2025
2025
... vorwärts zu 2026
2025 geht's los...
Leider wurde der Zaun um die vorgesehene Ökozelle erst Ende Mai fertiggestellt, sodass wir das zeitige Frühjahr nicht nutzen konnten, um uns "einzurichten". Trotzdem sind wir froh, dass es nun endlich losgehen kann.
TIPP: Fotos von Fauna und Flora, Artenlisten sind hier zu finden!
Nächster regelmäßiger
Termin: 18.11., 10 Uhr
APRIL
Die zwei Steinhaufen waren schon früher angekippt worden. Sie sollen für Kleintiere Unterschlupf bieten. Es handelt sich um Ruhr-Sandstein aus dem Ardeygebirge gebrochen in einem Steinbruch südlich von Dortmund.
MAI
Im Mai wurde dann der Zaun gesetzt. Viel höher als erwartet, aber die Funktion der Abgrenzung erfüllt er...
Auch erste Heckenpflanzen fanden ihren Platz an der östlichen Grenze -- zu erst einige Grauweiden als Stecklinge.
JUNI
Im Juni können wir hier Mauereidechsen beobachten! Und langsam werden die Artenlisten von Fauna und Flora länger....
JULI
Und dann wird endlich gemäht. Eine Hitzeperiode mit Temperaturen über 30° C in Abwechselung mit Gewittern hat einen früheren Termin unmöglich gemacht. Martin kommt mit dem Balkenmäher, erste Strukturen wie Wege und ein gemähter Sammlungs- und Arbeitsplatz am Eingangstor entstehen.
Auch finden jetzt weitere kleine Gehölzsämlinge an der Ostgrenze Platz wie Ilex, Wildrose, Ebereschen, Spitzahorn, Hasel, Erle und Hartriegel.
Gabi zeigt es: Doppelt so groß war der Mahdguthaufen am Schluss und das nur von der Anlage der Wege mit dem Balkenmäher.
Grauweide
Am 18.7. frühabends kommt Thomas mit seinem kräftigen Benzin-Rasenmäher. So können wir zusätzliche zwei Wege mähen und eine Arbeitsfläche im Eingangsbereich freischneiden. Wasser haben wir immer noch nicht.... Thomas kümmert sich auch um den Wasserhahn am Wasser-Container.
Im Eingagsbercih sollte immer gemäht sei, damit man dort Dinge ablegen kann. Der Weg an der Ostgrenze entlang muss zum Zaun hin Platz für die Hecken lassen.
Der neue Weg an Steinhaufen vorbei zur Südseite
Eine Woche später schneiden wir zu fünft die beiden Steinhaufen frei. Und beobachten die Fauna und Flora der Ökozelle. Zu den besonderen Beobachtungen zählen Moschusbock, Großes Ochsenauge, Binden-Sandbiene (Fotos Christine Ledwon), das riesige Grüne Heupferd, Hauhechel-Bläuling (Fotos TGP) und viele andere Schönheiten. Darüber gefreut haben sich Friedrich, Monika, Steffen, Christine und TGP. Viele weitere Arten und Fotos sind hier zu sehen: https://nabu-naturgucker-beobachtungen.de/?gebiet=1020371089
Christine, Steffen, Friedrich und Monika
Moschusbock
Großes Ochsenauge
Grünes Heupferd
Gemeine Seidenbiene
Hauchechel-Bläuling
AUGUST
Am Sonntag, 3.8., gibt es die erste Exkursion in den Loherkamp aus dem NABU-Programm. Groß und Klein machen viele Entdeckungen und sind fasziniert von Grashüpfer, Wespenspinne, Streifenwanze und wildem Meerrettich.
Gemeiner Grashüpfer
Foto: Steffen Feuerbaum
Wespenspinne ♀
Streifenwanzen auf Wilder Möhre
Kaum bekannt: Wilder Meerettich
Am 9. August wird dann die große Wiesenfläche gemäht! Schwere Arbeit beim Mähen und Zusammentragen des Mahdguts bei mehr als 30° C! Kompliment an die fleißigen Naturschützerinnen und Naturschützer: Martin am Balkenmäher, Ulrike, Christine, Simone, Thomas, Steffen an Rechen, Forke und Trageplane!
