Ansatz
Das Leben wird vorwärts gedacht, aber rückwärts verstanden.
Dokumentation
Jeder Mensch hat Augen. Jeder Mensch schaut von Zeit zu Zeit etwas länger auf eine Sache und reduziert dann wieder die Dauer der Betrachtung der anderen Dinge.
Das Verharren in einer Position, der Lage von uns, bezeichne ich nun und wende dafür die Terminologie eines Rasters an. Was in einem Punkt rastet, das setzt ein Raster frei, das Gewebe der Matrix entsteht neu.
Wer solche Raster sieht, der muss dazu nicht viel tun. Es genügt, eine grobe Arbeit an einem Material für längere Zeit in geordneter Weise durchzuführen. Alternativ kann man auch den gesamten Kosmos als Raster wahrnehmen. Seine Energien ergeben sich emanierende Frequenzen, die mal vorkommen und auch wieder verschwinden. Im Grunde ist dieser Kosmos aus genau diesem Grund vom höchsten Netzwerk vollumfänglich durchdrungen, dem Raster einer Leere, der Stille.
Nimmt man sie an und verleiht ihr die Kraft, in unserer Vorstellung zu erscheinen, erzeugen wir den ersten aller eigenen Bildräume. Das leere Blatt Papier mit seiner Möglichkeit, alles aufzunehmen, was erscheint, wird dazu synonym sein.
Darum spreche ich neben der Leere immer auch von einer zeitlichen Parallele, der Überlagerung, wenn ich dieses Thema aufgreife.
Im leeren Raum schwingt und dringt nichts. Das alles ist etwas zur Natur zusätzliches.
Da in der Verschränkung von Allem mit Nichts Gesetze herrschen, die etwas ausmachen, stehen wir nun vor dem Tor der Wahrheit, aber wir haben noch keinen Schlüssel.
Reflektieren wir nun von diesem Punkt aus wie ein Spiegel das eigene Erscheinen vor diesem Tor, dann bilden sich Myriaden von kosmischen Gelegenheiten. Hätten wir den Schlüssel auch, würden wir kein Schloss finden können.
Dokumentation
Hier und da habe ich mein Werk aufgebläht und so meine intrinsische Eigenheit des Laberns freigesetzt. Das rücke ich stets in ein besseres Licht. Dann lasse ich es, wie es ist. Beim Lesen solcher Texte bekomme ich es an die Erbse und werde zur Prinzessin.
Das erkenne ich an, ganz so, wie es ist, und beharre auf der Sinnhaftigkeit meines Tuns. Sie bleibt auf diese Weise stets erhalten, nur wirke ich deswegen etwas doof auf andere. Was sie dabei verkennen, ist, dass ich das Mögliche wahr mache und so schnell überwinden kann, was eigentlich gerade bei mir schief läuft.
Gedanke
Als Mensch kann ich mit Worten bezeugen, wer ich bin. Dazu wäre mir die Sprache gegeben. Sie eignet sich dafür. Ich habe davon bereits ausgiebig Gebrauch gemacht. Viele eigene Texte handeln davon, wie ich mich verstehe und was für mich von Wert ist.
Mit den bereits aufgeschriebenen Worten kann ich gut umgehen. Ich schaue die Texte an und gewichte sie, unabhängig vom jetzigen Moment. Die eigenen Schriften verankere ich wieder und wieder im Raum der Gegenwart. Das stabilisiert mich. Es ist ein erneuter Prozess der Teilhaftigkeit am Glück schon bestehender Dinge. Ihre Beständigkeit ist fordernd. Was da als Sache erscheint, hat zugleich eine visuelle Leere bei mir freigesetzt und so meinen Bildraum aufgezeigt, also das Mindmapping meiner Gedanken möglich werden lassen.
Die Worte gewichte ich eingehend beim Lesen. Manches Gefühl kommt da bei mir auf, weil ich es so abrufen kann. Das Gute daran erinnert mich an frühere Phasen meines Lebens. Ich schaue mir meine Erinnerungen wie durch einen Tunnel im Raum als eigenes Granulat vergangener Momente an und rühre nichts davon an. Ich störe den Spiegel nicht, der in meinem Inneren den Narzis und den Goldmund aus einer Geschichte von Hermann Hesse im Gespräch miteinander zeigt.
Der Umstand, dass ich dieses Buch einmal sehr gemocht habe, lässt mich dieses Bild aufzeigen. Analog dazu erfahre ich etwas, was diesem mindesten aller inneren Zustände würdig ist.
