Presse-Mitteilungen 2026
Texte und Fotos:
Thomas Griesohn-Pflieger,
wenn nicht anders benannt
16.3.2026
Vortrag vergleicht Klimaschutzkonzepte von Holzwickede und Unna:
Zumutungen und Hoffnungen
Am kommenden Montag (23.3.) beschäftigt sich ein Vortrag mit einem Vergleich der Klimaschutzkonzepte von Unna und Holzwickede. Der Vortrag findet im Rahmen des Programms der NABU-Ortsgruppe Holzwickede statt.
 Per Gesetz sind alle Kommunen verpflichtet, Klimaschutzkonzepte aufzustellen. Was steht da drin und was sollen sie schützen? Willi Hochgräber vergleicht das Konzept der Gemeinde Holzwickede mit dem Konzept der größeren Kreisstadt Unna. Können wir das Klima schützen oder müssen wir uns vor dem Klima schützen?
Ein Klimaschutzkonzept soll Ziele und Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen aufzeigen. Es soll mittel- bis langfristig viele Vorteile für Bürgerinnen und Bürger, Betriebe, Unternehmen sowie die gesamte Kommune mit sich bringen. Einige dieser Vorteile können Energieeffizienz, saubere Luft oder auch die Wertsteigerung von Grundstücken sein. Geht das ohne Zumutungen für Bürgerinnen und Bürger?
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Kommunaler Klimaschutz muss eine große Bandbreite an Handlungsfeldern berücksichtigen, die das Leben der Menschen unmittelbar beeinflussen. Er bezieht sich auf die kommunale Verwaltung selbst, aber auch auf die Bereiche Energie und Gebäude, Mobilität und Transport bis zur Abfall- und Abwasserwirtschaft sowie die Themen Nachhaltigkeit und Ernährung. Das Ziel ist in Holzwickede das gleiche wie für ganz Deutschland: Bis zum Jahr 2045 soll die Gemeinde klimaneutral sein. So steht es im Klimaschutzgesetz. Ist das zu schaffen? Und welche Rolle könnte dabei der Naturschutz spielen?
Der Vortrag von Willi Hochgräber im Programm des NABU in Holzwickede findet statt am Montag, 23. März, 18:30 Uhr in der Seniorenbegegnungsstätte , Berliner Allee 16a.
Schottergärten sind ein Statement gegen KlimaschutzÂ
6.3.2026
Gefiederte Nachbarn unterstĂĽtzen:
Jetzt Nistkästen für Vögel aufhängen
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Die milden Vorfrühlingstage wecken nicht nur bei den Menschen Frühlingsgefühle, auch die Vogelwelt beginnt mit Gesang und der Gründung von Revieren. Ein geeigneter Platz für den Nestbau ist in den Siedlungen nicht immer leicht zu finden. Der NABU in Holzwickede gibt Tipps, wie Menschen in Gärten und auf dem Balkon den Vögeln “Wohnraum” anbieten können.
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Naturhöhlen in alten, morschen Bäumen oder geeignete Brutnischen an Gebäuden sind in aufgeräumten Gärten kaum vorhanden. So finden höhlenbrütende Vögel, wie Kohlmeise, Kleiber oder Star, nur schwer einen geeigneten Platz, um ihre Jungen großzuziehen. Den sogenannten Höhlenbrütern kann kann man mit Nisthilfen relativ einfach helfen. Der NABU ruft deshalb dazu auf, jetzt Nistkästen in Gärten und an Balkonen aufzuhängen.
Auch Unternehmen, Vereine und Kirchen sowie die Eigentümerinnen und Pächter von Kleingärten können für Nistplätze sorgen und so die Artenvielfalt fördern. „Mit dem Aufhängen von Nisthilfen sollte man sich beeilen, denn einige Vogelarten, wie zum Beispiel Kohl- und Blaumeisen, haben sich schon zu Paaren zusammengefunden und verschaffen sich nun einen Überblick über den aktuellen Wohnungsmarkt“, sagt Thomas Griesohn-Pflieger vom NABU in Holzwickede.
