebelhornbahn. Besonders schön ist die Anfahrt über Füssen, Reutte, Gaichtpaß, Tannheimer Tal, Oberjochstraße, Hindelang, Sonthofen; Rückfahrt über Sonthofen-Füssen.
 
4.13) Eisenbahn-Rundtour mit der Außerfernbahn: Kempten, Pfronten, Garmisch, Weilheim, Buchloe, Kempten (mit dem Wochenend- oder Bayernticket ein preiswertes Vergnügen).
 
4.14) Arkadien am Bodensee: Wasserspiele, Eremitage, Grotten, ein Nymphaeum, verwunschene Pfade und wildromantische Schluchten: Königin Hortense, die Stieftochter Napoleons I., schuf sich rund um den Bodensee ihr eigenes Arkadien. Von 1817 bis 1837 lebte sie mit ihrem Sohn Louis Napoleon, dem späteren Kaiser Napoleon III., am Untersee. Das Schloß gilt heute als Geheimtipp! Auch der Park des Schlosses Arenenberg wurde wiederhergestellt. http://www.napoleonmuseum.ch
 
4.15) Tagesausflug zum Exotenwald der Stadt Augsburg in Diedorf und (im Juli) Gladiolenblüte in der Königsbrunner Heide.
 
5) Ab in die Steinzeit
 
(Prähistorische) Kultplätze - oder auf den Spuren von Asterix und Obelix:
 
-Siegulf Guggenmoos, Kapellenweg 2, Dösingen, Tel. 08344-767, geb. 1941, durchwandert mit offenen Augen die Landschaft unserer Heimat. 1976 fand er er einen dreiteiligen keltischen (Brand-) Opferplatz auf dem Boden des Forggensees. Gerne zeigt er seine Sammlung, deren meiste Stücke inzwischen in der Prähistorischen Staatssammlung, München, eingegangen sind. Seine Fundplätze  hält er jedoch geheim.
 
-Hügelgräber südlich von Obergermaringen, Richtung Steinholz; diese sind recht verflacht und nur im Herbst leidlich zu erkennen. - Südlich von Mauerstetten, Richtung Hausen, westlich (!).
 
-Hügelgräber bei Beckstetten.
 
-Markantes Hügelgräberfeld zwischen Pforzen und Zellerberg (!).
 
-Hügelgräber bei Schlingen.
 
-Hügelgräber nördlich von Maria Stock, im Stockholz, nur 150 m von der Straße entfernt im Wald.
 
-Hügelgräber zwischen Osterzell und Dienhausen; zwei Fundstätten.
 
-Hügelgräber nordwestlich von Bidingen.
 
-Hügelgrab südlich von Bernbach.
 
-Sehr nett gelegene Hügelgräber im Westerholz, nördlich von Kaufering.
 
-Hügelgräber südöstlich von Pürggen, Richtung Hofstetten; gut von der Straße zu sehen.
 
-Hügelgräber im Schlegelwald, östlich des Lechs auf der Höhe von Unterdießen (Fuchstal).
 
-Hügelgräber nordöstlich von Waal.
 
-Alemannisches Gräberfeld am südlichen Ortsrand von Roßhaupten (ca. 650 n.Chr.). Die Funde sind heute im Füssener Heimatmuseum zu sehen.
 
-Grabhügel bei Bad Wörishofen. Auf dem Gelände zwischen der Brucknerstraße und den Stadtwerken erhob sich bis in das 20. Jhdt. hinein eine mächtige Grabhügelanlage mit ca. 20 Hügelgräbern. Landwirtschaftliche Nutzung und Bebauung brachten aber größerer Zerstörungen mit sich, so daß eine genauere Rekonstruktion und Untersuchung nicht mehr möglich ist. Urnen- und Beigabenfunde sind im Prähistorischen Museum in München ausgestellt. Eine konservierte Urne fand von dort wieder den Weg in das örtliche Sebastian-Kneipp-Museum. Der Grabhügel aus dem 8. vorchristl. Jhdt. ist heute als "archäologisches Objekt" gesichert. Die sogenannte "Jaudestanne" wurde wieder angepflanzt.
 
Das versunkene Schloß hat außerhalb der Stadtgrenzen von Bad Wörishofen gestanden. Natürlich gibt es viele Erzählungen, warum das Schloß im Erdboden versunken sein soll. Der Burgbesitzer soll ein gottloser und sündenhafter Ritter gewesen sein. Durch Gottesgericht versank seine Burg schließlich. Andere Sagen berichten, daß es sich bei dem Burgstall, wie man die Reste heute bezeichnet, um die Reste eines alten römischen Kastells handelt. Das Bayerische Amt für Denkmalpflege bereitete wissenschaftlich den Gerüchten ein Ende. Die Burg ist typisch für eine Anlage aus dem frühen Hochmittelalter. Vermutlich war sie der Sitz des Otthalm von Werenshova, der 1067 erstmals genannt wird. - Nicht die Entstehung sorgte in der Volkserzählung für die zahlreichen Legenden, sondern ihr Verschwinden!
 
Der Pestfriedhof südlich der Schlingener Straße ist noch zu besichtigen. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) wütete der "Schwarze Tod" in Bad Wörishofen. Die Seuche raffte damals über die Hälfte der Bevölkerung dahin, nur zwei Bauerngehöfte blieben verschont. Erfreulicherweise wurden sie nicht der Zauberei und der Hexerei bezichtigt, wie es an anderen Orten geschah. Berichtet wird, daß die Nachfahren der beiden Bauern das sogenannte "Pestopfer" bis heute sammeln.
 
-Keltische Viereckschanze südwestlich von Utting am Ammersee. Viereckschanzen (seit 5. Jhdt. v. Chr.) (z.T. heute "Römerschanze" oder "Keltenschanze" genannt) waren vermutlich Kultstätten. Heiligtümer bzw. deren Umzäunung. Nur Kultstätten konnten sich in einem lockeren Stammesgebilde, wie es die Kelten praktizierten, als überall gleich errichtete und ausgerichtete Gebäude  durchsetzen.  In den heiligen Hainen der Kelten wurden die religiösen Rituale unter freiem Himmel gefeiert. Der Kultbezirk war vom profanen Außen durch eine rechteckige Einfriedung aus Reisig und Holz abgetrennt, später durch Erdwall und Graben. In diesen "nemeta" - ein keltisches Wort für geweihter Ort. Hain, Heiligtum - leiteten die in höchstem Ansehen stehenden keltischen Priester (Druiden; vielleicht von griech. "drys" = Eichbaum???) und Seher rituelle Zusammenkünfte und Opferzeremonien.
Die quadratischen oder rechteckigen Anlagen von 60 m bis 140 m Seitenlänge mit einem Eingang, der niemals im Norden liegt, sind aus dem keltisch besiedelten Gebiet von Böhmen bis Frankreich bekannt. Zunächst hielt man sie für römische Verteidigungsanlagen oder Marschlager, Fliehburgen oder Viehpferche.
Die heilige Stätte befand sich meist in der Nähe einer Quelle und wurde durch ein hölzernes Torhaus betreten. Das Innere - nur mit einigen mächtigen alten Eiben bestanden - war eine große leere Fläche für rituelle Versammlungen und Umzüge. In einigen Anlagen wurden bis zu 35 m tiefe Opferschächte und ein kleines hölzernes Kultgebäude entdeckt, Vorgänger der späteren gallischen Umgangstempel aus Stein.
Immer wieder ist bei der erstaunlichen Gleichartigkeit der "nemeta" nach einer höhergeordneten Orientierung der Erbauer gefragt worden, nach einer Ausrichtung auf Sonne, Mond, die Bahnen der Planeten. Näheres dazu ist leider noch nicht bekannt. Die Tor aller bisher entdeckten Schanzen liegen in dem Winkel, den die Sonne zwischen ihrem Auf- und Untergang am 21.0 Juni durchläuft. Durch das Tor, das niemals im Norden liegt, betraten die geheimnisvollen Druiden das Heiligtum. - Caesar berichtet über die gallischen Priester. "Die Druiden stehen an der Spitze des gesamten Gottesdienstes, sie besorgen die öffentlichen und  privaten Opfer, die sind die Lehrer und Vertreter der Religion. Bei ihnen sucht die Jugend des Landes ihre Ausbildung, und sie stehen bei den Galliern in hohen Ehren ... Die Druiden nehmen nicht am Kriege teil und zahlen auch keine Steuern ... Sie müssen aber fast alles auswendig lernen, und deshalb bleiben manche von ihnen 20 Jahre in der Lehre. Es ist ihnen (...) verboten, etwas niederzuschreiben (....)"
 
Plinius der Ältere schreibt: "Die Druiden halten nichts heiliger als die Mistel und den Baum, auf dem sie wächst, sofern es eine Eiche ist."
 
Für viele Völker war die Existenz der Welt von einem mächtigen, kosmischen Baum abhängig, der die Erde mit den himmlischen und unterirdischen Welten verbindet. Die Druiden bewahrten eine ehrwürdige Tradition. Sie vermittelten als Priester die Kosmogonie, die Lehre von der Entstehung und der Forschung der Welt und der Natur. Sie beherrschten die Sternkunde, schufen einen Kalender. Sie waren mehr als Zauberer oder Schamanen, wie es die moderne Forschung gerne sieht.
 
Durch ihre langen, weißen Gewänder und die hinten lang herabfallenden Haare gaben sie sich weiblich, obwohl Mann; Zwitterwesen. Auch ist von Priesterinnen die Rede.
Festzuhalten ist, daß ein Druide die Macht hatte, einzelne Stämme von den Opfern auszuschließen, sie zu verbannen. Die höchste Strafe in Gallien. Wer so unter den Bann geraten war, galt als Gottloser oder Verbrecher, dem man besser aus dem Weg ging, um nicht durch seine Berührung Schaden zu erleiden.
 
-Keltenschanze nordwestlich von Türkheim
 
-Keltenschanze Lechsberg bei Asch (Fuchstal)
 
-Keltenschanze im Dreieck Oberostendorf/Lengenfeld/Gerbishofen.
 
-Keltenschanze bei Frankenhofen.
 