Hermann Hesse ist großartig als Schriftsteller, aber das Leben ist anders. Im Buch steht alles, aber das Leben besticht durch die Vereinigung des Ganzen mit der kosmischen Größe des Interrupts, dem Nichts, das ist. Da setze ich das Buch ab, sobald ich besseres finden kann.
So ist diese Analogie gemeint.
Im Nachgang dieser Erfahrungen erarbeite ich etwas, was darauf aufbaut. Damit wird ein Progress für mich möglich sein, glaube ich. Ich verbinde eine eigene Hoffnung damit.
So habe ich es sichtbar gemacht, was ich denke. Es ist wie eine Kordel. Sie sollte als Werk oder als Bild gleichermaßen greifbar sein und verständlich machen, was ich meine.
Ich möchte diese Vision klären, aber ich will sie auch erfahren. Was mich ausmacht, sollte seinen Glanz, aber auch ein opakisches Schimmern aufweisen. Es sollte im Inneren leer sein und gerade deshalb dort als Stille vibrieren, damit erscheinen kann, was heute noch nicht wahr ist.
Mit eigener Stimme summe und brumme ich mannigfach, damit ich den hohlen Raum an mir erhalten kann. Meine Atmung dankt mir diese Technik durch Wohlbefinden. Ich fühle mich beseelt und strotze nur so vor Kraft. Ich binde meine Worte in dieses Gefüge aus Bewegung und Figur an mir ein und gebe dem Kind einen Namen, den es nicht verdient hat. Das ist sein Name für den Moment, aber es sollte keine falsche Festlegung sein. Was ich tue und was ich will, ist so fehlerbehaftet wir alles, was Menschen sind. Nicht der Name oder die Art eines Namens macht es aus. Das Kind braucht ihn. Ohne Namen ist es wie ohne einen Schatten. Es gibt da genügend Geschichten dazu, dass ich das zu fürchten weiß.
Es wäre besser, dass der klügste Riese mein Sohn wird, als dass ich gar keine Liebe für diesen Dummkopf zeige. Da sage ich Wafthrudnir zu ihm. Das soll sein zweiter Vorname sein. Abgekürzt ist es ein einfaches W. Jeder kennt so etwas, jeder weiß, was das heißt. Gib dem Kind einen Namen, damit man es bei seinem Namen rufen kann. Dann weiß es, wo es hingehört und wo es daheim ist.
Das Zuhause von Wafthrudnir ist nun diese Welt, hier gehört er her. Ich habe ihm diesen Namen gegeben, damit er gleich weiß, wo er ist.
Alles erhält so seinen Klang und seine Färbung. Dann gedeiht etwas. Bei mir gilt das auf genau die gleiche Weise wie bei jedem anderen auch. Mit der Zeit sind so die Werke entstanden, die mir selbst genügen.
Das Erleben dieser Dinge ist mir leichter zugänglich, seit ich zulasse, was mit mir ist. Ich habe gelernt, wiederzugeben, was mir gegeben ist. Ich denke, was ich sage, und ich weiß, was ich glaube. So sind meine Dinge nun endlich deckungsgleich. Intrinsische Gesundheit ist mir möglich. Was richtig ist, wird auch gut sein.
Ich mache Gebrauch von den Worten und spreche etwas aus, damit sich eine Auswirkung ergibt. Dabei überkommt mich ihre Kraft. Erst einmal ist alles vergangen, dann kommt es wieder auf mich zurück. Mit Wucht erschlägt mich das. Die Feder der Zeit ist nicht allein ein Pendel, sie zieht und zerrt auch an allem, egal wie sanft sie zu Boden fällt. Um dieses Bild zu vollenden, behaupte ich nun die vollständigste aller wahnsinnigen Paradoxien. Ich nenne sie nun erst einmal in einfacher Hinsicht und zeige danach durch ihre Mehrung auf sprachliche Weise auf, wie bedeutend dieses Prinzip ist:
Das Vollständige Ganze
Das gekochte Eis.
Der zeitliche Versatz
Der Sprung im Korb
etc.
Getreu dieser Worte ist das ergänzende Fluidum wie eine Idee, das Genannte aber die Sache selbst.
Da wird der kluge Riese zwar ein eigentlicher Dummkopf sein, aber die Idee ist das Ankommen in dieser Welt. Es verspricht Heil.
Das Gute mehrt das Gute. Die Substanz ist einer der Schlüssel zu den Dingen, die ich kenne, weil aus Substanz ist, was ist. Die Dinge aber sind eine Mehrung des Substantiellen. Nicht jeder wird sogleich deuten können, was ich meine.
