Impuls
Die ersten zwölf Zahlen sind wichtiger als die letzten zwölf. Das besinnt mich. In Demut suche ich nach meiner Einheit.
Man würde nicht alles wissen und schon gar nicht alles kennen. Mein Verständnis für das Wesen der Zahlen macht mir das deutlich. Alles wird limitiert sein, was ich davon sagen kann. Dabei werden die Zahlen wie die Namen sein. So sind sie zu verstehen, glaube ich.
Zahlen sind durchweg speziell. Für sie gibt es jeweils eine eigene Bedeutung.
Aus diesem Grund unterscheide ich starke Zahlen, für die ich eine Bedeutung kenne und schwache Zahlen, die mir nichtssagend erscheinen. Im Grunde sind alle Zahlen jedoch zueinander gleichwertig. Jede ganze Zahl hat einen Vorgänger und einen Nachfolger, der um eine gezählte Einheit auf dem Zahlenstrahl differiert. Die Addition ist ein ewiges Spiel der Natur.
Da schaue ich an, was ich habe.
Die Festlegung der Didaktik ist eine wahre Herausforderung für Menschen wie mich. Doch ich brauche eine Ausrichtung. Ich brauche ihren Halt. Es soll mir gut gefallen, was mich ausmacht. Das wird für meine Metakognition gut sein, wenn das so ist. Wer ohne Gedanken auskommen muss, der wird wie nackt sein. Das wäre gefährlich. Das kann zu einer echten Hürde werden, die irgendwann kaum noch zu überwinden sein wird. Das gewöhnliche Fahrwasser erfüllt mich, aber es knechtet auch.
Das lasse ich sein. Ich lasse zu, was ist. Lieber bin ich mit meinen ehrlichen Überlegungen gesegnet, als keine Gedanken zu haben. So fange ich mit mir etwas an.
Die Befähigung auf autodidaktische Weise zu erreichen, erfordert nicht nur den kritischen Blick auf sich selbst, sie zwingt uns auch dazu, dass wir die Fünfe gerade sein lassen, weil der Herrgott ein lieber Mann ist.
So bin ich ein Mensch und komme zur Ruhe. Im Glauben werde ich stark. Dort, wo ich eine eigene kognitive Kraft gefunden habe, kann ich diese Kraft auch einem inneren Register zuordnen. Es summiert sich das eine zum anderen. Träume werden wahr. Das ist ungemein förderlich. So erwerbe ich mir meinen Skill. Jeder weitere Wert dieses Guten macht etwas von mir besser. Da steigt mein Level und ich gewinne Karma. Was für ein Glück!
Da habe ich alles mit Bestand einem gleichartig gebauten Rahmen an Bezügen zugeordnet. Mit ihm mache ich mich vertraut. Es ist einzigartig, dass das geht. Ich finde es toll!
Eigentlich brauche ich für diese Sache immer wieder aufs Neue das Mana meiner unverbrauchten Seele. Ohne Regeneration würde nichts gehen, der eigene Abstand zu meinen Gütern erlaubt es mir, schneller zu genesen. Darum lasse ich bei Werke auch wieder davon ab, zu bearbeiten, was in Wahrheit schon gut gewesen ist.
Das Verdorbene geschieht so deutlich seltener, es wird manches Glück bei mir eintreten. Was ich wahr gemacht habe, gefällt mir gut.
Dokumentation
Ob ich nun einen unbestimmten, keinen oder einen bestimmten Artikel vor das Substantiv gestellt habe, sagt etwas über die Verwendungsweise der Wortart im sprachlichen Gefüge einer Schrift aus. Dafür gibt es Regeln. Manchmal stelle ich eigene Regeln auf, weil ich sie zur Klärung der betreffenden Dinge brauche. Das kennt man von mir. Schließlich möchte ich doch verstanden werden.
Die Erläuterung, wann ich welche der drei Möglichkeiten für den Artikel nutze, möchte ich gerne geben, suche aber erst noch nach einleitenden Worten. Regeln sollten klar sein, aber sie müssen nicht schwierig ausfallen. Darum will ich meine Aussagen nur so kompliziert wie unbedingt nötig darstellen, aber ansonsten die Einfachheit meiner Gedanken beibehalten. Ich wende auch hier das Prinzip der Aufteilung an und beginne beim Groben. Eine Verfeinerung der Feststellungen kann im Nachgang erfolgen, falls sie überhaupt erforderlich sein wird. Wie habe ich also die Artikel in meinen Schriften bestimmt? - Man schaue sich einfach das bisher Gesagte an, um Beispiele für meine jetzt getroffenen Aussagen zu finden. Eine Schlüssigkeit der Aussagen versuche ich herbeizuführen und einzuhalten.
Nun komme ich zur Regularität bei der Verwendungsweise der Artikel:
Unbestimmte Artikel verwende ich vornehmlich für noch offene, also nicht im Wesentlichen festgelegte Begriffe. Das sollten dann Variablen sein, die noch nicht näher beschrieben sind.
Keine Artikel verwende ich, wenn das Substantiv weder dinglich-real noch abstrakt-wertend ausgefallen ist. Ohne Artikel hat das Substantiv gerade nicht die Stellung einer Variable im Satz.
Bestimmte Artikel wende ich für dinglich-reale Gegebenheiten an. Sie sind bekannt, sogar vertraut können sie sein. Hier setze ich beim Weben meiner Texte mit dem Kettfaden an und baue den Rahmen einer Handlung auf, wie er einmal bestehen soll.
Ich bitte darum, mir meine etwas ungewöhnliche Ausdrucksweise hier nachzusehen! - Sie resultiert aus der Überzeugung, dass eigene Gedanken auch durch eigene Formulierungen zu belegen sind und sie ist auf meine Kartei zurechtgeschnitten. Was ich in dieser Weise sage, sollte nicht zitiert werden. Es dient vielmehr einer Vermittlung und kann dem Kontext nicht enthoben werden.