-Schanze südöstlich von Osterzell.
 
-Brandopferplatz bei Schongau. Der Schloßberg bei Schongau wird im Westen und Norden von einer Lechschleife umflossen. Auf den Burgwiesen im Vorburgbereich des ehemaligen mittelalterlichen Welfenschlosses kam kohlschwarze Erde mit kalzinierten Knochen zutage. Der Bereich der Opferstätte ist heute noch gut am schwarz-kohligen Boden mit einigen fast schwarzen Tonscherben zu erkennen.
Zufahrt: Von München die B 2 über Starnberg, Weilheim, die B 472 bis Peiting. Beim Ortsausgang Peiting Richtung Schongau links am Welfenbrunnen den Berg hinauf bis zu Schloßberg (Hinweisschild). Auf dem Hang unterhalb der Holzhütte auf der Anhöhe liegt im ehemaligen Vorburgbereich der Opferplatz.
 
-Brandopferplatz bei Burggen. Der Weinberg bei Burggen ist mit seinen nur 20 Metern Erhöhung nicht leicht zu finden. Die kleine Anhöhe, an deren nördlichen Fuß das künstlich verlegte Steinpflaster mit dem kohlig versetzten Knochenschutt entdeckt wurde, fällt auf, weil sie unvermittelt und ohne sichtbaren Grund ein hohes Kreuz trägt.
Zugang: Von Schongau über Engenries Richtung Burggen. Auf halben Weg zwischen Engenries und Burggen steht linker Hand eine auffällige Linde am Weg. Etwa 100 m davon führt ein Feldweg zum Hügel "Weinberg" (mit Kreuz auf der Spitze). Der Opferplatz mit Steinpflasterung lag am nördlichen Hangfuß.
 
Auerberg
->Auerbergland: Tipp: Auerberg
 
-Viereckschanze bei Fuchstal-Leeder. Zugang: B 17 Landsberg-Schongau. Rechts nach Leeder abbiegen. Gut 1 km südwestlich von Leeder in der der Flur "Der Burggraben", rechter Hand der Weg nach Aschthal.
 
7) Baden/Seen
 
Freibäder:
-Kaufbeuren
-Neugablonz
-Bad Wörishofen
 
Erlebnisbäder:
 
-ABC/Alpspitz-Bade-Center Nesselwang. "Grenzenloser Spaß im Wasser!" Erlebnisbecken mit Strömungskanal, Crazy Bob, Saunalandschaft mit Außensauna, Riesen-Whirlpool, Restaurant 'Taverna med'. Öffnungszeiten täglich 10.00-22.00 h, Sa./So. + feiertags 9.00-22.00 h. Infoline Tel. 08361-921620 (Umbau und Neueröffnung in 1998)
-Pfronten
-Oberstaufen
-Peißenberg "Rigi-Rutsch'n"
-Schwangau
-'trimini' in Kochel
-Ulm
-Cambomare in Kempten
-Wonnamare in Sontfoen
-Bad Wörishofen
 
Hallenbäder:
-Kaufbeuren
-Schwimmsauna Lieb, Gartenweg 10, 87600 Kaufbeuren; Tel. 08341-2283, Fax -101522
Sauna:
gemischt Sa. 8-20 h, So. 8-19 h (Oktober - April), Mo. 14-24 h
Damen: Mi. 8-22 h, Fr. 8-22 h
Herren: Di. 12-22 h, Do. 8-22 h
Fitness-Studio (kostenlos bei Saunabesuch)
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.
 
-Marktoberdorf: Das Anton-Schmid-Hallenbad freut sich auf Sie. Badespaß (auch im beheizten Freibecken) und Saunalandschaft erarten alt und jung. Tel. 08342-2365.
Badeseen (eine Auswahl):
 
!-Elbsee (bei Aitrang); kostet Eintritt; Bootsverleih; Gasthaus; Camping
-Baggersee (Ruderatshofen)
-Bodenloser See (Stötten)
-Bronner Weiher (Waal)
-Dachssee (Bidingen/Gennachhausen)
!-Ettwieser Weiher (Marktoberdorf)
-Naturbad Gfällmühle (Obergünzburg)
-Naturbad Göriesried
-Naturbad Hagenmos (bei Obergünzburg)
-Naturbad Ketterschwang (Gemeinde Germaringen)
!-Kuhstallweiher/Kühestallweiher (Marktoberdorf)
-Oggenrieder Weiher (Irsee)
-Sägeweiher (Waal)
-Naturbad Rettenbach
-Naturbad Untrasried
-Naturbad Unterthingau
-Naturbad Markt Wald
-Weidensee (Stötten)
-Forggensee (bes. bei Dietringen/Rieden)
!-Illasbergsee (bei Buching)
-Bannwaldsee (bei Schwangau)
!-Schmuttersee (bei Roßhaupten)
-Sameister See (bei Roßhaupten)
-Hegratsrieder See (bei Schwangau)
-Alpsee (bei Hohenschwangau); kostet Eintritt
-Weißensee (bei Füssen)
-Alatsee (bei Füssen) (!Toll die Alm!)
-Hopfensee (bei Hopfen)
-Rottachsee (besonders bei Untergassen (erreichbar über Sulzberg-Moosbach/Untermoos))
 
Die bakteriologischen Badewasseruntersuchungen der Seen ergeben keine Beanstandungen. Die Wasserqualität der Seen ist gut bis sehr gut. So kann man den Sprung in das kühle Naß der Badeseen wagen! (Aber: Bitte keine Kopfsprünge!)
 
FKK-Baden:
Füssen: Westufer des Bannwaldsee und am Forggensee. FKK an dessen Ostufer, von Brunnen (Camping, Restaurant) nordwärts bis Greith. Hier gibt es Wiesen, Buschbestand am Ufer, sehr sauberes Wasser. Hin kommt man nur zu Fuß oder mit dem Boot. Anfahrt über Schwangau, Richtung Hergatsried, bei Waltenhofen geht es zur 'FKK'-Bucht am Forggensee.
 
Grainau (Oberbayern): Eine ausweisfreie Nacktbademöglichkeit hat sich am Nordufer des Eibsee - 3 km westlich des Zugspitzdorfes Grainau - in der sogenannten Brachsenbucht etabliert. Zu erreichen in einer halben Stunde zu Fuß ab Parkplatz Eibsee -Hotel. Auch am Westende hat sich das Nacktbaden eingebürgert: auf 3 kleinen Inseln, etwa 400-500 m vom Ufer entfernt.
 
Osterseen (Oberbayern): Iffeldorf: Von den Osterseen im hügeligen, oberbayerischen Voralpenland sind die glasklaren Fluten des Fohnsee für FKK freigegeben. Rund um die Seenplatte (19 Gewässer) bestehen zahlreiche Wandermöglichkeiten. Übernachtungsmöglichkeit auf dem Textilcampingplatz Fohnsee (Tel. 08801-708 oder -7874).
 
Osterseen (Oberbayern): Seeshaupt: freie, tolerierte Nacktbadezonen weisen die landschaftlich reizvollen Osterseen ca. 3,5 km von Seeshaupt auf. Herrliches Gebirgspanorama, die Wiese am See ist z.T. etwas moorig und feucht (Iso-Matte nicht vergessen), das Wasser warm. Anfahrt: Richtung Penzberg, Parkplatz ca. 3,5 km hinter Seeshaupt (Hinweisschild 'Osterseerundweg'), in südwestlicher Richtung 500 m über einen Kiesweg zur Badestelle am großen Ostersee.
 
Walchensee (Oberbayern): Inoffizielle, windgeschützte und deshalb auch an kühleren Tagen noch nutzbare FKK-Gelegenheit auf einer Landzunge am Nordost-Ufer des Walchensees. Anfahrt: Von Kochel über die Kesselbergstr. nach Urfeld am Nordufer. Parkplätze sind an schönen Tagen schon früh belegt! Weiter zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf der schmalen Uferstr. Richtung Sachenbach/Jachenau. Nach etwa 3 km auf den Fußweg am See entlang abbiegen. (wegweiser: Fußschänke Niedernach), nach weiteren 200 m rechts zur Halbinsel und weiter dem Uferverlauf folgen. Nach dem Umrunden der Landzunge kommen Sie zum FKK-Abschnitt im südwestlichen Bereich.
 
8) Radltouren
 
 
 
-Rund um den Forggensee
 
->Ausflüge: Forggensee
 
 
 
-Dampflokrunde (Kaufbeuren/Mauerstetten/Osterzell/Sachsenrieder Forst/Tannenberg/Bernbeuren/Lechbruck/Marktoberdorf/Kaufbeuren); die Strecke ist beliebig zu variieren (bis ca. 85 km Gesamtlänge).
 
 
 
-Rund um den Walchensee (Spezialität in Gasthäusern: Saiblige als fischiges Vergnügen).
 
->Baden/Seen: FKK
 
 
 
-Durch das österreichische Lechtal; bei Forchach über die Hängebrücke; Einkehr in die 'Fischerhütte' (Elbigenalp, wo's tolle Forellen gibt).
 
 
 
-Westallgäu: Tour von Immenstadt nach Oberstaufen, über Rohrmoos (?) (z.T. Mautstrecke, deshalb dort sehr verkehrsarm), herrliche Tour im Herbst.
 
 
 
-Königsried (bei Bidingen) durch's Sachsenrieder Forst und Heutal nach Epfach (kleines Römermuseum); Römerroute (APC-Symbol) ???
 
-Rund um den Rottachsee
 
 
 
9) Camping
 
 
 
-Elbsee (bei Aitrang)
 
 
 
10) Tanzen/ Discotheken
 
 
 
- 'Twilight', Bleicherstr. 35, Kempten; Tel. 0831/76658; Öffnungszeiten: 20.00-1.00 h; Freitag + Sonntag bis 4.00 h.
 
- 'Fun': die Disco; und: 'Lolipop': das Tanzcafe (Fox/Oldies). Sudetenstr. 12, 87600 Kaufbeuren-Neugablonz. (www.discofun.de) Das ist echte Unterhaltungsgastronomie! (Seit November 1998.)
 