In mir ist Schatten und Licht. Die Strömungen an mir ändern mein Verhalten. Mit Hingabe setze ich die eigenen Worte ein, bilde Werke, erhalte Werte. Was stimmig ist, sollte das für alle Zeiten sein oder sogar bleiben, wie es ist.
Mein Weg ist einfach. Die Klarheit kommt von sich aus zum Tragen.
Ich kann nicht schöpfen, was nicht enthalten ist.
Maxime
Ich mag diese Ordnung gerne, darum räume ich jetzt nicht auf.
Idee
Eine Augenwischerei und Illusion sind im Leben manchmal mehr wert als der Rückhalt einer realistischen Betrachtung von unerheblichen Dingen. Eine Wiedergabe von Nebensächlichkeiten führt direkt auf Abwege.
Eine Hauptsache im Leben wird der eigene Status sein.
Das Gute gilt mir etwas. Es steht zurecht allen anderen Dingen vor. Es behält seinen Wert bei. Das Gute wird von sich aus gut sein. Das nenne ich Verwirklichung. Sie besteht in intrinsischer Weise und hat Gültigkeit.
Von Gutem kommt Gutes. Dieser einfache Wahlspruch drückt aus, wie sich die Dinge mehren. Zeitlich und situativ kann etwas wachsen und gedeihen.
Da schlagen wir Wurzeln. Wir stellen die eigenen Versorgungswege sicher. Im Grunde verbinden wir uns mit unserer Umgebung, wie sie ist, und suchen unsere Wege, um sie zu durchdringen. Das Wurzelwerk ist ein einfaches Geflecht. Sein Aufbau hat Relevanz für unseren Halt im Leben und unsere Widerstandskraft. Sie ist eine relevante Bedingung und dient zur Bewahrung der eigenen Gesundheit.
Als Mensch habe ich eine Persönlichkeit. Ohne sie kann ich keine Anerkennung finden. Darum bestehe ich darauf, dass ich gesehen und anerkannt werde. Wer mich nicht kennt, der braucht auch nichts über mich zu sagen.
Die Person des Menschen ist eine Größenordnung, für die gewisse Beziehungen gelten. Auch die Beziehungsfähigkeit überhaupt hat etwas über sie ausgesagt.
Ich lebe in der Erfahrung meines Daseins. Das nehme ich wahr. Es ist mein Zugang zu meinen Mitmenschen. Von Mensch zu Mensch nimmt man sich gegenseitig wahr. Wechselseitig erfährt man die Bedeutung dieser Geschehnisse und hat es mal besser und mal schlechter.
Stabilität strebe ich an. Darum denke ich an das Mögliche. Was bin ich für eine Sorte Mensch? Gibt es Leute, die wie ich auch sind? Wie stelle ich mich diesen Leuten gegenüber?
Unabhängig davon, wie ich bin, glaube ich an den eigenen Bezug von mir zu den gleich gestrickten und gleich gebauten Menschen. Ich möchte sie finden und in die dafür vorhandene Synchronität eingehen. Das wäre mein Groove.
Das Schema, an dem ich mich orientiere, um mein Dasein zu bestimmen, orientiert sich an der Vorstellung des universellen Menschen. Er verkörpert das Integral. Alle Menschen vereinigen sich in ihm als Wesen in Klarheit.
So stelle ich sicher, dass mir auffällt, worin ich abweiche, und gewinne eine Vorstellung des Normalen. Natürlich lässt es sich nicht festmachen, was normal ist. Alles Festgemachte ist eine tangentiale Erscheinung mit ungewissem Bezug zu dieser Normalität der höheren Art.
So ist das Dasein als Mensch eine Erfahrung tangentialer Bezüge. Man kennt das Vollkommene nur bedingt.
Da endet alle Freiheit. Von jetzt an möchte ich sie lassen, wie sie ist, und meine Dinge freizügig gestalten. Was ich so tun kann, verläuft in geordneten Bahnen. Ich bleibe in der Spur. Diesen Filter wende ich auf mein Wesen an.
Verwurzelt im Grund und mit Wachstum versehen, bin ich als Mensch auf dem Weg zur Erkenntnis dank der eigenen Person gediehen. In Wahrheit halte ich das Gute fest und kann so etwas Rechtes erleben.
Gedanke
Lässt man alle Beeinflussung sein, resultiert das in der Erfahrung vom menschlichen Geist, wie er ist und wie er wirkt.
Als Mensch habe ich einen eigenen Horizont. Von diesem Horizont gehe ich aus, wenn ich mein Dasein betrachte. Alles was ich sagen kann, setze ich in Bezug zum Gleichen. So kommt es, dass ich überschauen kann, was ich tue und wie das Getane wirkt.
