Gedanke
Für die Texte verwende ich neben den tatsächlichen Überschriften, die sehr eigen sein können, eine gewisse Anzahl an Unterüberschriften, die ich den Texten voranstelle. Sie stellen die Gebietszugehörigkeit der Texte klar.
Dokumentation
Gedanke
Idee
Impuls
Die Textgattung Dokumentation sollte jenen Dingen vorangestellt werden, die mit mir als Person im Speziellen etwas zu tun haben. Das hebt sie von den drei anderen Gebieten ab.
Als Gedanke habe ich möglichst neutrale Positionen bezeichnet, die ich verbal einnehme.
Unter Ideen verstehe ich verwirklichte Gedanken, der sich zur Weitergabe eignen.
Als Impuls sind mir Worte dann erschienen, wenn sie etwas in Bewegung versetzen. Das wäre mit einer Aktivierung gleichzusetzen und schließt die Neutralität als Position aus.
Dokumentation
Das Arbeiten an der Struktur der eigenen Gedanken ist etwas, das Einsicht in das menschliche Dasein erfordert. Es wird dafür von Vorteil sein, dass man abzubilden vermag, was man sich vorgestellt hat.
Den schöpfenden Umgang mit Sprache bezeichne ich als Sprachgestaltung. Sie wende ich auf mein eigenes Werk an. Das bedeutet, dass ich meine Texte selbst lese und stets aufs Neue revidiert habe, um sie aktuell zu halten.
Das Ergebnis dieser Beschäftigungsart ist eine Kartei namens ‘Baukasten’. Ihr Name ist Programm. Ich setze mich dabei als Architekt dieser Sache für ihre Entstehung ein.
Was verspreche ich mir davon? - Nun, dieses Werk soll Anhaltspunkte liefern. Es soll Zugänge eröffnen. Was hier ausgebaut wird, ist eine über eine sehr lange Zeit kontinuierlich betriebene Innenschau. Die dabei offenbarte Introspektive steht der Leserschaft als Werk zur Verfügung. Wird die Arbeit an ihr auch kaum abzuschließen sein, so steckt doch das Wissen und die Kenntnis in ihr, wie sie in den vielen Jahren ihrer Erstellung aufgekommen ist.
Impuls
Das Dasein eines Menschen hat Phasen. Es wird in Ruhe geführt und hat seine guten, aber auch seine schlechten Zeiten. Das bringt ein Leben mit sich.
Dokumentation
Zur besseren Nachvollziehbarkeit meiner Gedankengänge schreibe ich auch von der Erstellung meiner Schriften etwas auf. So zeige ich den Rahmen auf, in dem ich mich bewege.
Damit gebe ich mir große Mühe. Ich weiß, wie sehr eine Nachvollziehbarkeit der Überlegungen gebraucht wird.
So ist es dazu gekommen, dass ich von meinem Wirken spreche. Was ich der Leserschaft klar machen möchte, das muss ich erst einmal im Groben aufzeigen. Erst nach und nach werden die feineren Anteile davon klar sein.
Impuls
Jeder spricht vornehmlich von solchen Dingen, die er schon gut kennt. Die eigenen Worte dienen mir dazu, die Lebensräume zu erkunden, in denen ich mich bewegen kann.
Da mache ich mich für die Findung der richtigen Worte stark. Ich setze mich dafür ein, dass der Mensch mit Worten ermächtigt wird.
Etwas habe ich auch davon. Ich werde meiner Rolle gerecht. Sie wird durch das Dasein bedingt. Das ist so zu erkennen. Durch meine Handlungen schaffe ich Raum für mich und sichere diese Positionen ab, die ich eingenommen habe.
Das wird alles nur halb zufriedenstellend sein, solange ich zu einem Leben gedrängt werde, das ich so nicht führen möchte. Aus diesem Grund schaffe ich Freiräume für mich. Ich bin, was ich bin. Das ist keine Sache, die für Verwunderung sorgen sollte.
