Dokumentation
Bei der Meditation kann ich ein Thema aussuchen, das mir gerade nahe liegt. In diesem Gebiet arbeite ich mich mit meiner eigenen Vorstellungskraft ein. Aus irgendwelchen Gründen ist das für mich jetzt günstig. Diese Gründe sollte ich erkennen. Das wird mich leiten. Im Nachgang erfolgt die Bearbeitung dieser Aufgabe.
Meditation ist keine Denkleistung allein, sie besteht immer auch durch lokale und situative Erfordernisse und sollte auf unsere Umgebung abgestimmt verlaufen. Der bei ihr vorkommende innere Dialog darf gerne, braucht aber nicht verbal zu sein. Was wir mit Worten festmachen können, sollten wir tun, aber wir sollten unsere Vorstellungskraft nicht unnötig mit sprachlichen Komponenten befeuern. Es gilt auch hier das Prinzip “no code”.
Sprache oder Code legen den Menschen fest, weil sie ihn bedingen. Es widerstrebt mir, meine inneren Prozesse mit Sprache abzubilden, solange ich sie erfahre. Ich trenne strikt den Moment der Erfahrung vom Moment ihrer Wiedergabe. Das letztere kann danach gerne erfolgen, aber meine Erfahrung sollte rein in Sein gemacht werden. Da geht das Licht auf. Schattenwürfe entstehen und alles erscheint duftig, ruhig und annehmbar.
Gedanke
Alles so lassen, wie es schon ist, ist ein einfacher Ansatz, um zu sich zu finden. Das hat sich bewährt. Natürlich unterbricht man dadurch erst einmal den Fluss der eigenen Handlungen. Es ist eine Besinnung auf sich selbst, was damit einhergeht.
Die Regel dabei ist ebenfalls einfach: Der Rückzug von den Gegenständen bewirkt die Freiheit von ihnen.
Da wende ich keine Hilfsmittel an und habe doch etwas davon. Alles, was ich liebe, lasse ich in seinem Zustand. Auch dieser Zustand hat sich bewährt.
Da nehme ich an, wie ich bin. Mit mir selbst komme ich klar. Ich habe einen spürbaren Frieden, den ich wahrnehmen kann. Er verkörpert eine der wesentlichen Essenzen meines Daseins. In Frieden zu sein, das bedeutet mir viel. Ich kann mich in diesem Zustand gut konzentrieren, was sehr förderlich ist.
Mein Leben verläuft unaufgeregt, auch wenn ich ein sehr begeisterungsfähiger Mensch bin. Der Umstand, dass ich gerne so bin, wie ich bin, sollte selbsterklärend sein. Das sagt viel über mich aus. Es spricht Bände und es erklärt sich so von sich aus, dass ich meine eigene Art mag. Wie ich mein Leben lebe und mein Dasein führe, ist relevant für mein Glück. Es werden auch meine Mitmenschen dadurch mitgezogen.
Im eigenen Umfeld geschieht so manches; auf gute Veränderungen reagieren meine Mitmenschen durchweg positiv.
Impuls
Alles ist unfertig und es muss auch noch vieles erst aufgeräumt werden, ehe die Natur wieder erblühen kann. So vieles ist verstellt worden; so vieles ist falsch.
Da habe ich eine wunderbare Lösung gefunden, die alles besser macht: Hört auf, die Probleme zu lösen, die ihr gar nicht habt! So kommt man vielleicht besser klar.
Weil ich naheliegende Dinge favorisiere, kann ich auch bei Begegnungen auf meine Mitmenschen eingehen. Diese Erfahrung ist schön. Man erlebt etwas dabei.
Es wäre meine Empfehlung, im alltäglichen Leben auch dieses Leben zu erfahren. Das Glück lässt sich leicht finden, wenn man es anerkennen kann. Gute Umstände setzen gute Zustände frei. Diese Mehrung ist trivial. Sie ist einfach und auch umsetzbar.
Jeder sollte so sein können, wie er ist. Ich regle weder aktiv noch passiv, wie mir die Menschen begegnen. Stattdessen bin ich offen.