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Die unterschiedlichen Vogelarten haben unterschiedliche Ansprüche an einen Nistplatz. Um die Artenvielfalt im Garten zu fördern und vielleicht auch neue Arten anzulocken, sollten nach Möglichkeit Nistkästen mit unterschiedlich großen Einfluglöchern angebracht werden. Blaumeisen besiedelten schon Nistkästen mit einem Einflugloch von 2,8 cm im Durchmesser, die etwas größere Kohlmeise kann diese Nistkäste nicht nutzen, sondern benötigt 3,4 cm und der Star brütet gerne in etwas größeren Nistkästen mit einem Einschlupfloch von 4,5 cm. Thomas Griesohn-Pflieger: „Wer nicht nur den klassischen Meisenkasten im Garten aufhängt, kann auch Hausrotschwanz, Star und Spatz eine Brutstätte bieten. In sogenannte Halbhöhlen ziehen Bachstelze, Rotkehlchen oder Gartenrotschwanz ein. Halbhöhlen sollten möglichst geschützt am besten unter der Traufe von Gartenhäusern, Schuppen oder am Wohnhaus aufgehängt werden.“
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Die Kästen sollten stabil und sicher vor Nesträubern wie Katzen und Mardern in einer Höhe von 1,5 bis 3 Metern angebracht werden. Eine Ausrichtung des Einflugloches nach Osten oder Südosten ist wünschenswert, damit sich der Kasten nicht zu sehr aufheizt. Manchmal werden die Nistkästen erst nach zwei, drei Jahren angenommen. In der Zwischenzeit dienen sie meist als Schlafplätze für die Vögel. Neben einer Unterkunft brauchen die Vögel auch Nahrung. Daher erhöht ein naturnaher Garten mit vielen Insekten als Nahrung für den Nachwuchs die Wahrscheinlichkeit auf belegte Nistkästen.
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„Wer einen im Vorjahr besetzten Nistkasten noch nicht gesäubert hat, sollte das jetzt schnell erledigen! Alte Nester kann man aus den Nistkästen einfach herausnehmen. Wegen möglicher Parasiten, wie Flöhen oder Milben, empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen. Die Nester können in der Grünen Tonne oder im Kompost entsorgt werden,” so der NABU.
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Unter der Adresse https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/nistkaesten/ sind Bauanleitungen fĂĽr verschiedene Nistkasten-Typen zu finden.
Nicht nur Meisen auch Stare sind Höhlenbrüter. Sie benötigen ein Einschlupfloch von 4,5 cm. Foto: (Hecker/NABU)
18.2.2026
Wer war das? NABU ärgert sich über Mäharbeiten
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Die NABU-Ortsgruppe beklagt den Verlust von Stauden und Strauch- und Baumsetzlingen am Platz von Louviers. In Absprache mit der Gemeinde haben die Naturschützerinnen dort zwei Wiesenflächen links und rechts vom Refugium im vergangenen Jahr vorsichtig gemäht und dann Wildstauden und Setzlinge heimischer Bäume und Heckenpflanzen gesetzt.
”Das ist jetzt alles weg!” beklagt Thomas Griesohn-Pflieger, Sprecher der Ortsgruppe. “Jemand hat die Fläche gemäht und dabei Stauden und Setzlinge mit abrasiert!”
Die Gemeinde betont, dass sie es nicht war. Dann fiel der Verdacht auf eine Gärtnertruppe von der AWO, die den Grünbereich des anliegenden AWO-Familienzentrums vor einigen Tagen gepflegt hat. “Aber die AWO beteuert, die beiden Flächen nicht betreten zu haben! Deshalb unser Aufruf an Bürgerinnen und Bürger sich zu melden, wenn sie im Zeitraum von 14. bis 16. dort Mäharbeiten gesehen haben. Wir bitten um Hinweise per E-Mail an naturschutz-hattingen@gmail.com”, so der NABU.
