22. 11. 2025: Österreich, Steyr, Christkindlmarkt: 19. Steyrer Christkindllauf
Zum sechsten Mal nahm ich (gemeinsam mit Amalia) an diesem stimmungsvollen Lauf in der "Christkindl-"Stadt Steyr teil. Der Jahreszeit entsprechend war es kalt und nass, was aber hunderte SportlerInnen nicht abhielt, ihr Bestes zu geben.
Ich war nicht so gut drauf an diesem Tag, lag der Wettkampf doch trainingsmäßig zu Beginn meiner neuen Trainingssaison (ich mache im November meist ungefähr drei Wochen Pause, um den Kopf frei zu bekommen und wieder richtig Lust auf's Training zu haben.)
Mein Zeit: 0:29:39 für die 5,2 km.
25. 10. 2025: Deutschland, Berlin, Hasenheide-Park: 326. Parkrun
Wir nützten die Herbstferien für einen einwöchigen Stadturlaub in Berlin, natürlich auch um meinen guten Freund Andre, der mich schon bei einigen Ultras betreute, zu besuchen.
Und ich nutzte die Gelegenheit, eine weitere Stadt in meine Parkrun-Liste aufzunehmen: Nach Linz, Stockholm, Oslo, Rom und Wien war nun Berlin an der Reihe.
Da sich unsere Unterkunft nur ca. 4 km vom Start entfernt befand, beschloss ich, gleich in den Hasenheide-Park zu laufen. Ich war dann ca. 20 Minuten vor dem Start dort, und nachdem sich dieser noch um weitere 15 Minuten verzögerte, war ich bei Laufbeginn total ausgekühlt, sodass ich auf dem ersten Kilometer fast nicht laufen konnte.
Naja, es war ja auch keine Weltmeisterschaft, also, was soll's? Mit 28:45 bin ich zumindest unter der halben Stunde geblieben.
Interessant fand ich, dass sich unter den 231 TeilnehmerInnen gerade mal eine Handvoll BerlinerInnen befanden. Der überwiegende Großteil der StarterInnen sprach Englisch.
19. 10. 2025: Österreich, Wien, Prater: Wiener Herbst1/2Marathon
Bei meinem letzten größeren Wettkampf in diesem Jahr, dem Halbmarathon im Wiener Prater, wollte ich wieder einmal unter zwei Stunden bleiben. Mein Training, welches ich seit dem 1. Oktober selbst gestalte, war auch darauf ausgerichtet, wieder etwas mehr Geschwindkeit in meine alten Beine reinzubringen.
Gemeinsam mit Amalia und ihrer Schwester Roberta, die ihren ersten Halbmarathon vor sich hatte, sassen wir schon um 7 Uhr im Zug nach Wien. Sonniges Wetter bei "kühlen"Temperaturen um die 5 Grad empfingen uns, und schon ging's los: Anscheinend hatte ich mir meine Kräfte gut eingeteilt, denn mit einem Negativ-Split und einer Endzeit von 1:58:31 war ich recht zufrieden.
Roberta schafft die drei Runden in hervorragenden 2:03, sicherlich auch dank der tollen Tempomacherin Amalia.
11. 10. 2025: Österreich, Linz: 183. Parkrun
Als Vorbereitung für den Halbmarathon in Wien am kommenden Sonntag wollte ich noch einmal eine schnelle Einheit absolvieren. Was bietet sich das besser an als ein Parkrun. Anreise natürlich mit dem Rad, die 5 km in 26:31 abgespult (das ist ganz ok), dann noch 3 km drauf geschwommen - ein gelungener Samstag - Vormittag.
05. 10. 2025: Österreich, Traun: 11. Herzlauf OÖ
Nach 2017, 2018 und 2019 nahm ich heute zum vierten Mal an dieser Wohltätigkeitsveranstaltung teil. Vom Kleinkinderlauf bis zur 10-km-Strecke wurden viele Optionen angeboten.
Amalia konnte leider heute nicht laufen, weil sie verkühlt ist und nichts riskieren wollte.
So machte ich mich alleine auf nach Traun. Zum Glück blieb es trocken, und so stand einem schnellen (das ist bei mir mittlerweile relativ) 10er nichts im Wege. Mein Ziel: klar unter einer Stunde, was ich mit 0:54:07 auch deutlich erreichte.
Nachdem ich dort eine Bestzeit von 0:47:06 (vor acht Jahren) habe, war es dennoch ein positives Signal auf meinem Weg zurück zu etwas schnelleren Zeiten.