- Tanzschule Fischer (Kempten): Tanzkurse, natürlich! Aber auch “Übungsabende”, jeden Sa. ab 20.30 h. Mehr unter http://www.ts-fischer.de/
 
(Bemerkenswert sind die teils urkomischen Bewegungen und witzigen tonalen Imititationen des “Fischi” bzw. „Wolfi“.)
 
- Schwangau: Im Kurhaus wird täglich ab 19.30 h live zum Tanz aufgespielt; dazu an Sonntagen ab 15.30 h ein Tanztee. Kostet keinen Eintritt, sehr angenehme Atmosphäre; toll für Standard/Latein.
 
 
 
11) Essen + Trinken, Brauereigaststätten, Übernachten (E/T/Ü)
 
 
 
11.1) Gasthäuser
 
 
 
11.1.1) Ländliche Genüße in Gaststuben:
 
Tipp: - 'Gasthaus Brem', Landstr. 11, 87656 Germaringen-Ketterschwang; Tel. 08344/92060. Fax 08344-229. Seit 1634 in Familienbesitz. Gutbürgerliche, preiswerte Küche, Hausschlachtung, Aufenthaltsräume, Nebenzimmer, Saalbau (bis 150 Personen); renovierte Fremdenzimmer mit Dusche/WC; großer Parkplatz; Freitags Ruhetag. - Wer das Rustikale liebt, ist hier richtig aufgehoben. Frau Wirtin bemuttert einen geradezu. Die Räumlichkeiten sind auch für Seminare geeignet. Und: Sowohl Hotel wie Restaurant stimmen, was Preis/Leistung angeht. (Tipp: Schlachteessen!)
 
Tipp: - 'Forellenstuben', 86925 Welden, Tel. 08243-2247; Di. + Mi. Ruhetag. (Warmes Essen 11.30-13.30 h und 17.30-21.00 h.) Hervorragend sind hier die Forellen, die aus den Fischteichen in nächster Nahe stammen. Gut kann man hier einen Spaziergang machen; dabei ist ein Fisch-Lehrpfad mit Hinweistafeln recht nett. - Frischen Fisch kann man in der Forellenzucht Welden kaufen. Dieter Wagner bietet Speisefische, Räucherfische, Besatzfische. Anschrift: Welden 1, 86925 Fuchstal/Leeder; Tel. 08243-3125.
 
->Ausflüge: Tipp: Spaziergang in Welden.
 
 
 
-'Hammerschmiede' in Gennachhausen, genannt 'Hack'; Biergarten (zu verbinden mit einer Wanderung durch ein Moos (Moorgebiet) zu der 'Mooshütte').
 
Tipp: - 'Mooshütte' (Richtung Bidingen; bei Kaufbeuren); Biergarten; preiswert; im Winter: Langlaufloipen.
 
Mit der Mooshütte zu verbinden: Gasthaus Hammerschmiede, genannt 'Hack', in Gennachhausen; dort Biergarten.
 
- 'Landhaus Hase', Probstried (bekannt für seine französische Küche).
 
 
 
- 'Neue Post', Biessenhofen; feine Küche, 'Happy Hour': zwischen 18.00 und 19.00 h bestellt, kostet ein Teilauswahl der Speisekarte nur die Hälfte des Normalpreises.
 
- 'Post' in Pfronten
 
- 'Bärenbräu' in Nesselwang
 
- 'Post' in Nesselwang
 
- "Gasthaus zum weißen Röß'l"; Dorfstr. 25, 87666 Leinau; Tel. 08346/255 (schwäbische Küche, Schmankerltage, 5 DZ).
 
- "Wangerstuben", Landgasthof; Inh. H. Trautwein; Kardinalstr. 25; 86869 Oberostendorf (bei Kaufbeuren); Tel. 08344-92090; Fax -920920 (Mo. Ruhetag). In der Gaststube steht ein Kachelofen, das Ambiente wirkt gemütlich. Die deftige Küche bietet Abwechslung. So sind regelmäßig kulinarische Motto-Wochen. Mehrere Nebenzimmer und ein großer Saal bieten auch Gesellschaften Platz. Auch werden Zimmer vermietet.
 
Tipp: - Gaststätte Guggenmoos in Rückholz (bei Nesselwang). (Super Steaks und Bratkartoffeln, riesige Portionen!)
 
 
 
- Skihütte Oberbeuren
 
 
 
- Gasthof und Metzgerei 'Zum Bären'; Fam. Mack, 87496 Untrasried (bei Obergünzburg), Dorfstr. 34; Tel. 08372/438. Mo. Ruhetag. Preiswerte, gehobenere Küche mit einheimischen Touch; weniger schön: sehr große Tische (fast Tafeln) und im Sommer: Fliegen; Note: 2-
 
- Biergarten Sailerbräu in Marktoberdorf. Spezialitäten: Sailer-Bräu; Grillgerichte, Brotzeiten, "Galgenessen". Öffnungszeiten: Di.-Fr. 16.00-23.00 h, Sa. + So. 10.00-23.00 h.
 
Anschrift: Sailer-Keller, Kurfürstenallee, 87616 Marktoberdorf, Tel. 08342-40603. (!!Achtung: Vorerst nicht mehr bewirtschaftet!!)
 
Dennoch: Auf dem Schloßberg, ganz in der Nähe des früheren Fürstbischöflichen Schlosses (heute Bayerische Musikakademie) und der 200 Jahre alten Lindenallee steht der Sailer-Keller mit seinem herrlichen Kastaniengarten. Bei Speisen und Getränken Selbstbedienung. Preise für Speisen und Getränke: mittel; Qualität: befriedigend. 400 Sitzplätze; ausreichende Parkplätze.
 
 
 
Wie viele andere wurde auch dieser Brauereikeller vor mehr als 100 Jahren zur Lagerung und Kühlung des Bieres in den Fels geschlagen. 1897 gesellten sich zu dem eingeschossigen Gebäude Kegelbahnen, ein Pavillion mit Schänke und Gastraum sowie ein Holzrundbau für Musikdarbietungen, in dem noch heute Live-Musik aller Art gespielt wird. Aber auch Flohmärkte und Kleinkunstveranstaltungen finden statt.
 
Im Biergarten können die Gäste zwischen Brotzeiten (vom sauren Preßsack und Wurstsalat bis zur hausgemachten Tellersulz (=Sülze)) und Fleisch vom Grill wählen. Grillgerichte wie Spanferkel, Steaks und Haxen von Schwein und Kalb werden wechselnd angbeboten. Die Spezialität ist "Der Galgen", ein Traum von verschiedenem Gegrillten. Verschiedenste Sallatteller und -schüsseln stehen zur Auswahl. -  Frau Unterstegg, die Wirtin, bemüht sich besonders um das Wohl der Kinder; Kinder-Cartbahn und ein Spielplatz stehen bereit. Auch werden Kinderfeste und -flohmärkte organisiert. Größte Attraktion: Ponyreiten!
 
Wegbeschreibung: In Marktoberdorf der Kaufbeurer Str. bis zur Stadtmitte folgen, dann in die Fürstenstr. abbiegen, weiter zur Kurfürstenallee und Kurfürstenstr. Auf die Beschilderung achten!
 
 
 
Sehenswert in Marktoberdorf, abgekürzt MOD: Pfarrkirche St. Martin (Reichshofkirche um 750; romanischer Bau um 1200; Neubau 1732-34, Johann Georg Fischer, Franz Georg Hermannn, Abraham Bader; Hochaltar 1747, Leonhard Fischer); Fürstbischöfliches Schloß (1723-28, Johann Georg Fischer, heute Bayerische Musikakademie, wo jährlich Stipendiaten sich zu einer Musikwoche zusammenfinden); St. Michael (1728-31, Johann Georg Fischer, Ignaz Finsterwalder).
 
 
 
Wer mehr Zeit hat, kann von MOD auf dem 144 km langen Prälatenweg, auf dessen Route viele sehenswerte Kirchen und Klöster liegen, bis zum Kochelsee wandern. Auf alle Fälle sollte man sich die Zeit nehmen, die einmalige, 200 Jahre alte und über 2 km lange Lindenallee im Höhenpark Buchel (Beginn beim Sailer-Keller) zu durchwandern!
 
->Radltouren: Dampflokrunde
 
 
 
- Fischerhütte in Elbigenalp (österreichisches Lechtal) -> Radltouren
 
Tipp: -Schloßbergalm bei Eisenberg/Zell (Nähe Pfronten). (Das Lieblingsausflugsziel des Herausgebers wegen der Aussicht, nicht wegen der Bewirtschaftung.)
 
->Ausflüge: Tipp: Wanderung: Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg
 
 
 
Tipp: - Magnushof Unterrreuten; am Bahnhof Hopferau, Nähe Speiden und Eisenberg, südlich von Seeg, rechts Richtung Sportplatz. Chefkoch ist Herr B. Birk. Herr Gehring ist der Mann, ohne den nichts läuft. Tel. 08363-91120 (???) (Di. Ruhetag.) (Echter GeheimTipp; auch der bekannte Gourmet Teubner (Edition Teubner, Verlag Gräfe und Unzer, verkehrt hier!)
 
 
 
"Kochen ist ein Gefühl, nichts anderes! Wenn noch Liebe und Leidenschaft dazukommen, dann wird es ein Gedicht." (Chr. Henze)
 
Tipp: - Landgasthaus Henze, Restaurant-Hotel, Christian Henze, der Inhaber, Koch aus Dietmannsried, Jahrgang 1969, kocht seit 1996 nach dem Motto 'Einfach gut kochen' in 87463 Probstried, Wohlmutser Weg 2 (***-Sterne-Küche); Tel. 08374-58320; Fax 583222. Ruhetag: Do. Henze war Schüler von Agnes Amberg und Eckhart Witzigmann, reiste dann mit Gunter Sachs als Privatkoch rund um Welt. - Das Essen ist bodenständig-köstlich, der Service nett. Preise: Gehoben, aber angemessen. (Ein Kochbuch ist von Henze bei Gräfe und Unzer herausgegeben worden. Auf Bayern 1 läuft eine Sendung mit ihm. Dazu werden auch Kochseminare angeboten.)
 
