2009

Auf dem Vulkan-Radweg

Unsere 9.Körler Radtour war terminlich bereits im Vorjahr auf den 28. bis 30. August festgelegt und auf den Vulkanradweg ausgerichtet.

Am Freitag starteten 28 RadlerInnen um 10:00 Uhr vom Körler Rathausplatz, um die weniger als 60 km bis nach Borken abzustrampeln. Über Guxhagen und den Ederauen-Radweg war leicht unser Versorgungsplatz in Felsberg-Lohre erreicht. Danach hatten wir uns aber bei den weiteren 20 km bis nach Fritzlar mit einem ständig starken Gegenwind abzufinden. In dieser Weise haben wir es bei unseren bisherigen Touren über eine derartige Distanz noch nicht erlebt – wirklich anstrengender als mancher Berganstieg. Im Nachhinein wird es dann doch als gut überwunden eingestuft. Ehe wir nach einer Pause in Fritzlar zu frühzeitig in Borken ankommen wollten, haben wir eine gemütliche Zeit im Stocklacher Biergarten verbracht.

Am Samstag sind wir nach guter Übernachtung in Borken um 08:30 Uhr losgefahren, um mit den hinter uns zu bringenden 80 km rechtzeitig in Bad Salzschlirf einzutreffen. Durch Zimmersrode und Ziegenhain ging es entlang dem Schwalmtal nach Alsfeld und Lauterbach, jeweils auf den schönen Marktplätzen war eine kurze Rast angebracht. Wie vorgesehen waren wir um 17:00 Uhr in Bad Salzschlirf, um uns dort zunächst in drei verschiedenen Hotels/Pensionen einzuquartieren. Ein ausgezeichneter Grillabend im Hotel Schober hat uns auf das um 21:00 Uhr beginnende Lichterfest vorbereitet, das jährlich direkt vor diesem Hotel und dem benachbarten Hotel Haus Maria um den etwas aufgestauten Bach herum stattfand. Hunderte Besucher (eher weit mehr als tausend) haben diese zauberhafte Veranstaltung erlebt, die anschließend vor dem Kurpark erst um 03:00 Uhr ihren Ausklang fand. Eine hoch motivierte Band hat die Stimmung immer aufrecht erhalten, auch einige Körler Drahtesel haben dazu beigetragen. Somit war dies für manche das Highlight unserer Radtour, für mehr als die Hälfte unserer Beteiligten auch eine Latenight bei kühler Nachttemperatur.

Am Sonntag ging es um 10:00 Uhr zunächst wieder bis nach Lauterbach, von dort auf dem permanent leicht ansteigenden Vulkanradweg (z.T. ehemalige Bahntrasse) 30 km bis zu dem höchsten Punkt Hartmannshain mit ca. 560 m NN. Auch hier wurden wir noch einmal von unserem Begleitteam versorgt, wofür wir alle jedes Mal wieder dankbar sind. Zum Schluss waren nur noch die Bremsen unserer Fahrräder von Bedeutung, 15 km ging es permanent bergab. Von Gedern ließen wir uns nach etwa 200 km Radfahren bei regenfreiem Wetter mit einem Omnibus nach Körle zurückbringen, um 17:30 Uhr erst einmal ins Gasthaus „Zur Krone“.

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