Nächstes Ziel ist es, den Halbmarathon wieder unter zwei Stunden zu laufen. In zwei Wochen gibt es dazu in Wien eine Chance. Es wäre ein schöner Saisonabschluß vor meiner Winterpause.
25. 09. 2025: Österreich, Linz: 14. Linzer Sparkasse City Night Run
Bereits zum achten Mal nahm ich an dieser Veranstaltung teil, die immer wieder durch die hohe Anzahl an TeilnehmerInnen besticht.
Leider ist dies auch der Grund, warum man auf den ersten hunderten Metern kaum laufen kann, weil ganz einfach nicht genug Platz für so viele LäuferInnen ist.
Vielleicht sollte man einmal an eine gestaffelte Startaufstellung nachdenken. Auch das Gedränge im Ziel, bei der Ausgabe der Medaillen und der Ziellabe ist schon beängstigend.
Damit aber auch schon genug der "Suderei".
Diesmal nahm meine Schwägerin Roberta zum ersten Mal an einem Wettkampf teil. Sie war sicherlich dementsprechend nervös, aber Amalia wurde als "Tempomacherin" eingeteilt, sodass die beiden in sehr guten 28:47 ins Ziel kamen. Amalia hätte sicherlich vier bis fünf Minuten schneller sein können, aber was tut man nicht für die Schwester.
Ich war mit meinen 27:33 für die 5,2 km auch recht zufrieden. Vor zwölf Jahren war ich noch um fünf Minuten schneller, aber auch ich werde nicht jünger.
Nachdem es kurz vor dem Lauf auch zu regnen aufgehört hatte, war es wieder eine gelungene Veranstaltung.
14. 09. 2025: Österreich, Emmersdorf - Krems: 25. Wachaumarathon
Nachdem die letzten Wochen trainingsmäßig recht gut gelaufen waren und ich wieder Spaß am Laufen gefunden hatte, freute ich mich schon auf die 42 km entlang der Donau von Emmersdorf nach Krems an der Donau.
Von meinen Radtouren nach Wien kannte ich ja die Gegend und die Strecke schon recht gut und wußte somit, dass es sehr flach sein würde.
Leider hatte der Wetterbericht für den Wettkampftag 90 % Regenwahrscheinlichkeit prognostiziert. Naja, die Aussicht auf vier Stunden im Regen drückte die Vorfreude dann doch etwas.
Nach einer angenehmen Nacht im Hotel standen wir dann aber trocken und motiviert gemeinsam mit ca. 700 anderen SportlerInnen an der Startlinie. Und schon ging's flott und mit guter Pace los. Von Regen (zum Glück) während des gesamten Rennens keine Spur. Natürlich wurde ich mit der Zeit langsamer, und für neue PBs werde ich schön langsam zu alt. Ich war dann aber mit meinen 4:40:54 gar nicht unzufrieden. Zwar mehr als eine Stunde langsamer als mein schnellester Marathon, aber schmerzfrei und gut im Ziel.
Für mich war's mein 75. Marathon, während Amalia ihren elften in etwas über 4 Stunden beendete (das erste Mal über vier Stunden, was sie nicht sehr glücklich machte).
Zur Organisation des Rennens noch ein Wort: viele negative Kleinigkeiten und der doch recht stolze Startpreis von über 100 € trübten das Gesamterlebnis dann doch deutlich.
20. - 27. 08. 2025: Kroatien, Tar, Solaris: Urlaubs - Trainingslager
Wie schon in den vergangenen Jahren, so verbrachte ich auch heuer wieder eine Woche an einem meiner liebsten FKK - Strände, und zwar in Solaris bei Tar Nähe Porec in Istrien. Auch heuer war mein guter Freund Robert mit von der Partie, und neben sehr gutem Essen, gutem Bier und lustigen Stunden stand auch die eine oder andere Radtour, ein paar Laufeinheiten sowie hauptsächlich das tägliche Schwimmen im Meer auf dem Programm.
Wenn's möglich ist, kommen wir im kommenden Jahr wieder.
22. 07. - 02. 08. 2025: Österreich - Polen
Linz - Tabor - Königgrätz (beide CZ) - Breslau - Posen - Dobiegni Mierzecin - Stettin - Misdroy - Gribow - Rowy - Debki - Danzig (alle PL; und mit dem Zug rurück nach Linz)
Dies war die Strecke meiner heurigen Radtour an die polnische Ostsee. Insgesamt sollten es 1.431,28 km mit 8.878 Höhenmetern werden. Die reine Fahrzeit war 73:29:46. Eine Reifenpanne (einen "Patschen") hatte ich genau drei Kilomter vor dem Ziel in Danzig. Da ich keine Lust mehr hatten, den Reifen zu reparieren, spazierte ich die letzten Meter zu Fuß bis zum Hotel.