Dann löse ich mich wieder vom Ganzen und erhalte so Einblicke. Das Normale sehe ich gewöhnlicherweise direkt vor mir. Es ist für jeden gleich.
Wegen der Ebenen des Wirklichen ergeben sich Bewusstseinszustände. Ich betrachte sie als gleichgestellt, ja gleichwertig. Kein menschlicher Geist überragt den menschlichen Geist. Kein menschlicher Verstand kann mehr als zu verstehen.
Diese Überzeugung wende ich als Prinzip zur Gewichtung meiner Überlegungen an.
Da sehe ich, dass alles sich auf die gerade gültige Ebene von mir bezieht. Was ich hier wahrnehme, wird zeitlich sein. Das wird immer so sein. Das Gegebene variiert keinesfalls.
Diese Welt ist konsistent.
Idee
Eine technische Größenordnung erscheint unabdingbar so, wie sie ist. Das lässt sich nicht einstellen.
Die Reproduktion einer technischen Größe macht die Abweichungen von ihr deutlich. Was gleich ist, ist nur bedingt so. Selbst die Anwendung von Schablonen ändert daran nichts. Schnell hat man sich verzeichnet oder ist abgerutscht.
Im Grunde ist die fehlende Reproduzierbarkeit eine sehr geniale Sache. Sie impliziert den wahren Wert jeder Sache. Alles sind Unikate. Nicht einmal der kleinste Teil ist einer, weil man ihn kein zweites Mal finden wird.
Abwechslung ist Leben!
Gedanke
Ein Leiter ist wie ein Draht ein langer, relativ dünner Gegenstand, der einen Leitungswiderstand aufweist. Das Gewebe eines Netzes stelle ich mir so vor, dass es aus einigermaßen elastischen Schnüren besteht, die einen Innenwiderstand gegen alle Arten der Veränderlichkeit haben. Zwingt man sie in eine Bewegung, also bringt man sie in Schwingung, dann wirkt sich dieser Innenwiderstand wie eine Trägheit der Materialien aus.
Öffnet sich das Material, dann wird es fragiler. Schwingt es zu oft, verdichten sich harte Stellen am Material, diese Verkrustungen lassen es brüchig werden.
Auch Wärme und Feuchtigkeit haben neben allen anderen Belastungen einen Einfluss auf die Standfestigkeit des Materials. Da suchen wir nach einer Möglichkeit, wie das Material dauerhaft haltbar gemacht werden kann.
Freilich wissen wir, dass komplett unbelastete Materialien auf unvorhersehbare Weise altern und darum es völlig unklar sein wird, zu was sie taugen. Wir kennen ihre Kennwerte schlichtweg gar nicht, weil sie nicht erprobt sind.
Meinen Leib stelle ich mir als ein Gewebe vor. Es ist so, dass ich die natürlichen Gewebearten einmal für sich betrachte und ein weiteres Mal sehe ich mir ihren Verbund an. Was ich dabei in Erfahrung bringen kann, das mehrt mein Verständnis für die an mir vorkommenden inneren Prozesse erheblich. Sie werden vorstellbar.
Dies ist das konsistente Prinzip, das gerne zur visuellen Konstruktion der eigenen Vorstellung auf den eigenen Leib angewandt werden darf.
Impuls
Die deutsche Sprache kennt gewiss 1.000 Worte zur Beschreibung des Bewusstseins. Wer alles weiß und dem nichts darüber hinaus fehlt, der wäre somit geistig verarmt. Etwa 999 Zustände seines Bewusstseins wird er getreu dieser Formel nicht verstehen können.
Diese Verarmung anzuerkennen und zu behaupten, das nenne ich Realismus. Petri Heil!
Dokumentation
Meine Schriften haben es in sich. Wie ich sehe, hat mein Ansatz schon erste Früchte getragen. Nach der Hervorbringung der Texte erfahre ich Freude am Justieren meiner Schriften. Die Bestätigung ihres Werts resultiert aus ihrer Bedeutung. Diese Bedeutungen analysiert die K.I. Für mich bedeutet das, dass ich heute meinen Kopf nicht gar so sehr verrenken muss. Ich kann besser leben, wenn ich nicht tausend Tode sterben muss.
Das habe ich an Ort und Stelle stehen lassen, wie es für mich wahr ist. Hier bin ich Mensch, hier trage ich mein Kreuz. Der Pflock im Herzen zeugt noch von der Attacke, die man über mich hat kommen lassen. Ob ich kleiner Wolf nun ein Vampir bin oder nicht, wer weiß es schon? Habe denn ich das Licht ausgemacht?
