Musikalisches Üben ist eine sich wiederholende Tätigkeit. Die dabei gesammelten Erfahrungen werden im Gehirn als prozedurales Handlungswissen verankert. Durch überlegtes, absichtsvolles Üben (Deliberate Practice musikalische Begabung) werden Synapsenverbindungen systematisch aufgebaut und durch Wiederholung bis hin zur Automatisierung gesichert (Spychiger, 2015). Zwischen den mentalen (kognitiven) und den motorischen (körperbezogenen) Anteilen musikalischen Lernens, besteht nach Gruhn (2020) ein mehrdimensionales Beziehungsgeflecht.