Ich bin überzeugt, dass der Erfolg auf soliden, positiven und ethischen Prinzipien basiert.
Daher lebe ich in meinen Projekten nach diesen Grundsätzen:
Die Grundidee
Jede Organisation wird von Menschen ausgedacht, aufgebaut, geführt, manchmal von Menschen auch wieder zugrunde gerichtet. Dass der Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen demzufolge immer im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen sollte, leuchtet ein.
Zahlen, Fakten, Randbedingungen, obwohl sicherlich von grösster Bedeutung, werden erst relevant und aussagekräftig, wenn sie in Beziehung zu den Menschen - Aktionären, Verwaltungsräten, Managern, Mitarbeitern, Kunden, Partnern - gebracht werden.
Alle Probleme - aber zum Glück auch alle Erfolge - werden durch Menschen bewirkt.
Dies ist der Grund, warum der Faktor Mensch bei allen Betrachtungen und Tätigkeiten, Analysen und Optimierungen eine zentrale Rolle bei einer ganzheitlichen Unternehmensbetrachtung einzunehmen hat.
Der Kreis ist Symbol für das Ganze, für die Einheit, für die ewige Runde.
Erst geschlossene Regelkreise ermöglichen es, ein Unternehmen nicht nur zu steuern, sondern zu regeln.
Somit wird eine Unternehmensoptimierung erst sinnvoll, wenn alle im Rahmen einer Unternehmensberatung neu eingeführten Elemente und Führungsinstrumente möglichst wiederkehrend und selbstregelnd sind.
Auch die Phasen einer Unternehmensberatung sollen demzufolge zyklisch angelegt sein, wie folgende Darstellung eines Beratungszyklus verdeutlicht:
Die sich (idealerweise) wiederholenden Phasen der Beratung können, je nach Bedarf des betroffenen Unternehmens, aus folgenden Haupttätigkeiten zusammengestellt werden:
Stand (Analyse)
Rahmen (Beratung)
Massnahmen (Planung)
Umsetzung (Reorganisation)
Begleitung (Change Management)
Unterstützung (Management Coaching)
Implementierung (Verhaltenstraining, Schulung)
Der „Kreis“ schliesst sich dann, wenn nach durchgeführter Implementierung eine neue Standortbestimmung gemacht wird. Diese Analyse nach dem ersten „Durchgang“ kann dann die Ausgangslage für weitere Optimierungen und Verbesserungen der Unternehmung sein.
Beim ersten Gespräch mit dem verantwortlichen Auftraggeber soll das Vorgehen festgelegt werden, wie in dem betroffenen Unternehmen das Projekt durchgeführt werden soll (siehe Projektmethodik und Vorgehen, „Der Projektstart“).
Da sich die Unternehmen stark voneinander unterscheiden können, muss in jedem einzelnen Fall individuell auf die Situation und die Bedürfnisse eingegangen werden.
Die ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens unter Miteinbezug der Menschen (Mitarbeiter, Management, und falls angebracht auch Verwaltungsrat und Aktionäre) ist dabei immer von zentraler Bedeutung.
Das Dreieck ist Symbol für Ausgewogenheit, Standfestigkeit, Struktur.
Erst klare Strukturen ermöglichen es, sich auf die „kreativeren“ Bereiche einer Unternehmung zu konzentrieren.
Auch wenn eine Unternehmung noch so dynamisch ist und sich im ständigen Wandel befindet, müssen gewisse Regeln und Gesetze definiert und dann konsequent befolgt werden, um eben diesen Wandel kontrolliert, effektiv und effizient durchführen zu können.
In folgenden wichtigen Bereichen muss das „Regelwerk“ einer Unternehmung definiert sein:
Vision und Strategie
Finanzierungskonzept
Struktur und Organisation
Human Resource Management
Produkte und Dienstleistungen
Marketing- und Verkaufskonzept
Vertragswerk, Preispolitik, Konditionen
Das „Dreieck“ ist dann stabil, wenn man alle „Unsicherheiten“ und „Unklarheiten“ in den oben erwähnten Bereichen beseitigt hat. Dieser Vorgang dauert von Fall zu Fall und in verschiedenen Bereichen unterschiedlich lang. Ein Restrukturierungsprojekt sollte deshalb nach Prioritäten richtig gegliedert sein und dann mit genügend Nachdruck und mit angemessenen Mitteln so rasch wie möglich in Angriff genommen werden.
Die Analysephase zeigt demzufolge vor allem, welche Bereiche in welchem Mass „defizitär“ sind, damit danach am Richtigen gearbeitet wird (siehe Projektmethodik und Vorgehen, „Der Stand“, „Der Rahmen“ und „Die Massnahmen“).
Oft führt der Weg einer Unternehmensrestrukturierung vorerst zu einer Reduktion aufs Wesentliche. Dies braucht Mut und Kraft. Eine externe Begleitung ist in dieser Phase sehr wertvoll.
Wenn dann die wichtigsten Bereiche geklärt und bereinigt sind, ist ein weiterer Aufbau, eine Multiplikation, sinnvoll. Es muss unbedingt vermieden werden, „Probleme“ zu multiplizieren. Und alles, was angepackt wird, soll ein für allemal und richtig „repariert“ werden.
Zusammenfassung
Die Kommunikation und das Verständnis zwischen Auftraggeber und Berater sind für die erfolgreiche Durchführung einer Unternehmensberatung von enormer Bedeutung (eine gut funktionierende zwischenmenschliche „Chemie“).
Vor Beginn einer solchen „Übung“ muss sich der Auftraggeber absolut im Klaren und davon fest überzeugt sein, dass er dem Berater sein volles Vertrauen schenken darf.
Im Laufe des gemeinsam zu definierenden Projektes wird es zwangsläufig zu Spannungen, unterschiedlichen Meinungen und vielleicht sogar zu scharfen Auseinandersetzungen kommen (siehe Projektmethodik und Vorgehen, „Die Umsetzung“). Erst die Bereitschaft, gemeinsam da „durchzugehen“, bringt tragfähige Ansätze und erfolgreiche Lösungen zu Tage (siehe Projektmethodik und Vorgehen, „Die Begleitung“, „Die Unterstützung“ und „Die Implementierung“).
Die Erfahrung mit solchen Situationen, die Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit, die absolute Diskretion und das volle Engagement seitens des Beraters sind dafür wichtige Voraussetzungen.
Diese werden hiermit nachdrücklich zugesichert und von zufriedenen Kunden bestätigt.
Nach gemeinsam getaner Arbeit ist ein Rückblick (und Ausblick) der sinnvolle Abschluss des Projektes (siehe Projektmethodik und Vorgehen, „Der Projektabschluss“).
Gemeinsam kann dann bestimmt werden, wie die weiteren, selbständigen Schritte der Unternehmung auf einem dauerhaft erfolgreichen Weg aussehen sollen.