Hier gibt's eine Übersicht über jene Wettkämpfe, an denen ich in diesem Jahr teilgenommen habe. Los geht's!
29. / 30. 11. 2024: Österreich, St. Pölten, Aquacity: 15. 12-Stunden-Schwimmen
Zum zweiten Mal nahm ich an dieser netten Veranstaltung in St. Pölten teil. Für jeden geschwommenen Kilometer wird von den Sponsoren 1 €uro für bedürftige Familien gespendet. Heuer schwammen wir im 3er-Team "wildfremde Leute" mit Sonja Wagner und Martin Freimuth 33,1 km, wobei ich 10,1 km beitrug. Wir teilten uns ide 12 Stunden in je vier Mal eine Stunde auf, sodass auch genügend Pause für jeden dabei war.
Leider gab's in diesem Jahr nur 16 Teams, was einerseits schade war, andererseits war das Schwimmen sehr viel entspannter, da nur drei oder vier Teams in einer Bahn schwammen.
Sonja kannten wir vor dem Wettkampf nicht, aber es war lustig mit ihr. Danke für's Mitmachen, liebe Sonja.
Vielleicht nächstes Jahr wieder, oder bei einem anderen Event ?
24. 11. 2024: Österreich, Katsdorf: 37. Katsdorfer Altjahreslauf
Zum bereits sechsten Mal nahm ich an dieser Traditionsveranstaltung im Mühlviertel teil. Etwas weniger TeilnehmerInnen als in den Vorjahren fanden sich am Sonntag-Nachmittag in Katsdorf ein, um die 7,2 hügeligen Kilometer in Angriff zu nehmen. Wahscheinlich waren viele SportlerInnen am Vortag in Stayr beim Christkindllauf am Start,
Mit 42:27 war es für mich die mit Abstand langsamste Zeit - ich werde nicht jünger!
Zum Glück konnte ich Amalia dazu bewegen, auch mitzulaufen. Sie erreichte in der AK den 2. Rang, während ich auf Plaz 7 finishte.
09. 11. 2024: Österreich, Wien: 150. Parkrun
Nachdem ich in diesem Jahr schon bei den Parkruns in Linz, Oslo, Stockholm und Rom teilgenommen hatte, wollte ich die Gelegenheit nützen, nun auch in der österreichischen Hauptstadt Wien zu laufen. Ein strahlen sonniger, wenn auch kalter Morgen im Donaupark war ein würdiger Rahmen für den 150. Wiener Parkrun. Nach einmonatiger Trainingspause war ich mit meinen 0:26:47 für die 5 km auch recht zufrieden.
13. 10. 2024: Österreich, Deutschland, Schweiz: Lindau - Bregenz: 3-Länder-Marathon
Schon nach dem letztjährigen Dublin-Marathon hatten Amalia und ich beschlossen, heuer an diesem Lauf teilnehmen zu wollen. Wir hatten bisher nur das Beste darüber gehört. Die Anreise (fünfeinhalb Stunden mit dem Zug) klappte recht gut, und nach einem guten Abendessen ging's am Freitag früh ins Bett. Am Samstag dann die Startnummernabholung und eine kleine Erkundung von Bregenz, einer sehr sympathischen Kleinstadt.
Fast hatten wir zu viel Zeit für "relax" an diesem Tag, sodaß wir froh waren, als wir am Sonntag um 8:30 endlich mit dem Schiff von Bregenz zum Startpunkt nach Lindau gebracht wurden. Von dort ging es dann laufend zurück nach Bregenz und weiter bis nach St. Margarethen in der Schweiz, bis wir zurück nach Bregenz liefen, wo wir im dortigen Stadion gut (und trocken) im Ziel ankamen.
Amalia war mit 3:55 wieder klar unter vier Stunden, und ich werde von Rennen zu Rennen immer langsamer: 4:42:01 stand auf der Uhr, als ich die Ziellinie querte.
Vielleicht sollte ich für die nächste Saison wieder einen, zwei oder drei wirkliche Schwerpunkte setzen, um darauf gezielt hin zu trainieren. Mal schauen, welche Wettkämpfe sich anbieten werden.
26. 09. 2024: Österreich, Linz: 13. Linzer City Night Run
Zum bereits siebten Mal nahm ich am mittlerweile traditionellen City-Night-Run in Linz teil, zum letzten Mal vor sechs Jahren. Für Amalia war es die erste Teilnahme. Nach 0:27:26 war ich im Ziel. Das ist zwar um fast fünf Minuten langsamer als im Jahr 2013, ich bin aber auch elf Jahre älter geworden.