Gedanke
Die Ästhetik wird einer der Schlüssel für eine gute Lebensqualität sein.
Impuls
Ich habe mir gut überlegt, was ich sagen möchte. Ich ahne, dass ich die bedeutenderen Dinge erst noch für mich behalten sollte, wenn ich sie nicht verlieren möchte.
Aus diesem Grund lasse ich manches einfach sein.
Was ich sagen kann, das versuche ich auf eine gute Weise auszudrücken. Die gefügten Gedanken sollten Gültigkeit haben. Dann können sie fortbestehen.
Etwas hat sich so bei mir gemehrt. Das Gute ist wertvoll. Was gut ist, erkenne ich an.
Idee
Das Dasein als Mensch wird durch die Summe des Ganzen ausgemacht, die ihn schon geprägt hat. Da erfahren wir, was wir von der Welt vernommen haben.
Mal sind wir groß, mal sind wir klein. Das sind Relationen. Sie bestimmen unser Verhältnis zum Ganzen.
Das Ganze, das kann vieles sein. Ein Stein in der Hand, ein Kleidungsstück oder einfach nur ein Aufnäher auf der Hose. Zugleich sind wir auch Teil eines Ganzen. Das gibt uns etwas vor. Wir machen uns am liebsten davon unabhängig, was man uns vorgegeben hat. Das ist uns jedoch nur bedingt gelungen.
Am besten haben wir unsere Unabhängigkeit dadurch ausgedrückt, dass wir sagen, dass wir in der Welt leben, aber nicht aus dieser Welt gewesen sind. So stellen wir fest, was uns zu eigen ist.
Das dritte kosmische Gefüge verkörpern wir selbst. Es ist ebenfalls unabhängig und sollte auch so angesehen werden. Wir sind etwas Eigenes.
Mit dem Individuum und seinen Eigenschaften hat das wenig zu tun, dass wir ein eigener Kosmos für uns selbst sind. Vielmehr sind wir aus uns heraus zum Leben fähig.
Man kann diese Gegebenheiten nun zur Kenntnis nehmen oder man muss es lassen. Wer Ordnung in seine Dinge bringen möchte, der tut gut daran, anzuerkennen, was wahr sein wird.
Diese drei Qualitäten bilden wiederum eines für das Ganze. Jede der drei Qualitäten besitzt eine vollständige Ausstattung mit allen Merkmalen des Menschen.
Impuls
Man trete für sich selbst ein. Was einen Menschen bewegt hat, das macht er auch wahr. Da werden wir mal gedrängt und mal gedrückt, ziehen uns aber auch immer wieder aus dem Schlamassel. Wir brauchen Einsicht in unser Dasein und seine Bedeutung. Darum befassen wir uns im Leben auch mit diesem Dasein. Was wir für uns getan haben, das wirkt sich aus.
Gedanke
Man könnte nicht alles vollumfänglich neu auffassen. Etwas muss auch vom Bestand der Kenntnisse bewahrt werden, wenn man verstehen möchte, was man sich anschaut.
Wenn unser Verstand das Gegebene greift, dann blüht etwas bei uns auf. Das Leben erklimmt sein wahres Niveau.
Dokumentation
Die Resonanzen an uns können vermindert werden. Das schafft Klarheit bei uns. Was uns möglich ist, wird sein, dass wir sowohl ihr absolutes Vorkommen als auch ihr Sein vermindern können. Dazu reduzieren wir sie. Weder sind wir stocksteif und gerade, also verbohrt, noch sind wir windschief gewesen. Beides haben wir gerne an uns aufgehoben.
Die Verwirklichung des Menschen kann auch indirekt bewirkt werden. Was wir gelassen haben, das haben wir irgendwann auch angenommen und bestätigt.
Wer die Überbestimmung seiner Person aufgehoben hat, der hat es gut.