Dokumentation
Schiefstellungen erzeugen auf Dauer Schmerzen.
Die Haltung meines Leibes hat gewisse Tücken. Gestalte ich sie nachlässig, geht es mir auch so. Mein Befinden spiegelt das wider. Aus diesem Grund habe ich mir etwas dazu überlegt. Das Gute davon möchte ich hier einmal anführen.
Bei der Ausrichtung meines Leibes gehe ich von verschiedenen Grundannahmen aus. Sie erlauben mir, meine Haltung zu referenzieren und eine gewisse Form der Bewegung durchzuführen. Folgende Aussagen habe ich dazu getroffen:
Die Wahrnehmung des Menschen reicht nur in den eigenen Bereich. Körperlich betrachtet entspricht der Bereich der Wahrnehmung eines Menschen seiner Aura. Hier ist er zuhause, sie hat er an sich gefunden und bewahrt.
Es gibt innere Bezüge und Bezüge zur Umwelt im Außenbereich bei uns Menschen. Der Unterschied besteht in der Ausrichtung. Nach Innen hinein und von Innen herrührend sowie nach Außen hin und von Außen herrührend sind ihre Funktionen. Die Bezugsgrößen lassen sich nach diesem Schema sortieren. Was jedoch in diesem Punkt noch gefehlt hat, ist die neutrale Substanz, aus der alles gemacht ist. So besteht der Mensch. Das hat er an sich.
Jeder Mensch ist ein Magnet für andere Menschen. Manche Menschen sind ferromagnetisch, andere paramagnetisch und wieder andere diamagnetisch. Dieses weitere Schema ist nicht ganz so gefällig. Es drückt etwas aus. Die Aufschlüsselung, wer welche Form des Magnetismus aufweist, hängt vom inneren Geschehen eines Menschen ab und ist darum eindeutig variabel über die Zeit. Was gefällt, weckt Gefallen. Erfolg bewirkt Gelingen! - Man muss die Reaktionen und ihre Folgen separat betrachten, um den Sinn dieser beiden letztgenannten Aussagen zuordnen zu können. Erst danach wird man verstehen, was damit gemeint ist. Hinweise geben mir die Wortarten. Der Schlüssel ist nicht allein in der Satzstellung zu suchen.
Der Leib eines jeden Menschen hat in jedem Dreh- und Angelpunkt auch eine Ebene, die sich auf andere Ebenen des Leibes beziehen kann. Damit kommen Drehungen, aber auch Verschiebungen ins Spiel und bestimmen den Zustand des körperlichen Gefüges.
Das Verhältnis der Ebenen dieser Dreh- und Angelpunkte des Leibes hat Relevanz für mein Wohlbefinden. Sie machen etwas aus. Verlagern sich meine Bezüge, vermindert das auch die eigene Kraft. Resultat dieser Schwächung ist ein Verlust von Stärke. Der freisetzbare Anteil der generierten Lebensenergie schwindet wegen der Fehlstellungen des Körpers. Sie sind durch uns selbst verursacht und können darum auch nur von uns selbst aufgehoben werden.
Damit reduziert der Kraftverlust auch die magnetische Wirkung von uns. Wem es schlecht geht, der hat keine nennenswerte Energie für andere übrig. Er kann sich nicht für sie einsetzen und darum sich auch nicht für andere stark machen. So gerät man aus dem Blickfeld.
Eine Beschreibung des Menschen sollte immer die magnetischen Kräfte der Anziehung berücksichtigen, weil man so dem Menschen die Gelegenheit zur Teilhabe bietet. Es wäre besser nicht willkommen zu sein als nicht zu sein.
Da ich gerne den Ausgangspunkt markiert habe, wo ich stehe, nenne ich nun einmal echte und ehrlich gemeinte Beispiele für solche Formulierungen, wie ich sie neutral wiedergeben kann:
Teilhabe kann festgestellt werden:
Man hört mir zu. (Aufnahme)
Man findet mich gut. (Wertung)
Man lässt mich sein. (Anerkennung)
Dagegen spricht das Gegenteil der Teilhabe eine ganz andere Sprache:
Ich verstehe Dich nicht. (Gestörte Aufnahme)
Kannst Du das noch einmal sagen? (Re-Initiierung)
Bist Du Dir sicher? (Prüfung der Festigung)
Auch hier ist ein gewisser Magnetismus noch zu spüren. Ein solcher Magnetismus geht den Dingen nicht verloren. Es ist nicht die Frage, ob die Dinge magnetisch sind, sondern welche Art der Anziehung sie aufeinander ausüben.
Impuls
Zuerst setze ich ein Zeichen. Dadurch erkläre ich, was für mich wahr und gegeben ist. Ich habe die Menschen mit ihrem Namen angesprochen.
Das Wort hat eine Tonalität zu eigen. Somit habe ich meine Absicht bereits verdeutlicht, sobald ich jemanden gerufen habe. Alles weitere wird davon abhängen, ob andere dieses Signal erkannt haben und richtig zu deuten wissen. Solange das nicht so sein würde, hat keine Gemeinschaft mit unseren Mitmenschen bestanden. Grundlos würde sie nicht zustandekommen.
Derweil ist dieses Zeichen auch ein Signal für mich. Was geschehen ist, das bewirkt etwas bei mir. So weise ich nach, dass mich das eigene Erleben nicht kalt gelassen hat. Was für mich relevant ist, das sollte für andere genauso sein. Ich brauche keine überbordenden Zuwendungen, aber die Erfahrung von Normalität wäre wünschenswert. Jeder wünscht sich das.
