Impuls
Die ersten zwölf Zahlen sind wichtiger als die letzten zwölf.
Man könnte nicht alles wissen und schon gar nicht alles kennen. Das Wesen einer Zahl macht das deutlich. Dabei werden sie wie Namen sein. Eine Zahl ist so speziell, dass man ihr eine Bedeutung zuordnen kann.
Die Festlegung der Didaktik ist eine Herausforderung für den Menschen. Doch ich brauche das für meine Metakognition. Wer ohne eine solche auskommen muss, der ist wie nackt. Er würde es nicht leicht haben.
Doch dort, wo ich eine kognitive Kraft gefunden habe, finde ich immer auch ein zugehöriges Register. Es ist das Kerngebiet von mir, dass ich die Mnemonik neben die Kognition gestellt habe. Das eine ergänzt das andere.
Da habe ich allem auch eine Struktur zugeordnet. Sie ist einzigartig. Für jede Sache hat das gegolten, egal wie oft sich die Strukturen wiederholt haben.
Derweil bestimmt die Zeit das Sein der Dinge.
Impuls
Zuerst setze ich ein Zeichen. Dadurch erkläre ich, was für mich wahr und gegeben ist. Ich habe die Menschen mit ihrem Namen angesprochen.
Das Wort hat eine Tonalität zu eigen. Somit habe ich meine Ansicht bereits verdeutlicht, sobald ich jemanden gerufen habe. Alles weitere wird davon abhängen, ob andere dieses Signal erkannt haben und richtig zu deuten wissen. Solange das nicht so sein würde, hat keine Gemeinschaft mit unseren Mitmenschen bestanden. Grundlos würde sie nicht zustandekommen.
Derweil ist dieses Zeichen auch ein Signal für mich gewesen. Was geschehen ist, das bewirkt etwas bei mir. So weise ich nach, dass mich das eigene Erleben nicht kalt gelassen hat. Was für mich relevant ist, das sollte für andere egal sein. Ich brauche keine überbordenden Zuwendungen.
Unabhängig von den anderen Menschen versuche ich zu sein und bestehe so. Da habe ich mich für das eigene Verhalten entschieden. Ich gehe in mich und bin mir selbst genug.
Das sollte der Startwert für ein gutes Leben sein.
Dokumentation
Manche Sachen, die andere Leute zu mir gesagt haben, sind nicht durchführbar gewesen. Zudem hat man meine Erwiderungen gerne kommentiert. Gelten lassen hat man meine Positionen nicht.
Man hat viel eher den Wert meines Wesens festgestellt und mir so alle Chancen verbaut. Der Sachverhalt, dass man solche Dinge zudem verklausuliert dargestellt hat, hat nichts leichter für mich gemacht. Aus diesem Grund glaube ich den Leuten kein Wort, weil offensichtlich ist, dass sie sich nicht damit ausgekannt haben. Das habe ich so erkannt und entschieden, dass die Abwehrhaltung von mir notwendig sein wird, um mich zu schützen.
Das kehre ich aber sofort um und besinne mich, sobald es etwas Mögliches ist. Ich führe meine Überlegungen sogleich durch, wie ich die Situation retten kann. Niemand sollte von mir im Regen stehen gelassen werden. Um das leisten zu können, bedarf ich einer positiven Form dafür. Was ich eigentlich sagen möchte, sollte zudem den Tatsachen entsprechen.
So hat sich manches gewandelt. Es ist meine Anstrengung gewesen, weswegen sich das gebessert hat. Das ist die Wahrheit. Es wird mit einem Mal etwas anderes geschehen. Die Situationen lassen sich klären, sobald mir geglaubt wird. Ich glaube im Gegenzug den Leuten jedes bereits ausgesprochene Wort im Nachhinein und lotse sie. Zudem gebe ich jedem dieser Worte den gleichen Wert. Ich messe ihren Reden Bedeutung bei. So verwandelt sich alles. Etwas Gutes kommt zum Vorschein. Die Leute fühlen sich akzeptiert und bestätigt.
Damit habe ich nicht nur das Verhalten der Dinge geklärt, ich habe mich auch in eine bessere Position manövriert. Von ihrer Eigenschaft gehe ich im Leben aus. Der Umstand, dass die Leute mein Verhalten als verwerflich angesehen haben, rührt von, weiß Gott, irgendwoher. Das habe ich nicht unter Kontrolle. Mein Leumund ist nicht immer gut gewesen.