07. 09. 2024: Italien, Rom, Caffarella: 224. Parkrun
Nachdem ich in den letzten Wochen während unseres Urlaubs in Skandinavien schon an den Parkruns in Oslo und Stockholm teilgenommen hatte, nutzte ich die Gelegenheit, wärend unseres Rom-Aufenthaltes auch dort beim Parkrun mitzulaufen.
Und obwohl wir am Vorabend ein wenig gefeiert hatten, war ich mit meiner Zeit von 0:29:11 recht zufrieden, speziell, weil die Temperaturen um 9 Uhr schon relativ hoch waren.
31. 08. / 01. 09. 2024: Österreich, Bad Radkersburg: Double Ultra Triathlon
Der Double Ultra in Bad Radkersburg war eigentlich nicht mein Saisonhighlight in diesem Jahr. Das war vielleicht ein Fehler. Nicht, dass ich eine derartige Herausforderung unterschätzen würde, aber vielleicht bin ich an die Sache doch nicht mit der richtigen Einstellung herangegangen.
Die Vorzeichen waren eigentlich gar nicht so schlecht. Auch wenn ich ein paar Kilo zuviel auf den Knochen habe, lief die Vorbereitung recht gut und ich fühlte ich fit.
Gmeinsam mit Amalia, die mich ganz ausgezeichnet betreute, machten wir uns mit einem vollen Auto auf den Weg. In Bad Radkersburg nagekommen, wurden wir sehr freundlich empfangen, und auch für unser "Versorgungszelt" fanden wir noch einen geeigneten Platz.
Bei ziemlicher Hitze bauten wir alles auf und waren dann auch rechtzeitig vor der Wettkampfbesprechung und der Pasta Party mit allem fertig.
Der Start für die 7,6 km Schwimmen (im 50-m-Becken der Parktherme) erfolgte dann um 9 Uhr in der Früh. Vorher noch das Rad einchecken, Neopren anziehen und schon ging die Startsirene los. Die Zwischenzeiten waren recht vielversprechend, und nach 2:36:16 hatte ich die Strecke geschafft, eine Zeit, mit der ich sehr zufrieden war.
Ab ging's auf's Rad. Der etwas mehr als 10 km lange Rundkurs war insgesamt 34 mal zu bewältigen, was bedeutete, dass ich den restlichen Tag und den Großteil der Nacht auf dem Rad zubringen würde. Eigentlich fühlte ich mich auf meinem "Dennis", der zum ersten Mal in einem Ultra-Rennen zum Einsatz kam, recht wohl, und so verging Stunde um Stunde. Schwierig war vor allem, 34 x am Gastgarten der BEVOG-Brauerei vorbei zu radeln, ohne einen Stop einzulegen.
Nach 15:31:57 hatte ich auch diesen Teil "erledigt" (reine Fahrzeit waren 13:54:30).
Nach einer Dusche ging's um ca. 5 Uhr morgens auf die Laufstrecke, und irgendwie merkte ich schon, daß ich keine Lust mehr auf zwei Marathons hatte. Als dann auch die Sonne herauskam und die Temperaturen auf weit über 30 Grad stiegen, wollte vor allem mein Koof nicht mehr.
Dieses Gefühl hatte ich ja schon bei mehreren Rennen gehabt, und bisher habe ich diese negativen Gedanken auch immer besiegt. Diesmal war es leider anders. Nach 31 km beschloss ich, es gut sein zu lassen.
Jetzt, mit einigen Wochen Abstand, sicherlich eine unverständliche Entscheidung, aber damals schien es für mich richt gewesen zu sein.
Ich werde mal ernsthaft hinterfragen, was die Gründe dafür sind, und hoffentlich die richtigen Schlüsse für das nächste Jahr aus meinen Überlegungen ziehen.
Schön war es, wieder einmal mit der Ultra-Familie vereint gewesen zu sein, auch wenn es für mich diesmal keine Siegerehrung gab.
10. 08. 2024: Schweden, Stockholm Huddinge: 222. Parkrun
Nach der Erfahrung der Vorwoche musste ich jetzt natürlich auch noch den Parkrun in STockholm mitnehmen. Startzeit 9:30 wusste ich bereits, aber in Stockholm gibt es sogar zwei Parkruns. Ich entschied mich für den kleineren in Huddinge, der auf einer wunderschönen aber selektiven Strecke durch einen kleinen Wald führte. Ich schaffte den 14. Platz bei 31. TeilnehmerInnen. Erneut danke and ie freilwilligen HelferInnen.