Aber beginnen wir am Anfang der Reise, und zwar bei der Planung. Lange überlegte ich, in welche Richtung es in diesem Jahr gehen sollte: Süden, Osten, Westen, Norden? Warum es dann gerade Polen wurde, kann ich eigentlich nicht wirklich erklären. Vielleicht, weil ich noch nie in Polen war, vielleicht auch, weil mir die Ostsee sowohl in Litauen vor einigen Jahren als auch im Vorjahr in Deutschland gut gefallen hat. Neugierig war ich natürlich auch, wie es mit FKK - Stränden in dieser Gegend aussieht, und dass es in Polen gutes Bier gibt, das ist ja allseits bekannt.
Die Routenplanung war relativ schnell erledigt. Vorgeschlagen wurde mir immer der Oder-Neisse-Radweg, was aber bedeutet hätte, dass ich zum Großteil in Deutschland geradelt wäre. Und ich wollte ja Polen ein wenig kennen lernen.
Ein Problem ergab sich noch bei der Planung der Rückreise mit dem Zug. Die Radmitnahme in Schnellzügen ist ja oft nicht so einfach und immer reservierungspflichtig. Bei der ÖBB konnten sie mir nicht helfen. Nach einem Anruf bei der polnischen Bahn hatte ich mein Ticket innerhalb von 15 Minuten. So geht Kundenservice.
Ausrüstungsmässig hatte ich ja nach meinen Radtouren der vergangenen Jahre schon einiges an Erfahrung gesammelt. Das Rad kam noch zum Service und schon war alles gepackt und die 1. Etappe ging los.
Die ersten drei Tage waren wohl auf Grund der zahlreichen Höhenmeter die anstrengendsten. Ca. 60 % der Höhenmeter waren demnach nach drei von elf Etappen erledigt.
Mein erster Stop war südlich von Prag, in Tabor. "Glücklicherweise" lag mein Zimmer natürlich im dritten Stock und es gab keinen Lift. Meine doch recht müden Füsse freuten sich darüber. Tabor ist ein nettes kleines Städtchen und bietet auch gute Lokale und trinkbares Bier.
Zeitig in der Früh ging's weiter Richtung Königgrätz. Ich stehe bei den langen Etappen gerne um 4 Uhr in der Früh auf, dann bin ich um 1/2 5 bereits unterwegs. Vom Hotel lasse ich mir statt des Frühstücks ein Lunchpaket vorbereiten, welches dann zwischen sieben und acht Uhr mein Frühstück ist. Da hab ich dann schon um die 50 Kilometer abgespult. Dank das morgendlichen Starts bin ich dann meist schon am frühen Nachmittag im nächsten Etappenziel, und kann dort noch etwas unternehmen.
Auch Königgrätz ist ein schöner alter und sehr geschichtsträchtiger Ort. Mein "Luxushotel" direkt am Hauptplatz spielte alle Stückerl. Verpflegung und Bierauswahl waren auch sehr gut - ich sah gestärkt den nächsten Tagen entgegen.
Am nächsten Tag ging's auf die 3. Etappe und damit über die Grenze in mein Zielland Polen. Da ich ja mit der Komoot-App geplant hatte, die zu 95 % eine tolle Route zusammengestellt hatte, bin ich meist auf zweit- und drittrangigen Straßen unterwegs. So bemerkte ich den Grenzübergang gar nicht. Auf einmal war ich in Polen (was ich an den polnischen Autonummern merkte). So sollte es an jeder Grenze auf der ganzen Welt sein!
Breslau war die erste große Stadt, in der ich schlief. Überrascht war ich über die Größe der polnischen Städte, durch die ich kam. Immer so um die halbe Million Einwohner. Sehr angenehm empfand ich es, dass vor allem in den Städten wirklich brauchbare Radwege bis ins Zentrum führten. Es ist nämlich gar nicht lustig, wenn man auf einer vierspurigen Schnellstrße mit dem Rad unterwegs ist, das ist purer Stress. Durch die erwähnten Radwege konnte dieser aber vermieden werden. Überhaupt erlebte ich die polnischen AutofahrerInnen sehr rücksichtsvoll.
Da sich in Breslau eine meiner Lieblingsbrauereien befindet (Browar Stu Mostow), hatte ich ein Hotel in der Nähe der Brauereigaststätte gewählt. Gute Idee! Nach einem sehr guten Essen gab's ein Imperial Stout als "Nachspeise". Das "feel the beat" zählt seither zu den zehn besten Bieren, die ich bisher in meinem Leben getrunken habe.