Fotos: Christine, Simone, Steffen, Martin
Endlich fertig! Und auch körperlich. Ulrike, Thomas, Sabine, Christine, Steffen
Am 15. August treffen wir uns, um die Sitzgruppe zu montieren und aufzustellen. Ein Zuschuss der Naturförderungsgesellschaft des Kreises Unna hat diese Anschaffung (und anderes mehr!) möglich gemacht.
Friedrich, Carsten, Gabi, Steffen, Monika S.-C., Monika K., und Sabine haben an den Schrauben gedreht.
SPD-Besuch im Wahlkampf
Am 25.8. waren BM-Kandidat Till Knoche (Mitte), der Hengsener Ortsvorsteher Volker Schütte (re.) und Ortsvereinsvorstand Matteo Weitner (nicht im Bild) zu Gast in der Ökozelle. Thomas Griesohn-Pflieger vom NABU (links) informierte über Entwicklungsziele und Flora und Fauna.
Bei der Begehung stellte sich heraus, dass sich Till Knoche erstaunlich gut in der Pflanzenwelt auskennt. Zudem hatte er einige Tipps für Kontakte in Sachen Jugend- und Kinderarbeit parat.
GRÜNE spenden für Baumkauf!
Am 30.8. haben wir Besuch von Vertreterinnen des Grünen Ortsverbandes. Und sie haben uns was mitgebracht! Einen Gutschein über 100 Euro zur Anschaffung von Obstbäumen für unsere Ökozelle. Der Gutschein wurde von der Ortsverbandsvorsitzenden Ulrike Dürholt an Monika Schmidt-Casdorff überreicht. Sie wird zusammen mit weiteren NABU-Mitgliedern die Obstbäume aussuchen und besorgen. Im Oktober werden sie voraussichtlich gepflanzt .
Herzlichen Dank an die GRÜNEN, die uns moralisch, tatkräftig und auch materiell unterstützen!
Fotos: Thomas Riemer/NABU
September
Die Bienenwand ist da!
Am 19.9. wurde die Bienenwand von der Gemeinde geliefert! Jetzt steht als nächstes das Aufstellen der vierbeinigen Holzkonstruktion an und dann kann sie mit den Nisthilfen gefüllt werden. Das sind Holzblöcke und Stammstücke mit gebohrten Nistgängen. Im September wollen wir damit fertig sein.
Zur Begrüßung hat sich gleich ein Waldbrettspiel draufgesetzt
Arbeitseinsatz 20.9.
Heute war großer Pflanztag! Wir haben so an die 40 Heckenpflanzen in den östlichen geplanten Heckenstreifen eingebracht! Feldahorn, Salweide, Weißdorn, Pfaffenhütchen, Hartriegel, Wildrosen, Clematis und gesät wurden in die Wiese Zottiger Klappertopf und Rapunzel-Glockenblume. Auf einigen Kahlstellen -- platte Maulwurfhaufen -- in der Wiese wurde zudem eine regional angepasste Samenmischung von Wiesenblühpflanzen ausgesät. An fünf Stellen am Zaun auch die Weiße Zaunrübe. Mit dieser üppig rankenden und blühenden Pflanze wollen wir wir die Zaunrüben-Sandbiene unterstützen, die auf ihre Blüten angewiesen ist.
Ende des Monats wurde mit zwei Berberitzen, einem Faulbaum, einer Schlehe die Heckenvielfalt noch erhöht. Diese Setzlinge wurden im Gartenhandel gekauft und stammen nicht aus Holzwickede.
Bienenwand – Aufbau 30.9.
Toller Einsatz heute! Um neun Uhr begannen die Arbeiten um die Bienenwand aufzustellen – das XXL-Bienenhaus. Und schon mittags war das Werk vollbracht! Die Zusammenarbeit war effektiv und hat viel Freude gemacht. Mitgeholfen haben Thomas, Monika, Friedrich, Christine, Gerd und Thomas.