Nach Sonnenuntergang heißt es warten, was ich erwartet habe. Der nächste Tag fehlt noch lange, erst einmal wird die Nacht folgen. Und in der Nacht kommen die Hyänen…
Da schlage ich das Buch zu und denke darüber nach, wie abenteuerlich das alles doch ist. Und so ist es auch gemeint. Dabei war das noch gar nicht alles.
Grüße vom Kaspar
Dokumentation
Die Texte aus meiner Hand enthalten neben der Schrift selbst immer eine Klassifizierung und oft auch eine eigene Überschrift. Die Überschrift macht den Text justierbar, dagegen sorgt die Klassifizierung für eine Zuordenbarkeit des jeweiligen Texts.
Um nun den sprachlichen Gehalt aufschlüsseln zu können, sollte man die Prinzipien verstehen, die ich anwende.
Im Grunde haben die Kategorien der Texte einen funktionalen Charakter. Darum ordne ich sie jetzt versuchsweise einer Person zu, der Rolle des Sprechers, in der sie vorkommen und eine Sichtweise ergeben.
Dokumentationen - gesprochen von Kaspar in seiner Rolle als Erzähler der Geschichte und Taktgeber der Rahmenhandlung
Gedanke - geäußert von mir selbst, dem Autor, als gut gemeinte Überlegung. Gerichtet sind die Gedanken als mein inneres Licht, nach außen gewendet als meine Herzensangelegenheit
Impulse - Die attackierenden Phänomene, die Reaktion erfordern und mich beleben.
Ideen - Die zu übergebenden Werke, gerichtet als Beitrag an das höhere Gute.
Impuls
Ich will Brücken bauen. Doch ich errichte diese kunstvollen Kleinode der Ingenieurskunst nicht als Selbstzweck. Die terra incognita will ich erreichen können, um das fremde Licht zu sehen. Was mir vertraut ist, das liebe ich. Doch um diese Liebe leben zu können, muss ich dorthin, wo sie möglich ist.
Gedanke
Alle wollen den Krieg gewinnen, aber keine hat Sehnsucht nach Schmerzen.
Ich bin kräftig unentschlossen. Darum mache ich jetzt mit meinem Nichtstun weiter. Das ist alles andere als Krawall, aber den Leuten ist es dennoch nicht recht.
Obwohl ich Pionier in diesen Dingen bin, lassen die Leute mich nicht in Ruhe. Sie meinen, dass ich nach ihrer Nase tanzen soll, dabei sind das alles Pfeifen.
Niemand mag meine Poesie des Herzens, egal wie stark und stabil ich sie kombiniere.
Gedanke
Der Technokrat ist sich für nichts zu schade.
Letzten Endes sollte alles nur eine Technik sein. Wer sie anwendet, macht etwas Gutes. Wer nicht mehr von ihr ablassen kann, der geht in die Irre und macht etwas falsch.
Was ich auch tue, es soll auf menschliche Art beseelt sein.
Im Mindesten mache ich es so, wie es mir gefällt. Manchmal gefällt es mir dann auch.
Dieser Gedankengang zeigt auf, was ich in Gedanken für Zustände reflektiere. Wenig Gutes besteht, das auch so genannt werden kann.
Das gefällt mir, auch wenn diese Limitierung bedrückend ist.
Dokumentation
Feuerstätten haben mich stets fasziniert. Sei es nun die Esse in einer Schmiede oder das Lagerfeuer in freier Natur, ich bin dort gerne zugegen. In der Nähe des Feuers fühle ich mich wohl.
Manche mit Büchern verbrachte Stunden sind nicht annähernd so interessant. Das Feuer ist etwas herrliches, auch wenn das Lesen ebenfalls schön ist. Der Umgang mit Büchern inspiriert mich. Das Licht des Feuers hat jedoch etwas bei mir bewirkt.
Erinnerungen an den Feuerschein habe ich zuhauf. Sie sind intensiv. Wahrnehmungen meiner inspirierten Gedankenwelt reichen zwar weiter, aber ihnen fehlt die Entsprechung als gespürte Kraft.
Ich wechsle gerne meinen Zustand, während ich nachdenke. Dieses Wechselspiel macht mein Leben zu einem guten Teil aus. Es lässt mich manövrieren. Ich bleibe auf diese Weise beweglich.
Ich habe inzwischen schon vieles erfahren. Manches davon habe ich aufgeschrieben. In meinen Werken bekunde ich mein Erleben. Es ist traumatisierend, wie man mich schon angesehen hat. Das Stigma setzt mir zu.