Zeitig ging's am nächsten Tag weiter Richtung Posen. Zuerst radelte ich lange durch einen Nationalpark mit einer sehr guten Straße, die mitten durch einen dichten Wald führte. Und da gab's dann auch eine Schrecksekunde, als zahlreiche Wildschweine im Dunkeln vor mir über die Straße liefen.
In Posen war mein einziger Ruhetag geplant, den ich gemeinsam mit meinem guten Freund Andre aus Berlin verbrachte. Er kam extra mit dem Zug angereist, damit wir einander wieder einmal sehen konnten.
Lustig war's mit ihm, ein paar gute Biere haben wir getrunken und gutes, typisch polnisches Essen genossen. Auch eine kurze "Zugfahrt" war dabei.
Manchmal werde ich auch gefragt: Wie machst du das mit Toiletten etc. wenn du so lange unterwegs bist. Und hast du keine Probleme mit dem Hintern, wenn du so lange im Sattel sitzt.
Nach einer ausführlichen "Sitzung" im Hotel (nach dem Aufstehen) bleibe ich dann meist irgendwann in einem Waldstück stehen und haue mich ich die Büsche. Das war bisher noch nie ein Problem. Mit Feuchttüchern kann man auch ein wenig Hygiene halten. Und mit der "Ilon-"Popocreme, die ich so alle drei bis vier Stunden aufbringe, gibt's auch mit dem Allerwertesten keine Probleme.
Die nächste größere Stadt sollte Stettin sein. Für eine Tagesetappe war mir das aber zu weit, sodass ich in Miescin, einem kleinen Dorf in the middle of nowhere, übernachtete, und zwar im Pałac Wellness & Wine Resort, einer Nobelunterkunft für betuchte Leute, bei denen ich als verschwitzter und schmutziger Radfahrer natürlich neben den Porsches auffiel. Nach einer ausgiebigen Dusche und einem Aufenthalt in der Sauna (wo man übrigens nackt sein darf, etwas, was ich in Polen nicht erwartet hatte) wurde ich dann sogar ins (exzellente) Restaurant eingelassen.
Von dort ging's dann weiter nach Stettin, wo ich in der Brauereischänke der Wyszak-Brauerei nicht nur gute Biere, sondern auch sehr gutes Essen genießen konnte.
Am nächsten Tag hatte ich dann nicht nur die 1.000 km - Marke überschritten bzw. überradelt, endlich kam ich bei Misdroy dann auch ans Meer und somit an meinen ersten polnischen FKK-Strand.
Im Vorfeld hatte ich natürlich die Situation der Freikörperkultur in Polen recheriert. Dank eines sehr netten Menschen der polnischen FKK-Bewegung wusste ich mehr oder weniger genau, wo sich die besten Strände befanden. Einer davon eben in der Nähe von Misdroy. Von vielen Leuten hatte ich vorher gehört: Polen und FKK - das wird sicher nix. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Kilomterlange Sandstrände, an denen man sich völlig frei und ohne Kleidung bewegen konnte. Natürlich nicht direkt am Strand im Ort (warum eigentlich nicht?), aber ein wenig außerhalb kein Problem.
Was mich sehr überraschte (und was ich von Litauen schon kannte): Diese Badeorte am Meer sind total überlaufen und haben den Charakter eines Jahrmarktes, bei dem auch tonnenweise Ramsch aus China verscherbelt wird. Aber bereits zwei/drei Kilometer außerhalb des Ortsbereichs findet man Ruhe und Stille. Den PolInnen scheint dies aber zu gefallen.
Kurz ein Wort zum Wetter: Während es in Österreich in diesen Tagen sehr viel regnete, wurde ich bei meiner Radtour kein einziges Mal nass. Es stört mich zwar nicht so sehr, mal ein/zwei Stunden im Regen zu fahren, aber wenn man acht bis zehn Stunden für eine Tagestour geplant hat, und es gibt Dauerregen, dann macht das ganze keinen Spaß. Ich hatte also wirklich großes Glück und jetzt an der Ostsee auch Badewetter, was ich auch täglich nützte.
Misdroy war der erste Badeort, es folgten Gribow, Rowy und Debki. Es hatte sich eine gewisse Routine eingespielt. Abfahrt so gegen sechs Uhr, Ankunft so gegen 14 Uhr, ab zum FKK-Strand, ein bisschen Baden (das Meer war mit ca. 21 Grad angenehm warm), ein paar Stunden in der Sonne liegen und lesen, gut zu Abend essen und bald in die Heia.