Insgesamt habe ich jetzt fünfmal an einem Parkrun teilgenommen. Und das in drei verschiedenen Ländern!
17. 08. 2024: Norwegen, Oslo: 237. Parkrun
Die "Institution" Parkrun hatten wir ja bereits in Linz kennen gelernt. Warum nicht auch einmal im Ausland probieren. Und da wir gerade an diesem Wochenende in Oslo waren, entschieden wir, am Oslo-Parkrun teilzunehmen.
Da der Park, in dem dieser Lauf stattfinden sollte, nur ca. 5.5 km von unserem Hotel entfernt war, liefen wir dorthin, um festzustellen, dass 15 Minuten vor 9 niemand dort war. Der Grund: In Skandinavien starten die Parkruns erst um 9:30!
Um halb zehn ging's dann aber los. Insgesamt gab es 176 TeilnehmerInnen. Amalia wurde 2. ihrer AK, ich schaffte den 4. Platz. Natürlich liefen wir dann auch wieder ins Hotel zurück.
Eine schöne Art und Weise, den Samstag zu beginnen. Danke an die freilwiigen HelferInnen.
10. 08. 2024: Schweden, Värnamo: Vidöstern Simmet
Am Donnerstag, 8. August, begann unser Urlaub in Skandinavien. Geplant war, mit dem zug um 5:29 von Linz nach Wien / Schwechat zu fahren (Ankunft 7:35), unseren Flug von Wien nach Zürich (9:35 - 11:00) und von dort weiter nach Göteborg (12:00 - 14:05) zu nehmen, dort unser Mietauto abzuholen und in etwas weniger als zwei Stunden nach Värnamo zu fahren, mit einer ungefähren Ankunftszeit von 16:30. Wir hatten auch schon einen Tisch für’s Abendessen in einem netten Braugasthof reserviert.
Leider kam bereits nach wenigen Minuten dank der österreichischen Bundesbahnen alles ganz anders.
Auf Grund von Bauarbeiten entlang der Westbahnstrecke hatten wir schon im Vorfeld unserer Abreise die Info erhalten, dass der Flughafenzug nun erst um 5:42 abfahren und um 7:57 ankommen würde. Das sollte uns noch genügend Zeit zum Einchecken geben.
Abfahrt mit dem Taxi zum Bahnhof in Linz um 5 Uhr, der Schnellzug nach Wien Schwechat wartete schon auf uns. Allerdings standen wir bereits nach ca. 35 km in St. Valentin und der Zug konnte wegen “technischer Probleme” erst nach ca. 40 Minuten weiterfahren. Noch war ein Erreichen des Fluges Richtung Zürich möglich. Durch die Verspätung mussten wir dann in St. Pölten erneut zehn Minuten warten, weil ein planmäßig laufender Zug Vorfahrt bekam. Zum Schluss wurden wir noch darüber informiert, dass unser Zug jetzt nicht mehr bis zum Flughafen, sondern nur mehr bis Wien Hauptbahnhof fahren würde, der Umstieg auf einen anderen Zug aber innerhalb von fünf Minuten möglich wäre. Eine kleine Chance gab’s also noch. Leider war dieser Anschlusszug aber bereits abgefahren, sodass wir erneut 20 Minuten warten mussten, und unsere Chancen sanken dadurch gewaltig.
Als wir endlich in Wien Schwechat angekommen waren, liefen wir mit den Koffern so schnell es ging zum Flugschalter und trafen dort 25 Minuten vor Abflug ein. Leider war das Gate bereits geschlossen und wir konnten unsere Reise nicht mehr wie geplant fortsetzen.
So, was tun:
Flug umbuchen
Mietwagen ändern
Hotel verständigen
Reservierung Abendessen stornieren
Beim AUA-Kundenschalter erfuhren wir, dass es einen Flug nach Göteborg erst am nächsten Tag geben würde, wir aber am selben Tag nach STockholm fliegen könnten (Aufpreis und Umbuchung ca. 200 Euro pro Person, geplanter ABflug dann um 20:40 mit Ankunft kurz vor 23 Uhr). Da wir keine andere Option hatten, reservierten wir diesen Flug. Die Fahrzeit mit dem Mietauto verlängerte sich so von 1:40 auf mehr als fünf Stunden.
Nächster Schritt: Mietauto in Göteborg stornieren und ein neues in Stockholm reservieren. Der freundliche Kundenservice von Check24 machte das sehr professionell für uns. Die unzähligen Minuten in der Warteschleife habe ich nicht gezählt ….
Weiters die Reservierung Abendessen stornieren und das Hotel von unserer verspäteten Ankunft informieren.
