Lied
Im Leben suchen wir nach Zeichen,
Die uns den Weg weisen, Orientierung geben.
Wir schauen auf das, was vor uns liegt,
Und versuchen, die Wegmarken zu verstehen.
Manchmal ist es schwer, Antworten zu finden,
Reaktionen gilt es zu verkraften, den Sinn zu erkennen.
In der Tiefe ist etwas bei uns,
Das verspüren wir als Glück.
Die Zeiten des Streitens und der Dunkelheit,
Sie bringen uns manche schwere Stunde.
Die Nacht mag zwar finster, doch der Tag wird erneut hell sein,
Da merken wir, was uns erfüllt.
Manchmal ist es leicht, etwas zu sagen.
Freude gilt es zu verspüren, den Sinn zu erkennen.
In der Tiefe ist etwas bei uns,
Das verspüren wir als Glück.
Die Erfüllung ist ein Ziel, das wir uns setzen.
Das ist ein Anker in der Zeit.
Doch wir müssen dafür kämpfen,
Jeden Tag, jede Stunde unseres Lebens wird das von uns gefordert.
Manchmal ist es schön, Antworten zu geben,
Die Menschen suchen unentwegt.
In der Tiefe ist etwas bei uns,
Das verspüren wir als Glück.
Song
In life, we search for signs,
That show us the way, give us direction.
We look at what lies before us,
And try to understand the milestones.
Sometimes it's hard to find answers,
Reactions have to be coped with, the meaning to be seen.
Deep within us is something,
That we feel as happiness.
The times of strife and darkness,
They bring us many a difficult hour.
The night may be dark, but the day will be bright again,
Then we realize what fulfills us.
Sometimes it's easy to say something.
Joy is to be felt, the meaning to be understood.
Deep within us is something,
That we feel as happiness.
Fulfillment is a goal we set for ourselves.
It is an anchor in time.
But we have to fight for it,
Every day, every hour of our lives it is demanded of us.
Sometimes it's beautiful to give answers,
That people seek relentlessly.
Deep within us is something,
That we feel as happiness.
Song
Dans la vie, nous cherchons des signes,
Qui nous montrent le chemin, nous donnent une orientation.
Nous regardons ce qui se trouve devant nous,
Et essayons de comprendre les bornes.
Parfois, il est difficile de trouver des réponses,
Il faut supporter les réactions, comprendre le sens.
Au fond de nous, il y a quelque chose,
Que nous ressentons comme du bonheur.
Les moments de disputes et d'obscurité,
Ils nous apportent parfois des heures difficiles.
La nuit peut être sombre, mais le jour sera de nouveau clair,
Alors nous réalisons ce qui nous épanouit.
Parfois, il est facile de dire quelque chose.
La joie doit être ressentie, le sens doit être compris.
Au fond de nous, il y a quelque chose,
Que nous ressentons comme du bonheur.
L'épanouissement est un but que nous nous fixons.
C'est une ancre dans le temps.
Mais nous devons nous battre pour cela,
Chaque jour, chaque heure de notre vie, cela est exigé de nous.
Parfois, il est beau de donner des réponses,
Que les gens cherchent sans cesse.
Au fond de nous, il y a quelque chose,
Que nous ressentons comme du bonheur.
Lied
Die Endlichkeit ist eine Macht, die unsere Bedingtheit schafft.
Bald alles besessen, doch nur kurz bewahrt.
Darum klagt der Mensch, ohne Frage, gegen das Schicksal.
Doch ist es nicht allen so ergangen? – Alle Menschen bangen.
Trist ist dieses eine Leben, kaum einer kann sich das Leid vergeben.
Kaum einer, der etwas Besseres daraus macht.
Uns macht das Ganze keinen Spaß, ja, es scheint nicht jeden Tag die Sonne.
Wir müssen lernen, damit gerecht umzugehen.
Derweil wehen die Winde, viele Tage vergehen.
Welten verschwinden und entstehen,
das dauert alles bei uns an.
Derweil geht das Leben weiter.
Zuerst froh und heiter, dann, nach eitlem Überschwang,
nach Überhang von Kräften und Säften,
ist uns kaum mehr wohl gewesen.
Es erlischt die Glut, und es folgt der Niedergang.
Da scheint das Leben so lang.