Keine weiteren Worte brauche ich für meine Sache. Damit ist es bereits genug.
Dann habe ich im nächsten Schritt die Kommentare untersucht, welche die Leute von sich gegeben haben. Sie haben eine eigene Güte. Solche Kommentare beschreiben die Ansichten der Menschen. Man kann aus ihren Worten schließen, wie sie die Dinge gesehen haben. Das wird also den Leuten selbst zugehörig sein, weil es ihre Sichtweise betrifft. Das Wahrgenommene ergibt ihre eigentliche Perspektive. Mit mir würde es nicht viel zu tun haben. Darum kann mich das auch kaum betreffen.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch von meiner Perspektive sprechen. Sie hat hier noch gefehlt. Ich brauche sie, um mit meinen Mitmenschen gleichziehen zu können. Es ist eine Frage der Ausstattung. Das Prinzip dabei ist die Gleichwertigkeit. Sie sollte immer wieder zur Geltung kommen. Darum bringe ich meine Perspektive in gleichwertiger Weise an.
Wer das nicht ausgehalten hat, den brauche ich nicht zu fördern.
Da wende ich mich von den Kommentatoren ab. Ich habe sie reden lassen.
Haben ihre Worte für sie scheinbar eine große Bedeutung, so wird es doch wie Schall und Rauch sein, was sie gesagt haben. Nachher hat man es wieder vergessen, weil es nicht in Frage gekommen ist, danach zu handeln.
Das wird zurecht so kommen.
Mit einigen wenigen Schritten ist das alles schon wahr geworden. Da behalte ich meine Perspektive gerne bei, weil ich mich mit ihr auskenne. Im Nachgang möchte ich den Menschen das Gute wieder zurückgeben, das ich von ihnen bekommen habe. Dazu spiegle ich es und teile mich ihnen adäquat mit.
Auch das ist ein Vorgang, der mir angemessen erscheint.
Solcherart sind die Verklebungen im Geiste. Sie gilt es nicht unbedingt sofort aufzulösen. Alles geschieht zur rechten Zeit.
Wir Menschen haften einem Verhalten an. Da wir es zugelassen haben, wie wir sind, lernen wir, anzunehmen, was wir sind. Das ist radikal. Es hat auch mit Akzeptanz zu tun gehabt. Da ist es gut, dass man die eigene Position behauptet.
Wir haben uns dafür ausgesprochen, dass jeder zu Potte kommen sollte. Jeder sollte etwas davon haben, dass er da ist und wirkt. Selbst wenn man schwach und krank ist, gilt dieses Wort.
So wird es gut sein, dass wir unsere Position schon gefunden haben. Sie beizubehalten tut Not. Ein Glück wird dadurch erwirkt, dass man beharrlich bleibt.
Gedanke
Ein Land in der Mitte von anderen Ländern und Einflussbereichen hat gar keine andere Wahl, als die innere Ordnung hochzuhalten. Vielfältig sind die Strömungen, mit denen es zu kämpfen hat.
Wer seinen Gegner ausgemacht hat, der muss auch dessen Opponenten anerkennen, damit er nicht alleine dastehen würde. Das hat schon manchen faulen Kompromiss hervorgerufen. Man stimmt sich auf Dinge ein, die man im Grunde weder braucht noch möchte, nur um sich auf etwas stützen zu können, worüber man keine Kontrolle haben wird.
Die Erfahrung lehrt uns manches. Zwischen die Räder sollte nichts bei uns kommen. Was für dieses Land von Bedeutung ist, sollte auch von den Menschen in diesem Land erhalten werden. Da baut man auf die Einigkeit unter seinen Bewohnern.
Mitunter zündeln die Herrschaften aber gerne auf fremden Gebieten. Das bringt Not und Zerstörung in die Welt. Einen Krieg wehrt man besser ab. Man verteidigt Besitz und das Leben vollkommen zurecht. Herrscht erst einmal ein dauerhafter Frieden vor, dann können sich die Menschen erholen. Das sorgt für Wachstum und Gedeihen.
Die Tüchtigkeit der Menschen verschafft dem Frieden seinen Vorschub, weil dank ihr Werte geschaffen werden. Im Krieg jedoch ist alles verloren gegangen. Nichts ist Gestalt geblieben.