So weit war alles geregelt und wir verbrachten einen “netten und gemütlichen Tag” (von ca. 9 bis 20 Uhr) am Flughafen Wien.
Als endlich unsere Abflugzeit näher kam und wir bereits in der Schlange zum Einsteigen standen, kam die Info, dass sich der Abflug um ca. zwei Stunden verspäten würde und wir erst gegen 1:30 in Stockholm ankommen würden.
Wiederum Telefonat mit der Mietwagenfirma (mit endlosen Minuten in der Warteschleife), um zu fragen, ob um diese Zeit ein Abholen des Autos noch möglich wäre. Der freundliche Herr teilte uns mit, dass das Flughafenbüro nur bis 23 Uhr besetzt sei, wir aber den Schlüssel ausnahmsweise bis 2:30 vom Nachtwächter erhalten könnten.
Als wir gegen 23 Uhr endlich im Flieger saßen und abgehoben, konnten wir es gar nicht glauben, dass unsere Reise nun doch noch beginnen würde. Am Flughafen in Stockholm mussten wir dann noch einen Bus nehmen, der uns zum Mietwagenparkplatz brachte, wo wir um 2:20 eintrafen und vom Nachtwächter gerade noch den Schlüssel bekamen. Ok, also jetzt noch fünf Stunden Autofahrt, bei der wir uns hinter dem Lenkrad abwechselten.
Kurz vor acht Uhr am Morgen trafen wir dann in Värnamo ein, gingen gleich im Hotel zum Frühstück und dann hieß es: Ab ins Bett.
Aus einer gemütlichen Anreise zu meinem Schwimmwettkampf in Värnamo, wie geplant ca. 12 Stunden von Tür zu Tür, wurde eine Odyssee von 28 Stunden.
Nachdem wir uns von den Strapazen der Anreise etwas erholt hatten, gab es dann am Abend des Freitag die Wettkampfbesprechung. Ursprünglich hatte ich mich für die 42 km - Strecke angemeldet, was bedeutet hätte, dass man den 21 km langen Vidöstern - See zuerst vom Ziel der 21-km-Strecke zum Start durchschwimmt, um dann gemeinsam mit den 21-km-SchwimmerInnen die Strecke erneut in Angriff zu nehmen.
Ich war dabei davon ausgegangen, dass man z. B. um 19 Uhr wegschwimmen könnte, um nach ca. achtstündiger Schwimmzeit ein paar Stunden Regenerationszeit zu haben. Allerdings standen nur 8 ½ Stunden für diese Strecke zur Verfügung, sodass ich mich entschieden hatte, auf die 21 km Strecke zu wechseln.
Bei der Wettkampfbesprechung wurden alle Details nochmals durchgegangen. Heftige Regenfälle während der Nacht sollten bis zum Morgen aufgehört haben, und die Wassertemperatur würde so um die 20 Grad liegen. Damit war ich eine Sorge los, da ich mit sehr viel kälterem Wasser gerechnet hatte.
Pünktlich um 5:40 wurden die AthletInnen vor dem Hotel von einem Bus abgeholt und zum Startplatz gebracht. Es war trocken, allerdings blies der Wind bereits vor sieben Uhr sehr heftig. Nach einem Blick auf die Wetter-App sah ich, dass der Wind sich nicht legen würde, im Gegenteil, er würde im Verlauf des Tages noch stärker werden.
Um Punkt sieben Uhr machten sich dann 85 SchwimmerInnen auf den Weg ans andere Ende des Sees. Es waren fünf Verpflegungsstationen eingerichtet, zwei davon auf Booten, drei mit einem Landgang verbunden. Dort musste man auch nach einer bestimmten Zeit eintreffen, denn wenn man auch nur eine Minute zu langsam war, würde man aus dem Rennen genommen werden.
Am Anfang ging es recht zügig voran und ich war mit meinen Zeiten zufrieden. Der Wellengang war aber schon zu diesem Zeitpunkt sehr extrem und man musste wirklich um jeden Meter kämpfen.
Ich habe schon mehrere lange Schwimm-Wettkämpfe bestritten (von 2 bis 33 km), aber das war alles nur Baden im Vergleich zu den heutigen Bedingungen.
Kontrollstelle eins und zwei passierte ich innerhalb der vorgeschriebenen Zeit. Dort hatte ich auch meine Eigenverpflegung, die geliebten “ensure”, deponiert. Der Wind, der mittlerweile mit mehr als 30 kmh von vorne und von der Seite blies, wurde merklich stärker, und ich wusste eigentlich schon, dass für mich bei Kontrollstelle 3 wohl Endstation sein würde. So war es dann auch: ich war um sechs Minuten zu spät und somit steht zum zweiten Mal bei mir ein DNF in der Ergebnisliste (nach 443 Wettkämpfen).
