Vogelmiere oder Hühnerdarm finden wir überall auf der ganzen Welt, jetzt entdecken wir sie schon auf nacktem Boden oder im Blumentopf. Sie liebt die Nähe der Menschen. Die manchmal rötlichen Stängel breiten sich sternförmig aus, dem Stängel entlang läuft eine Reihe von Haaren, reißt man ihn ab, bricht zuerst die äußere Scheide und es zeigt sich der innere, elastische „Darm“. Neben ihrem würzigen Geschmack, der nach Mais schmeckt, enthält die Vogelmiere auch noch wertvolle Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Calcium und Magnesium sowie Vitamin C und Provitamin A. Verwenden kann man das frische Kraut als Gemüse, Spinat, zu Salaten und Aufstrichen, in der Kräutersuppe oder um den Brotteig zu verfeinern.
Bei Neurodermitis und empfindlicher Haut macht man sich eine Vogelmiere-Salbe mit Jojobaöl, Nachtkerzenöl, Schwarzkümmelöl und Bienenwachs.
Kräuternudeln für frisches Lebens Qi:
200 g Wildkräuter (Vogelmiere, Blätter von Spitzwegerich, Gänseblümchen und Brennessel, 1 Bund Petersilie)
Pesto von 2 Hand voll Bärlauchblättern, 6 EL Olivenöl, Salz, frisch gemahlener Pfeffer
3 Karotten, 1 roter Paprika,2 EL Sojasauce, ca ¼ l Gemüsebrühe, 1 Becher Creme fraiche
300 - 400g Nudeln
Bärlauch schneiden und mit dem Öl und Salz mixen, Nudeln bissfest kochen, warmstellen. Karotten und Paprika nudelig schneiden und in der Pfanne unter ständigem Rühren gut durchrösten, mit Sojasauce und Gemüsebrühe aufgießen, kurz einkochen lassen, Creme fraiche einrühren und nun die gehackten Kräuter beigeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die gekochten Nudeln dazugeben und mit dem Bärlauchpesto, frisch gehobeltem Parmesan garnieren.