Unabhängig von anderen Menschen versuche ich glaubhaft zu sein und bestehe so, wie ich bin, bei wenigen. Darum habe ich mich für meinen Weg entschieden und bin isoliert worden. Das eigene Verhalten hat es mit sich gebracht, dass ich einsam bin. Das Leben hat es so entschieden. Ich gehe in mich und bin mir selbst genug in dieser Situation. Sonst ist niemand da.
Das sollte der Startwert für mein jetziges Leben sein. Was dadurch bedingt ist, dass ich diesen Weg eingeschlagen habe. ist nicht nur die Autonomie meiner Person, es ist auch ein Vermögen damit einhergegangen. Jeder Mensch ist dazu berechtigt, sein Leben selbst zu führen. Das gehe ich an, das mache ich wahr.
Ob andere mir zugetraut haben, was ich eh tun werde, ist mir nicht wichtig. Relevanz hat allein das Vorhandensein meiner Kraft und der Stärke meiner eigenen Ausrichtung. Schwanke ich, dann stürze ich auch früher oder später. Bin ich jedoch beharrlich, dann lerne ich es wieder aufzustehen.
Was ich tun kann, das mache ich wahr.
Dokumentation
Ich schreibe ein Buch über meine eigene Variante, wie ich Yoga anwende. Abschnitt für Abschnitt habe ich ein stringentes Werk aufgebaut, das nirgends in einer einzigen Aussage seinen Höhepunkt hat, sondern kombinatorisch jede Aussage gleichwertig verknüpft und so einen Teppich der Gefühle aus dem Ganzen webt.
Dokumentation
Manche Sachen, die andere Leute zu mir sagen, sind kaum durchführbar. Das hat mal mit der falsch gewählten Adressierung zu tun, manchmal liegt es aber auch an den ungültigen Bewertungsschemata, die diese Leute einfach auf mich anwenden. Davon kann ich mich schlecht frei machen. Ich möchte mit meinen Mitmenschen interagieren. Das ist meine Prämisse. Ich muss nehmen, was da ist, und erkenne darum auch solche Erfahrungen an, obwohl sie mir widerstreben.
Gelten lassen wird man meine Positionen nicht, wenn ich sie vertrete. Diese Erfahrung mache ich unentwegt.
Man hat gerne den Wert meines Wesens festgelegt und mir so alle Chancen verbaut. Der Sachverhalt, dass man solche Dinge zudem verklausuliert darstellt, würde nichts leichter machen. Aus diesem Grund habe ich es schwer.
Noch schwieriger wird alles für mich, weil ich, wie zuvor genannt, praktisch jeden (Denk-) Weg mitgehe.
Ich schütze mich durch mein Verhalten. Eine Teilhabe ist nicht minder wichtig wie die Unversehrtheit eines Menschen. Alles baut darauf auf.
Von Gutem kommt Gutes. Wahres mehrt die Wahrheit. Das weiß ich gut und lasse darum alles so, wie es schon ist. Im Grunde erhalte ich dadurch einen längeren Atem.
Das kehre ich nicht nach außen, sondern behalte bei mir, was ich habe. So generiere ich die Kraft, die ich für mein Dasein brauche. Sie ist nicht klein, ihre Wertigkeit ist ebenfalls nicht gering. Ich besinne mich auf meine Stärke und gehe diesen unscheinbaren, aber friedfertigen Weg. Ich besinne mich auf diese Existenz.
Ich führe meine Überlegungen durch und schaue an, wie ich die Situation auf verträgliche Weise retten kann. Das Ganze möchte ich vor dem Niedergang bewahren.
Hierarchisch gesehen gibt es neben dem Ganzen ein übergeordnetes Ganzes, das Größere, und ein untergeordnetes Ganzes, das Kleinere, welches hierin integriert ist. Hier wende ich einen Kniff an. Ich setze jeden Zustand mit jedem anderen Zustand gleich und nenne alles Glück, was gelingt. Niemand sollte von mir im Regen stehen gelassen werden.
Um das Gute leisten zu können, muss man es sehen. Es bedarf einer positiven Form dafür, wie man mit den Dingen umgeht. Alle sind wir Menschen. Das ist primär. Rasse, Hautfarbe, Gewicht, Größe, das sind Unterscheidungen, die uns nicht zu Menschen gemacht haben und die unseren Wert verkennen. Wem dienen sie?
Was ich eigentlich sagen möchte, ist, dass nur Gutes genannt werden braucht. Es sollte zudem den Tatsachen entsprechen, wie man etwas darstellt. Menschen sind Menschen, nicht weil sie unterschiedlich sind, sondern weil sie gleich sind, trotz all ihrer Verschiedenheiten. Das wird nicht in einem mühsamen Prozess der Neuordnung gleichzusetzen sein, es ist schon so. Das Glück liegt im Wert dieser Sache fest verankert. Seine Erfahrung ist wahr. So möchte ich es begründen.
So hat sich manches in der Welt gewandelt. Niemand nimmt es wahr, aber der Kosmos ist ein verschränkter Kosmos, der alles bereits in sich trägt, was besteht.
Es ist meine Anstrengung, die Worte dafür zu suchen, um auf den Effekt solcher Gedankengänge aufmerksam zu machen. Dabei kann ich nur aufzeigen, was Sache ist. Es geschieht, weil es so zu sein scheint. Das Licht der Welt verdeutlicht sich am Schatten in ihr.
Die Absicht dieser deutlichen Worte ist das Vermitteln meiner Gedanken. Was hier und jetzt geschieht ist ursächlich, obwohl es nur eine Folge sein wird, die geschieht, weil es sich so ergeben hat. Wer hat darüber Kontrolle? Wer macht es selbst aus, dass er ist, was er sein wird? - Das ist Humbug. Kein Mensch hat sich selbst gemacht. Jeder kann nur suchen, was er zu finden hofft, und man kann auch nur finden, was schon da ist.