Am letzten Tag stand dann noch Danzig auf dem Programm. Ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Und total von Touristen überlaufen. Wenn du denkst, dass auf der Karlsbrücke in Prag viele Touristen herumlaufen, dann warst du noch nicht in Danzig. Ich war, wie schon bei den anderen großen Städten Polens, durch die ich gekommen bin, beeindruckt von der Schönheit der Innen- bzw. Altstadt. Danzig wäre sicherlich mal ein verlängertes Wochenende Wert.
Wie fast immer fand ich einen Braugasthof, bei dem ich köstlich speisen konnte. Hier ein paar Worte zur polnischen Küche: Fast überall gab es die wirklich gute Zurek - Suppe, die ich fast täglich genoss, weil sie mir so schmeckt. Dazu die Pirogi, ursprünglich aus Russland kommend: Teigtaschen, die mit Fleisch, Käse, Gemüse, Pilzen etc. gefüllt sind. In Danzig hatte ich Glück, weil gerade frische Eierschwammerl am Markt waren, und ich so meine Pirogi mit Eierschwammerln genießen konnte.
Ich fand natürlich "zufälligerweise" auch ein wirklich gutes Bierlokal, in dem ich das Erreichen meines Zieles vielleicht ein wenig zu intensiv feierte, denn als ich am nächsten Tag um 3:30 (also Mitten in der Nacht) aufstehen musste, um meinen Zug zu erreichen, hatte ich noch einen schweren Kopf.
Die Zugfahrt zurück nach Linz (mit Umsteigen in Prag) verlief ereignislos (und heute regnete es wirklich den ganzen Tag über, was mir aber schon egal sein konnte). Pünktlich und gut kam ich in Linz an und wurde von Amalia abgeholt.
Nach Rumänien (2023) und der deutschen Ostsee (2024) war dies nun meine dritte längere Radreise. Ich habe sie sehr genossen und viele schöne Dinge erlebt. Bemerkenswert auch, dass ich bei diesen drei Radtouren (mit insgesamt fast 4.000 km) nur eine einzige Radpanne hatte. Ich hoffe, das bleibt auch in der Zukunft so. Mal schauen, wo ich im nächsten Jahr hinradeln werde.
13. 07. 2025: Frankreich, Korsika, Plage de Calzarellu: ES Fide di u Tirrenu
In diesem Jahr verbrachten wir unseren Urlaub auf der wunderschönen Insel Korsika. Zuerst eine Woche am herrlichen FKK - Strand von La Bagheera, und die zweite Woche im FKK - Camp von La Chiappa.
Zufällig gab es einen Schwimmwettkampf über 5 km, zu dem ich mich anmeldete. Ich freue mich schon sehr auf den Wettbewerb, hatte allerdings etwas Bedenken, ob ich die Distanz auch in der vorgschriebenen Zeit absolvieren könnte.
Rechtzeitig vor dem Start um 9 Uhr war ich vor Ort, und man merkte, dass die Organisatoren erfahrene Leute waren. Alles schien für ein nettes Schwimmfest unter SportsfreundInnen vorbereitet zu sein. Nur leider zogen am Horizont schwarze Wolken auf. Wir wurden darauf hingewiesen, dass die Möglichkeit bestand, dass der Wettkampf bei Eintreffen eines Gewitters abgebrochen werden könnte. Und genau dieser Fall trat nach etwas mehr als einem Kilometer ein. Innerhalb von zehn Minuten waren alle aus dem Wasser. Ich lag zu diesem Zeitpunkt am 4. Platz meiner AK, und bei der improvisierten Siegerehrung gab's dann eine Flasche Wein für mich.
Schade, denn ich wäre gerne die vollen 5 km geschwommen.
03. 07. 2025: Österreich: Ottensheim - Linz: 5. Donauschwimmen
Einmal im Jahr ist es so weit: Wir fahren mit dem "Donaubus" von Linz nach Ottensheim und schwimmen bzw. laufen dann zurück nach Linz zum "Biergartl".
Diesmal haben mich meine Frau Amalia, ihre Schwester Roberta und mein Freund Martin begleitet.
Die ca. 9 km lange Schwimmstrecke haben wir in 1:34:26 bewältigt - so langsam wie noch nie! Was war Schuld daran? Sicherlich der niedrige Wasserstand der Donau und die damit doch sehr viel geringere Strömung.
Ungefähr bei der Hälfte mussten wir auf Grund eines heftigen Gewitters eine ca. einstündige Pause einlegen. Erst als sich der Donner und die Blitze verzogen haben, ging's weiter bis Linz, wo wir de Abend im Biergartl ausklingen ließen.