 
 
Tipp: - "Rauchkuchl". Das urige Wirtshaus-Restaurant. Bewirtschaftet von Franz und Bärbel Czaj. Sonnenstr. 2, 87730 Bad Grönenbach. Tel. 08334-6922. Öffnungszeiten: Di.- So.; Di.-Sa. 17.00-1.00 h, So. und an Feiertagen 11-14 h und 17.30 h bis 24.00 h; Mo. Ruhetag. (Oder nach Vereinbarung.)
 
Im idyllischen Kurort Bad Grönenbach lädt das Wirtsehepaar Czaj in ihr mit viel Geschmack eingerichtetes Restaurant zu einem gediegenen kulinarischen Erlebnis ein. Sie sitzen wie in einem Wohnzimmer und können sich von altbayerischen Schmankernl verwöhnen in der urgemütlichen Atmosphäre verwöhnen lassen!
 
1743 wurde das Gemäuer erbaut, nicht immer war es eine Wirtschaft. Im Rauchkuchl ißt das Auge mit, wenn Franz Czaj am offenen Kamin sein Können den Gästen präsentiert. Der international erfahrene Koch verwendet ausschließlich frische Produkte, die er der jeweiligen Jahreszeit entsprechend anbietet. Seine Frau sorgt für die gemütliche Ausstattung des Restaurants. Eine Bilderausstellung schmückt das Restaurant.
 
Die reichhaltige Speisekarte wird immer durch besondere Spezialitäten ergänzt, die mit Kreide dekorativ auf kleine Tischtafeln geschrieben sind.
 
Gut beraten werden die, die ihre Mahlzeit ganz individuell erstellt haben möchten oder auch einen kompletten Menuevorschlag erwünschen. Auch die Nachspeisen sind geradezu raffiniert. Dazu kommen bei der reichhaltigen Auswahl an Getränken Weinkenner wie auch Bierliebhaber voll auf ihre Kosten. (Einzig ist bedauerlich, daß es keine Nichtraucherzone gibt.) Preise: Im Preis-/Leistungsverhältnis angemessen, etwas gehobener.
 
Anfahrt: Von der A 7 Richtung Bad Grönenbach. Die zweite Straße im Ort links (Sonnenstraße); markant ist dort der Brunnen. Am Ende der Sonnenstraße steht die Raiffeisen-Lagerhalle. Rechts versteckt sich das Fachwerkhaus des Rauchkuchl in einem Winkel. Parken ist nach 17.00 h auf den Parkplätzen der Lagerhalle möglich.
 
http://www.rauchkuchl.de/
 
 
 
- Gromer Hof in Illerbeuren (Bauernhofmuseum).
 
 
 
- Landgasthof Mayer in Benningen (bei Memmingen).
 
 
 
- Gasthof Adler, Großholzleuthe (bei Isny) (???)
 
 
 
Tipp: - Seealpe am Elbsee (bei Ruderatshofen) (Hier wird die bekannte Allgäuer Gastfreundschaft wirklich war; die alte Wirtin bemuttert einen geradezu! Allerdings nur Getränke und Brotzeiten).
 
 
 
Tipp: - Gasthof Walburg; Familie Christian Keller; Marktoberdorfer Str. 3, 87674 Ruderatshofen (bei Marktoberdorf); Tel. 08343-92050; Fax - 920510. Ruhetag: Dienstag.
 
Im beschaulichen Örtchen Ruderatshofen (s.a. Feinkäserei Stich) steht der genauso beschauliche Landgasthof Walburg, der 1985 neu erbaut wurde. Schön ist die ländlich-traditionelle Einrichtung im Allgäuer Stil. (Dazu kommt der Saalbau für größere Personenzahlen.) Die Küche ist sehr abwechslungsreich und serviert (auch) regionale Schmankerl. (Qualität: gehoben; Preise: eher niedrig. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis!) Neben dem Restaurant stehen Biergarten,  Pension, Festsaal, Kegelbahnen und Weinstube ganz im 'Dienste des Gastes'. Und der Besuch lohnt sich auch für die ganze Familie: Denn Kinder können sich in der Walburg-Kinderstube vergnügen, während sich Eltern in der Walburg-Gaststube verwöhnen lassen. (Kinderbetreuung durch ausgebildete Fachkräfte Mo., Do. und Fr. von 17.30-20.00 h; Wickelmöglichkeit, Kinderspeisekarte.)
 
 
 
- "Zanker" in Fechsen (bei Marktoberdorf/Kohlhunden); eine echt urige Kneipe!
 
 
 
- "Sieben-Schwaben" in Heising
 
 
 
- "Fuchs und Has" (zwischen Ebersbach und Obergünzburg, Richtung Eggenbühl, weiter nach Heimenhalden); Öffnungszeiten: Freitag abends, Samstag, Sonntag
 
 
 
- "Peter-und-Paul-Stüble" in Kaufbeuren; hinterm Tänzelfestplatz "Im Haken"; Barbarossastr. 23, direkt unter der Kirche. Tel. 08341-74334. Spezialität: 'Heißer Stein'
 
 
 
- "Zur Sonne"; Familie Barnsteiner; Marktoberdorfer Str. 17; 87674 Ruderatshofen (bei Marktoberdorf); Tel. 08343-266. Fremdenzimmer (3 DZ, 1 EZ). Einfache, deftige Küche. Preiswert. Kegelbahn.
 
 
 
- "Post" (?) in Wald; besonders empfehlenswert sind die Wildgerichte.
 
 
 
- "Zum Stiefel" (?) in Bettrichs (bei Legau, Bad Grönenbach) (Inh. Fam. Huber): ein einfaches Gasthaus, aber gute und preiswerte Küche; der Tipp: Die Gockel!
 
 
 
- "Zum Goldenen Schwanen"; Inh. Christian Baudisch; 87665 Frankenried; Tel. 08341-939632, Fax. -939630
 
 
 
Tipp: - 'Maria Hilf' in Speiden (bei Eisenberg); eine der wenigen Braugasthäuser, wo man das Treiben des Brauers im Sudhaus verfolgen kann; zivile Preise, deftiges Essen, leckeres halbdunkles Bier; Tel. 08364-8556, Ruhetag: Mo.; Di.-Fr. ab 17.00 h, Sa./So. ab 10.00 h geöffnet. - Im Ort: Barocke Wallfahrtskirche; Kapelle; Holzschnitzerei.
 
 
 
Tipp: - Kloster Irsee (selbstgebrautes naturtrübes Bier); Gasthaus und Hotel. Brauereimuseum (täglich von 9-19 h geöffnetm Gruppenführungen Mo.-Sa. nach Absprache; Dauer. 1,5 h, mit Bierprobe). Das Essen ist nicht schlecht, wenn auch teuerer als im "schwäbischen" Allgäu üblich, dazu sind die Portionen für ein gestandenes Mannsbild etwas zu klein bemessen. - Was hier zählt, ist das Ambiente in den gemütlichen Kellergewölben.  Besonderheit: In den kalten Jahreszeiten: 'Offenes Kaminfeuer'. Klosterkirche, Schwäbisches Bildungszentrum im ehemaligen, spätbarock gestalteten Benediktinerkloster, Kleinkunstbühne, Töpferei, sind weitere interessante Freizeitmöglichkeiten in Irsee.
 
 
 
"Oa Maß is koa Maß,
 
zwoa Moaß san weni,
 
 liaba gleich zehni."
 
 
 
Starkbierzeit - die fünfte Jahreszeit in Bayern
 
.... J
 
 
 
Tipp: - Gasthof Oberhofer in Ummenhofen; Gasthausbrauerei, Rössle-Bräu, Export; preiwertes Bier, deftige Brotzeitkarte; Freitags Live-Musik (?!)
 
 
 
Tipp: - Katzbrui-Mühle bei Unteregg (Unterallgäu; zwischen Mindelheim und Obergünzburg) -> Wanderungen
 
 
 
- Schloßbrauerei Kaltenberg; 82269 Geltendorf/Kaltenberg; Tel. 08193-6828; 40 km westlich von München; Abfahrt S4 München-Geltendorf, 1/2 h auf schönem Wanderweg nach Kaltenberg. Fr.-Mi. 10.00-22.00 h; Do. Ruhetag. Bier: Weißbier, Helles. Pils, König-Ludwig-Dunkel(!). Essen: deftig-bayrisch; durchgehend warme Küche. Tipps: Im ehemaligem Stadel Ritterschwemme mit Biergarten (im Winter geschlossen); Tel. 08193-7575; von März bis November an jedem 2. + 4. Samstag Kunst- und Antiquitätenmarkt. Jedes Jahr finden die bekannten Ritterspiele statt.
 
 
 
- König von Flandern, Karolinenstr. 12, 86150 Augsburg; Tel. 0821-158050. Anfahrt: A 8; zur Stadtmitte, gleich neben dem Rathaus im historischen Bader-Haus gelegen;  (Tram 1 und 2 Haltestelle Rathausplatz); in der Innenstadt sind Parkplätze Mangelware. Öffnungszeiten: tägl. 11.00 bis 1.00 h, Sonn- und Feiertags 17.00 bis 1.00 h. Bier: Helles. Dunkles, im Winter und zur Fastenzeit 'Dunkler Doppelbock'. Essen: Bayerische und schwäbische Schmankerln; köstliches Treberbrot. - "Brauerpfanne" zum Sattessen. - Tipp: In Augsburg sind besonders sehenswert: Renaissance-Rathaus, Fuggerei, Kirchen.
 
 
 
- "Zum Löwen", Brauereigasthaus, Bad Wörishofen ????
 
 
 
- Restaurant & Gästezimmer "Buchenhain", Inh. Fam. Lampl, Buchenweg 11, Marktoberdorf; Tel. 08342-2338; Jeden Mi. und Do. ab 19.00 h: 'Spareribs-Essen' satt für ca. 14,- DM. (Reservierung ist erbeten!)
 
 
 
- "Liebesrothflüh", Hotel und Gasthaus in Grän??? (Österreich) (nahe Pfronten). Wenn man es einmal richtig gut haben will....
 