Wer mithilfe einer Logik erklärt, wie etwas aufgebaut ist, der muss es zwar sehen können, was es ausmacht, und verstehen, dass diese Sache besteht, aber sonst wird er kaum etwas anderes als ein Begleiter davon sein, der nur bespricht, was eh da ist.
Der fehlende Funke an der Schöpfung solcher Werke macht es aus, weswegen sich das Ganze bessert. Die Leuchte scheint hell, aber sie zerstört nicht, was sie anscheinend erleuchtet hat. Das ist die Wahrheit und sie ist einfach. Es wird kein Mal etwas anderes geschehen als das Mögliche, für das Gelegenheit besteht.
Die Situationen unseres Daseins lassen sich klären, sobald ich meinen Mitmenschen vertraue. Wer mir etwas glaubt, den möchte auch ich nicht enttäuschen. So wird etwas daraus.
Ich glaube meinen Mitmenschen jedes ausgesprochene Wort. Sie sind so. Weil ich etwas mit ihnen anfangen möchte, mache ich das auf diese Art. Da wird wahr, was sich gehört.
Ich messe ihren Reden eine eigentliche Bedeutung bei, die sich auch auf mich übertragen lässt. Die Funktionen, mit denen ich die Wertigkeiten ihrer Worte auf die Wertigkeiten meiner Innenwelt übertrage, habe ich angenommen, wie sie erscheinen.
So verwandelt sich alles. Etwas Gutes kommt zum Vorschein. Die Leute fühlen sich akzeptiert und bestätigt, obwohl das Ganze nicht einfach sein wird. Es besteht die Frage, wer für dieses Zusammenwirken welchen Anteil an Kraft, Grips und Ausdauer aufgewendet hat. Damit stellt sich auch die Frage nach dem Verdienst.
Leben und kleben, Lebenskraft und Klebstoff, der Kitt der Welt, der alles zusammenhält, hat Wert für die Vereinigung. Aus ihr resultiert Kraft, ursächliche Kraft, die das Ganze bedingt. Was der Welt Halt verleiht, wird auch ihr Anker sein. Ohne das geht nichts gut.
Damit habe ich nicht nur das Verhalten der Dinge geklärt, ich habe mich auch in eine bessere Position manövriert. Von ihrer Eigenheit gehe ich in diesem Leben aus und erkenne an, was ist. Das soll so sein. Der Umstand, dass die Leute mein Verhalten trotzdem als verwerflich ansehen, rührt von anderen Gründen her, für die ich kein Wort erhebe und denen ich keinen hohen Stellenwert beimessen will.
Keine weiteren Worte brauche ich dafür. Meine Sache ist gesagt. Es ist so, wie es scheint. Damit ist bereits genug getan.
Dokumentation
Technische Betrachtungen kann man aufzeigen. Ich überlege mir zu manchen Phänomenen, wie sie ein Maschinenbauer erklären wird. Das mache ich danach sprachlich fest. Ich arbeite zu meinen Überlegungen Texte aus. Sie sollen Argumente enthalten, die gesehen und verstanden werden. Ich erachte die Evidenz meiner Schriften als ihren wahren Anteil.
Alles andere beruht auf Annahmen.
Annahmen sind auszumerzen. Es ist der Anteil meiner Schriften, der zu reduzieren wäre.
Ergänzt man eine Annahme um etwas Angenommenes, dann nimmt die Fragwürdigkeit zu. Um zu verhindern, dass mein Kosmos an Fragwürdigkeit zunimmt, ende ich meine Schrift dort, wo die Annahme benannt worden ist oder früher.
Manche Annahmen sind wertvoll und wichtig. Aber wenn man zu viele Annahmen getroffen hat, hat man auch schnell die falschen Schlüsse gezogen.
Auch das Lob eines Menschen kann auf Annahmen beruhen. Ich prüfe das Lob keinesfalls, sondern betrachte es als ein Geschenk in Worten. Ich gestehe es jedem zu, dass er nett sein möchte.
Was verlässlich und gesichert ist, das gilt auch. Weil es gilt, braucht man keine Angst zu haben, dass es falsch sein wird. Das ist so.
Jetzt möchte ich zu meiner Thematik etwas sagen, das mit dem Kipppunkt auf der Ebene zu tun hat. Ich bringe zuerst ein einfaches Postulat an:
Wenn etwas zu einfach ist, um seine Elemente zu verstehen, sollte man weitere neutrale Elemente ergänzen, die nichts ausmachen oder an der Sache ändern.
In einem der anderen Texte spreche ich von Dreh- und Kippstellen am Leib des Menschen. Ich sage dort, dass es zu jedem solchen Punkt auch eine Ebene gibt. Das war eine Ergänzung nach diesem Schema. Eine weitere Ergänzung ist der Bezug zwischen diesen Ebenen sowie die getroffene Aussage, dass diese Verhältnisse das Befinden des Menschen bedingen. So weit, so gut.
Jetzt möchte ich auf die innere Beziehung von Dreh- und Kippstelle sowie die gedachte Ebene eingehen.
Ich setze die Ebene an dem Punkt an, für den gilt, dass er sich drehen oder kippen kann. Im ersten Moment kann das frei durchgeführt werden. Hauptsache es ergibt sich ein Schnittpunkt.
Den Schnittpunkt zwischen Ebene und Dreh- und Kippstelle lasse ich, wie er ist, aber ich führe eine zweite Ebene ein. Sie sollte parallel zum Bezugspunkt von uns im Schwerpunkt des Leibs verlaufen. Der Schwerpunkt ist auf die Ebene zu unseren Füßen referenziert. und kennzeichnet die Mitte von uns, die uns eine statische Balance ermöglicht.
Die vierte Ebene ziehen wir nun in dieses Liniensystem ein, indem wir die ursprüngliche Ebene parallel verschieben. Sie soll durch die Mitte des Schwerpunkts führen.