Damit so etwas nicht mehr passieren kann und vor allen Dingen Hunde nicht mehr die beiden Flächen verkoten können, wollen Kommune und NABU beide Wiesenflächen einzäunen. “Dafür suchen wir noch Sponsoren”, werben die Naturschützenden um Unterstützung.
Weitere Infos zur Fläche und zur Arbeit der NABU-Ortsgruppe findet man hier: https://tinyurl.com/NABU-Howi im Bereich "Projekte".Â
Tabula rasa ... nix mehr da. Stauden und Setzlinge wegrasiert...
Herbstanemone, Nachtkerze, Beinwell, Fette Henne, Lupine, Johanniskraut, Rainfarn, Goldrute, Schöllkraut, Wildrose...). Setzlinge: 1 Ilex, 2 Eberesche, 2 Hasel, 2 Salweide, 2 Apfelbäume
1.2.2026
Vogelzählung im Kreis Unna: Verschwindet der Spatz aus den Gärten?
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Die 16. vom NABU bundesweit organisierte Wintervogelzählung in den Gärten fand vom 9. bis 11. Januar statt. Die nun vorliegende Auswertung der Ergebnisse bestätigt leider die Wahrnehmung der Vogelbeobachtenden auch im Kreis Unna. Adrian Mork, Kreisvorsitzender des NABU: “Die bundesweite Talfahrt der Vogelwelt wurde auch im Kreis Unna festgestellt. Vor zehn Jahren wurden durchschnittlich 35 Vögel pro Garten gezählt, zehn Jahre später sind es nur noch 29!”
Die Beteiligung an der Vogelzählung im Kreis ist mit 448 Gärten die höchste seit Beginn dieser Aktion im Jahr 2011. Insgesamt wurden von 823 Menschen 13.004 Vögel gezählt. Die Abnahme der Vogelzahl pro Garten ist bundesweit festzustellen und auch im Kreis Unna besorgniserregend.
Adrian Mork: “Besonders deutlich ist der Rückgang der beiden Spatzenarten. Im Kreis Unna steht der Haussperling nur noch auf Platz 3 der beobachteten Vögel und der Feldsperling steht auf Platz 11. Beide Arten haben sich den Menschen besonders eng angeschlossen, ihr Rückgang ist besorgniserregend und ein Hinweis auf dem Schwund wichtiger Biotopstrukturen!”
Der NABU macht für die generelle Abnahme der Vögel in den Siedlungen den Rückgang von Heckenstrukturen, Versiegelung der Böden mit einhergehendem Schwund von Insekten und Wildkräutern und den Mangel an Nistmöglichkeiten verantwortlich. Mork: “Die Kommunen müssen hier positive Vorbilder werden! Nistmöglichkeiten müssen bei allen Bauvorhaben mitgedacht werden. Wildkrautstreifen gehören in jede Grünanlage. Die Versiegelung von Flächen und Gehwegen muss rückgängig gemacht werden!”
Bundesweit nahmen an der NABU-Aktion mehr als 145.000 Menschen teil und zählten über 3,27 Millionen Vögel in mehr als 102.000 Gärten und Parks. Damit haben sich rund 20 Prozent mehr Menschen an der Zählung beteiligt als im Jahr zuvor. Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und fand bereits zum 16. Mal statt. Die nächste Vogelzählung findet mit der „Stunde der Gartenvögel“ vom 8. bis 10. Mai statt.
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Hier die kommentierte Top-Ten der gemeldeten Vogelarten im Kreis Unna:
1. Kohlmeise (in ca. 90 % der Gärten), 2. Blaumeise, 3. Haussperling (-29 % in nur 40% der Gärten, seit drei Jahren geht’s abwärts), 4. Amsel, 5. Elster, 6. Rotkehlchen (+ 20 %), 7. Ringeltaube, 8. Dohle, 9. Buchfink (-15 %), 6 Rotkehlchen (+20 % in 91% der Gärten), 7. Ringeltaube (-9 %), 8. Dohle , 9. Buchfink (- 15 %), 10. Schwanzmeise (+27 % in 14 % der Gärten, vermutlich Zuzug aus dem Norden)
“Die Stunde der Wintervögel” macht Jung und Alt Spaß und wird immer populärer.