Trotzdem hat es viel Spaß gemacht. Vielleicht bist ja auch DU im nächsten Jahr dabei?!?!
28. 06. 2025: Österreich: Frankenmarkt: Austria Backyard Ultra
Nach der Hitzeschlacht vom Vorjahr, bei der ich nur zwei Yards (Runden) schaffte, weil es mir ganz einfach zu heiß war, reiste ich mit gemischten Gefühlen zum heurigen Backyard Ultra in Frankenmarkt.
Auch an diesem Tag war wieder sehr schönes Wetter angesagt, allerdings nicht so tropische Temperaturen, wie 2024.
Mein Ziel, sieben Yards und somit etwas mehr als einen Marathon zu schaffen, war also nicht so weit hergeholt. Geschafft habe ich dann aber leider nur sechs Runden.
Irgendwie ist dieses Format nicht meins.
Amalia hingegen war echt gut drauf. Sie lief zehn Yards und hätte noch lange weitermachen können. Aber das dann vielleicht im nächsten Jahr.
21. 06. 2025: Österreich: Ebensee - Gmunden: Generali Traunsee Halbmarathon
Vor ein paar Wochen ging's mir beim Hallstätter Halbmarathon nicht so gut, drum war ich vor der erneuten Herausforderung eines Halbmarathons eugierig, wie es diesmal laufen würden (es war übrigens mein 461. Wettkampf und mien 39. Halbmarathon).
Die Anreise war auf Grund der vielen LäuferInnen etwas stressig (Parkplatz, Startnummernabholung etc), aber als wir dann auf dem Schiff sassen, welches uns von Gmunden zum Start nach Ebensee brachte, kehrte die nötige Ruhe ein.
Recht entspannt stellte ich mich ziemlich weit hinten in die Startaufstellung, und schon ging's los. Recht entspannt ging's auch dem See entlang, bis ich nach 2:04:16 am Gmundner Stadtplatz ins Ziel einlief. Die Richtung stimmt, damit ich auch wieder die 21 km unter 2 Stunden schaffen werde.
Übrigens: wenn ich meine Zeit umrechnen würde auf ein Alter von 25 Jahren dann hätte ich nur 1:37:42 gebraucht. Ich bin trotzdem froh, was ich mit meinem Alter noch alles leisten kann!
Amalia lief natürlich auch und erreichte nach 1:49:20 das Ziel. Gute Leistung, trotz Periode und Schulterschmerzen.
07. 06. 2025: Österreich, rund um Linz: 1. Linzer Seeeeeeen-Triathlon
Vor einigen Monaten hatte ich eine neue (gute) Idee: Wie wär's, einen Triathlon zu absolvieren, bei dem ich alle rund um Linz liegenden Seen miteinschließen würde.
Gedacht und in die Realität umgesetzt: Auf Grund des Wetterberichtes bin ich einen Tag früher gestartet. Diese Flexibilität ist das Schöne an den sportlichen "Abenteuern", die man für sich selbst erfindet.
Wenn ich heute, einen Tag nach dem Wettkampf, aus dem Fenster schaue, war diese Entscheidung vollkommen richtig.
Von zu Hause ging's pünktlich um 5 Uhr früh mit dem Rad zum Kleinen Weikerlsee, dort einmal rund um den See gelaufen und dann einmal (an der längsten Stelle) hin- und wieder zurück geschwommen. Die zweite Station war der Pichlinger See mit dem gleichen Ablauf. Dann ging's weiter zum Ausee in Asten, in Abwinden übers Kraftwerk und zum Steyregger Badesee, weiter zum Pleschinger See und nach Feldkirchen zum dortigen Badesee. Die letzte Station war dann der Oedter See in Traun, von wo es dann mit dem Rad wieder nach Hause ging.
Sieben (wenn auch z. T. sehr kurze) Triathlons an einem Tag. Da heißt es oft Schuhe wechseln, abtrocknen, umziehen usw, wobei halt schon viel Zeit liegen bleibt. Aber ich habe ja keinen Stress, es ist ja kein richtiger Wettkampf, sondern ein "Genusstag".
Insgesamt bin ich 102,29 km mit dem Rad gefahren, 14,72 gelaufen und 6,11 km geschwommen und habe dafür 10:41:47 Stunden gebraucht.
Persönlich möchte ich noch anmerken, dass ich, bedingt durch die doch sehr kurzen Laufstrecken, nie so richtig in den Laufrhythmus gefunden habe. Die längste Strecke war mit 3,5 km rund um den Pichlinger See. Da bin ich gerade warm geworden.