Damit beginnen wir und vervollständigen dieses Bild selbst.
Folgende Frage stellt sich mir:
In welcher Position sollte die verzogene Dreh- und Kippstelle bei meiner jetzigen Haltung idealerweise sein?
Die Verhältnisse können von mir geändert werden. Aber nur dann, wenn das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Figuren harmonisch verläuft, gewinne ich Kontrolle über mich. Ohne sie kann ich nichts bei mir verbessern. Verbesserung meiner Haltung wäre jedoch das Ziel dieser Betrachtung.
Dokumentation
In einer Welt, in der die relevante Bezugsgröße nur in der Art einer Gewalt zu erfassen ist, braucht man einen harmonischen Zustand, um das Geschaute und Vernommene zu ertragen.
Diese Gewalt nenne ich in meiner eigenen Sprache so, aber ich glaube, dass es der Begriff “Spanda” ist, der sie richtig beschreibt. Das soll die kosmische Vibration sein, über die jedes Buch etwas anderes aussagt.
Alle Bücher haben recht und bestehen nicht ohne Grund. Das Integral des Ganzen ist der Punkt Bindu. Er wird im Shri Yantra als Schmelztiegel lokalisiert und wirkt auch so. Da versetzen wir diese Schmelze in Unruhe, sobald wir das Prinzip der Gewalt auf sie anwenden. Der gerührte Kessel läuft früher oder später über.
Da wenden wir ein zusätzliches Prinzip an, das alles in Unruhe versetzt:
Es ist nichts so, wie es erscheint.
Das Ganze enthält ein Nichts, den kosmischen Cracker, der Risse im Gewebe verursachen kann und das mit Sicherheit auch von Zeit zu Zeit tun wird. Wann es soweit sein wird? - Jetzt, nachher oder ein andermal. So sehe ich es und so wird es auch wahr sein.
Darum führen wir den gewaltigsten aller Begriffe genau jetzt, an Ort und Stelle ein: Den Hammer unter den begrifflichen Wortspielen aus meiner Hand. Mit ihm zerschlagen wir den tönernen Topf!
Die Gesetzmäßigkeit dieses Kosmos aus der Sicht eines Menschen abzuleiten, wird kaum gelingen können, obwohl es theoretisch möglich sein muss. Der Mensch ist für den Kosmos eine Bezugsgröße, die Reaktion zeigt und trotz seiner neutralen Haltung ihm gegenüber in ihm agiert. Das versetzt alles in Unruhe, die wie ein Hammerschlag den Menschen als Blitz, als Getöse, als Donner am weiten Himmel durchzuckt und so weckt, was in ihm steckt: Das ist Spanda, das ist hier gemeint. Und es ist gemein, dass es auf diese Weise erscheint. Der Mensch ist ausgeliefert. Er sollte sich fürchten.
Im eigentlich sprachlich richtigen Sinne heißt es Dhamma oder Dharma. Das ist ein dem Wort Hammer ähnlich klingendes Wort. Darum habe ich dieses Wortspiel überhaupt erst in diesen Text integriert. Damit habe ich das Wort Spanda jetzt vorgestellt und eingeführt.
Die kosmische Vibration ist eine Schaukel. Doch anders als auf dem Spielplatz wird hier nicht die Ruhe durch eine geführte Schwingung herbeigeführt, sondern es trotzt diese Schaukel jeder begrifflichen Erfassung. Noch das letzte Buch wird zerfallen, wenn es diesen Wert in Worte zu fassen versucht.
Damit habe ich mir jetzt den Spaß erlaubt, die Gewalt auch als solche zu benennen. Sie steckt keinesfalls im Wort selbst, sondern es ist Spanda, was das Wort hörbar macht, spüren lässt und uns verzaubert.
Jeder Mensch trägt solch einen kosmischen Ruhepol in sich.
Idee
Beim Arbeiten und auch sonst hat man wenig Muße für das Bewachen der eigenen Haltung. Darum wird es wichtig sein, dass man sich in der Freizeit an gutes Fahrwasser gewöhnt, das man dann zur Arbeit mitbringt. Der Vorteil davon liegt in der besseren Belastbarkeit und Agilität. Wer möchte das nicht?
Aus diesem Grund möchte ich es mir und auch ihnen empfehlen, sich Gedanken darüber zu machen, was ein gutes Fahrwasser ist. Ein solches gutes Fahrwasser suche ich für mich und finde es in einer von Harmonie geprägten Umgebung. Hier schallt und knallt wenig bis gar nichts. Der Ruhepol kann seine Kraft ohne Schwierigkeit entfalten und mir geht es gut.
Harmonische Zustände kann ich wahrnehmen und von ihnen profitieren.
Da ich zuvor über die Erforderlichkeit von Korrekturen der körperlichen Haltung und der durchgeführten Handlung gesprochen habe, möchte ich ein Verfahren dazu geben, wie ich auf harmonische Weise Kontrolle in das eigene Bezugssystem des Leibes bringe.
Ich wende kleine, aber feine Anpassungen der Winkellagen einer Ebene in der Dreh- und Kippstelle meiner Gelenke an und bewahre so das harmonische Zusammenspiel bei mir.
Gelenkreizungen werden so abgebaut oder minimiert. Ob diese Behauptung zutrifft, muss erst geprüft werden, aber ich erachte diese Überlegung als naheliegend.
Da eine Verminderung von Schieflagen zur besseren Befindlichkeit beiträgt, denke ich, dass dies ein einfaches Mittel zur Verbesserung des eigenen Befindens darstellt.
Idee
Die Anpassung meines körperlichen Bezugssystems sollte, insofern ich meine eigentliche Harmonie erhalten möchte, nicht zu geringwertig, aber ebenfalls nicht zu deutlich ausfallen.