Foto: S. Hennigs/NABUÂ
23.1.2026
2025: gutes Jahr fĂĽr NABU-Gruppe in Holzwickede
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Die NABU-Ortsgruppe in Holzwickede blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Die Naturschützer haben seit ihrem Neustart in 2023 an Mitgliedern gewonnen. Ortsgruppensprecher Thomas Griesohn-Pflieger: “Wir haben jetzt etwas mehr als 200 Mitglieder in der Gemeinde. Das bedeutet eine Verdopplung in den letzten zwei Jahren!” Froh ist er auch über die Zahl der Engagierten. “Die Zahl schwankt je nach Thema und Aufgabe, aber zehn Prozent der Mitglieder sind dabei, wenn wir in der Ökozelle mähen, Infostände besetzen, Staudentausch anbieten und vieles mehr.”
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Viel Arbeit kommt auf die NABU-Aktiven durch den Aufbau einer Ökozelle auf dem Haarstrang zwischen Hengsen und Opherdicke zu. Nach dem ersten “Einrichten” der Fläche durch die Festlegung von Strukturen wie Wege, Hecken, Steinhaufen, Mähwiese und Staudenfluren im Jahr 2025 geht es jetzt an wichtige Infrastruktur-Elemente. “Wir müssen, um Kindern und Erwachsenen bei Besuchen die Natur näherbringen zu können, Schatten und Regenschutz bieten, da in der Ökozelle kein Schutz spendenden großen Bäume wachsen. Wir sind sehr dank bar, dass die Stiftung “Gutes Tun” uns hier wirksam finanziell unterstützt!” Geplant ist der Aufbau einer Art Pergola.
Bald fertig ist der Tümpel und ein Infoschild wird in diesen Tagen am Eingang aufgehängt, um vorbeigehenden Menschen, die “Wildnis” hinter dem Zaun zu erklären. Froh sind die aktiven Naturschützerinnen und Naturschützer über die Unterstützung der Gemeinde. “Gefreut hat uns auch der Besuch von Bürgermeisterkandidat Till Knoche und des Hengsener Ortsvorstehers Volker Schütte im Sommer.”
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Neben der praktischen Naturschutzarbeit bietet der Holzwickeder NABU auch ein Vortrags- und Exkursionsprogramm an, das gut angenommen wird. Vogelkundliche Exkursionen über den Haarstrang, zur Möhnetalsperre oder zum großen Naturschutzgebiet Apricke bei Hemer werden vermutlich auch viele interessierte Menschen aus der Umgebung anziehen. “Wir haben öfter Gäste aus der ferneren Umgebung wie Duisburg oder Düsseldorf bei unseren naturkundlichen Ausflügen dabei!”, so Thomas Griesohn-Pflieger. “Auch die Vorträge sind gut besucht. Andere Vereine fragen auch schon mal nach Vorträgen bei ihren Versammlungen an. Das machen wir sehr gerne und stellen dann unsere Arbeit und die Natur in Holzwickede vor.”
Neben der Naturschutzarbeit in der Ökozelle Loherkamp in Hengsen bemühen sich die Aktiven des NABU um den Schutz von Amphibien, vor allem bei den “Krötenwanderungen” im Frühjahr. Einsatzgebiete sind Wasserstraße, Talstraße und vor allem die Steinbruchstraße. “An der Wasserstraße haben unsere Mitglieder fast das ganze Jahr über Reptilien und Amphibien aus dem Baugebiet des Regenrückhaltebeckens evakuiert!” Weitere Themen sind Orchideenschutz, Mauersegler- und Schwalben-Nistangebote und natürlich Öffentlichkeitsarbeit.