Sieben Stunden und sechs Minuten in der “Waschmaschine” dieses Sees hatten mich aber wirklich ordentlich gefordert, sodass ich trotz dieses DNF sagen kann, dass ich stolz auf meine Leistung bin.
Übrigens: Von den 14 SchwimmerInnen auf der 42 km Strecke sah niemand das Ziel, und von den 85 AthletInnen auf der 21 km Strecke blieben von 85 TeilnehmerInnen nicht weniger als 41 auf der Strecke.
Vielen Dank an alle freiwilligen HelferInnen, allen voran dem Cheforganisator Christer, für diese tolle und sehr gut organisierte Veranstaltung.
Vielleicht versuche ich es (gemeinsam mit meinem Parger Freund Ondrej) im nächsten Jahr noch einmal. Bist du dann auch dabei?
03. 08. 2024: Österreich, Attersee am Attersee: Attersee Überquerung
Nach dem Missgeschick vom Vortag (ich hatte ein Ruder in der Donau an die Stirn bekommen), entschied ich mich für einen Start bei diesem Klassiker, da ich keinerlei Schmerzen hatte. Die wie immer bestens organisierte Veranstaltung machte viel Spaß, und mit meiner Leistung (1:19 für 2,6 km) war ich jetzt auch nicht wirklich unzufrieden, immerhin war dies der 9. Platz von 18 Startern in meiner AK).
Leider musste ich am nächsten Tag erfahren, dass ein gleichaltriger Sportler bei diesem Event tödlich verunglückt war. Das ist sehr traurig, aber er starb bei einer Aktivität, die er sicherlich gerne machte und die ihm Freude bereitete.
02. 08. 2024: Österreich, Ottensheim - Linz: Donauschwimmen
Zum bereits vierten Mal organisierte ich das "Donauschwimmen", bei dem wir mit dem "Donaubus", einem kleinen Boot des öffentlichen Verkehrs, von Linz nach Ottensheim fahren und dann von dort die ca. neun Kilometer lange Strecke zurück nach Linz schwimmen.
Diesmal dabei waren Edith und Julia, zwei Freundinnen vom Schwimmtraining, und natürlich Amalia, welche die Strecke laufend bewältigt.
Gleich zu Beginn unseres Schwimmens machte mein Kopf leider Bekanntschaft mit dem Ruder eines stromaufwärts fahrenden Ruderbootes. Zum Glück ist nichts Gröberes geschehen, ein drei Zenitmeter langes Cut auf der Stirn wird mich noch einige Tage lang an diesen Unfall erinnern.
Beim Schwimmen war ich dadurch nicht wirklich beeindträchtigt, sodass wir nach 1 Stunde und 19 Minuten in Linz an Land gehen konnten.
Nächstes Jahr wieder!
30. 06. 2024: Österreich - Deutschland: Radtour an die Ostsee
Nachdem ich im letzten Jahr meine erste große Radtour nach Rumänien unternommen hatte, plante ich in diesem Sommer eine Fahrt an die Ostsee, und damit in ein für mich unbekanntes Gebiet, da ich noch nie im Norden Deutschlands war.
Die Route richtete sich auch ein wenig an bekannten Brauorten aus, da ich gerne gutes Bier trinke. Erste Station war im kleinen bayerischen Ort Aldersbach (mit der bekannten Aldersbacher Klosterbrauerei). Weiter ging's nach Kehlheim ("Schneider Weisse") und nach Bamberg, wo ich im weltbekannten Rauchbier-Mekka Schlenkerla einkehrte. Nächste Stationen waren Gera (die Schwarzbier-Brauerei Köstritzer war leider geschlossen) und Wittenberg (wo ich direkt im Braugasthof schlief). Von dort dann in die Hauptstadt Deutschlands, nach Berlin, wo ich nach sechs Radtagen einen Ruhetag einlegte, um meine Tochter Laura und ihren Freund Raphael sowie meinen guten Freund Andre und seine Frau Carol zu besuchen.
Anschließend radelte ich nach Neubrandenburg (Brauhaus zu Wallenstein), wo ich auch im wunderschönen Tollensesee schwimmen ging. Weiter nach Rostock und direkt an den Strand von Warnemünde ("Hoppen un Molt"), wo ich die Ostsee endlich erreicht hatte. Nach einem weiteren Ruhetag, an dem ich Andre aus Berlin wieder traf und wir unseren alten Freund Thomas und seinen Partner Peter besuchten (Danke für die Gastfreundschaft!). Weiter ging's noch nach Prerow (Darßer Brauhaus), wo ich auch noch einige Zeit an den schönen Stränden verbrachte und an den Endpunkt meiner Reise nach Stralsund (Störtebeker Brauerei).