Gedanke
Ehrlichkeit ist für mich ein Bedürfnis.
Ich lebe in Deutschland, einem Land in Europa. Das Gebiet von Europa und auch andere Teile der Welt sind in den beiden Weltkriegen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Verluste sind nicht nur materieller Natur gewesen.
Ich glaube nicht daran, dass der Wiederaufbau bereits vollständig vollzogen ist. Genauso wenig glaube ich, dass die gesellschaftlichen Rückschritte, welche die Kriege nach sich gezogen haben, ohne Auswirkung auf uns selbst sind.
Man wird nicht frei davon sein, was einen umgibt. Alles hat seinen Rahmen. In meinem Fall ist der Rahmen meines Lebens leicht festzumachen. Zwischen Zerstörung und Verstörung liegen seine Grenzen.
Der Kalte Krieg ist auch einer gewesen, genauso wie all die anderen Verluste von verheerenden Problemen zeugen, die gegenwärtig sind.
Das Aussterben der Arten ist nach wie vor im Gange. Gleichermaßen wirkt es wenig beruhigend auf mich, dass die Nationen vor Waffen nur so strotzen.
Ich schweige mich zu solchen Dingen zumeist aus, aber ich nehme sie doch wahr.
Kommt es zu weiteren Kriegen, lohnt ein Wiederaufbau bald nicht mehr.
Gedanke
Wissen ist oftmals viel eher eine Fiktion als eine Kenntnis gewesen. Es wird zufällig erworben und hat nur bedingt Bestand. Ohne den Gültigkeitsbereich seiner Kenntnisse einzugrenzen, würde man gar nichts zur Natur der Dinge sagen können. Dann ist alles scheinbar irgendwie gewesen, doch man würde es nicht festmachen können.
Das könnte nicht so bleiben. Es wäre unzulässig. Da lassen wir allen Unfug sein und besinnen uns auf die uns bekannten Methoden der Ausarbeitung unserer eigenen Werke. Sie verwirklichen wir.
Vom Weg zum Ziel zu kommen, ist gängige Praxis. Die Theorie wählt jedoch den umgekehrten Weg zur Darstellung der Aufgaben, die uns vorgegeben werden. Dafür müssen Weg und Ziel aber bereits hinlänglich bekannt sein.
Eine Theorie möchte den Lauf der Dinge erklären und reicht vom Ziel zum Weg. Anhand dieser Umkehrung kann man ersehen, dass sie aus einer Erfahrungswissenschaft herrührt und von ihr abzuleiten ist. Aus ihr spricht die Erkenntnis, die den bereits durchlaufenen Prozessschritten entspricht.
Wer geeignete Ziele für sich ausgesucht hat, der kann diese auch erreichen. Die wahre Meisterschaft ist noch immer eine über sich selbst. Das gehen wir an. So kommen wir auf den Weg, so machen wir etwas wahr. Wir widmen uns dieser Sache gerne.
Da messe ich mein Dasein in Schritten aus. Vernachlässigen werde ich dabei die Schrittweite. Es ist mir viel wichtiger, dass ich mit mir selbst im Reinen bleibe. Alles, was ich habe, vervollständige ich weitgehend, wie es mir liegt. Das mache ich, ohne mich zu drängen. Mit Ruhe gelingt mir vieles besser. Die Hektik der anderen Leute sollte mich nicht berühren. Sie sollte mich auch nicht anstecken.
Zu den Schritten gäbe es manches zu sagen. Es gibt ganze, aber auch halbe Schritte. Zudem kenne ich Zwischenschritte. Mit ihnen ist es wie bei der Haltung des menschlichen Leibs. Manchmal ist da auch nichts gewesen, was einem Schritt gleichkommt. Dann stehen wir da und wundern uns vielleicht. Wahrscheinlich wundern wir uns dabei auch über uns selbst.
Dokumentation
Wer etwas gesagt hat, der hat damit etwas ausgesprochen. Seine Worte haben Gewicht. Das nehme ich an. Sie sind in Würde von ihm gesprochen worden.
Ich glaube, dass jeder Mensch wie ich auch ist. Wenigstens seinem Werte nach wird er wie ich sein. Da hat auch sein Wort Gewicht bei mir. Ich respektiere, was er gesagt hat. Das tue ich gerne, schließlich hat auch er so eine Gelegenheit, mich anzuhören.