Mit ernster, bedrückter Miene sind wir da verblieben,
Schatten suchend, Rast und Liebe,
und werden grauer, Jahr für Jahr.
Song
Finitude is a power that creates our condition.
Soon possessed all, yet only briefly kept.
Therefore, man complains, without question, against fate.
But has it not happened to all? - All people worry.
Dreary is this one life, hardly anyone can forgive themselves the suffering.
Hardly anyone who makes something better out of it.
We don't enjoy the whole thing, yes, the sun doesn't shine every day.
We must learn to deal with it fairly.
Meanwhile, the winds blow, many days pass.
Worlds disappear and emerge,
it all takes time with us.
Meanwhile, life goes on.
First happy and cheerful, then, after vain exuberance,
after an excess of strength and sap,
we have hardly been well.
The embers extinguish, and decline follows directly.
Then life seems so long.
With a serious, depressed expression, we have remained there,
seeking shadows, rest and love,
and become grayer, year after year.
Song
La finitude est une puissance qui crée notre condition.
Bientôt tout possédé, mais seulement brièvement gardé.
C'est pourquoi l'homme se plaint, sans question, contre le destin.
Mais n'est-ce pas arrivé à tous ainsi ? - Tous les hommes s'inquiètent.
Triste est cette unique vie, presque personne ne peut se pardonner la souffrance.
Presque personne qui en fait quelque chose de mieux.
Nous n'aimons pas cet ensemble, oui, le soleil ne brille pas tous les jours.
Nous devons apprendre à y faire face équitablement.
Pendant ce temps, les vents soufflent, de nombreux jours passent.
Des mondes disparaissent et apparaissent,
tout cela prend du temps avec nous.
Pendant ce temps, la vie continue.
D'abord joyeux et enjoué, puis, après une vaine exubérance,
après un excès de forces et de sève,
nous avons à peine été bien.
La braise s'éteint, et le déclin s'ensuit directement.
Alors la vie semble si longue.
Avec une mine sérieuse et oppressée, nous sommes restés là,
Cherchant l'ombre, le repos et l'amour,
Et devenons plus gris, année après année.
Liedidee
Meine Kreise will ich ziehen,
will aus dem Chaos meines Daseins fliehen.
Da erhebe ich mich durch einen Ruck,
und falle auf mich selbst zurück.
Jetzt stehe ich da und bin dabei frei von allem trüben Einerlei.
Was ich für eine Suppe mampfe, sie sollte mir gut schmecken.
Bis zum letzten Verrecken möchte ich keine Ärsche lecken.
Da lasse ich es von vornherein einfach sein.
Horch, Kind, ich bin kein Storch und auch kein Klabautermann.
Dieses Lied beschreibt jetzt, was ich tun möchte und tun kann.
Das tue ich alles ohne Zwang, meine Freude währt an.
Ich sage es, ich springe, lache wieder gerne. In der Ferne funkeln Sterne.
Meine Kreise will ich ziehen,
will aus dem Chaos meines Daseins fliehen.
Da erhebe ich mich durch einen Ruck,
und falle auf mich selbst zurück.
Da erhebe ich mich hoch in die Luft, vor mir erstreckt sich eine Kluft.
Der Fels, der hier geborsten ist, wirkt bedrohlich, trist und es ist meine letzte Frist.
Jetzt greift nach mir mein Seelentier, ein kleiner Vogel möchte ich sein.
Das bringt mich weg von hier. Ich fliege fort, allein.
Dort oben bin ich, nicht weit weg. Im Dreck sehe ich die Erde liegen.
Ich entkomme nicht, auch nicht durchs Fliegen.
Da mache ich mir etwas daraus und flattere zu Dir ans Haus.
Ich schaue jetzt in deinen Garten. Alles andere, das kann warten.
Meine Kreise ziehe ich leise um den Teich nahe bei deinem Platz.
Du lebst dort, Du bist mein wahrer Schatz.
Was auch immer einmal kommen wird,
Ein Glück vermehrt das Glück, das habe ich kapiert.
Das lasse ich zu, das lasse ich sein.
Mit mir bin ich ganz allein.
Das sollen meine Kräfte sein.
Sie kann ich gleich erfahren.
Meine Kreise will ich ziehen,
will aus dem Chaos meines Daseins fliehen.
