Nach längerer Überlegung wurde der Entschluß gefasst, das größte noch "bequeme" Fernrohr anzuschaffen. Bequem heisst hier: noch einfach transportabel im Kofferraum, ohne Leiter benutzbar, Beobachtung vorwiegend sitzend auf einem Astrostuhl. Bei Beschränkung auf günstige Komponenten liegt damit der Spielraum so von 300 bis 400mm, mit Leichtbau und selbstgeschliffen Spiegel setzen andere die Grenze auch mal auf 500 oder 600mm.
Am Ende ist ein zu einem Lowrider umgebauter Martini Dobson mit einem 16" GSO Spiegel geworden. Mit 1:4.5 noch nicht zu kritisch für die Okulare, einer Einblickhöhe die für mich noch passt (für Besucher muß manchmal ein Klapptritt herhalten). Und ein stabiles Fahrwerk machen das Teleskop so richtig bequem, es ist so eine optische Schiebetruhe, die auch noch Kleidung, Schuhe, Feldstecher und Okularkoffer aufnimmt, wenn es ins Gelände geht. Die Waage zeigt zwar 45kg an, mit Newton Sucher, Paracorr und 31mm Nagler, aber mit den dicken Ballonreifen ist das noch kein Problem.