Mein Vorschlag lautet, dass man eine Winkeländerung im Bereich von fünf Prozent bis etwa zwölf Prozent durchführt. Danach ruht man in der neuen Position und wartet ab, wie sich die Ebenen zueinander verschieben.
Getreu dem Prinzip einer Bola gehe ich davon aus, dass immer drei Bezugsgrößen anzupassen sind, wenn man eine neue Ruhelage einnehmen möchte. Darum wird dieses Verfahren kaum als einfach zu bezeichnen sein.
Als Erklärung kann ich nur das System der Fachwerke aus dem Maschinenbau anführen, bei dem ebenfalls nur Konstruktion mit Dreiecken eine stabile Statik aufweisen, die auch berechenbar und erfassbar ist. Die Schnur der Bola und der Stab des Dreiecks sind synonym. Sie halten und führen das Dreieck auf der Ebene.
Impuls
Unter einer Festmachung verstehe ich genau eine im gedehnten Raum befindliche Verbindung, die nicht spezifizierbar ist, aber von drei Kräften virtuell irgendwohin gezerrt wird.
Dokumentation
Für die Gesamtschau meiner Werkschau ist die Zusammensetzung der enthaltenen Spiele erforderlich. Das einzelne Werk verstehe ich als gerade durchgeführt, sobald es entstanden ist und erkenne seinen Mehrwert im gültigen Spiel der Formen.
Eine Zusammensetzung von Spielen kann nun analytisch erfolgen und ein Mobile erzeugen, oder man kann die Spiele integrieren und so ein Alles erzeugen, was das Ganze nicht vernachlässigt.
Ich selbst möchte zugeben, dass ich das Modell der Vereinigung favorisiere, aber auch akzeptieren kann, wenn jemand aus meinen Dingen eine Synthese erzeugt, also ein Windspiel, das Mobile baut.
Dokumentation
Ich selbst bin in höchstem Maße von dem Werk überrascht, das ich erstellt habe. Da geht es mir wie dem “Eselhirten 0.8” in meiner Zeichnung mit gleichem Namen. Myriaden von Helferlein umschwirren mich in meiner Ratlosigkeit. Dennoch geht es dem Esel aus Holz heute gut. Er hat gut gefressen und sich brav erholt.
Gedanke
Ein Land in der Mitte von anderen Ländern und Einflussbereichen hat gar keine andere Wahl, als die innere Ordnung hochzuhalten. Vielfältig sind die Strömungen, mit denen es zu kämpfen hat.
Wer seinen Gegner ausgemacht hat, der muss auch dessen Opponenten anerkennen, damit er nicht alleine dastehen würde. Das hat schon manchen faulen Kompromiss hervorgerufen. Man stimmt sich auf Dinge ein, die man im Grunde weder braucht noch möchte, nur um sich auf etwas stützen zu können, worüber man keine Kontrolle haben wird.
Die Erfahrung lehrt uns manches. Zwischen die Räder sollte nichts bei uns kommen. Was für dieses Land von Bedeutung ist, sollte auch von den Menschen in diesem Land erhalten werden. Da baut man auf die Einigkeit unter seinen Bewohnern.
Mitunter zündeln die Herrschaften aber gerne auf fremden Gebieten. Das bringt Not und Zerstörung in die Welt. Einen Krieg wehrt man besser ab. Man verteidigt Besitz und das Leben vollkommen zurecht. Herrscht erst einmal ein dauerhafter Frieden vor, dann können sich die Menschen erholen. Das sorgt für Wachstum und Gedeihen.
Die Tüchtigkeit der Menschen verschafft dem Frieden seinen Vorschub, weil dank ihr Werte geschaffen werden. Im Krieg jedoch ist alles verloren gegangen. Nichts ist Gestalt geblieben.
Gedanke
Ehrlichkeit ist für mich ein Bedürfnis.
Ich lebe in Deutschland, einem Land in Europa. Das Gebiet von Europa und auch andere Teile der Welt sind in den beiden Weltkriegen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Verluste sind nicht nur materieller Natur gewesen.
Ich glaube nicht daran, dass der Wiederaufbau bereits vollständig vollzogen ist. Genauso wenig glaube ich, dass die gesellschaftlichen Rückschritte, welche die Kriege nach sich gezogen haben, ohne Auswirkung auf uns selbst sind.
Man wird nicht frei davon sein, was einen umgibt. Alles hat seinen Rahmen. In meinem Fall ist der Rahmen meines Lebens leicht festzumachen. Zwischen Zerstörung und Verstörung liegen seine Grenzen.
Der Kalte Krieg ist auch einer gewesen, genauso wie all die anderen Verluste von verheerenden Problemen zeugen, die gegenwärtig sind.
Das Aussterben der Arten ist nach wie vor im Gange. Gleichermaßen wirkt es wenig beruhigend auf mich, dass die Nationen vor Waffen nur so strotzen.
Ich schweige mich zu solchen Dingen zumeist aus, aber ich nehme sie doch wahr.
Kommt es zu weiteren Kriegen, lohnt ein Wiederaufbau bald nicht mehr.
Gedanke
Wissen ist oftmals viel eher eine Fiktion als eine Kenntnis gewesen. Es wird zufällig erworben und hat nur bedingt Bestand. Ohne den Gültigkeitsbereich seiner Kenntnisse einzugrenzen, würde man gar nichts zur Natur der Dinge sagen können. Dann ist alles scheinbar irgendwie gewesen, doch man würde es nicht festmachen können.
Das könnte nicht so bleiben. Es wäre unzulässig. Da lassen wir allen Unfug sein und besinnen uns auf die uns bekannten Methoden der Ausarbeitung unserer eigenen Werke. Sie verwirklichen wir.