Das habe ich festgestellt und damit Recht behalten. Ich habe den Worten meiner Mitmenschen das gleiche Gewicht verliehen wie meinen. Ich habe dadurch einem anderen Menschen die gleiche Bedeutung verliehen wie mir selbst.
Das zeichnet den Menschen aus, dass er sich zu benehmen weiß. Mit Anstand und Würde ist es möglich gewesen, seinem Umfeld respektvoll gegenüberzutreten.
Aus den Momenten unseres Lebens schöpfe ich, was ich für mich brauche. Gott sei Dank habe ich das Zeug dazu schon. Ich sage Einsicht dazu und meine das auch so.
Ein Drückeberger bin ich keiner gewesen.
Gedanke
Ein Mensch, der alles mit Kraft getan hat, versagt irgendwann. Das mag hart klingen, aber ihm wird es an der erforderlichen Gabe zur Variation fehlen.
Da habe ich von allem abgelassen. Ich habe nicht länger an mir gezerrt. Ein Friede wird auf diese Weise wahr. Er ist schon bald eingetreten.
Gedanke
Gerne möchte ich mein Leben mit Fantasie führen. Ohne die Begabung zu ihr, würde ich nicht besser aushalten können, was zu erfahren sein wird.
Wer die Ideen der Fantasie nicht anerkennen möchte, muss sie verworfen haben. Dann geht er aber zuweilen leer aus, während andere eine Krone tragen. Und das tun sie zurecht.
Da besteht der Fantast. Ihn gibt es. Er weiß das Gegebene einzusetzen und in sich aufzurufen. Nichts davon hat er verloren.
Erst wenn neben der stofflichen Substanz ihre Orientierung zustande gekommen ist, hat der Geist seinen Hebel in greifbarer Nähe aufgefunden, um durch innere Reibung seine Stärke zu steigern.
Wir beenden bestenfalls alle Arten der Verausgabung und sind gemäßigt. Wir tun nach wie vor die gleichen Dinge. Was wir damit erreichen, ist die Förderlichkeit. So kommen wir zur Kraft, dabei finden wir unsere Stärke.
Wer sich selbst nicht als bedeutend angenommen hat, der würde es nicht wagen. Darum messen wir jedem Menschen den gleichen Wert bei. So wird vorstellbar, was gerecht sein wird.
Furchtbar sind die Relationen, wenn sie den Menschen gebrochen haben. Davor gilt es zu fliehen.
Gedanke
Es ist zu beobachten gewesen, dass beim Üben von bestimmten Positionen zeitweise bei mir eine plötzliche Bewusstlosigkeit hervorgerufen worden ist. Ich bin rücklings hingefallen. Ich habe das bisher zweimal in der gleichen Positur erfahren, obwohl Jahre dazwischen gelegen sind. Yoga wäre eine große Sache. Wir haben sie richtig aufzufassen.
Um jene Übungsreihen, die beim Yoga gelehrt werden, sinnvoll durchführen zu können, bedarf man der praktischen Unterstützung eines geübten Lehrers. Das sollte jemand sein, der die geltenden Korrekturhinweise kennt und sie auch weitergibt.
Solch einen Lehrer in Europa zu finden ist schwierig. Wer doch jemanden kennengelernt hat, der so etwas macht, muss prüfen, ob er das Vertrauen überhaupt verdient hat. Es gibt auch Scharlatane.
Yoga basiert auf einem System der Ordnung und Bezüge. Dhamma oder Dharma wird die Ordnung auf indischer Sprache genannt. Dank ihr erhält das Gefüge des Kosmos seine Bedeutung. Umsicht wäre von jemandem zu fordern, der mit Zuhilfenahme einer Praxis des Yoga sich selbst näher kommen möchte.
Idee
Yoga stammt, aus europäischer Position gesehen, aus einem anderen Kulturkreis. Er stellt keinen Abklatsch einer europäischen Denkweise dar. Vielmehr ist er eigenständig aufgetreten und hat eine eigene Entwicklung genommen.
Moderne Varianten des Yoga haben oftmals den Zweck der Identifikation mit indischen Werten. Eine Erforderlichkeit zur Stiftung solcher Werte ist geschichtlich zu begründen. Sie resultiert daraus, dass der indische Subkontinent für lange Zeit von Europäern dominiert gewesen ist. Da haben die Besatzer der indischen Bevölkerung auch ihren Stempel aufgedrückt.
