Der Bienenwinter hat nun endgültig begonnen.
Nur noch, wenn die Sonne mal kitzelt, wagen sich ein paar neugierige Flugbienchen raus – vermutlich die, die sowieso nie auf mich hören wollten.
Die Mädels sind gut vorbereitet:
✔️ satt gefüttert
✔️ Sommerbehandlung gegen Varroa erledigt
✔️ Klimazargen montiert
✔️ Fluglöcher auf „Wintermodus“ gestellt
Ein paar hartnäckige Wespen versuchen zwar noch, ihre letzte Party im Herbst zu feiern – aber die Bienen lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.
Jetzt heißt es: Waage und Klima im Blick behalten, im Dezember noch einmal Oxalsäure vernebeln und hoffen, dass alle durch den Winter kommen. Der Elektromeistermodus läuft: Daten, Zahlen, Kontrolle – täglich ein Blick auf die Beuten, als wär’s ein kleines Kraftwerk.
Parallel halte ich Ausschau nach der ungebetenen Dame des Jahres: Vespa velutina, die invasive Hornisse. Bisher zum Glück kein Lebenszeichen im Zellertal – hoffentlich bleibt das so. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob sie auch hier ihr Unwesen treibt. Vorbereitet bin ich schon mal – sie wird kommen!
Und Toni?
Der ist natürlich immer dabei, genießt die Sonne, schnüffelt durchs Gras und testet das Fallobst auf Geschmack und Reifegrad. Fachlich geprüft – labradormäßig.
Fazit:
Die Mädels summen leiser, der Imker schaut öfter, die Wespen nerven noch ein bisschen – und der Winter kann kommen.
Es bleibt spannend bei BeesDie – den Warteturmbienen im Zellertal. 🐝