 
 
- "Alpenrose" in Oberthingau; ein rustikales Gasthaus mit warmen Kachelofen.
 
 
 
- "Hanselewirt". Familie Schweiger. Schwangau-Mitteldorf. Tel. 08362-8237; Fax -81738.???
 
 
 
- "Zum Grünen Baum", Familie Kugler, 87679 Westendorf, Tel. 08344/1575. Westendorf wurde Bundesseiger im Wettbewerb 'Unser Dorf soll schöner werden'. Das Gasthaus ist behaglich eingerichtet, die Küche gutbürgerlich. 10 DZ (eines davon mit Himmelbett für Jungvermählte und Verliebtgebliebene), 1 EZ.
 
 
 
- "Gasthaus zur Post", Familie Fickler, Ritter-von-Herkommer-Str. 40, 86875 Waal; Tel. 08246-264, Fax. -264 (Fremdenzimmer; in Waal: alle 7 Jahre Passionsfestspiele, Kunsthandwerkermarkt jeweils am 3. Juliwochenende des Jahres, Reitanlage).
 
 
 
- “Rottachstub´n” (Pension/Gasthaus), Grottenweg 3, 87477 Moosbach, Tel. 08376-1658, Fax -8795, Rottachstubn@t-online.de: Cafe, Restaurant, eigene Hausmacherwurst, Dampfgrotte, Sauna, Solarium. Die Terrasse ist klasse!
 
 
 
-> Baden/Seen/Elbsee
 
-> Kultur/Kutschenmuseum Hinterstein (Hindelang)
 
-> Camping
 
-> Sonstiges/Fisch
 
-> Sonstiges/Forellen
 
-> Sonstiges/Spezialitäten
 
 
 
12) Unterkünfte (z.T. auch unter Gasthäusern!)
 
Hütten zum Mieten
 
Es gibt Luxusausführungen, mit Strom, Dusche, Kamin - mehr aber nicht. Kein Telefon, kein Fernseher, keine Waschmaschine. Diese und noch andere Einschränkungen (stärker noch beim "echten Hüttenleben") sollte man genießen. Es ergeben sich für Sie neue Gefühle für Raum, Zeit und Träume.
 
Hütten-Miet-Service, Straßburger Str. 7, 77652 Offenburg, Tel. 0781-787817, Fax -787855. Auswahl von über 200 Hütten und Chalets in Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz, Frankreich. Service: Rückerstattung der nicht beanspruchten Tage bei Mangel an Schnee im Winter und schlechtem Wetter im Sommer!
 
 
 
Interchalet, Pf. 5420, 79021 Freiburg, Tel. 0761-210077, Fax -2100154; über 4000 Chalets und Apartements rund um die Alpen.
 
 
 
Gitta's Landhäuser, Goßlerstr. 21, 22587 Hamburg, Tel. 040-862075, Fax 862085. Kleine aber feine Auswahl an Chalets mit Geschichte.
 
 
 
13) Käsereien
 
 
 
"Mit Käse kann man vieles machen,
 
sagt die Kuh mit einem Lachen."
 
 
 
Wichtig für die Käseherstellung ist eine gute Milch. Im Allgäu werden die Kühe noch mit Gras und Heu gefüttert. Bei richtiger Temperatur und Luftfeuchtigkeit reifen Bergkäse 4 Monate lang. Täglich muß der Käse mit Salzlake abgebürstet werden. So entsteht der typische, würzige Geschmack und die rötlich-braune Rinde. Moderne und traditionelle Verfahren ergänzen sich in der "Käsküche". Sauberkeit und Hygiene sind das oberste Gebot. Die hohe Qualität ist durch die regelmäßige Kontrolle des Käsemeisters garantiert.
 
 
 
Neben dem Bergkäse (jünger oder älter (pikanter), je nach Geschmack) und Allgäuer Emmentaler sind auch Backsteinkäse und Romadur als rotgeschmierte Weichkäse nicht zu verachten. Dazu ist auch eine Spezialität der "Weißlacker" (scharf-würziger Käse).
 
 
 
Rezept: "Saurer Käs" (Spezialität aus dem Allgäu)
 
Pro Portion benötigt man: ca. 150 g Backsteiner (Käse), ca. 1/2 Zwiebel, 1 EL Öl, 1 EL Essig, Pfeffer aus der Mühle. - Den Backsteiner in Scheiben schneiden und auf einem Teller anrichten. Die Zwiebel in Ringe schneiden und über den Backsteiner legen. Aus Essig und Öl eine Marinade bereiten und darüber geben. Mit etwas Pfeffer würzen und u.U. mit einer Tomate und einer Essiggurke garnieren. Dazu paßt frisches Bauernbrot.
 
Bergkäserei Biedermann, A-6673 Haldensee (nicht weit von Pfronten/Füssen entfernt); Tel. A 05675-6463; Fax A 05675-6462
 
(die Käseauswahl ist gut, die Käse schmecken; aber es ist recht hochpreisig dor t in Österreich; der Besuch der Käserei läßt sich mit einem günstigen Volltanken des Autos verbinden, die Tanke ist um die Ecke)
 
 
 
Tipp: Lehern, Käserei: Käse (besonders ist der milde Bergkäse zu empfehlen) und andere Milchprodukte (z.B. Fassbutter, Buttermilch) bekommen Sie zwischen Hopferau und Füssen in der genossenschaftlichen Käserei in Lehern; sehr freundlicher Verkauf: Mo.-Fr. 7.30-18.00 h durchgehend; Sa. 7.30-12.00 h, 16.30-18.30 h; So. 8.00-10.30; Di. (im Winter) Käsereiführung (im Sommer zusätzliche Führungen); Erw. 1,50 Euro Eintritt (beinhaltet eine kleine Verkostung); Aufträge zum Versand von Käsespezialitäten werden gerne angenommen;  Tel. 08362/7512. (Gruppenführung auch auf Voranmeldung.) (Anmerkung: Super Käse, die Führung ist etwas dürftig.) - Weitere Anmerkung: Der Herausgeber liebt den Leherner Bergkäse (einfach)!
 
www.Sennerei-Lehern.de
 
 
 
Tipp: Sennalpe Oberhündle, Familie Haser, 87534 Oberstaufen, Tel. 08386-962402 (1100 m).
 
Schaukäserei zwischen 9.00 und 10.00 h. Hier können Sie die Käseerstellung miterleben!
 
Bergkäse und Brotzeiten aus eigener Herstellung, auch zum Mitnehmen.
 
Nähe Bergstation Hündebahn.
 
Anfang/Mitte Mai bis Ende Oktober geöffnet.
 
Käse auch erhältlich unter Tel. 08386-962931 (Bucheneck, beim Hündle im Tal).
 
 
 
Bergkäserei Diepolz, http://www.bergkaeserei-diepolz.de/
 
Öffnungszeiten:
 
sommers (01.05.-30.10.) Mo.-Sa. 9-12 h, 14-18 h; Sonn-/Feiertage 14-18 h.
 
winters (01.11.-30.04.) Mo.-Sa. 9-12 h, 14-17 h; Sonn- und Feiertage 14-17 h.
 
Direkt daneben das Allgäuer Bergbauernmuseum.
 
 
 
 
 
'Käsestube' mit Alpkäserei Stich, Hauptstr. 2, 87674 Ruderatshofen, Tel. 08343/92390; Fax -923929 (Mi., Do., Fr., Sa. ab 17.00 h geöffnet.) "Ein Eldorado für Käseliebhaber!"
 
Rustikal-urgemütlich eingerichtet, kann man hier einkehren und eine leckere Käsebrotzeit halten. Auch kleinere warme Gerichte gibt's.  Betriebsbesichtigungen auf Anfrage.
 
Spezialitäten: Backsteinkäse, Romadur, Weinkäse, Alpkäsle. Diese kann man im Ladengeschäft (Stich Feinkäserei) neben anderen Milchprodukten und Käsesorten erwerben (Montag 7.30 - 12.00 h/13.30 - 17.00; Dienstag bis Freitag von 7.30 - 12.00 h und 13.30 - 18.00 h; Samstags von 8.00 - 12.00 h; im Winter leicht abweichende Zeiten!).
 
Seit über 100 Jahren ist die Käserei 'Familiensache'. Die Generationen haben ihr gesamtes handwerkliches Können eingesetzt und vererbt, um einen Käse zu machen, den zu genießen es sich lohnt. Nie stand die Quantität hierbei im Vordergrund; es ist die Qualität, die echten Käse macht. Aus bester Allgäuer Milch, von qualifizierten Landwirten geliefert, wird ein schmackhaftes Naturerzeugnis hergestellt - eben: Der 'Stich'-Käse. - Dabei kommt modernste Technologie zum Einsatz. Blitzblanke Edelstahlkessel garantieren eine hygienische und einwandfreie Verarbeitung. Allerdings: Der altbewährte 'Käsekeller' erst bringt den Käse zur Reife. (Wie das gemacht wird, ist übrigens ein Familiengeheimnis.) Das Ergebnis schmeckt - probieren auch Sie!
 
 
 
Schönegger Käse-Alm; bei Lechbruck; eine der letzten Bergkäsereien, die aus naturbelassener Rohmilch - frei von jeglichen Zusätzen - Käse im alten Handwerksverfahren herstellt. Rohmilchkäse werden aus nicht-pasteurisierter Milch gefertigt. So werden die geschmacklichen Eigenheiten der Milch stärker bewahrt. Ein Rohmilchkäse kann z.B. im Sommer anders als im Winter schmecken, weil die Kühe je nach Jahreszeit andere Nahrung zu sich nehmen. Rohmilchkäse sind in Deutschland eher selten und sollten nur bei vertrauenswürdigen Händlern gekauft werden.
 
(Viele Länder empfehlen, für die Herstellung von Käse nur pasteurisierte Milch zu verwenden. Durch das schnelle Erhitzen auf 90 Grad C werden gesundheitsschädliche Keime wirkungsvoll abgetötet.- Der Geschmack läßt aber dadurch auch nach.)
 