Und nachdem ich ohne Neo und, wenn's möglich ist, meist nackt schwimme, bin ich heute mit gefühlten 100 Zerkarien-Bissen aufgewacht. Ich weiss nicht, warum mich diese Tierchen so lieben.
Mal schauen, ob es eine zweite Auflage 2026 gibt - eigentlich habe ich den Tag sehr genossen.
30. / 31. 05. 2025: Österreich, Pleschinger See: Blue Danube Ultra Tri24
Zum vierten Mal nach 2022, 2023 und 2024 absolvierte ich diesen persönlichen Härtetest im und rund um den Pleschinger See bei Linz. Beim 24-Stunden-Triathlon wird acht Stunden geschwommen, acht Stunden Rad gefahren und ja, ganz genau, acht Stunden gelaufen.
Wenn ich ehrlich bin, dann war ich nicht sehr motiviert, auch heuer diese 24 Stunden durchzuziehen, aber dann stand ich doch (mit einem Tag Verspätung wegen des Wetters) pünktlich um 7:45 an der Startlinie.
Nach der ersten Disziplin standen 16,18 Kilometer auf dem Garmin. Damit war ich sehr zufrieden. Auch das Radfahren lief mit 170,88 km recht gut, nur beim Laufen kam ich dann nicht mehr so richtig in die Gänge, sodaß ich mich statt der angepeilten 50 km mit einem ganzen Marathon zugfrieden gab.
Wie ihr euch denken könnt, ist der Körper nach 16-stündiger Belastung nicht mehr so frisch, und das Laufen ist ja auch die für den Körper anstrengendste Disziplin. So benutzte ich in diesem Jahr eine neue Taktik. Von meinem "Basislager" lief ich fünf Km Richtung Linz, dann durfte ich "als Belohnung" einen Km gehen. Das selbe wieder zurück zum Basislager. Bei der zweiten Runde lief ich dann vier KM und ging erneut einen, zurück das gleiche, und immer weiter so. Ich finde, das war eine gute Idee.
Insgesamt war ich 20:52:49 Stunden in Bewegung, der Rest ging für die Wechsel, Toilettengänge, Verpflegung, Kleiderwechsel usw. drauf. Eine richtige "Pause" habe ich nie eingelegt.
Ich find's immer wieder schön, zu sehen, was mein mittlerweile 63-jähriger Körper noch zu leisten im Stande ist.
2026 gibt's dann die 5. Auflage.
04. 05. 2025: Österreich, Braunau: 30. Braunauer Sprinttriathlon
Von 2012 - 2018 hatte ich bereits sieben Mal an diesem Wettkampf teilgenommen. Jetzt war es wieder so weit. Gemeinsam mit meinem Freund Robert machten wir uns bei Regenwetter auf nach Braunau. Der Regen sollte uns mehr oder weniger den ganzen Tag lang begleiten.
Das Schwimmen im 50-m-Becken ging recht gut, auch auf der Radstrecke fühlte ich mich trotz der nassen Fahrbahn recht wohl. Nur beim Laufen hat's wieder nicht 100%ig geklappt. Dennoch war ich mit meiner Leistung recht zufrieden, als ich nach 1:39:19 im Ziel war.
27. 04. 2025: Österreich, Hallstatt: Hallstättersee Rundlauf
Ich weiß nicht, warum ich diesen Lauf bisher noch nie absolviert habe. Heuer war es aber so weit. Gemeinsam mit Amalia fuhren wir bald in der Früh nach Hallstatt, um rechtzeitig am Start zu sein. Traumhaftes Wetter und angenehme Lauftemperaturen empfingen uns. Ca. 800 LäuferInnen hatten die gleiche Idee wie wir, und schon ging's nach dem Kanonenschuß los. Die Laufstrecke führte uns rund um den gesamten Hallstättersee (den ich schon mehrmals durchschwommen bin), über eine schwankende Hängebrücke und durch's Gelände. Alles war sehr gut organisiert und die Straßenabschnitte auch für den Verkehr gesperrt.
Nach 2:13:44 war ich im Ziel. Sicherlich keine Spitzenzeit, aber ich bin zur Zeit für keine schnelleren Ergebnisse in der Lage. Ist es das Alter?
Amalia konnte mit ihren 1:47:46 mehr als zufrieden sein. 6. Platz in der AK!
02. 03. 2025: Österreich, Marchtrenk, DELTA-Sportpark: 4-Stunden-Lauf
2012 war ich zum ersten Mal bei diesem schon traditienellen Bewerb über vier Stunden in Marchtrenk. Wer am weitesten innerhalb von vier Stunden läuft ist SiegerIn.
