TAP in der Aula
Bild: Beatrice Kaufmann
TAP in der Aula
Bild: Beatrice Kaufmann
Improtheater als Einstieg in das nachhaltige Leben
Raël Näf, Smilla Cahen
01.07.2026
Die Woche startete mit einem Input des Theaters am Puls (TAP) mit Bezug zum Thema Nachhaltigkeit. Mit vielen verschiedenen Szenen begeisterten die drei Schauspieler und der Gitarrist das Publikum und übertrugen die positive Energie auf die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Fachmittelschule Oberaargau.
«Nachhaltigkeit ist gegeben durch die Unfertigkeit und Selbständigkeit der Menschen», sagt Rolf Wirth bei der Begrüssung am Montagmorgen. Unsere Unvollständigkeit lasse uns die freie Wahl, wie wir unser Leben gestalten und was wir in die Nachhaltigkeit investieren.
Nach diesen eröffnenden Worten begann unsere BNE-Woche mit einem erfrischenden Einstieg in das Thema der Nachhaltigkeit. Mit dem Improvisationstheater Theatergruppe TAP aus Bern und der musikalischen Begleitung auf der Gitarre wurden wir unterhalten. Die Klassen befassten sich bereits vorher mit dem Thema und sammelten Vorwissen, um eine produktive letzte Woche zu gestalten, bevor wir in die Sommerferien eintauchen.
Durch eigenes Mitgestalten und die kleinen Sequenzen, welche vor Ort entstanden und einmalig sind, konnten wir uns in das Thema einarbeiten.
Secondhand-Kleidung, Reparaturen von beschädigtem Material, Digital Detox wie auch Food Waste waren Aspekte der Nachhaltigkeit in unserem Auftakt zur BNE-Woche.
Kurze Unterbrechungen haben uns dazu angeregt, eigene Vorstellungen der Nachhaltigkeit in das Theater einzubringen. «Initiative» war das erste Wort, welches in die Runde kam. Bei diesem Begriff denken viele an die Politik und an Eigenverantwortung. An den Wunsch, gemeinsam etwas zu bewirken und zu verändern. Dabei geht es oft in die Richtung des Klimawandels und die Aufrechterhaltung der Ökosysteme.
Um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, versuchen wir in dieser Woche, einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Erde zu pflegen. Das Ziel ist, der Thematik näher zu kommen und in Zukunft ein Grundwissen zu haben und im alltäglichen Leben umzusetzen.
38°C waren in der vorangegangenen Woche nicht ungewöhnlich und das zeigt auch, wie der Klimawandel weiter voranschreitet. So war auch dieses Thema Teil des Theaters und es wurde durch einen Politiker verkörpert.
Zum Abschluss durften die Schülerinnen und Schüler Sätze aus ihrer letzten Woche mit einbringen. Der wohl meistgesagte Satz war: «Es ist so heiss», oder «Mir ist es zu heiss». Ironischerweise regnete es zu diesem Zeitpunkt, weswegen das Theater in die Aula verschoben werden musste. Keiner beklagte sich über den schnellen Wandel des Wetters. Der Regen tat nicht nur den Pflanzen gut, sondern auch unserem überhitzten Verstand, der nun hoffentlich für die letzte Woche gewappnet war.