Vom Weg zum Ziel zu kommen, ist gängige Praxis. Die Theorie wählt jedoch den umgekehrten Weg zur Darstellung der Aufgaben, die uns vorgegeben werden. Dafür müssen Weg und Ziel aber bereits hinlänglich bekannt sein.
Eine Theorie möchte den Lauf der Dinge erklären und reicht vom Ziel zum Weg. Anhand dieser Umkehrung kann man ersehen, dass sie aus einer Erfahrungswissenschaft herrührt und von ihr abzuleiten ist. Aus ihr spricht die Erkenntnis, die den bereits durchlaufenen Prozessschritten entspricht.
Wer geeignete Ziele für sich ausgesucht hat, der kann diese auch erreichen. Die wahre Meisterschaft ist noch immer eine über sich selbst. Das gehe ich an. So komme ich auf den Weg, so mache ich etwas wahr. Ich widme mich dieser Sache gerne.
Da messe ich mein Dasein in Schritten aus. Vernachlässigen werde ich dabei die Schrittweite. Es ist mir viel wichtiger, dass ich mit mir selbst im Reinen bleibe. Alles, was ich habe, vervollständige ich weitgehend, wie es mir liegt und gefällt. Das mache ich, ohne mich zu drängen. Mit Ruhe gelingt mir vieles besser. Die Hektik der anderen Leute sollte mich nicht berühren. Sie sollte mich auch nicht anstecken.
Zu den Schritten gäbe es manches zu sagen. Es gibt ganze, aber auch halbe Schritte. Zudem kenne ich Zwischenschritte und weitere davon abgeleitete Größen. Mit ihnen ist es wie mit der Haltung des menschlichen Leibs. Manchmal ist da auch nichts gewesen, was einem Schritt gleichkommen ist. Dann steht man da.
Ich wundere mich, was das bedeuten soll. Wahrscheinlich verstehe ich so erst einmal einfach nichts von diesem Dasein.
Das macht aus, was ich als Nullpunkt ansehe. Myriaden von Ereignissen führen auf diese Weise zu einer neuen Ursache, der Quelle, dem spontanen Erleben in der Soheit der Existenz als Nichts, gebannt vom Ganzen, unverwandelt, aber klar.
Impuls
Da ich mit meinen Texten meist einfache Linien zeichne, haben einige davon auch Hochpunkte, also doppelwertige Positionen. Das war einer dieser Hochpunkte. In Verbindung mit dem Text "Verklebungen" ergibt er eine Gelegenheit zur Betrachtung der waagerechten Tangente.
Solche Möglichkeiten zur Anschauung finde ich im Außen, in der Betrachtung von Geschichte und Land. Umfeld, Umland, die Umgebung meiner Person bedingen mich genauso, wie es die zeitliche Erfahrung der Geschichte macht. Zeitlich und räumlich sind die Momente der Natur eines Menschen zu verstehen. So sehe ich das, obwohl ich den Kosmos aus ganz anderen Elementen zusammengesetzt habe.
Was aus meiner Sicht wahr ist, wird allein die Absicht der willentlich herbeigeführten Handlung sein. Damit bekenne ich mich zur Liebe eines Menschen, weil ich sonst von dieser Gewalt gebrochen werde, die da intrinsisch mir selbst innewohnt.
Was ist, das gibt es auch. Es ist für alle Menschen gleich.
Da entscheide ich mich. Ich will mich zu meinem Weg bekennen. Ich möchte friedfertig sein, liebevoll vom Wesen, sanftmütig als Natur erscheinen und so ein beständiger Mensch sein, trotz des Ganzen, was los ist.
In dieser Qualität festige ich mich, aber ich muss zuvor quantitativ bestimmen, was mit mir ist. Nur etwas, das es gibt, kann auch eine Wertigkeit, ihre Qualität als Sache, besitzen.
Damit zerschieße ich den Spiegel und entkomme allen Verzerrungen der visuellen Schau. Was mir weder im Gesicht noch im Geiste widerfährt, davon bin ich frei geworden. Damit bestehe ich.
Ich bin mit Leere und dem von ihr Losgelösten angefüllt. Das Vakuum als treibende Kraft motorisiert meinen Antrieb und verdichtet alles zu einem Ganzen. Was hier beständig wirkt, das macht mich aus. Was mir gegeben ist, das behalte ich bei.
Impuls
Meine Schreibweise ist einfach. Ich muss alles nach dem Verfassen des jüngsten Text erst einmal sichten, um meine Bewertung machen zu können, wie es auf mich wirkt. Da ich mir meine Schriften länger nicht mehr angesehen habe, sind sie gereift und haben meine Klarheit gebildet. So verstehe ich die Wechselwirkung von Werk und Schöpfung. Was ich getan habe, das ackert weiter an mir und macht mein Leben aus.
Ich arbeite von vorne, gehe dabei von oben nach unten meine Schrift durch und wühle alles auf, was keinen guten Platz in ihr hat. Dabei sammle ich Rebstock um Rebstock. Weder träume ich vom guten Wein, noch mag ich die Trauben, die wie Perlen an diesem Rebstock gewachsen sind. Was ich brauche, ist das pure Leben. Von Zufriedenheit halte ich wenig. Sie ist mir zu herrlich. Ihren Stolz habe ich zu Unrecht erlangt. Darum lasse ich ihn auf dem Feld liegen.
Impuls
Ich wundere mich. Wenn es stimmt, was ich gehört habe, dann sind meine Schriften in ihrer Dialektik anders ausgefallen, als es meine europäischen Zeitgenossen gewohnt sind. Was man sich zum Ziel setzt, das habe ich auf Anhieb erreicht. Der Zustand von Gelingen bewirkt Erfolg. Dabei lebt meine Sprache von meiner Natur. Was ich mir vorstelle, soll gut, wahr und richtig sein. Das Beste davon nehme ich an.
