Pfarrer Andreas Forsthofer
Es gab auch viel Spott und Verleumdung von Gläubigen des eigenen Ortes. Dies wäre wohl viel milder ausgefallen, wenn die Position der Verantwortlichen der Kirche anders gewesen wäre. Pfarrer Forsthofer hat Mutter Lex oftmals sehr grob und lieblos behandelt. Dafür kann man viele Belege anführen. Nach den Schilderungen von Herrn Herbert Weichselbraun (Lienz), der den Herrn Pfarrer näher kennenlernen durfte und der auch zweimal beim Marterle in Osttirol Urlaub machte, war er im Grunde einer herzensguter Mensch, dem auch die Kinder zuliefen. Der eigentliche Grund für seine barsche Haltung Eisenberg gegenüber war - nach Aussage von Herrn Weichselbraun - nicht seine innerste Überzeugung, sondern wohl der Auftrag seines Vorgesetzten, des Bischofs von Eisenstadt, Stefan László, den er erfüllen musste. Im Herzen war er der Sache gegenüber unsicher.