Eintrag vom 01. Februar 2026
Futtercheck bei Beesdie – Die große Teig-Inspektion 🐝
Heute war es so weit: der erste vorsichtige Blick in die Beuten dieses Jahres. Und wie immer stand mein treuer „Qualitätsmanager“ Toni neben mir. Also… neben mir ist übertrieben. Er stand eigentlich eher im Weg, kommentierte alles fachmännisch und sah dabei aus, als würde er persönlich die Futterteigproduktion überwachen.
Und was soll ich sagen? Punktlandung! Der Futterteig war so gut wie weggenascht, die letzten Krümel schon in die Kategorie „archäologische Funde“ übergegangen. Toni nickte streng, als hätte er das natürlich genauso erwartet. Ich habe die alten Verpackungen entfernt und frischen Apifonda aufgelegt – pro Volk ein Kilogramm. Toni hat selbstverständlich kontrolliert, ob ich auch wirklich überall gleichmäßig verteilt habe. Man kennt ihn.
Wenn alles läuft wie geplant, sollte das Buffet nun bis in den März reichen. Natürlich behalten wir das im Auge – ich aus Verantwortung, Toni aus Neugier.
Die Mädels sitzen schön in der Traube, richtig gute Menge an Bienen. Und die Ableger vom letzten Jahr? Die nennen sich inzwischen ganz offiziell Wirtschaftsvölker und benehmen sich auch so. Stark besetzt, motiviert und bereit für die kommende Saison. Toni war beeindruckt. Also… er hat zumindest nicht widersprochen, was bei ihm schon als Lob gilt.
Das Beste: Alle Völker haben bisher überlebt! Der Winter ist fast geschafft, und bald geht’s wieder los mit Summen, Sammeln und dem ganz normalen Bienenwahnsinn.
Bis dahin halten Toni und ich weiter die Stellung – und die Futtervorräte im Blick.