Dokumentation
Es gilt mir selbst als bedeutsam, mich zu den Geboten eines Yogin zu bekennen, ehe ich mich mit Yoga befasse. Alles baut auf der Grundhaltung Ahimsa auf. Sie meint, dass man andere Lebewesen weder aktiv noch passiv verletzen darf.
Wie weit der Begriff gefasst sein kann, wird bei den Jainas deutlich.
Weitere Prinzipien ergänzen dieses erste Gebot. Sie sind ebenfalls zu beachten.
Impuls
Manch ein Mensch hat sich in seinem Dasein schon über etwas getäuscht. So etwas passiert zuweilen. Davor kann man sich schlecht schützen. Darum gehe ich grundsätzlich davon aus, dass auch ich irgendwelchen Täuschungen unterliege.
Dokumentation
Dank der Lenkung meiner Aufmerksamkeit kann ich einzelne Zonen meines Leibs fokussieren und mich so gegenüber Ablenkungen abschirmen. Das ist eine Technik. Sie stellt den Anfang für mich dar, um mich zu sammeln. Dabei habe ich geschwiegen.
Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass ich aktiv bin. Etwas an mir aktiviert mich stetig. Da tut mir eine solche Sammlung gut. Das erweckt die Geisteskräfte. Ich lerne zudem nicht abzudriften.
Dokumentation
Von meinen Händen bin ich ausgegangen, während ich eine Haltung eingenommen habe. Jetzt ist es schon so weit, dass ich über diesen ersten Ansatz hinaus gelangt bin und weitere Aspekte der Verwirklichung erreicht habe.
Damit muss ich klarkommen. Es ist nicht leicht gewesen, die eigenen Strukturen anzuerkennen. Sie werden allseits angegriffen. Man erhält wenig Zuspruch. Selten ist bestätigt worden, was wir getan haben.
Hierin verbergen sich Chancen.
Gedanke
Jeder Mensch sollte eine Sache für sich haben, die ihm etwas bedeutet.
Da befasse ich mich mit den Dingen, die mir Spaß machen. Das gefällt mir gut.
Was ich nicht getan habe, dafür ist jetzt noch keine Zeit gewesen.
Gedanke
Glauben ist die letzte Bastion.
Impuls
Yoga wird von uns Europäern gerne als ein körperliches Schulungssystem aufgefasst und mit einer sportlichen Betätigung gleichgesetzt. Diese Auffassung habe ich nicht geteilt.
Ich sehe Yoga viel mehr als etwas an, bei dem man sich selbst entdecken und verwirklichen kann.
Wer als Christ den Yoga kennenlernen möchte, muss verstehen, dass er die Wissenschaft vom Leben von sich aus verkörpert. Da bedürfen wir der Analogie. Wir sollten wissen, dass der höchste erreichbare spirituelle Zustand mit der Kontemplation gleichzusetzen ist.
Als Europäer und Christ schaue ich nicht nur nach Indien, ich blicke auch in die Tiefe der Zeiten. Suchen möchte ich nach Erklärungen für die Wahrheitsfindung. Ich möchte es also verstehen, was die Worte bedeuten und wie sie anzuwenden sind. Übersetzungen meide ich. Vor allem die direkten Übersetzungen verzerren das Geschehen und stellen Widersinnigkeiten auf. Das entspricht den Tatsachen. Die Erfahrung lehrt mich das.
Was die Menschen eint, wird gut sein.
Nur wer die Sprachen insgesamt verstanden hat, kann auch von der einen auf die andere die Begriffe übertragen. Dazu muss man mehr wissen. Im Mindesten muss man die Kultur und die Geschichte eines Sprachraumes gesehen haben und verstehen, wie sich alles entwickelt hat.
Idee
Das Erkennen und Einhalten der Gesetzmäßigkeiten der Natur wäre vorrangig wichtig für jeden, der es ernst mit seinen Dingen gemeint hat. Wer mit etwas Vorhandenem auf eine durch die Natur vorgegebene Weise umgehen möchte, der sollte getreulich einhalten, was ihm von ihr bekannt ist.
Ich setze voraus, dass man das einsieht.