Der Geschmack und die Qualität des Schönegger Käses sind bestechend, wenn auch die Preise recht hoch sind. (Lechbrucker Str. 18, 86984 Prem/Gründl, Tel. 08865/7515; Fax -7620). Ab 2 kg Mindestbestellmenge zu mindestens 250 g-Stücken auch Versand.
 
 
 
Schönegger Käsealp in Sellthürn; direkt an der Verbindungsstraße zwischen Kempten/Wildpoldsried und Günzach. Nur 10 km von Kempten entfernt. Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 8.30-12.00 h und 17.30-19.00 h; Fr. nachmitt. ab 15.00 h; Sonntag 17.30-19.00 h. Jeden Donnerstag um 11.00 h oder auf Anfrage geführte Bergkäsereibesichtigung mit Kostproben. Tel. 08372-2864.
 
Anschrift: Schönegger Käsealp - Sellthürn 11 - 87634 Günzach. (Gute Führung, die dazu kostenlos ist und zum Probieren einlädt!)
 
 
 
Weizern-Lieben, Gde. Hopferau: Verkauf täglich 8.00-12.00 h und 17.00-19.00 h; Tel. 08364-280. (Gruppenführung auf Voranmeldung.)
 
 
 
Wertach (gegenüber dem Fremdenverkehrsamt); Verkauf Mo.-Fr. 8.30-12.00 h und 16.00-18.30 h (außerhalb der Sommersaison Mi. Nachm. geschlossen); Sa. 8.00-12.00. (Besichtigung: Mai-September jeden Di. 16.30 h; Oktober-April Di. 16.00 h (auf Anfrage).
 
 
 
Käserei Stegmann & Roth, 87452 Altusried (Großkäserei; Marke: "Aggenstein").
 
 
 
Käsererei Stegmann & Roth, 87657 Görisried (Großkäserei; Marke: "Wildberg").
 
 
 
14) Reiten
 
Reitausflüge, Wanderreiten im Wertachtal, Kemptener Wald, Alpspitze; Info: Siggi Einsideler, Stich 5, 87466 Oy-Mittelberg; Tel. 08361-1028; Anmeldung täglich von 8.00-9.00 h; Dauer und Termin nach Vereinbarung; Preis pro Stunde incl. Reitführer und Leihpferd 25,- DM.
 
 
 
Ponyhof Fischer (Seestr. 37, Schwangau-Brunnen; Tel. 08362-8281)
 
 
 
15) Service
 
-Alpenwetter: unter 089-11509 (Wetteramt München) oder Tel. 089-295070 (Deutscher Alpenverein); dazu im Videotext des Bayerischen Fernsehen.
 
-Wintersportberichte:
 
Tegelberggebiet Tel. 08362-81010
 
-Lawinengefahr: Warnungen unter Telefonansage 089-12101210 oder per Faxabruf 089-12101130 und www.lawinenwarndienst.bayern.de
 
-Zeitung: regional: Allgäuer Zeitung; überregional: Süddeutsche Zeitung.
 
-lokaler/regionaler Rundfunk: Radio Ostallgäu (UKW 88,2; 98,0; 105,2; 106,3), Prima 1 (Unterallgäu), Antenne Bayern, Bayern 3.
 
-Fernsehen: Bayerisches Fernsehen; Bayernfenster auf SAT 1 und RTL.
 
Wichtige Internet-Adressen:
 
http://www.allgaeu-initiative.de/
 
http://www.all-in.de/
 
http://www.deinallgaeu.de/
 
http://www.deutsches-museum.de/ (Ein Abstecher ins Deutsche Museum, München)
 
http://www.dwd.de/ (Deutscher Wetterdienst; mit Unwetterwarnungen)
 
http://www.ehrenberg.at/ (Jährliche Römer- und Ritterspiele.)
 
http://www.fuessen.de/
 
http://www.gamshof.de/
 
http://www.germaringen.de/
 
http://www.kaufbeuren.de/tourismus
 
http://www.kempten.de/
 
http://www.kunsthaus-kaufbeuren.de/
 
http://www.lawinenwarndienst.bayern.de/
 
http://www.ludwigmusical.com/ (König Ludwig lebt weiter!)
 
http://www.mainau.de/
 
http://www.mindelheim.de/
 
http://www.regio-augsburg.de/
 
http://www.schneehoehen.de/
 
http://www.ulm.de/
 
http://www.wetternews.de/ (Wettervorhersage)
 
 
 
16) Sonne, Schnee, Ski und Rodeln
 
 
 
Langlauf
 
->E/T/Ü: Mooshütte
 
->Ausflüge: Wanderung: Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg (Schloßbergalm)
 
 
 
Rodelbahnen:
 
 
 
Balderschwang: Von der Alpe Oberbalderschwang, abends von der Bodenseehütte; jeweils direkter Zugang vom Dorf.
 
 
 
Bolsterlang: Rodelmöglichkeit vom Hörnerhaus nach Bolsterlang (420 Höhenmeter).
 
 
 
Hindelang: Mit dem Sessellift der Hornalpbahn bis auf die Starthöhe der ungwöhnlichen Doppel-Rodelbahn liften lassen. 3,6 km Länge sportlich + 3.6 km Familienabfahrt; mit Beschneiungsanlage. (Tel. 08324-8920)
 
 
 
Jungholz: Geräumtes Zufahrtsträßchen vom Alpengasthaus Reuterwanne zum Parkplatz an der Abzweigung B 310/Jungholz; ca. 2 km (170 Höhenmeter); Mondscheinabfahrt mit Fackeln.
 
 
 
Oberjoch: Zwei Rodelbahnen bei der Hornalpe in Hindelang (7 km, Winterbus-Service), Auffahrt vom Dorf mit der Hornalpe-Sesselbahn, kurvenreiche 3,5-km-Abfahrt (520 Höhenmeter).
 
 
 
Oberstdorf: Naturrodelbahn (Rennstrecke) von der Seealpe, 850 m lang, 100 m Höhenunterschied sowie Rodelbahn auf dem Fußweg von der Seealpe zur Talstation der Nebelhornbahn, 3 km lang (340 Höhenmeter); Schlittenverleih bei der Nebelhornbahn.
 
 
 
Oberstdorf: Rodelmöglichkeit vom Gasthof Gaisalpe nach Reichenbach. s.a. Allgäutipp 
 
 
Oberstdorf: Rodelmöglichkeit am Cafe Karatsbichl, im Stillachtal, vor der Höllwies-Talstation.
 
 
Wertach: Von Gereute zur Wertacher Pfarrkirche, ca. 2 km (180 Höhenmeter).
 
 
 
Wertach: Von der Buron-Hütte nach Hinterreute, ca. 1,5 km (200 Höhenmeter).
 
 
 
Weitere Rodelmöglichkeiten:
 
s.a. unter 3.5, Diverse Ausflüge: Kutschenmuseum (Hinterstein, bei Hindelang)
 
 
 
Drehhütte (zwischen Schwangau und Bannwaldsee); s. 3.4.13
 
 
 
bei Unterammergau (Oberbayern); s. 3.4.14
 
 
 
bei Hohenschwangau: Bleckenau; s. 3.4.15
 
 
 
17) Sonstiges
 
 
 
Ballonfahrten:
 
Sehen auch Sie das herrliche Panorama der Allgäuer Alpen von einem Logenplatz am Himmel, entschweben auch Sie dem Alltag. Ballonfahrten und Ballonfahrerschule Mario Rachow, Untermoos 1 A, 87477 Sulzberg; Tel. 08376-974234, Fax. -974232. (Ballonstarts täglich von Füssen, Hindelang, Oberstdorf, Rottachsee, Oberstaufen; auf Wunsch vom Wohnort. Mit Ballonfahrertaufe. Zeitaufwand: ca. 5 Stunden (davon 1 bis 2 Stunden Flug). Kinder ab 1,20 m in Begleitung Erwachsener.)
 
Wilhelm-Ballooning, 88299 Leutkirch, Tel. 07563-92555
 
 
 
Bühendes Allgäu:
 
http://www.huendle.de/ (Toll ist die Krokusblüte auf dem Hündle, Mitte April. Ab Bergstation waldkundlicher, bequemer Wanderweg, 6 km; Sommerrodelbahn; Minigolf; Parkplatz kostenlos.)
 
http://www.fellhorn.de/ (Die Alpenrosenblüte, Mitte Juni, hüllt die Berge in ein Blütenkleid.)
 
 
 
Biomarkt:
 
Jeden Freitag von 16-19 h findet im historischen Dorfkern von Irsee ein Biomarkt statt. Geschenke für Groß und Klein, Schinken, Weine, dazu ein preiswerter Imbiß, Obst, Feldgemüse, Eier, Milchprodukte, Käse, Naturkleidung, Dinkel, Geräuchertes und vieles mehr sind hier zu finden. - Sie kommen mir dem Auto? Parken Sie bitte auf dem Platz zwischen Altbau und Bürgerhaus/Raiffeisen. Nur eine Minute brauchen Sie dann zum Markt. Kurzzeitparkzonen zum Einladen gibt es direkt am Markt. Schubkarren stehen am Markt für den Transport bereit.
 
 
 
Fabrik- und Herstellerverkauf:
 
- Trigema; Einkauf von Sportbekleidung (z.B. T-Shirts, Sweat-Shirts, Tennisbekleidung) ab Werk möglich: bei Schwangau
 
(Mayen  -> Brunnen?)
 
- Wäschefabrik Marktoberdorf; Füssener Str. 26; Marktoberdorf; Tel. 08342-1277. Bettwäsche, Handtücher, Nachthemden. Zuschnitt- und Nähservice, eigene Näherei, jede Sondergröße möglich.
 
- Kunert, Julius-Kunert-Str. 49, 87509 Immenstadt, Tel. 08323-12275 (B 308 von Immenstadt nach Oberstaufen); Strümpfe und Strumpfhosen und mehr zu Spottpreisen (Marken. z.B. Kunert, Burlington, Schiesser, Mistral etc.); Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10.00-18.30 h, Sa. 10.00-14.00 h.
 
- Kunert, Trettachstr. 2, 87719 Mindelheim (ehemaliges Kunert-Werk), Tel. 08261-1261; Mo-Fr. 8.30-16.15 h, Fr. 8.30-13.30 h.
 
