Heute stand eigentlich das volle Bienenprogramm an:
✔️ Fluglochverkleinerung etwas professioneller, Klebeband weg– einfach rückbaubar, falls die Damen wieder mehr Platz brauchen.
✔️ Futter rein – jetzt ist schon ¾ der Winterration drin.
✔️ Und dann: Start der Winterbehandlung mit dem Rubee Ox-Vernebler!
Die Wespen geben auch langsam auf, dank meiner Gegenwehr.
Doch dann kam sie – die klassische Imker-Erkenntnis bei einer Rieslingschorle:
Oxalsäure hilft nicht bei verdeckelter Brut! Ameisensäure, mag ich den Bienen nicht antun! Alle 5 Tage vernebeln, die Mädels stören? Vernebler steht bereit. War der Plan, überzeugt mich nun irgendwie nicht.
Und genau da wuselt es bei mir ordentlich! Wie wähle ich die Taktik, einfach für mich, gut und verträglich für die Mädels und am besten ohne Rückstände. Gar nicht so einfach, als Anfänger und ohne Erfahrung.
Also: Keine fünf Vernebelungsrunden im Milbensamba – ich gehe neue Wege. Basta! Es gibt ein ganz neues Verfahren, zugelassen im Juli 2025, europaweit! So neu, wie ich als Imker! Passt zusammen.
Calistrip Bio, das klingt nach meinem Weg! Die hängen demnächst ganz lässig 6 Wochen zwischen den Waben und erledigen ihren Job still und konstant. Milben, zieht euch warm an. Umgehend bestellt und Ameisensäurestrips zurückgesendet.
Und weil ich im Optimierungsflow war, hab ich gestern Abend noch Volk 2 und 3 mit digitalen Stockwaagen ausgestattet.
Mit Stirnlampe und die Mädels haben mich dreimal "erwischt", im Lampenlicht – Hightech mit Stachel - Romantik im Zellertal.
Jetzt sehe ich bequem vom Handy aus, wie viel die Mädels wiegen. Werde ich im Frühjahr noch erweitern, Schwarmkontrolle und Feuchte. Der Elektromeister schlägt eben durch.
Digitale Kontrolle für Warteturmbienen – willkommen im Imkerjahr 2025.
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💡 Neue Wege
🐝 Und die Milben? Neue Anwendung.