Man sollte sich nicht von ungefilterten Wünschen, Hoffnungen, Erwartungen und Bedürfnissen zu einem willfährigen Dasein verleiten lassen. Stattdessen kann man sich regulär erfüllen, was gebraucht wird. Es soll alles Sinn behalten, was man schon von der Welt und dem Dasein in ihr erkannt hat.
Da schaue ich auf dieses Dasein und erkenne die Sphären, wie sie erscheinen. Folgende Bereiche berücksichtige ich bei meiner Überlegung.
die Person mit der Gelegenheit zur subjektiven Sichtweise
die Umgebung als der transpersonale Bereich, der neben meinen Mitmenschen auf alles darüber hinausgehende enthält
die Gemeinschaften mit ihren Eigenheiten und die Kultur stiftenden Phasen
der Kosmos als natürliche Entität, der die höhere Ordnung vorgibt
Die Schau dieser Sphären entwickle ich. Dabei ist sie zugleich Ausgangs-und Endpunkt gewesen. Eine Entfaltung dieser Gestaltungen ermöglicht mir die Zusammenführung des Ganzen. Daraufhin kann ich seinen Aufbau erkennen.
Dank dieses Prozesses wachse ich und komme klar.
Gedanke
Was ich auch vorangebracht habe und was mich getrieben hat, ich glaube an die phasenhafte Erscheinungsweise des menschlichen Werdegangs. Meine Ansicht ist klar. Der Fokus liegt stets auf einer Sache. Es gibt aber einen Plural an relevanten Dingen, die auf lange Sicht nicht außer Acht gelassen werden sollten. Darum brauche ich den Switch, den Wechsel. Der Fokus führt dazu, dass sich ein Aspekt sammelt, aber andere Aspekte sind daraufhin der einzigen Sache untergeordnet, um die es mir geht. Da geraten wir auf Abwege, wenn wir zu lange der einen Idee anhaften. Erst der Wechsel zur rechten Zeit macht aus, was ich als Wachstum betrachte. Dieser Anhaltspunkt scheint mir geeignet zu sein. Ich lasse auf diese Weise die Wandlung zu.
In meinem Dasein und Leben haben sich Hauptphasen und nebensächliche Phasen ergänzt. Das wird so sein, wenn alles bei mir gut läuft. Dann geht es mir bald besser, weil ich mich erhole.
Hauptphasen haben eine andere Amplitude und einen anderen Frequenzgang als nebensächliche Phasen. Da sie zeitgleich aufgetreten sind, wirken immer der hauptsächliche Aspekt sowie etliche, diesen Aspekt verstärkende oder abschwächende nebensächliche Aspekte. Das wird aufsummiert und ergibt den derzeitigen Status. Dieser Zustand ist mir willkommen. Es ist recht, dass es so ist.
Mir würde nichts anderes möglich sein, als diese Dinge in geeigneter Weise zu beschreiben. Das Gefundene schreibe ich auf, weil ich mich damit auszubilden versuche. Im Hintergrund meiner Ideenwelt steht dieses Streben nach Vernunft klar an vorderer Position.
Eigentlich glaube ich, dass wir neben den primären Ideen in diesem Leben auch dem augenblicklichen Zustand von uns gerecht werden müssen. Was nützt die beste Anlage, wenn man gefallen ist? Man wird so zum Ziel für jene, die mit ihren Stiefeln auf uns treten wollen. Die Schwächung von uns ist gewiss. Sie wird eintreten. Aus einer solchen Situation gibt es nur dann ein Entkommen, wenn wir aufstehen können. Wir müssen lernen, uns zu mobilisieren.
Da der Mensch weder mit Gewalt noch mit Vermögen sein Glück absichern kann, brauchen wir eine andere, eine intrinsische Größenordnung, die wir ausbilden müssen. Das meine ich, wenn ich die Kontemplation suche. Ich kann niemandem erklären, was sie ausmacht. Aber es ist sicher, dass es sie gibt und dass sie uns zugänglich ist.
Es wird eine Frage der Vernunft sein, ob wir uns vorstellen können, von uns aus eine Stärke abzurufen, die wirklich etwas verbessert.
