[ DSA 4.1 | aktiver Charakter ]
Begeisterter Neuanfang
Familienbande
Unter Skorpionen (1028BF)
Der Unersättliche (1029BF)
Donner & Sturm (1031BF)
Tidenstieg (1034/1035BF)
Namenlose Nacht (1036BF)
Firuns Flüstern (1038BF)
Name: Jokja von Rasjuks Stamm
Titel: Sieger des 76. Donnersturmrennens, Träger des Greifensterns in Gold und Träger der Kaiser-Rauls-Schwerter in Bronze
Sozialstatus: 3 9 10 11
Rasse: Nivesin
Kultur: Nivesenstämme
Profession: Jägerin
Tsatag: 19. Boron 1009BF*
Größe: 85,5 Finger
Haarfarbe: kupferrot
Augenfarbe: braun
Stand: liiert (Wendolyn)
Kinder: -
Anmerkung: *1036BF um 5 Jahre verjüngt
Neben dem Bogen ihres Vaters hat die neugierige und freundliche Jokja stehts ihren von einem zwergischen Meisterschmied angefertigten Jagdspieß "Manikku Kynsiä" dabei. Unterwegs trägt sie in der Regel eine Krötenhaut, unter ihr Kleidung in nivesischem Stil. Am Saum sind fremdartige Ornamente aufgestickt, welche von exotischen Mustern, die ein wenig an die der Thorwaler erinnern, über Tiere und besonders Wölfe alles Mögliche zeigen, was kundige Personen von Nivesen erwarten würden. In den roten Haaren sind bunte Bänder in zwei Zöpfe mit eingeflochten und um ihre beiden nackten Oberarme ebensolche bunte Stoffstreifen gewickelt.
Zudem ist ihr orkischer Wolfshund Wulf als treuer Begleiter stehts an ihrer Seite, seit er den Angriff einiger Orks auf Jokjas Reisegruppe überlebte und anschließend von ihre gesundgepflegt wurde. Seit diesem Tag sind beide unzertrennlich.
Wulf, Jokjas treuer Begleiter:
Jokjas Speer, die Klaue der Himmelswölfe:
Wir Nivesen reisen mit den großen Karenherden durch die endlosen Ebenen. Im Winter geht es in den Süden, im Sommer in den Norden. Wir leben mit und dank ihnen, das Leben dreht sich um die Tiere. Sie geben uns Vieles was wir zum Leben brauchen, dafür schützen wir die Herden und kümmern uns um verletzte Tiere. Die meisten Sippen kennzeichnen die Tiere mit bunten Bändern, die sich je nach Familie unterscheiden. Viele von uns tragen sie auch selbst. Auch ich habe welche von diesen Bändern um meine Oberarme gewickelt und in meine Haare eingeflochten. Diese Bändchen gehören zu unserer Kleidung einfach dazu.
Da die Herden sich wenigstens zwei Mal in einem Jahr über weite Strecken bewegen, haben wir keine festen Häuser wie ihr Südländer. Wir leben in Jurten, welche sich komplett abbauen lassen, von der Größe her aber einem Haus nahekommen. In einer Jurte lebt normalerweise eine Familie. Wir leben und reisen in Sippen oder auch Stämmen - da scheint es in eurer Sprache Unterschiede zu geben, die es bei uns nicht gibt. Wir sind so etwas wie eine große Familie.
Von meinem Vater lernte ich das Jagen. Jetzt denkt aber bloß nicht, dass ich einfach Tiere töten würde, das würde ich nämlich niemals machen. Wenn ich jage, dann für die Nahrung, das Fell und Leder. Die Natur gibt uns so viel, wir müssen es uns nur nehmen, doch nie zu viel, sonst werden die Himmelswölfe Jagd auf einen machen. Eigentlich haben wir alles was wir brauchen. Manchmal tauschen wir aber Dinge mit Reisenden, anderen Sippen, Norbaden und Elfen.