Mithilfe beim Schutz der Erdkröte und anderer Amphibien ist für viele Kinder und Jugendliche ein spannendes Abenteuer und oft der Einstieg in den praktischen Naturschutz. Foto: S. Leistner
NABU-Vortrag: Das Märchen von den Klimabäumen
7.1.2026
Bald ist es wieder soweit und es werden “Klimabäume” an die Bürgerinnen und Bürger verschenkt. Aber was sind “Klimabäume” und welchen Nutzen haben sie tatsächlich? Und wird da nicht grundsätzlich was verwechselt? Retten sie uns vor der Klimakatastrophe oder verbessern sie das Stadtklima? Oder beides?
Allgemein ist man der Meinung, dass Bäume die Retter des Klimas sind, weil sie so viel CO2 speichern würden. Aber stimmt das überhaupt? Und gibt es nicht viel nachhaltigere “CO2 Speicherer” ?
Pflanzen können, wie wir Menschen, das schädliche Klimagas speichern, aber sie produzieren es auch. Nur unter bestimmten Bedingungen, zum Beispiel wenn tote Bäume zu Humus werden, sind sie CO2-Speicher. Aber zwei Drittel des Klimagases geben sie vorher an die Atmosphäre ab. Und die meisten Bäume, vor allem die Stadtbäume, werden nicht zu Humus, sondern zu Hack-Schnitzeln, Brennholz oder Möbeln. Und dann?
Meist ungeprüfte Klima-Weisheiten stellt Thomas Griesohn-Pflieger in einem Vortrag auf den Prüfstand. Er kommt in seinen Ausführungen zum Schluss, dass es Zeit wird, mit den Märchen um die Klimabäume aufzuräumen. Der Vortrag im Rahmen des NABU-Programms ist zu hören am Montag, 19. Januar ab 18:30 Uhr in der Seniorenbegegnungsstätte, Berliner Allee 16a. Eintritt frei, Spende erwünscht.
Die Allee in Holzwickedes Mitte: Sind diese Bäume tatsächlich Klimaretter?  Dürfen sie sterben, umfallen und zu Humus werden? Oder sind sie Stadtklima-Verbesserer und CO2-Quellen zugleich?
Foto: Thomas Griesohn-Pflieger
3.1.2026
Vogelzählung in Holzwickede – Wer macht mit?
Wirksamer Naturschutz braucht aktuelle Zahlen
Holzwickeder Vogelkundler und der NABU werben für Erfassung der lokalen Vogelbestände
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Der erste Atlas Deutscher Brutvogelarten, kurz ADEBAR, zeigte 2014 erstmals die bundesweite Verbreitung und Häufigkeit von Brutvögeln. Herausgegeben wurde der kiloschwere Band vom Dachverband Deutscher Avifaunisten, einem Zusammenschluss deutscher vogelkundlicher Vereine und Verbände.
Schon damals war der Holzwickeder Vogelkundler, Hansi Böcking, einer der Zulieferer von vogelkundlichen Daten. Heute wirbt der Hobby-Ornithologe zusammen mit dem Holzwickeder NABU für eine Wiederauflage der Aktion: “15 Jahre sind seit der letzten „Inventur der Vogelwelt“ vergangen. Jetzt wollen wir den aktuellen Zustand der deutschen Vogelwelt erneut erheben und feststellen, wie sich ihre Bestände und Verbreitung seitdem verändert haben.” Dazu werden tausende Ehrenamtliche, beginnend ab März 2025, über einen Zeitraum von fünf Jahren in ganz Deutschland Brutvögel erfassen.
Auch in Holzwickede soll in den nächsten beiden Jahren untersucht werden, welche Brutvogelarten in welcher Häufigkeit noch vorkommen. Aktive Helfer sind herzlich willkommen, aber auch einzelne Informationen zu bestimmten Vogelarten (Eulen, Schwalben, Mauersegler) sind hilfreich.
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Wer mitmachen möchte bei der Inventur der Vögel zwischen Ruhr und Emscher kann sich für weitere Informationen bei der NABU-Ortsgruppe melden unter naturschutz.holzwickede@gmail.com oder direkt bei hansi.boecking@gmail.com .
Ein FrĂĽhling ohne singenden Kuckuck? Gibt es sie noch in Holzwickede?