Von Stralsund ging's dann mit dem Zug zurück nach Linz, und das problemlos. Obwohl viel über die Deutsche Bahn geschimpft wird, hatten wir insgesamt nur acht Minuten Verspätung.
Das Radfahren in Deutschland ist dahingehend anders als in Österreich, da Radwegpflicht herrscht, d.h., dass bei einem vorhandenen Radweg dieser auch benutzt werden muss. Zum Teil sehr gut ausgebaute Radwege wechselten sich mit beinahe unbefahrbaren ab, wo ich dann sehr wohl auf die Strasse auswich. Sehr positiv allerdings, dass ich zum Beispiel in Berlin praktisch kein Stück auf der Strasse sondern durchwegs auf Radwegen unterwegs sein konnte.
Verpflegung gab's meist in Tankstellen (ne "Schrippe" und ein Radler), und täglich ein Bett mit Dusche. Zum Campen fühle ich ich schon zu alt, etwas Komfort habe ich gerne. Geülant hatte ich die gesamte Tour mit der Software von "Komoot". Und auch wenn viele darüber schimpfen, bin ich sehr zufrieden damit.
Mit dem Wetter hatte ich eigentlich Glück: Die ersten Tage waren sonnig und heiß, in Kehlheim erwischte mich fünf Minuten vor Erreichen des Hotels noch ein Regenguß, und zwischen Neubrandenburg und Rostock war es regnerisch.
Meine "Griselda" (ja, so heißt mein Rad) war mir auf diesen vielen Kilometern eine treue Begleiterin, die erneut ohne eine Panne mein Gepäck und mich brav bis ans Ziel trug.
Lustig fand ich auch, die Unterschiede in der Mentalität der Menschen zwischen Bayern und Mecklenburg-Vorpommern kennen zu lernen.
Insgesamt bin ich 1.266,32 km in 62 Stunden, 24 Minuten und 9 Sekunden bei 7.899 Höhenmetern geradelt.
30. 06. 2024: Österreich, Frankenmarkt: Austria Backyard Ultra
Bei einem Backyard Ultra Lauf muss man innerhalb einer Stunde die Distanz von 6,7 km zurücklegen. Schafft man es z. B. in 40 Minuten, dann hat man 20 Minuten Pause, bevor es zur vollen Stunde erneut auf die 6,7-km-Runde geht.
Dieses interessante Format wollte ich zum ersten Mal beim Austria Backyard Ultra in Frankenmarkt ausprobieren. Mein Minimalziel waren sieben Runden (etwas mehr als ein Marathon), das geplante Ziel waren zehn Runden, und gehofft hatte ich auf 15 Runden (etwas mehr als 100 km).
Geworden sind es dan zwei (ja genau, leider nur ZWEI) Runden. Ich will die Schuld nicht auf die wirklich hohen Temperaturen (weit über 30 Grad) oder die 111 Höhenmeter pro Runde schieben. Mir war ganz einfach nach der zweiten Runde derart schwindlig, dass ich entschied, das Rennen abzubrechen.
Amalia schaffte insgesamt sieben Runden bei dieser Affenhitze - eine tolle Leistung.
SiegerIn ist jene Person, die als letzte übrig bleibt. Das war hier nach insgesamt 32 Runden der Fall - unglaublich.
25. 05. 2024: Österreich, Pleschinger See: 3. Blue Danube Ultra Tri24
Bereits zum dritten Mal stellte ich mich im Rahmen eines privaten Wettkampfes der Herausforderung, einen 24-Stunden-Triathlon zu absolvieren, bei dem ich acht Stunden schwimme, acht Stunden Rad fahre und acht Stunden laufe.
Nachdem zum geplanten Termin ziemliches Schlechtwetter angekündigt war, verlegte ich den Wettkampf einfach um eine Woche, obwohl ich auf Grund beruflicher Verpflichtungen dadurch nicht optimal vorbereitet an den Start gehen konnte.
Aus diesem Grund änderte ich auch die Reihenfolge der Sportarten: da ich nicht in die Nacht hinein schwimmen wollte, begann ich mit dem Laufen, gefolgt vom Rad und endete dann mit dem Schwimmen.