Da ich die beste Jägerin und damit auch Kundschafterin bei uns war, wurde ich in die Südlande geschickt, um sie zu erkunden. Hier gibt es sehr viele Menschen und wenig Raum für große Herden, darum stellte es sich als keine brauchbare Alternative heraus die Herde einmal herunterzutreiben. Dies berichtet ich Rasjuk, unserem Anführer und bat darum noch eine Weile weiter im Süden bleiben zu können. Ich finde eure Fremdartigkeiten faszinierend. Manchmal seid ihr wie Kinder bei Dingen die ich als selbstverständlich sehe und manchmal erzählt ihr mir Sachen von denen ich noch nie gehört habe. Man kann so viel voneinander lernen.
Meine Reise führte mich aus der Heimat in das südlich gelegene Nostria und Andergast. In den streitenden Königreichen gewann ich einen Bogenschützenwettbewerb und damit einen komplett goldenen Pfeil! Auch lernte ich einige ihrer Gebräuche kennen, so viel besser als wir haben sie es auch in ihren festen Häusern nicht. Mein nächstes Ziel war die Kaiserstadt Gareth. Es war wirklich beeindruckend das pulsierende Leben im Herz des Mittelreichs zu sehen. Mehr und mehr habe ich das Gefühl Gepflogenheiten meiner Reisegefährten zu übernehmen und vermutlich weiß ich jetzt schon mehr über ihre Traditionen als jeder andere in meiner Sippe.
Über Umwege landeten wir schließlich in Khunchom und stießen dort auf einen jungen Mann, der einer Queste seiner Göttin Peraine folgte. Mein Gefährte Harun, ebenfalls im Dienste der Göttin, beschloss zu helfen und so zogen auch Sul, Branward, Arika und ich mit ihnen bis nach Mendena in die Schwarzen Lande. Eigentlich suchten wir einen heiligen Krug der Peraine, doch deckten wir Pläne Xeraans auf einen Krieg mit dem Heptarchen Haffax zu führen und Land und Leute noch mehr leiden zu lassen. Wir konnten nicht einfach Tatenlos zusehen und so machten wir uns daran seine Pläne zu vereiteln. Erst kundschafteten wir in der Hafenstadt Mendena seine Pläne aus, eigentlich auf der Suche nach einem heiligen Krug der Peraine, doch war er in dem Feldlager des gierigen Mannes versteckt. Also reisten wir ihm hinterher und verhinderten sogar einen Krieg zwischen seinen Leuten und dem mächtigen Haffax. Die Menschen die hier leben würden uns danken wenn sie wüssten was wir getan haben, denn durch unser Zutun ist der Unersättliche nicht mehr und wir konnten den Rebellen einiges von seinem Gold zukommen lassen. Glücklicherweise fanden wir in seinem Lager auch den gesuchten heiligen Krug und die Perainequeste konnte zu einem glücklichen Ende gebracht werden.
Als nächste Ziele standen in Aranien die Flamingogärten fest, welche Harun mir und den anderen zeigen wollte, doch er war sehr beschäftigt. Ich überlegte mich in Perricum einer spannenden Unternehmung in die Trollzacken anzuschließen, doch dann erreichte mich ein Bote von Branwad, den ich von meinem vorherigen Abenteuer kannte. Er bat um Hilfe bei dem Donnersturmrennen und suchte eine Fahrerin für seinen Wagen. Ich beschloss ihm zu helfen, da es um einen heiligen Streitwagen ging, den er nach einem Sieg zur weiteren Bekämpfung der Schrecken in den Schwarzen Landen nutzen wollte.