Da erhebe ich mich durch einen Ruck,
und falle auf mich selbst zurück.
Da offenbaren die Herzen ihre Schmerzen.
Es kommt die eigene Natur zum Tragen.
In mir plagen mich Fragen, die sich einfach so ergeben.
Ich habe es zu ertragen, das ist ja auch mein Leben.
Ich halte es ein, was ich hier zeige.
Niemals bin ich die erste Geige.
Was auch immer kommen wird,
Ich habe es gespürt.
Da bin ich Tier, da bin ich Mensch.
Als Einziger habe ich nichts zu lachen.
Bin ich für mich, brauche ich keine Späße zu machen.
Keine Heiterkeit macht sich so breit.
Meine Kreise will ich ziehen,
will aus dem Chaos meines Daseins fliehen.
Da erhebe ich mich durch einen Ruck,
und falle auf mich selbst zurück.
Was auch immer mir erblüht,
Ich entkomme der Tristesse.
Meine Fresse, wie es jetzt schon wieder Kreise zieht.
Ich beende einfach dieses Lied.
So komme ich dann doch noch fort.
Man muss nicht an diesem Ort verweilen.
Ich will mich mal abseilen, einfach nur von dannen eilen.
So halte ich mein Wort.
Meine Kreise will ich ziehen,
will aus dem Chaos meines Daseins fliehen.
Da erhebe ich mich durch einen Ruck,
und falle auf mich selbst zurück.
Liedidee
Das Dasein hat etwas mit sich gebracht.
Geprägt ist jetzt das Leben.
Was wird mir Freude geben?
Es weht ein Wind ganz lind, mein Kind.
Der Speicher oben, der ist frei.
Es kocht in der Küche Kartoffelbrei.
Was auch immer hier geschieht,
Ich singe stets mein eigenes Lied.
Was auch immer kommen wird, es wird etwas Wahres sein.
Da pfeift das Schwein im Garten.
Niemand möchte auf Weihnachten warten.
Darum bringen wir jetzt die Ernte ein.
Das Dasein hat etwas mit sich gebracht.
Geprägt ist jetzt das Leben.
Wer möchte es erleben?
Es weht ein Wind ganz lind, mein Kind.
Ich bin ein Mogler, Dieb und Scharlatan,
Jetzt ziehe ich mir die Mütze auf.
Mit Schwung rutsche ich das Geländer herunter
und gehe zurück in den Weltkriegsbunker.
Hier wohne ich, frisch und frei.
Das Einerlei der tristen Woche hat mir nicht gefallen.
Es labern alle Leute heutzutage etwas faden Brei daher.
Darum mache ich mich schwer.
Schabernack und Holdrio, gerne wäre ich auch so froh.
Die Festivitäten, die gefeiert werden, haben es in sich.
Da kommt der Clown vom Klo
und wirkt intrinsisch seine Späße, furzen wird er am Gesäße.
Das geht doch nicht, das kann man doch nicht machen?
Kinder, die darüber lachen, ein ganzes Leben lang.
Da steht der junge Mann stramm, allen Unfug glaubt er noch.
Er ist gut zu Fuß und hat gerne Kugeln, aber es erwischt ihn doch.
Das Dasein hat etwas mit sich gebracht.
Geprägt ist jetzt das Leben.
Wer soll ihm das vergeben?
Es weht ein Wind ganz lind, mein Kind.
Heimgekommen aus dem Krieg, ist die alte Pfeife verstummt.
Vermummt hat er sich im Graben, unter seinesgleichen, bei den Kameraden.
Verkommen ist da alle Lust, nur Frust, Schmerzen tief in seiner Brust.
Es kommt so, wie es muss.
Kein Lied ist da mehr in dem Manne,
atmen wird er wohl noch lange.
Doch der Luftzug von ihm enthält keine Melodie,
Es schmerzt dagegen jetzt sein Knie.
Was er auch gewonnen hat, im Grunde ist er doch verloren.
Kein Blatt, kein Säbel und kein Messer
macht im Leben etwas besser.
Das hat er sich nicht ausgedacht.
Das Dasein hat etwas mit sich gebracht.
Geprägt ist jetzt das Leben.
Wer wird ihm das vergeben?
Es weht ein Wind ganz lind, mein Kind.