Die Wohnstätte in der Ewigkeit
Petrus bekräftigt in der Pfingstpredigt, dass nicht einmal der gerechte König David in den Himmel aufgefahren sei (Apg 2,34). Wer die Bibel zurate zieht, wird feststellen, dass vom 1. Buch Mose bis zur Offenbarung erklärt wird, dass der Mensch ein ewiges Erbe auf dieser Erde erlangen soll. Lesen Sie einmal Psalm 37 und beachten Sie, wie oft darin erklärt wird, dass die Gerechten das Land besitzen werden. In diesem Psalm wird fünfmal verkündet:
„Denn seine Gesegneten werden das Land ererben“ (Ps 37,9.11.22.29.34).
Zum Beispiel wird angekündigt:
„Die Gerechten werden das Land ererben und für immer darin wohnen“ (Ps 37,29).
Wir finden diese Verheißung wieder in der Seligpreisung Jesu. Er sagte:
„Selig sind die Sanftmütigen, denn die Erde wird ihr Erbe sein!“ (Matth 5,5.)
Gleichzeitig lernen wir, dass zu jener Zeit
„die Übertreter allesamt vertilgt werden, und der Nachwuchs der Gottlosen wird ausgerottet“ (Ps 37,38).
Gibt es etwas Begehrenswerteres als diese Verheißung auf ein ewiges Leben auf einer zum weltweiten Garten Eden wiederhergestellten Erde? Kein Mensch sehnt sich nach dem Tode, wenn er gesund ist und unter glücklichen Verhältnissen lebt. Umsohöher sollte er das Geschenk ewigen Lebens einschätzen, wenn damit noch ein ewiges Erbteil auf dieser Erde verbunden ist. Dazu erlebt er eine Erde, die befreit ist von Unterdrückung, Elend und Krankheit, von den Enttäuschungen und Übeln dieses Zeitalters. Dies ist die Verheißung, die uns in der Bibel geoffenbart wird, und für die der Herr seine Jünger zu beten lehrte mit den Worten:
„Unser Vater, der du bist in den Himmeln! Geheiligt werde dein Name. Es komme dein Reich. Dein Wille geschehe wie im Himmel, also auch auf Erden“ (Matth 6,10).
Dem Stammvater Israels, Abraham, wurde verheißen, dass er und sein Same „der Welt Erbe sein sollte“ (Röm 4,13). Und Paul us erklärt im Galaterbrief, dass der Same Abrahams Jesus und seine Gemeinde seien (Gal 3,13-16.26-29). Jesus lehrte seine Jünger, dass ihnen ihre Dienste vergolten würden „in der Auferstehung der Gerechten“ (Luk 14,14). Er belehrte sie, dass der Sohn des Menschen zurückkehren werde, und „dann wird er einem Jeden vergelten nach seinem Tun“ (Matth 16,27). Seine letzte Botschaft an seine Jünger beschloss er mit der wunderbaren Verheißung:
„Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu vergelten einem Jeglichen wie sein Werk sein wird“ (Offbg 22,12).
Er wird diesen Lohn bringen, wenn er wieder zu dieser Erde zurückkehrt (Phil 3,20.21; 1.Joh 3,1-3).