Alles lief sehr gut ab, ich konnte jede der drei Disziplinen gut abschließen, obwohl ich in diesem Jahr mehr "Stehzeiten" hatte als in den Vorjahren.
Geworden sind es dann auch 46 Laufkilomter, 158 am Rad und 14 im Wasser.
Alles in allem war ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Immerhin war es schon mein 16. Ultra-Bewerb in meiner "Karriere".
Vielleicht machst du auch einmal mit!
25. 05. 2024: Österreich, Mitterkirchen: 2. Keltenman
Nach ziemlich genau fünf Jahren stand ich wieder einmal bei einem "normalen" Sprint-Triathlon am Start. Nach insgesamt 15 Ultra-Rennen wieder einmal ein ganz anderes Gefühl!
Beim Schwimmen musste ich mich wieder an die "Schlägereien" im Wasser gewöhnen, beim Rad fahren wurde so wie früher auch hier wieder überall der Windschatten ausgenützt (obwohl verboten), und die Laufstrecke war zum Glück um 500 Meter zu kurz, sodass ich doch recht zufrieden nach 1:22:17 im Ziel war.
Ich werde vielleicht doch wieder öfter an kurzen Distanzen teilnehmen - macht Spaß.
12. 05. 2024: Österreich / Deutschland, Regensburg: Regensburg Challenge
Nachdem wir im letzten Jahr die "Budweis-Challenge" erfolgreich absolviert hatten, stand in diesem Jahr die "Regensburg-Challenge" auf dem Programm: mit dem Rad von Linz nach Regensburg und dann dort den Halbmarathon laufen. Diesmal bot sich das verlängerte Wochenende (Do-So) für diese Herausforderung an.
Am Donnerstag startete ich kurz vor 5 Uhr in der Früh bei doch noch recht frischen Temperaturen. Aber ich fühlte mich sehr gut auf meinem neuen Renner und so vergingen die 221 km bei sehr gutem Radlerwetter "wie im Fluge", sodaß ich nach weniger als neun Stunden recht fit in Regensburg eintraf.
Amalia, die mit dem Auto gefahren war, wartete schon auf mich. Nach zwei Tagen Sight-seeing waren die Füße dann aber für den Halbmarathon doch müde, aber immerhin schaffte ich es mit 1:58:06 klar unter zwei Stunden (Platz 19 von 78 AK). Amalia hatte drei Wochen nach dem Wien-Marathon wieder einen guten Tag, kratzte zum ersten Mal an der 1:50er Marke und finishte als 10. ihrer AK.
Mal schauen welche Challenge uns für 2025 einfällt.
30. 04. 2024: Österreich, Linz: Anschwimmen am Pleschinger See
Wie jedes Jahr feiere ich den Open-Water-Auftakt mit dem "Anschwimmen" im Pleschinger See. Schade, daß bei mehr als 17 Grad niemand mitgemacht hat. Drei Runden im See fühlten sich nach den vielen Kacheln im Schwimmbad einfach nur gut an.
07. 04. 2024: Österreich, Linz: 22. Linz AG Viertelmarathon
Nachdem sich Amalia für den Viertelmarathon in Linz als Vorbereitung auf den Wien-Marathon angemeldet hatte, startete auch ich (zum zweiten Mal) bei diesem Wettkampf. Bei außergewöhnlich warmen Temperaturen beendete ich den Lauf in 55:01, damit war ich um zwei Minuten schneller als vor einem Jahr.
06. 04. 2024: Österreich, Linz: 104. Donauradweg Parkrun
Zum 2. Geburtstag des Linzer Parkruns startete ich erneut bei dieser empfehlenswerten Veranstaltung. Und obowhl ich es verhalten anging (denn am nächsten Tag wartete der Viertelmarathon), war ich um genau eine Sekunde schneller als vor vier Wochen. Endzeit 26:27 und damit 11. Platz bei 42 TeilnehmerInnen.
09. 03. 2024: Österreich, Linz: 100. Donauradweg Parkrun
Gestern war ich bei der 100. Auflage des Linzer Parkrun. Woche für Woche organisiert Uli Koller uns sein Freiwilligen-Team diesen 5-km-Lauf bei der Eisenbahnbrücke in Linz. Und das nun bereits seit 100 Wochen. Chapeau und herzliche Gratulation.
Vielleicht nimmst auch DU einmal teil - es ist sogar gratis!
Zum Sportlichen: Nach einer wirklich harten Trainingswoche hatte ich total schwere Füße und dachte zuerst, dass ich wohl ganz hinten landen würde. Nach dem ersten km ging's dann aber relativ gut. Finisherzeit 26:28 und damit Sieg in der AK!