Ich stelle fest, was mich ausmacht. Hören will das keiner. Irgendwann werde ich einen Stoff haben, von dem ich wenigstens zehren kann, wenn ich einmal arm sein werde, weil das Alter nur diese Option kennt.
Die Weisheit ist ein edler Zug der vornehmen Menschen. Ich erwarte nicht, dass man meine Funzel als hell ansehen wird, wenn ich einmal alt sein werde. Mit Sicherheit kann niemand außer mir wissen, was mir meine Arbeit bedeutet. Aber das ist ja auch meine Aufgabe. Im Mindesten lerne ich so, wie ich mich auf geeignete Weise ausdrücke.
Es erscheinen die eigenen Werke mit einem Male bündig und gefügt. So sind sie gegeben, darum wird etwas davon wahr sein.
Impuls
Als Erzähler habe ich eine grandiose Idee und lasse sie sein zugunsten dieses unscheinbaren Impulses.
Erkenntnis
Da sind das Ziehen und Drücken der Welt. Sie gelten mir etwas.
So etwas nehme ich an mir selbst wahr. Alle anderen Leute kämpfen genauso. Alle Menschen haben dieses Los zu ertragen. Dieses Dasein ist nicht leicht zu meistern. Manchem fällt das schwer.
Ich suche noch nach Wegen zum besseren Orte, wo alles klappt und gelingt. Das mache ich aus. Um das eigene Leben mit Liebe und Glück zu erfüllen, suche ich Trost bei meinem Glauben. Ich achte auf mein Gutes und halte es in Ehren.
Als Schreiber habe ich mich behauptet. Ich habe mir erlaubt, diese Arbeit zu verrichten. Das Meinige habe ich inzwischen weitgehend abgesichert.
Der Schutz meines Wirkens ist für mich wichtig.
Das Ganze habe ich schon immer gerne getan. Dabei habe ich meine Visionen aufgebaut und meine Vorstellungswelt aufgezeichnet. Was mir zu eigen ist, das bringe ich früher oder später ans Licht.
Zu Staub ist noch nichts davon zerfallen.
Idee
Ich mache alles dreifach, was ich zum Leben brauche. Dreifach ist einfach gut.
Das Gute habe ich einfach gerne. Aber der Umgang damit, damit gebe ich mir die dreifache Mühe. Dreifach ist einfach gut. So lerne ich, wie es geht.
Das lasse ich so stehen. Zum dritten Mal stelle ich fest, was einfach gut ist. Wow, was für ein Anblick!
Liedidee
Dam Da Da Dam Da
Lam La La Lam La
Ko Or Di Na Tion
Wer kennt das schon?
Wer kann das schon machen?
Wer wird dann lachen?
Wer macht solche Sachen?
Wo bleibt da der Trost?
Dam Da Da Dam Da
Lam La La Lam La
Ko Or Di Na Tion
Wer kennt das noch?
Das mache ich gerne.
Ich schau in die Sterne.
Sie sind nachts nicht in weiter Ferne.
Sie funkeln sehr hell..
Es funkelt auch der Furunkel.
Er blitzt fast mit Schmerzen.
Es dringt die Entzündung zum Herzen.
Was wehrt sie ab?
Dam Da Da Dam Da
Lam La La Lam La
Ko Or Di Na Tion
Wer kennt das so?
Da schauen die Leute.
Keiner will es sein.
Niemand sagt etwas.
Da stehe ich allein.
Was muss ich sehen?
Die Leute, sie gehen?
Keiner will es wissen.
Ich finde das beschissen.
Dam Da Da Dam Da
Lam La La Lam La
Ko Or Di Na Tion
Wer kennt das überhaupt?
Das ist die Sache.
Gedanken, die ich mir mache.
Worte, die ich zusammen spinne.
Ich bin wie von Sinnen.
Doch es ist zurecht so.
Wie es ist, so erscheint es.
Das ist wahr.
Das macht es besser.
Dam Da Da Dam Da
Lam La La Lam La
Ko Or Di Na Tion
Wer kennt diesen Hauch?
Dam Da Da Dam Da
Lam La La Lam La
Ko Or Di Na Tion
Wer kennt dieses Glück?
Dam Da Da Dam Da
Lam La La Lam La
Ko Or Di Na Tion
Wer will da noch zurück?
Liedidee
Nach Zwergen, Gedöns und vielem Kling Klang
im Zusammenhang mit Gesang
habe ich jetzt mit Besserem zu tun
und so hetzte ich nun,
um es wahr zu machen.