Ein um ein Vielfaches vergrößerter Erfahrungsbereich hat auch eine entsprechende Wertigkeit. Im Umkehrschluss lässt sich sagen, dass diese Verhaltensweise das Glück sogar absichert. Wer Glück in die Welt trägt, der sieht auch den Glanz davon.
Metakognition
Das Kapitel “Gesamtsysteme” ist wegen einer tiefen Empfindung an einem Sonntagmorgen von mir geschrieben worden. Ich habe mir Gedanken über den Zusammenhang gemacht, der mein Dasein ausmacht.
Schnell bin ich in meiner Betrachtung zum für mich kaum greifbaren, aber mathematisch beschreibbaren “Faltungssatz” gekommen und habe mich an die Worte eines Professors erinnert, der die Grenzen aufgezeigt hat, die er in seiner Vorlesung nur anreißen würde.
Er hat den Faltungssatz als ein Pendel beschrieben, das einen angeschnittenen Sack mit Reis zum Schwingen bringt. Die Faltung ergibt sich aus der Berechnung des Reishaufens, der auf dem Boden im Nachgang entsteht.
Analog zu diesem doch einfachen Bild habe ich eine abstrakte Vorstellung entwickelt, die das Ganze in ein richtiges Verhältnis setzt. Ich gehe dabei vom ungünstigsten aller komplexen Urzustände aus. Das ist der ungerichtete, vollkommen verschränkte und durchmischte Zustand, in dem alles leer, ungeordnet und gebunden erscheint.
Um einen solchen Zustand zu verbessern, braucht man nichts zu tun. Wer alles so lassen kann, wie es schon ist, besteht direkt aufgrund seiner eigenen Lebensfähigkeit. Sie verkörpert seine Kontinuität. Erst im Nachgang an die Beschreibung dieser Kontinuität und wie man den Zugang zu dieser natürlichen Form einer Erfahrung gewinnt, werde ich, möglicherweise, auf das Gebiet der Gesamtsysteme unter dem Aspekt solcher Funktionsbeschreibungen, wie sie der Faltungssatz ermöglicht, eingehen. Das werde ich ebenfalls ausdrücklich sprachlich tun.
In diesem Vorstellungsbereich bin ich zuhause. Mein Fahrwasser ist damit beschrieben. Aus diesen Gründen habe ich zu den Aussagen der Texte auf der Seite “Gesamtsysteme” gefunden und so sprachlich fixieren können, was mich ausmacht.
Als Metakognition habe ich diesen Text eingeordnet, weil ich beim Schreiben auf dieser Seite die Reihenfolge der Entstehung meiner Texte einhalte. Diese Metakognition dient zwischendurch zur Gesamtschau des Ganzen, aber sie ist erst jetzt notiert worden.
Impuls
Der Psychologe ist genau so lange von seiner Ansicht überzeugt, bis man mit ihm gesprochen hat.
Impuls
Die Betrachtung eines Gesamtsystems erfordert ein behutsames Vorgehen, da man stets darin verwickelt ist und mir selbst so alles anhaftet, was dieses System stören könnte.
Ergo gilt das Gesamtsystem als unvereinbar mit der objektiven Form der Anschauungen. Nur durch die Erstellung von abstrakten Modellen können sie erfasst und begriffen werden.
Da ich erst meine Erfahrungen machen möchte, ehe sie sie nenne, lasse ich mir gerne Zeit damit. Ich trenne die Geschehnisse von der Wiedergabe in keinster Weise, wenn ich die letztere zeitlich nachgeordnet durchführbare. Das Gegebene ist durch seine Beschreibung verloren. Das sollte verstanden werden.
Es dauert relativ lange, bis ein neuer Urzustand gefunden ist. Die Natur ist jedoch eine wunderbare “Rüttelmaschine”. Sie versetzt alles früher oder später in einen nennenswerten Grundzustand der Losgelöstheit. Die natürliche Form der Erscheinungsweise wird die normale Form sein.
Alles dringt vollständig durch, ist dem Ganzen vollwertig ausgesetzt, bleibt dabei jedoch unbelastet und frei. Wege, die sich vollständig kreuzen, lasten nichts auf. Was komplett versetzt ist, das durchdringt sich ohne Berührung.