- Ressle in Marktoberdorf: Hochwertige Küchenutensilien.
 
 
 
Erdbeeren:
 
Aus kontrolliert integriertem Anbau; auch große Mengen sind schnell gepflückt: Reisach Erdbeeren, Mauerstetten (bei Kaufbeuren); Erntetelephon: 08341/40667: Ab B 12-Ausfahrt beschildert.
 
 
 
Fisch, z.T. geräuchert, kann man in Rieder, hinter Marktoberdorf Richtung Füssen, kaufen. Geöffnet: Mo.-Fr.: 9.00-13.00 h; Sa.: 9.00-11.00 h.
 
 
 
Forellen. Kaufen kann man diese in Welden in einer Forellenzucht (auch So.); oder aber: fangfrisch in den Gasthäusern verzehren.
 
->E/T/Ü: Gasthäuser
 
 
 
Hildegard-Produkte: Hildegard-Gewürze, Dinkelbier, Dinkelprodukte, Spelzkissen, Quittensaft vom Selbsterzeuger: s'Geisarieder Lädele, Rosenweg 2, 87616 Marktoberdorf-Geisenried; Tel. 08342-2115 oder -5398. (Hildegard von Bingen war eine große Weise.)
 
 
 
Honiggroßhandel in Dösingen (bei Obergermaringen)? Honig vom Imker in Obergünzburg.
 
 
 
Kaffeerösterei: Rösterei Bühler in Oy-Mittelberg.
 
 
 
Kart-Fahren: All-Kart. Allgäuer Hallenkartbahn. Gewerbepark Kaufbeuren/Daniel-Kohler-Str. 2, 87600 Kaufbeuren; Tel. 08341-94959, Fax -94994. ('Drive all you can': Ein Riesen-Vergnügen!)
 
 
 
Keramik: Schmidt-Tesch, Hauptstr. 63, 86925 Fuchstal-Leeder; Tel. 08243-2771.
 
 
 
Kino: Corona KinoPlex. Modernes Multiplex Kino mit über 1000 Sitzplätzen. Heinz-Rühmann-Platz, 87600 Kaufbeuren; direkt an der B 12, Ausfahrt Mauerstetten, erste Abzweig rechts rein. Mit Opern-Air-Kinos auf dem Dachgarten; behindertengerecht ausgestattet; kostenlose Parkplätze. Programmansage Tel. 08341-41888; Ticket-Hotline Tel. 08341-994899; Kinderermäßigung bis 12 Jahre; Montags und Dienstags (nicht an und vor Feiertagen) Kinotag mit ermäßigtem Eintritt für alle Besucher.
 
 
 
Lammfleisch: In Türkheim besteht eine Bauernlammzucht: Rehles Schafhof; Tel. 08245-3344. Verkauf von Schafskäse, Lammfleisch, Schafswurst ubd -schinken, Felle. (Z.T. auch über den 'Grünen Laden', Neugablonzer Str., 87600 Kaufbeuren.)
 
 
 
Leberkäs: Den angeblich besten Leberkäs im Allgäu gibt es in Wangen in der Bäckerei und Gaststätte Fidelis (Nähe Stadttor).
 
 
 
Modeschmuck/Firmenbesichtigung: Den weltbekannten Gablonzer Modeschmuck fertigt u.a. Gubo & Sohn; Fabrikation von Glassteinen, Perlen, technischen Glasteilen, Silber, Bronze, Zinnguss; Anschrift: Am Riederloh 7 (Nähe Waldstadion), 87600 Kaufbeuren-Neugablonz; Tel. 08341-62158; Fax 08341-62258. Lassen auch Sie sich hier eine Schmuckmanufaktur zeigen! (PS: Grüßen Sie Frau Silke Gubo vom Verfasser!)
 
 
 
Murnau: Restestube für Stoffe in der Innenstadt.
 
 
 
Obstverwertung in Dösingen (bei Obergermaringen); hier gibt's auch schwäbischen Most!
 
 
 
Pferdefleisch: In Kaufbeuren-Neugablonz und Mindelheim.
 
 
 
Sailer-Bräu: Betriebsbesichtigung: Jeden Dienstag um 10 Uhr in der Privatbrauerei Franz-Josef-Sailer in Marktoberdorf-Leuterschach. Tel. 08342-96470.
 
 
 
Schiffahrt auf dem Alpsee: Der Großsegler für Ausflüge: http://www.alpsee-segler.de/.
 
 
 
Schneiderei: - Regine Rusch, Änderungsschneiderei; Sedanstr. 15; 87600 Kaufbeuren; Tel. 08341-5524.
 
 
 
Lukullische Spezialitäten:
 
- "Bergsteigerwürstchen": Hausrezept scharfer und leckerer Würstchen; nur in der Metzgerei Valentin Weber, Frühlingstr. 6 (oder Brodkorbweb oder Kotterner Str.). Tel. 0831-27934, in Kempten zu bekommen (oder warm auf den Wochenmärkten (Mi. + Sa.) in Kempten)
 
- ”Nackte” (“Wollwürste” oder auch “Geschwollene”, “Geschlagene”); dies sind weiße, eckig geformte (schwäbische) Bratwürste ohne Darm mit meist hohem Kalbfleischanteil  (z.B. in Spar-Märkten zu bekommen). Man wälzt sie kurz in Mehl, bräunt sie in der Pfanne mit Butter oder Öl ab und ißt Kartoffelsalat dazu.
 
- Tellersulz
 
- Preßsack (roter, weißer oder "dazwischen" = saurer); diesen kann man zu Schwarzbrot essen; oder/und: in Würfel geschnitten in Essig und Öl verzehren.
 
- Leberkäs
 
- Kässpatzen
 
- Krautspatzen
 
- Rohrnudeln (Süßgebäck)
 
- Zwetschgendatschi
 
- Birnenbrot (Früchtebrot)
 
- "Apfelmoscht" = Most (z.T. Mischung  aus Apfel, Birne, Quitte), gut durchgegoren (eher im BW-Allgäu zu finden)
 
- "Backsteinkäse" und "Romadur" (rotgeschmierte Weichkäse) sowie "Weißlacker" (pikant)
 
 
 
Straußenfleisch: In Ruderatshofen? (Schmeckt wie Rindfleisch.)
 
 
 
Trachtenmode:
 
- Adler (Kempten; im Fenebergpark)
 
- Waffen Beer (Kempten)
 
- Schaber Trachtenmode, Bräuhausplatz, Immenstadt (Nähe Parkplatz 4)
 
 
 
Wanderausrüstung:
 
- Schindele in Ronsberg (ein echter Tipp!)
 
- Alpin-Laden, Am Hofgarten, 87509 Immenstadt; Tel. 08323-3399
 
 
 
Wurst/Fleisch:
 
Tipp: - Landmetzgerei Andrea und Rita Besel; Hofmetzgerei und Hofladen; Fleisch und Wurst aus eigener Herstellung. Wöchentlich Schweinehälften und Fleischpakete für die Gefriertruhe. Anschrift: Gerbishofen 10 (bei Oberostendorf), 87662 Kaltental; Tel. + Fax 08344-1087; geöffnet: (nur) Fr. 8.00-17.00 h + Sa. 7.00-12.00 h.)
 
- Schade, daß die Freundlichkeit des 'Herren des Hauses' weniger als ein Promille der Qualität des Fleisches entspricht. - Meint: Das Fleisch ist netter! (Also: Trotzdem kaufen.)
 
-> Kaufbeuren: 'Grüne Insel'
 
 
 
- Sehr ordentliche Fleisch-/Wurstprodukte gibt es bei den Filialen der Metzger Nocker (Germaringen; auch Fabrikverkauf; der Leberkäs in Förmchen ist klasse und preisgünstig) und Hierhammer (Aufkirch) (letzterer etwas teurer).
 
 18) Veranstaltungen
 
Jährlich:
 
- Neujahrskonzert des Musikvereins Germaringen (MVG); gleich zweimal (1. + 3.1.) ist ein tolles Blasorchester zu hören, das nicht nur folkloristische Blasmusik aufführt, sondern sich auch gelungen an moderne Interptretationen aus den Bereichen Musical und Film heranwagt
 
- Schotten-Party; das erste (1.) Bierzelt im Jahr. Ende Januar findet jährlich die Schotten-Party statt. Bei Schotten (zwischen Kraftisried und Obergünzburg) geht im beheizten Zelt die 'Post ab'. (Wenn Sie nicht älter als ca. 30 Jahre alt sind, sind Sie hier gut aufgehoben.) www.party-club-schotten.de
 
- "Funkenfeuer"; symbolisch wird im alemannischen Raum die "böse Hexe" des Winters verbrannt und der Frühlingsanfang gefeiert.
 
- Mitte Juli: Tänzelfest, Kaufbeuren. In der ehemaligen Reichsstadt Kaufbeuren feiern die Kinder alljährlich ein Fest ganz eigener Art, das nicht nur die Bürger dieser Stadt in seinen Bann zieht, sondern auch Tausende von Besuchern aus nah und fern in ihre Mauern lockt. Das Kaufbeurer Tänzelfest, das älteste Kinderfest Bayerns, wird auf eine Stiftung Kaiser Maximilians im 15. Jhdt. zurückgeführt. Vermutlich ist dieses Fest aber noch viel älter und hat sich aus einem Schulfest entwickelt. Sicherlich haben auch Elemente der Zunftfeste ihren Eingang in das fröhliche Treiben gefunden. Davon zeugen noch heute der Umzug und das Fahnenschwingen vor den Bürgerhäusern. Das Fest hat im Lauf von seinen mindestens 5 Jahrhunderten viele Wandlungen durchgemacht. Heuer steht es unter dem Leitwort "Kinder spielen die Geschichte ihrer Stadt" (durch tausend Jahre Historie).
 