(da capo)
Die Zuhörer scheuen,
keiner möchte sich darüber freuen.
Ihnen wird es schon bang.
Wohlgefällig, zu Ohren kommt das Gute daran diesen Vielen.
Sie sind wie benommen, man fühlt sich beklommen.
(da capo)
Sie schielen!
Da mahnt der Arzt und er ist kein Prophet:
Es steht so da und es ist still, wie es scheint.
Kein Licht und kein Trugbild,
Nein, es ist die Schrift, was das eint.
(Da capo)
Vereint mit einem gut gemeinten Wort
dringt der Mensch aus mir heraus:
Heda! Sie! Haben Sie noch alle Tassen im Schrank?
Das gehört mir!
Es ist meine Flasche, mein Pfand!
(Da capo)
Komplexe Gedanken reifen an krummen Bäumen.
So werde ich lachen, so werde ich träumen.
Da scherzt meine Seite.
Es drückt mir das Lachen tief in die Rippen.
Sie sollten nicht krachen,
(Da capo)
Ich suche das Weite.
Was auch immer da knackt,
der Knack wird mir bleiben.
Aber das ist so schön,
denn mir ist eine Seele zu eigen.
Liedidee
Ha Ham Ha Ham
Da Dam Da Dam
Ha Ham Ha Ham
Sum Si Po Dram
Dscheng Decker leng
Buff Biff Baff preng
Pulli Du Schrulli
Dsching Datschko Peng
Ha Ham Ha Ham
Da Dam Da Dam
Ha Ham Ha Ham
Sum Si Po Dram
Summi Sa Sammi Su Summi Ni Pro
Summi Sni Snatha Snea Snutho Si Do
Snitta Si Snitta Sa Sätta Sa Seng
Si Duro Si Lati Si Dati Si Seng
Seng Peng Se Sengstrom Si Subito Slang
Suppi Do Dotty Si Nutti Ni Nang
Natti Na Batti Di Dutto Da Deng
Seng Po Se Subto Se Datta Da Deng
Da wacht der Mann im Traum auf.
Die Dinge nehmen ihren Lauf.
So sind sie wahr und sie geschehen.
Am Ende sind es Winde, die da wehen.
Tam Tam Ta Tam Dram Tha Dada Da Da
Dam Da Da Dam Da einfach wunderbar.
Es geht so, es ist so, das ist jetzt Sache,
Nicht mehr und nicht weniger, nur ein Gemache.
Impuls
Ich habe das Gleiche gedacht und erfahren wie alle Menschen. Jeder Mensch hat im Grunde das Gleiche zu sagen. Es ist die Wahrheit, dass alles für jeden gleich ist.
Man sitzt auf einem Stuhl und trinkt aus einem Becher. Niemand braucht mehr als das, um zufrieden zu sein. Alles zusätzliche sind Ablenkungen, Illusionen der Welt, aber niemals diese Welt, in der wir etwas erleben. Da suche ich mir meinen Platz. Hier will ich sein.
Meine Position prägt mich. Es ist speziell, was ich erfahre. In Abhängigkeit von meiner Bedingtheit nehme ich den Becher und er zerbricht, zumindest theoretisch, in meiner Hand. Allein dann bleibt er ganz, wenn auch ich bei mir bleibe.
So bin ich, was ich bin. Da erscheint das Ganze auch so.
In diesem Licht will ich leben.
Da lasse ich alle Dinge sein. So, wie sie mir erscheinen, erachte ich sie als wahr. Ich führe ein einfaches und anständiges Leben, wie ich glaube.
Redlich wäre jeder gerne. Es stellt den Menschen besser, wenn er es ist. Ich nehme anderen Leuten in jedem Fall nichts weg, nur weil ich der Wahrheit dienen will. Was sie für sich brauchen, habe ich ihnen zu jeder Zeit zugestanden und gelassen. Es ist das ihrige.
Nichts davon mache ich schlecht.
Den Menschen ist ein Zustand zu eigen, der ihr Bewusstsein bestimmt. Das gilt auch für mich. Niemand besitzt die Macht zur absoluten Selbstbeherrschung, aber jeder von uns kann damit aufhören, Illusionen zu konstruieren und verblendet zu sein. Das ist auf Dauer sehr anstrengend. Man sollte es besser lassen. Dann vergehen die Dinge unentwegt. Illusionen werden als Erscheinungen erkannt und der eigentlichen Vorstellungswelt zugeordnet. Sie verklingen stetig. Jedes Phänomen löst sich wieder auf. Das bringt den Kummer ins Haus, aber es heilt uns auch.