03. 03. 2024: Österreich, Marchtrenk: 13. 4-Stunden-Lauf
Zum 7. Mal nahm ich an diesem sehr gut organisierten Wettkampf teil und schaffte in einer Zeit von 4:15:15 eine Distanz von 38,11 km. Leider etwas weniger als im Vorjahr, aber es ist ja eigentlich nur ein besseres Training für mich und kein wichtiger Wettkampf. So gesehen bin ich recht zufrieden mit meiner Leistung.
10. 02. 2024: Österreich, Neuofen / Krems: 44. Geländecup III
Meine 16. Teilnahme an diesem Winterklassiker als Ersatz für das aufgrund von Schneemangel abgesagte 12-Stunden-Langlaufrennen von Bärnkopf.
Die Bedingungen waren ähnlich wie vor zwei Wochen, allerdings war es um einiges wärmer. Meine Zeit von 0:54:20 war um 13 Sekunden schneller.
03. 02. 2024: Tschechien, Crna v Posumavi: 8. Lipno Ice Marathon
In diesem Jahr nahm ich bereits zum siebten Mal an dieser interessanten Veranstaltung teil. Die Idee besteht darin, einen Voll- oder Halbmarathon auf dem Eis des zugefrorenen Lipno-Sees zu laufen. Letztes Jahr war es kalt genug, sodass genug Eis vorhanden war, um die gesamte Strecke auf dem See zurückzulegen. In diesem Jahr waren die Bedingungen völlig anders: Eine kleine Eiskruste am Rande des Sees sorgte für ein schwieriges und hartes Rennen über Felsen, Steine, umgestürzte Bäume, sandige Strecken, durch Torf und Moor etc.
Ich brauchte 3:10:40 um die fast 24 km zu bewältigen, und ich fühlte mich gut und stark als ich als Zehnter im Ziel war.
27. 01. 2024: Österreich, Neuofen / Krems: 44. Geländecup II
Vor zwölf Jahren war ich zum ersten Mal am Start beim Neuhofner Geländecup. Heute war meine 15. Teilnahme an dieser Rennserie im Jänner / Februar jeden Jahres. Mit 0:54:33 für die fast 10 km Geländelauf bei idealen Bedingungen bin ich recht zufrieden.
13. 01. 2024: Österreich, Ramsau am Dachstein: Dachsteinlauf
Die bisher "Tour de Ramsau" genannte Veranstaltung im Langlaufmekka Ramsau am Dachstein erhielt in diesem Jahr nicht nur einen neuen Namen, auch die angebotenen Distanzen waren neu. So gab es sowohl im klassichen als auch im Skating-Stil jeweils 10 km und 42 km Läufe. 10 km erschien mir zu kurz, um eine Reise bis Ramsau zu rechtfertigen, also mussten es die 42 km sein, obwohl ich weiß, dass ein ganzer Langlauf-Marathin in einem Rennen ein sehr anstrengende Angelegenheit sien kann.
Und so war es dann auch. Gespickt mit etwas über 700 Höhenmetern forderte mir die wirklich tolle Strecke alles ab. Natürlich kam auch dazu, dass ich in dieser Saison auf Grund des Schneemangels in der weiteren Umgebung ganz einfach zu wenig auf Schnee trainieren konnte.
Umso glücklicher war ich dann, als ich nach 3:20:04 das Ziel erreichte. Großes Glück hatten wir auch mit dem Wetter: Strahlender Sonnenschein, nicht zu kalt, nicht zu warm.
Nebenbei hatte ich auch noch den 19. Platz AK bei der zeitgleich ausgetragenen Europameisterschaft errungen.
06. 01. 2024: Österreich, Schildorn: Schildorner Dreikönigslauf
Bereits in den Jahren 2018 und 2019 hatte ich an diesem "Klassiker" über 30 km in den Innviertler "Bergen" (immerhin gilt es, 600 Höhenmeter zu bezwingen) teilgenommen. Als "Strafe" für die vielen Weihnachtskekse stand ich auch heuer wieder an der Startlinie.
Das Wetter "könnte schlechter sein", bemerkte der Veranstalter. Und damit hatte er Recht, denn es könnte natürlich schlechter sein als durchgehender Nieselregen bei 4 Grad, aber sicherlich auch sehr viel besser. Naja, als Ultrasportler steckt man so etwas einfach weg und läuft.
Mit meinen 3:27:45 war ich nicht wirklich zufrieden (20 Minuten langsamer als vor sechs Jahren), aber Letzter wurde ich auch nicht. So gesehen war's schon in Ordnung.