Die Normalität ist die Achse zum Himmel, die frei erscheint und es auch ist. Dagegen sind die Erfahrungsbereiche der irdischen Natur erdnah, gebunden und finden auf der Ebene statt. Himmel und Erde ergänzen sich nur, sie stören einander nicht.
Impuls
Das Scheitern im Ansatz ist jederzeit möglich.
Impuls
Das Scheitern im Ansatz ist jederzeit möglich.
Ich plädiere dafür, selbst ohne Mut und Kraft einen Ansatz zu wählen, und sei er auch noch so idiotisch. Gründe dafür führe ich sogleich an. Passen Sie auf!
Egal, wie etwas ausgestattet ist, wie sich etwas verhält und egal, was wir davon wissen: Wer anfängt, der beginnt auch. Schritt für Schritt nähern wir uns an. Es geht gar nicht anders. Das ist der Verlauf kosmischer Bahnen. Was sich bewegt, findet auch ein Ziel. „Sich regen bringt Segen!“
Impuls
Unbewusst nehmen wir an dieser Welt keinen Anteil. Nur das bewusste Handeln wird wahrgenommen. Spürbar sind für uns nur sich ändernde Größenordnungen. Das Unbewusste ist kein unbewusstes Sein. Es ist leer, nicht angefüllt und freizügig. Seine Natur ist formlos und uneins. Es ist gebunden-gelöst und gelöst-gebunden. Niemand kann darum wissen.
Durch die Probe wird uns bewusst, was zuvor nicht bekannt war. Der Versuch zeigt es auf.
Das ständige Befüllen des Trichters ist jedoch ein stupider Vorgang. Man wird nie erfahren, ob man genug hat, wenn man nicht wieder damit aufhört.
Idee
Sich im Hier und Jetzt zu finden bedeutet, die eigene Gelöstheit zu erkennen und seine Verankerungen mit Bedacht zu wählen. Woran ich mich festmache, das legt mich auch fest.
Da spüre ich, dass ich bewegt bin. Ich habe einen Radius, innerhalb dessen ich mich aufhalten kann. Will ich ein Gebiet außerhalb dieses Radius erreichen, muss ich mich disziplinieren. Nur die Wendung nach innen schafft zusätzlichen Raum und damit die notwendige Bewegungsfreiheit, die ich brauche, um mich zu beruhigen. Was ich so vorfinde, lässt mich meine Situation erkennen. Ich halte an ihr stets fest, weil ich weiß, dass Level für Level neue Rahmenbedingungen gelten, das Prinzip dahinter aber immer gleich sein wird.
Damit begründe ich die Vorteile der Naturbetrachtung und des Lernens von ihrer Wahrheit.
Gedanke
Wer glaubt, Yoga sei eine militärische Übung und die Voraussetzung für esoterische Spekulation, der verkennt seine Bedeutung vollständig.
Yoga ist ein mystischer Zugang zum eigenen Selbst, der okkulte Fertigkeiten hervorbringt, die als magisch zu bezeichnen sind. Sowohl in sprachlicher Hinsicht als Spekulation wie auch in praktischer Weise durch die Arbeit an der eigenen Natur findet ein Mensch dank Yoga zu Bildern für die Wirklichkeit.
Menschliche Erfahrungen vermittelbar zu gestalten, führt nun zum einzigen Schulungssystem mit Bestand: der Schülerschaft gegenüber dem eigenen Guru.
Ein Guru ist nun nicht einfach der vorangestellte Lehrer oder die anleitende Person, sondern jemand, der seine eigene Erfahrung teilt – real, physisch wie psychisch, mental wie körperlich. Da alle Zugänge versorgt und alle Zustände des Menschen gefördert werden müssen, hat auch nur die komplexe Form der Schülerschaft, die sich im Zusammenleben einfindet, Relevanz für Lehre und Beruf.
Alles andere sind abgemilderte Formen, zusätzlich limitierte Varianten des einzigen Weges, Wissen zu vermitteln.
Ich plädiere folglich für das intensive Zusammenwirken von Lehrer und Schüler. Ätsch!