Am Morgen war es kalt und nass
Als erstes wurden die Einschlagbodenhülsen – nah was ? – eingeschlagen, natürlich
Dann wurde das Tragegestell darin aufgestellt und vorher aber erst zusammengebaut
Dann das Gestell in die Einschlaghülsen "versenkt" – mit brutaler Gewalt.
Schließlich wurde der "Schrank" in das Gestell gestellt (was sonst?)
Und dann das Dach aufgesetzt!
Oktober 10.10.
Sensenmann
Am Morgen ist es kalt, da kommt die Sense bald. Damit der zu erwartende Kleinbagger, der den Tümpel ausheben soll, nicht die Stauden niederwalzt, wurde der Weg mit der Sense verbreitert und abgeräumt.
V.l.n.r. Thomas, Hansi, Friedrich
Foto: Ingrid
Anstreicher 12.10.
Gaby, Gerd und Silas streichen die Bienenwand, damit sie nicht vergammelt! Super Einsatz! Ganz nebenbei haben die ausgemusterten Gartenstühle auch noch was abgekriegt.
Bäume pflanzen – Tümpelloch bewundern 18.10.
Drei kleine Apfelbäume (Halbstämme), die Christine und Monika ausgesucht hatten, werden heute gepflanzt. Nach einigem Hin- und Her-Überlegen fanden sie jetzt in einer Reihe auf der Wiese ihren Platz. Es handelt sich um einen Weißer-Winterglocken-Apfelbaum, einen Cox-Orange-Renette und einen Gravensteiner-Apfelbaum. Nebenbei wurden auch noch ein paar Heckenpflanzen (Hartriegel, Weißdorn) an den Südzaun gesetzt. Die Pflanzung haben Friedrich und Christine vorgenommen und dabei den Bäumchen "gute Gartenerde" mit auf den Wachtumsweg gegeben. Sie können in ein paar Jahren vier bis fünf Meter hoch wachsen, bei einer Stammhöhe bis 1,6 Meter.
Das Erdloch für den Tümpel hat uns etwas erschreckt, mal sehen, wie wir das umbauen können. Tief unten, ganz rechts, ragt sogar eine Fundament-Ecke in den Trichter.
Baumschutz und Tümpelrand graben , 15.11.
Fotos: Hansi Böcking
Die Apfelbäumchen werden von Christine mit einem Verbissschutz vor Hasen, Kaninchen und Rehen geschützt – wäre schade, wenn ihre Rinde angeknabbert würde. Friedrich, Carsten und Hansi machen sich an die mühsame Arbeit (viele Steine im Grund) dem Tümpel einen Rand zu geben. Er wird später mit Steinen aufgefüllt.
Damit geh das Arbeitsjahr in der Ökozelle zu Ende. Wir haben gemeinsam viel geschafft. Fertig ist sie noch lange nicht ...
Heckenpflanzen im Loherkamp - eine Übersicht
Stand 21.10.2025
aus der Umgebung:
Bergahorn, Feldahorn, Stieleiche, (Schwarz-?) Erle, Grauweide, Silberweide, Salweide, Ilex, Eibe, Weißdorn, Schlehe, Pfaffenhütchen, Hartriegel, Rose spec., Clematis
von außerhalb:
Berberitze, Schlehe, Faulbaum, Kreuzdorn, Schneeball, Kornelkirsche, Rote Heckenkirsche.
Weiße Zaunrübe (Samen)
Es wird Winter...
Am 17. November ziehen hunderte Kraniche über die Ökozelle nach Südwesten, das Vogeljahr neigt sich zum Ende.
Die Ökozelle wappnet sich für den Winter, Insekten ziehen sich zurück, oder vertrauen darauf, dass ihr Nachwuchs in Gestalt von Eiern, Larven, Puppen im nächsten Frühling als neue Generation das Leben weitergeben. Und in der Erde warten die Samen des Sommers darauf, von der Frühlingssonne geweckt zu werden.