Dies ist eine kurze Beschreibung meiner zweiten Nähmaschine aus Meccano. Es ist wieder eine Kettenstichmaschine mit demselben Formfaktor wie die erste. Mit der Maschine, die ich vor zwei Jahren gebaut hatte, war ich nicht vollends zufrieden. Sie nähte zwar prinzipiell, aber nicht dauerhaft. Nach kurzem Betrieb ließ sie Stiche aus und ich musste wieder neu einstellen und abgleichen.
Ich führte das damals auf zu viel Lagerspiel zwischen Nadel und Greifer sowie auf ein sich verwindendes Gehäuse zurück und zerlegte die Maschine wieder. Seither habe ich mir oft Gedanken darüber gemacht, wie ich die Maschine verbessern könnte. Inzwischen habe ich verschiedene technische Lösungen zur Vermeidung von Lagerspiel ausprobiert und hier angewendet. Dazu gehört zum Beispiel die Verwendung von „arm cranks“ als Lager an zumindest einem Ende einer Welle zur Verringerung von radialem Spiel (Nadelstange, Greiferwelle, Hauptwelle). Um axiales Spiel in den Griff zu bekommen, hat sich für mich die federbelastete Welle bewährt. Durch die Verwendung von Stellring und Druckfeder hat man dann im Prinzip kein Lagerspiel mehr, handelt sich dafür aber etwas mehr Reibung ein. Die kann man aber sehr genau über die Druckfeder dosieren (Greiferwelle, Handkurbel).
Außerdem verfügt die Maschine jetzt über einen Füßchentransport anstatt dem untenliegenden Transporteur der ersten Nähmaschine. Dadurch ist der Abstand zwischen Greifer und Füßchen bzw. Stichplatte geringer geworden. Das kommt einer zuverlässigen Stichbildung ebenfalls zu Gute.
Hier kommen bald noch mehr Informationen.