Der Spitzwegerich ist eine genügsame und ausdauernde Pflanze an Wegrändern und in Wiesen und ein wichtiger Begleiter in der Natur, weil er als Wundkraut bei frischen Verletzungen verwendet werden kann: So ist er ein optimaler Erstversorger, man zerreibt oder zerkaut ihn und trägt ihn auf die wunde Körperstelle auf, das hilft sofort bei Insektenstichen oder Abschürfungen. Bei Abszessen und Akne kann auch eine Kompresse zubereitet werden, indem man eine Handvoll Spitzwegerich mit 1 Tasse Wasser kurz aufkocht, 10 Min ziehen lässt und auf die betroffene Stelle aufträgt. Natürlich kennen wir den Spitzwegerich auch als Hustensaft, er enthält antibiotisch wirksame Substanzen, seine vielen wertvollen Inhaltsstoffe wie Schleim, Bitterstoffe, Flavonoide, Kieselsäure und Aucubin machen den Spitzwegerich in erster Linie zu einer Heilpflanze gegen alle Erkrankungen der Atemorgane.
Spitzwegerich wirkt blutreinigend und bei chronischen Hauterkrankungen Im Mai hat der Spitzwegerich die beste Heilkraft, um eine Blutreinigung im Körper zu machen. Man isst am ersten Tag ein Blatt (roh) und steigert die Menge bis zu 15 Blättern, dann wieder um je ein Blatt verringern.
Der Spitzwegerich ist aber auch ein köstliches Nahrungsmittel. Seine jungen Blätter schmecken in Salaten, Suppen, Aufstrichen oder können wie Spinat verwendet werden. Die Knospen haben ein leicht nussiges Aroma und schmecken nach Champignon.