Impuls
Der Sachverhalt eines Lebens als Mensch bringt für mich etwas mit sich. Es ist wahr, dass ich etwas am eigenen Leib erfahre. Da spüre ich mich. Das eigene Gefühl kann ich wie eine Empfindung beschreiben. Die Worte dafür muss ich suchen. Darin wären alle mich betreffenden Phänomene anzuführen und miteinzubeziehen. Sie machen mich aus, ganz gleich, ob sie gerade vorgekommen sind oder ob sie gerade gefehlt haben.
Die Innenwelt ist der Bereich, wo die Fäden bei mir zusammenlaufen und wo das Geschehen von mir reguliert wird. Dabei halte ich zusammen, was zusammen gehört. Davon habe ich mir etwas versprochen.
Ich weiß, dass jede Erscheinung eines Phänomens seine Ursache in einer Kombination aus gleichzeitig vorkommenden Präferenzen und Verhaltensweisen hat. Das wird einfach so sein, auch wenn es schwerlich zu durchleuchten sein wird.
Da mache ich mir etwas daraus. Ich sage, dass es unbewusst abgelaufen ist. Dabei bin ich mir im Klaren über seine Erscheinung. Ich kann sie lediglich so annehmen. Ich habe sie auf keine andere Ursache zurückgeführt. Damit habe ich einen Fehler weniger gemacht.
Ich fasse also die Innenwelt als ein unbewusst erscheinendes Konstrukt auf, von dem ich ausgehe, dass es nur als Kombination im Ganzen zu erschauen sein wird. Da belasse ich es so und finde mich zurecht. Dazu sage ich dann Klarheit.
Mir ist etwas klar, weil ich es lassen kann, wie es ist.
Einsicht
Wer, wenn nicht ich, hat geträumt, nachdem er endlich geschlafen hat? - Da habe ich nachgedacht. Das wird doch auch ein ganzer Anteil von mir selbst sein, der ausmacht, was ich da für Träume erfahre.
Impuls
Die Merkmale eines guten Lebens ergeben die Eigenschaften eines Menschen, die er freizusetzen vermag, sobald er alles hat, was er für sich braucht.
Impuls
Dort, wo Dir eine Leere zuteil wird, halte inne und nimm sie an. Der Zustand ohne Leiden ist schon immer ein günstiger gewesen.
Vers
Bringst Du dem Menschen ein Licht, so hat er es gut damit.
Nichts hat man dazu getan, dass es leuchtet. Alles Glück währt grundlos bei uns Menschen an.
Impuls
Angenommen, die Gedanken von mir wären wahr. Was wird das bedeuten? - Der Zauber der inneren Momente hat es in sich.
Da habe ich alles gelassen, wie es vorgekommen ist. Der erste Schritt ist keiner gewesen. So habe ich den Stand von mir beibehalten. Einen Krieg habe ich abgewendet.
Fortschritt und Fortschritt im Kriege, das sind das gleiche Paar Schuhe. Veränderung und Verlust sind ein einziger Weg. Selbst das Lernen ist eine Änderung der bestehenden Verhältnisse und schafft sie ab.
Damit habe ich einige urbare Gedanken an mir getragen. Ich lasse sie brach liegen. Ich habe sie nicht angegangen, aber sie nicht weggelassen. Überflüssig ist nichts auf dieser Welt gewesen. Für alles hat eine Ursache bestanden. Da wird es gebraucht.
Ich erkenne an, wie es ist, und ziehe mich in meinen Bereich zurück. Ich entsage. Die Verfremdung meiner Dinge lehne ich ab. Ich empfinde das Verstellen des Gegebenen als ein Unding.
Da sage ich Krieg dazu, wenn man mich ausgeschlossen hat. Wer mich in ein Nichts verbannt hat, der bekommt es daraufhin mit mir zu tun.
Mittels dieser Ansage stelle ich fest, dass mir so etwas nicht gefallen hat. Die Welt und die heutige Zeit sind wie die Menschheit auch maßgeblich für die von mir zu übenden Dinge. Sie machen meine Lektionen aus. Nichts anderes habe ich gebraucht. Für so etwas stehe ich ein.
Gedanke
Als Skeptiker habe ich so meine Zweifel am Nutzen der Skepsis. Der Mensch darf auch von etwas überzeugt sein. Nichts ist grundlos so vorgekommen, wie es erschienen ist.
Impuls
Ich führe das Leben eines Literaten, der aufschreibt, was ihn an Gedanken im Leben begleitet hat.