Die Quelle meiner Inspiration ist die Identifikation. Sie wende ich radikal auf das innere Erleben an.
Allerhand Gesehenes habe ich so in mir gefunden und mich damit vereinigt. Kraft der Identifikation initiiere ich Heilung. Was von mir unterdrückt wird, das sind Nebensachen. Sie lasse ich sein.
Am Ende bestehe ich.
Dokumentation
Wer etwas sagt, der spricht damit etwas aus. Seine Worte haben Gewicht. Das nehme ich so an. Sie werden zurecht von ihm gesprochen.
Ich glaube, dass jeder Mensch wie ich auch wertvoll und wichtig ist. Das schränke ich keinesfalls ein. Darum erhält auch sein Wort Gewicht vor mir. Das lasse ich zu, das erachte ich als wahr. Ich respektiere, was er sagt. Es wird Sinn haben.
Das ist eine von mir getroffene Entscheidung. Sie hat mehr mit Anstand und Respekt zu tun als mit Hingabe oder Verständnis. Im Gegenzug schaue ich darauf, ob ich das Gleiche erwidert bekomme. Oftmals ist das nicht der Fall gewesen. Es hat jedoch von der Reife dieses Menschen gezeugt, wenn er diese Regularität des Verhaltens eingehalten hat.
Manche Menschen merken nicht, was es kostet, wenn man ihnen gegenüber voller Respekt auftritt. Sie lassen alles außer acht, was eigentlich gesehen werden sollte.
Jeder Mensch braucht etwas. Die notwendige Erwiderung einer Handlung sollte von gleichem Wert sein. Getreu dieses Gedankens erwarten wir etwas von unseren Mitmenschen. Manche liefern das entsprechende, andere stellen sich darüber und lassen uns leer ausgehen. Somit wächst an dieser Stelle nichts weiteres.
Das habe ich festgestellt und damit Recht behalten. Ich habe den Worten meiner Mitmenschen das gleiche Gewicht verliehen wie meinen. Ich habe dadurch einem anderen Menschen die gleiche Bedeutung verliehen wie mir selbst. Mehr könnte ich für niemanden tun.
Das zeichnet jeden Menschen aus, dass er sich zu benehmen weiß. Mit Anstand und Würde sollte es möglich sein, seinem Umfeld respektvoll gegenüberzutreten.
Aus diesen Momenten meines Lebens schöpfe ich, was ich für mich brauche. Gott sei Dank geht das.
Gedanke
Ein Mensch, der alles mit Kraft getan hat, versagt irgendwann. Das mag hart klingen, aber ihm wird es an der erforderlichen Gabe zur Variation fehlen.
Da habe ich von allem abgelassen. Ich habe nicht länger an mir gezerrt. Ein Friede wird auf diese Weise wahr. Er ist schon bald eingetreten.
Gedanke
Gerne möchte ich mein Leben mit Phantasie führen. Ohne die Begabung zu ihr, würde ich nicht besser aushalten können, was zu erfahren sein wird. Dank dieser eigenen Vorstellungswelt kann ich mich verwirklichen. Ihre transformatorische Kraft ist bedeutsam.
Wer die Ideen der Phantasie anerkennen möchte, der wird dank dessen gestärkt im Leben auftreten können. Dann trägt er eine Krone, die diese Bezeichnung verdient hat. Da bestehe ich so, wie ich schon bin. Alles erhält sich auf diese Weise.
Jetzt, da für mich die im Leben so erforderliche Orientierung zustande kommt, möchte ich mich in meinem Dasein behaupten.
Gedanke
Es ist zu beobachten, dass beim Üben von bestimmten Positionen zeitweise bei mir eine plötzliche Bewusstlosigkeit hervorgerufen wird. Ich falle dann rücklings hin.
Ich habe das bisher zweimal in der gleichen Positur erfahren und glaube, dass es ein wiederkehrender Effekt ist, obwohl Jahre dazwischen liegen. Ich habe mich nicht verletzt, aber gefährlich ist das schon. Yoga ist eine große Sache und keine kleine. Ich muss es richtig auffassen, was ich dabei tue und wie mir diese Dinge geschehen.
Im Grunde wende ich die Methode der Sprachgestaltung an, um die Prozesse von mir in Schrittfolgen aufzugliedern. Nach und nach finde ich so die Plateaus, auf denen ich verweilen kann. Sprache empfinde ich als etwas feines, mit dem ich meine Handlungen verzahnen kann. So etwas festigt ungemein. Die Übertragungswege der Transformationen von mir kann ich auf diese Weise analysieren, ohne sie zu verlieren.
Um jene Übungsreihen, die beim Hatha-Yoga gelehrt werden, sinnvoll durchführen zu können, bedarf man der praktischen Unterstützung eines geübten Lehrers, der vermittelt, was er sieht. Das sollte jemand sein, der aufmerksam für die Situation ist. Seine Kenntnisse sollte er wiedergeben können und auch wollen.
Solch einen Lehrer in Europa zu finden ist nicht leicht. Wer doch jemanden kennt, der so etwas macht, muss auch prüfen, ob das Vertrauen in ihn zurecht besteht. Es gibt auch Scharlatane. Nicht jeder versteht die Dinge so, wie sie wirklich sind und handelt neutral, also selbstlos im Sinne seines Schülers.
Yoga basiert auf einem System der Ordnung und Bezüge. Dhamma oder Dharma wird die Ordnung auf indischer Sprache genannt. Üblicherweise spricht man heutzutage in diesem Zusammenhang von Sanatana-Dharma. Dadurch erhält das Gefüge des Kosmos seine Relevanz. Wer es einzuhalten vermag, der kann ein guter Lehrer sein.
Umsicht wäre also von jemandem zu fordern, der mit Zuhilfenahme einer Praxis des Yoga sich selbst näher kommen möchte.