Dennoch ist zur Recht Kaiser Maximilian, der "letzte Ritter", die zentrale Figur des alljährlichen Festes. 14 Aufenthalte des Kaisers sind nachgewiesen - einer davon steht im Mittelpunkt des Geschehens, der vom 25. Mai 1497. Nach einem feierlichen Einzug hängt er dem im sportlichen Wettkampf ermittelten Schützenkönig der Kaufbeurer Buben die Schützenkette um und beschenkt ihn, getreu der Stadtchronik, mit einer Hose. Diese Szene der Stiftung des Tänzelfestes spielt sich vor dem reichgeschmückten Rathaus ab und wird von 1700 Kindern - viele davon in historischen Trachten -, 100 Pferden, 18 Festwagen und 11 Musikgruppen dar- und nachgestellt.
 
Der sich an die Stiftungszene anschließende Festzug gibt in seinem jetzigen Aufbau einen fast lückenlosen Querschnitt durch die bewegte Geschichte Kaufbeurens von der Gründung bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts.
 
42 Kinder mit den Wappenfahnen der schwäbischen Landkreise und Städte bilden die Spitze. Diese Gruppe grüßt so das ganze Schwabenland. Aus der Frühzeit der Stadt sehen wir den fränkischen Edeling Guido Glado a Villa, den sagenhaften Gründer der Stadt, der um 800 Herr des Fleckens Buron war. Den ihn begleitenden fränkischen Kriegern folgt in einer Kutsche seine Nachfahrin Anna von Hof, die Gründerin des Frauenklosters zum Maierhof, der Keimzelle des heutigen Krescentiaklosters, das durch eine Schar Schwestern mit ihrer Priorin dargestellt wird.
 
Nun reitet der junge Konradin ein, König von Jerusalem und beider Sizilien, Herzog von Schwaben, umgeben von schwäbischen Rittern, Schildträgern und Dienstmannen. Dieser letzte Sproß des edlen Geschlechts der Hohenstaufer weilte am 12. Juli 1264 in Kaufbeuren, bevor er seinen unheilvollen Zug nach Italien unternahm.
 
Die Gruppe "Kaufbeurer Wochenmarkt um 1300" erinnert an die Bestätigung des Stadtrechts durch König Rudolf von Habsburg im "Großen Privileg" von 1286.
 
Die Zeit der Renaissance, die Kaufbeuren in seiner höchsten Blüte sah, nimmt im Festzug natürlich einen besonders breiten Raum ein. Da ist zuerst die prächtige Einzugsgruppe Kaiser Maximilians. Die Kaufbeurer Zünfte zeigen auf liebevoll gestalteten Festwagen ihre Arbeit - die Weber, Brauer, Schmiede und Gerber vor allem -, Bäcker und Metzger tragen ihre Waren mit, vornehme Geschlechter prunken in kostbaren Roben. Aber auch Armbrustschützen und Bürgerkinder fehlen nicht. Hörnerklänge kündigen einen Jagdzug an. In diese Epoche gehört auch der Kaufbeurer Radierer und Graphiker Daniel Hopfer mit Familie und Werkstatt.
 
Die Gruppe "Kaufbeurer Münzrecht" mit dem Münzmeister Hans Apfelfelder und seinen Münzgesellen zeigt uns, daß die Stadt Kaufbeuren um die Mitte des 16. Jhdts. das von Karl V. verliehene Münzrecht ausübte. Kaiserliche Landsknechte, der General von Horn und eine Kompanie schwedischer Landsknechte und Büchsenschützen mit einer schweren Kanone erinnnern an die Schrecken des Dreißigjährigen Krieges.
 
Die Gruppe "Salzburger Asylanten" symbolisiert das Flüchtlingsschicksal der wegen ihres Glaubens vertriebenen Protestanten, steht aber auch stellvertretend für das Los der vielen Heimatvertriebenen, die in Kaufbeuren nach dem 2. Weltkrieg ihre neue Heimat fanden. Das Rokoko ist mit einer Gruppe von Bauern und einem bürgerlichen Hochzeitszug vertreten. Dazwischen immer wieder Kinder auf Pferden, Fahnenschwinger und Festwagen.
 
Die Gruppe des 19. Jhdts. eröffnet mit klingendem Spiel die bekannte Tänzelfest-Knabenkapelle, die seit über 100 Jahren besteht und sich einen hervorragenden Ruf erworben hat. Sie beschließt auch die Hauptfesttage am Abend vor dem Rathaus mit dem im Fackelschein gespielten "Kaufbeurer Zapfenstreich". Die Bürgerwehr und ihre Offiziere, Postkutschen und Kaleschen leiten über zum Festzugschluß, in dem der Schutzgeist der Stadt, die "Buronia", ihre Kinder zu Füßen des Fünfknopfturmes um sich versammelt.
 
Am zweiten Festtag wird nach dem Einzug Kaiser Maximilians vor dem Rathaus die Huldigung der Bürger dargestellt, die dabei ihrem Herrscher den Treueeid schwören. Verfasser der beiden prächtigen Einzugsszenen ist der schwäbische Dichter Arthur Maximilian Miller, Oberstdorf.
 
Nach dem Festzug erfreuen die Kinder an beiden Hauptfesttagen auf dem schön angelegten Tänzelfestplatz mit alten Zunfttänzen und Reigen, bei denen die bunte Vielfalt der Kostüme nochmals richtig zur Geltung kommt. Selbstverständlich dienen auch ein Vergnügungspark und ein Festzelt der Unterhaltung und Stärkung der Festgäste. Am Ende der frohen Tage beschließt ein brilliantes Feuerwerk das Tänzelfest. - Erst in neuerer Zeit bietet auch das Lagerleben in der historischen Altstadt einen Blick in das, wie es so scheint, nicht zu dunkle Mittelalter. Lassen Sie sich überraschen!
 
Auskünfte: Tänzelfestverein e.V., Spitaltor 5, 87600 Kaufbeuren; Tel. 08341-2828.
 
-Viehscheid (im Spätsommer) in vielen Ortschaften.
 
 
 
19) Explicit/Zum Schluß
 
Hoffentlich haben Sie ein ähnlich gutes Lebensgefühl unter weiß-blauem Himmel wie der Verfasser? - Ich bin mir sehr sicher, daß Sie dieses Gefühl haben!
 
 
 
Jedenfalls freue ich mich immer über Besuch. Vorerst hier ein:
 
 
 
'Pfüa Gott',
 
 
 
Ihr und Euer
 
 
 
Carsten Vogt
 
(Buchhändler)
 
mailto:BuchVogt@gmail.com
 
PS: Verbesserungen, Tipps und Hinweise für Erweiterungen dieses Reiseführers werden gerne angenommen. - Bitte informieren Sie mich, auch über Rechtschreibfehler!
 
20) Literatur
 
-allgäu weit. Tips für die Freizeit. Adressen, Infos, Termine, Verlosungen. Verlagsbeilage der Allgäuer Zeitung mit den Heimatverlagen in Zusammenarbeit mit der Allgäu Initiative und dem Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben. (Wird kostenlos über die Zeitungsbüros und Fremdenverkehrsämter abgegeben.)
 
-Gäste Panorma Allgäu und Außerfern. Kreisboten Vlg. Mühlfellner KG. Am Weidenbach 8. 82362 Weilheim. Tel. 0881-6860, Fax -68626 (Wird kostenlos über Kreisboten-Büros und Fremdenverkehrsämter abgegeben.)
 
-Graichen, Gisela: Das Kultplatz-Buch. Ein Führer zu den alten Opferplätzen, Heiligtümern und Kultstätten in Deutschland. (Hamburg: Hoffmann und Campe, 1990; Augsburg: Bechtermünz/Weltbild, 1997.)
 
-Röbkes, Marion: Esoterischer Reiseführer Bayern. Ein außergewöhnlicher Reiseführer, der die andere Geschichte ihres Reiseziels kennt. (Aitrang: Windpferd, 1997.) (Anmerkung: Einige Ausflüge sind recht interessant beschrieben, aber es fehlen echte Insider-Tipps.)
 
-Sonne, Ski und Berge. (Kempten: AVA-Agrarbuch Verlag Allgäu.)
 
-Verkehrsclub Deutschland e.V. / Kreisverband Kempten / Oberallgäu: Umweltfreundlich im die Berge. 15 Tourenvorschläge. 1997/98. (Bergwanderungen und Radl-Touren.) (Kostenlos erhältlich an Bahnhöfen und bei Fremdenverkehrsämtern. Oder: Gegen einen mit 2,- DM frankierten Rückumschlag bei VCD c/o K.-H. Haselbach, Friedrichshafener Str. 12, 87439 Kempten.)
 
-?Weitnauer, Alfred: Das keltische Erbe.
 
21) Nachtrag: Der Autor ist (bisher) aufgeschlossen, was die Gegenden angeht, in denen er wohnt.
 Lange Jahre wohnte er im Sauerland, südlich des Ruhrgebiets.
1985 zog es ihn kurzfristig nach Niedersachsen, von 1989 bis 1995 hielt es ihn in Hessen (Marburg!), seitdem gehört sein Herz dem Allgäu und Bayern!
 
22) Bayern-Hymne
(leider hier ohne Melodie)
 
Gott mit Dir du Land der Bayern,
deutsche Erde, Vaterland!
Über deinen weiten Gauen
ruhe seine Segenshand!
 
Er behüte deine Fluren,
schirme deiner Städte Bau
und erhalte dir die Farben
seines Himmels, weiß und blau!
 
Gott mit dir, dem Bayernvolke,
wenn wir, uns'rer Väter wert,
fest in Eintracht und in Frieden
bauen uns'res Glückes Herd!
 
Daß mit Deutschlands Bruderstämmen
einig uns ein jeder schau
und den alten Ruhm bewähre
unser Banner weiß und blau!
 
Mehr zur Bayernhymne auf http://www.buchvogt.de/!
 

23) "Anregungszettel" (bitte in Druckschrift ausfüllen!)

 
An
Carsten Vogt
Aybühlweg 2
87435 Kempten
 
Tel. 0831 - 5128918
 
E-Mail: BuchVogt@gmail.com
 
Ich rege an/habe festgestellt/es sollte verbessert werden:
 
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Meine Anschrift (in Druckbuchstaben):

Name:            
 
Vorname:

Strasse:
                                      
PLZ/Ort:                              
 
Telephon:

E-Mail:
 
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 (Ort, Datum, Unterschrift)
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