Impuls
Geht man vom gesunden Zustand eines Menschen bei dessen Untersuchung aus, ist alles verstörend gewesen, was an ihm zerrüttet ist. Dabei würden wir nicht einmal wissen, wie wir klären sollen, was gesund sein wird und was nicht. Das Leben fordert schließlich seinen Zoll von uns.
Impuls
Der Unterschied zwischen einem Yogin und einem anderen Menschen, der nichts von sich gewusst hat, ist wie der Unterschied eines der Schrift mächtigen Menschen zu einem Analphabeten. Sehen können beide, dass da etwas geschrieben steht, aber nur der eine hat es lesen können.
Dokumentation
Eine Beschreibung meiner Tätigkeit als Sprachgestalter möchte ich nun geben.
Der Verbund meiner Texte ist als Werk anzusehen. Die einzelnen Passagen in diesem Werk sind von mir aufgegriffene Phasen. Ich benenne sie so.
Eine Kombination der einzelnen Phasen ‘sprengt’ alle Rahmen. Da schlägt das Schiff gegen ihn. Die Schnur wird gespannt. Mit Druck wird sie gezogen.
Phase um Phase folgen aufeinander. Da kann alles anders sein, als es von mir gegeben wird. Was ich geschrieben habe, beinhaltet das Ganze.
So wird es wahr sein, dass neben dem Guten auch die Abweichung Teil des Ganzen ist. Wer seinen Weg kennt, der kennt auch seine Schritte.
In Stufen wird ein Weg gegangen.
Im Vergleich zu den regulären Prozessen bei der Erstellung eines Werkes kann ich sagen, dass mein Werk die Folge einer Gesamtschau ist. Da sehe und kenne ich das Ganze gut. Was ich mir aufgeschrieben habe, ist stets ein Funke gewesen und auch so erschienen.
Das Feuer ist ein Leuchten. Es bringt Wärme.
Auf der Ebene der Empfindung dieser Wärme bewege ich mich.
Andere Leute haben mich verkannt. Das habe ich klarstellen wollen.
Mit Wenigem sind die Leute klargekommen. Was ich getan habe, hat sie zumeist überfordert.
Da habe ich es gelassen. Ich habe das Auskommen mit meinen Mitmenschen forciert.
Zuerst habe ich den Leuten etwas zugestanden. Sie sollten keine Beeinträchtigung erfahren. Man sollte ihnen ihre Ruhe lassen.
Ich bin in einen Krieg eingetreten, bei dem die Stille alles ist.
Mit der besonderen Kraft eines im Leben gescheiterten Menschen gehe ich um. Sie ist die Ursache für meinen Weg. Von ihr rühren meine Aktivitäten her.
Das Ganze ist ein Sonderweg.
Damit habe ich ein Licht gefunden, das meinen Weg erhellt. Ich weiß noch, was ich im Grunde für einen Weg gehen möchte, aber ich sehe auch den Weg vor mir. Da wird mir klar, dass ich mich an einem Ort befinde, der anders ist, als es mir scheint.
Ich habe an meine Aufgabe gedacht und sie weitgehend erledigt, doch ich bin tanzenden Fußes von meinem wahren Weg abgekommen.
Dokumentation
Zuweilen habe ich gegen allerhand unschöne Dinge zu kämpfen.
Eines davon wird sein, dass man mir vorgeworfen hat, dass ich kein Künstler sei.
Das habe ich so stehen lassen. Froh hat es mich keineswegs gemacht. Ich habe es vielmehr interessant gefunden, dass man meine gesichteten Werke als ungeeignet wahrgenommen hat. Man hat mir das ausdrücklich mitgeteilt.
So kann ich sagen, dass man mir nicht zugestanden hat, ein Künstler zu sein. Manchmal bin ich nachts aufgewacht und habe daran denken müssen.
Da das häufiger geschehen ist, habe ich mir ehrlich Sorgen um mich gemacht.
Man hat mir auch die Begründung dafür geliefert. Ich würde mich lediglich nicht zum Arbeiten bereit erklären, weil ich mich für einen Künstler halte. Dabei wäre ich gar keiner.
So einfach ist das.
Meine Antwort hat so geklungen: ‘Niemand kann beweisen, dass er ein Künstler ist, genau wie auch niemand beweisen kann, dass er bei Verstand ist.’ Das ist heftig gewesen.