Was vergeht, stirbt nicht. Es entschwindet nur.
Unsterblichkeit ist das Prinzip der toten Dinge. Was lebt, leide. Was es gibt, das vergeht. Da erkennen wir die Unendlichkeit als das Zeitlose, das nicht Seiende ohne Existenz. Wie gerne nehmen wir die eigene Sterblichkeit in Kauf, wenn wir dafür lebendig sein können!
Da ist das Leben eine mäßige Qual. Mit einem Mal sind wir doch zufrieden damit, wie es ist.
Jede Begrenzung einer Sache bringt etwas in Gang. Nur das Limitierte kann gedeihen. Dagegen vergeht die Pracht derer, die alles haben, am leichtesten. Ihr Fall ist weitaus weniger tief, als wir meinen, aber für einen Genickbruch wird es reichen.
Da lasse ich den Schabernack sein und bedauere die, die alles haben, weil ihnen nichts fehlt. Wer jedes Bedürfnis zu stillen weiß, dem fehlt es mit Sicherheit am Antrieb. Wie soll seine Sache noch gedeihen können?
Wo das Wesentliche gefehlt hat, wird auch kein Grashalm mehr grün.
Impuls
Wenn ich mich mit Freunden treffe, hat das zuweilen einen besonderen Wert für mich. Ich kenne sie gut. Was ich mit ihnen erlebe, das baut darauf auf. Es ist das Leben, das wir teilen, was uns daran erfreut.
Impuls
Als Schreiber sollte ich meinem Handwerk brav nachgehen und Schafe oder Rinder zählen. So sehe ich das.
Mitunter habe ich jedoch einen inneren Drang erfahren und möchte etwas erzeugen, das auch für andere Leute von Wert sein wird. Es sollte brauchbar und gut sein, was ich tue. Darum bin ich so fleißig.
Meinen Status will ich festigen. Ich möchte sein, wer ich schon bin.
Da arbeite ich an meinen Schriften und halte sie leserlich. Was ich davon anpasse, das ändere ich nur, um die Verständlichkeit meiner Schrift sicherzustellen.
Damit ist jetzt alles erschöpft. Das Mana ist aufgebraucht.
Gedicht
Leben - Lebendigkeit erleben.
Leben lassen, Leben bilden, das Lebendige formen.
Lass alles zu. Lass alles sein, wie es ist.
Es sollte dazu kommen, dass etwas geschieht.
Etwas geschieht auch mit Dir.
Gedanke
Eine Schwierigkeit beim Erlernen von Yoga ist seine Integration in unseren Lebensalltag.
Wer sich mit seinen Asanas auskennt, der weiß schon etwas.
Sprachgestaltung
He Du. Ja, Du da.
Wo bist denn Du?
Gott sei Dank, ich treffe Dich an.
Das freut mich. Dann macht es mir endlich wieder Spaß.
Kenne ich Dich erst einmal gut, lernst auch Du mich besser kennen.
Man sollte nicht davor wegrennen, sondern sich verstehen.
Wir haben beide schon manchen Mist erlebt und doch etwas geschafft.
Gut soll da sein, was uns gegeben ist.
Damit besteht Frieden.
Du bist ein mir gern gesehener Gast.
Gedanke
Ich habe erfahren, dass ich kein Recht darauf habe, zu sein, was ich bin. Die Leute sagen dann, dass ich eitel und selbstverliebt sei. Sie unterstellen mir Einbildungen.
Das lasse ich so stehen.
Impuls
Ich wende im Alltag und auch sonst einen Code an, der für mich steht. Es ist stets das Gleiche, was ich tue. Ich bewerte es auch gleich.
Dokumentation
Ich möchte anderen Leuten die Gelegenheit dazu geben, mich zu verstehen. Darum spreche ich überhaupt von meinen Dingen.
Was ich entstehen lasse und wahr mache, das sind eindeutige Benennungen bekannter Dinge. Ich weiß, was ich kenne, und schaffe damit eine Basis für mein Wirken. Diese Basis habe ich in der Zwischenzeit weiter ausgebaut.
Irgendwann habe ich es mir zugetraut, auch von jenen Dingen zu schreiben, die in meinem Leben schrecklich sind. Daraufhin sind diese Bücher entstanden, die ich als Wiki organisiert habe. Sie stammen von mir. Die ‘Kosmologie des Morgengrauens’ ist eine, die vornehmlich am frühen Morgen aufgeschrieben worden ist. So sind alle Werke unter gewissen Umständen entstanden, die kenntlich gemacht werden können.