Damlas schaffte ich ganze 15 Runden, heuer waren es nur mehr 12. Trotzdem ein schönes Erlebnis bei perfektem Laufwetter.
Amalia schaffte es auf den 2. Platz bei den Damen und 7. im Gesamtergebnis.
08. 02. 2025: Tschechische Repunlik, Cerna v Posumavi, Lipno-Stausee: 10. Lipno Ice Marathon
Bereits zum achten Mal habe ich nun an diesem besonderen Wettbewerb teilgenommen (1 x Marathon, 7 x Halbmarathon), und in jedem Jahr waren die Bedingungen anders. In diesem Jahr waren sie so gut wie noch nie: die gesamte Strecke verlief auf (sehr glattem, gutem) Eis, es war nicht zu kalt, am Schluß kam dann noch die Sone raus, und so stand einem tollen Wettkampf nichts im Wege.
Dass ich nicht mehr zu den Schnellsten gehöre, das weiß ich mittlerweile. Ich laufe ja auch nicht, um zu siegen (schön wär's schon) sondern aus Freude am Laufen, und der Lipno-Halbmarathon gehört dabei zu meinen "Lieblings-Events".
Diesmal waren auch meine Sportfreundin Veronika unn mein Sportfreund Benjamin mit am Start, beide allerdings für den ganzen Marathon. Sie haben es erfolgreich ins Ziel und Veronika sogar auf's Stockerl geschafft. Gratuliere ganz herzlich.
Bei mir lief's zu Beginn recht gut, obwohl ich schon bald bemerkte, dass irgendetwas mit meinen Spikes nicht klappte. Sie griffen nicht wirklich gut im Eis. Auf dem Rückweg nach dem Wendepunkt war's dann vielmehr ein Rutschen als ein Laufen. Irgendwie hatten sich die Spikes aufgelöst, obwohl ich damit im letzten Jahr noch problemlos gelaufen bin. Schade, denn ich hatte wirklich gute Grödel noch im Auto. Im nächsten Jahr dann mit besserer Bereifung.
Zuerst war ich etwas "angefressen", aber dann dachte ich mir: ins Ziel muss ich trotzdem irgendwie, und als ich die Situation akzeptiert hatte, ging's auch im Kopf wieder besser.
Gefinished habe ich dann (nicht als Letzter) in 2:29:04. Es war mein 455. Wettkampf.
Und ja, ich freue ich schon auf nächstes Jahr, wenn's (hoffentlich) wieder auf's Eis geht!
02. 02. 2025: Österreich, Linz, Pleschinger See: TriRun Einzelzeitlaufen
2017 war ich zum letzten Mal bei diesem schon traditionellen Linzer Laufevent gestartet. Höchste Zeit also, wieder einmal daran teilzunehmen. Leider fanden sich beim Start nur 16 unentwegte SportlerInnen ein. Mit 45:09 für die acht Kilometer war ich nach meinem gerade erst überwundenen Grippeinfekt nicht unzufrieden. Fünf Minuten langsamer als vor acht Jahren ... ich werde auch nicht jünger.
01. 02. 2025: Österreich, Linz: Charity Schwimmen
Nach mehrjähriger (Corona-bedingter) Pause veranstalteten die Clinic-Clowns heuer wieder das traditionelle Charity - Schwimmen. Im Vergleich zur letzten Ausgabe 2020 waren doch deutlich weniger SchwimmerInnen im Wasser, was einerseits schade ist, andererseits aber für ein entspanntes Schwimmen sorgte. In meiner Bahn ware wir zu dritt, manchmal zu viert. Mein Ziel, 10 km zu absolvieren, hatte ich nach etwas mehr als vier Stunden erreicht. Zufrieden und mit leicht schmerzenden Schultern kann ich positiv auf meine sechste Teilnahme an diesem Bewerb zurückblicken.
Sehr gefreut hat es mich, meine Schwimmfreundin Sonja an diesem Tag zu treffen. Schön, dass du dabei warst!
25. 01. 2025: Österreich, Neuhofen / Krems: 45. Neuhofner Geländecup II
Zum bereits 17. Mal nahm ich an dieser Traditionsveranstaltung teil. Nachdem ich vor einer Woche noch mit einer schweren Grippe darniedergelegen war, gab es als Ziel nur, nicht Letzter zu werden. An einem sehr sonnigen Nachmittag stellten sich ca. 60 SportlerInnen der Herausforderung, die acht (diesmal sehr schlammigen) Runden zu absolvieren. Mit 1:00:04 war das zwar keine persönliche Bestzeit, aber Letzter bin ich auch nicht geworden.