Es war wirklich ein aufregendes und sehr kräftezehrendes Rennen. Gemeinsam mit der Rondrageweihten Palmeya, der Kriegerin Junivera und dem Magier Wendolyn, in den mich mich sogar verliebte und während des Rennens eine ebenso stürmische Affäre hatte, bestritten Branward und ich das Rennen. Trotz vieler unerlaubter Mittel, die unsere Gegner einsetzten, schafften wir es tatsächlich zu gewinnen. Was nur wenige wussten: Bei dem Rennen ging es nicht nur um den Donnersturm, sondern auch darum den Rondraheiligen Leomar zu finden. Tatsächlich stellte er sich als unser sympathischer Gegner Gerborod heraus, mit dem wir uns über das ganze Rennen über gut verstanden. Dass er unerkannt mitfuhr, erklärte auch, warum namenlose und dämonische Kräfte das Rennen von Anfang an sabotierten und die Teilnehmer zu stoppen versuchte. Auch trafen wir an mehreren Stellen auf ein mächtiges Wesen, welches Wendolyn als 'Vielleibige Bestie' bezeichnete. Ich nahm mir vor, diesem Wesen nicht zu nahe zu kommen. Doch das Schicksal hatte andere Pläne...
Gemeinsam mit Leomar brachen wir zu einer geheimen Mission in die Schwarzen Lande auf. Es ging um die Vernichtung der 'Vielleibigen Bestie' und die Rettung Emers, der Mutter der Kaiserin des Mittelreichs. Mit dem Donnersturm erreichten wir Warunk und nach vielen brutalen Gefechten, standen wir am Ende wirklich auf der Pyramide, auf der die arme, gefolterte Emer festgehalten wurde. Sie starb in unseren Armen und diese Bestie wurde freigesetzt. Leomar opferte sich selbst und den Donnersturm, um sie zu vernichten und wir alle spürten und sahen Rondras Macht bei diesem Wunder! Erschöpft zogen wir uns ins Mittelreich zurück und überließen der Rondra Kirche den Rest. Man ehrte uns mit dem Greifenstern in Gold und jeder durfte sich etwas aus der kaiserlichen Schatzkammer aussuchen.
Zwar war der Donnersturm nun verloren, doch wird hatten dennoch das erreicht, was wir vorgehabt hatte - den dämonischen Kräften in den Schwarzen Landen zu schaden. Nach diesen anstrengenden Abenteuern ging es zunächst mit Wendoyln in seine und dann in meine Heimat, um ein wenig zur Ruhe zu kommen.
Einige Jahre später führte mich mein Weg wieder in den Süden nach Gareth. Eigentlich wollte ich dort einfach nur Thorn Eisinger nach den Namenlosen Tagen besuchen, doch kam es ganz anders als gedacht. Wie der Zufall es wollte, wurde ich gemeinsam mit einigen anderen, darunter meinem alter Freund Wulf, der es mittlerweile zu einem Baron gebracht hatte, vom Hotelier Travian Korninger angeheuert, um seine verschwundene Tochter zu finden. Der erste Schritt war es, ihn auf eine Orgie in einer sehr luxuriösen Therme mitten in Gareth zu begleiten, da es dort laut einem Erpresserschrieben gegen die Zahlung von 60 Dukaten Hinweise auf die Täter geben würde.
Um seinen Schutz sicherzustellen und die Augen aufzuhalten, gingen wir freizügig kostümiert in die Bardo-Therme. Ich verkleidete mich wegen meiner roten Haare als Fuchs, auch wenn mir ein Wolf lieber gewesen wäre, doch auf die Schnelle fanden wir kein Wolfskostüm.
'Borbarad' höchstselbst war unser Gastgeber und auch sonst waren die Verkleidungen sehr kreativ. Kaiser Bardo begrüßte die Gäste und führte durch ein dekadentes Programm am ersten Abend. In der Therme gab es wahrlich alles, was man sich nur denken konnte. Von körperlichen Freuden jeder Art, über Essen und Trinken in den erlesensten Formen, bis zu Luxus und Entspannung. Wären die Umstände andere, hätten wir unseren Aufenthalt sicher noch viel mehr genießen können.
Im Laufe des Abends stolperten wir über so manches frevlerische Treiben und schlossen uns schließlich mit einer Hexe zusammen, die auf der Feier einen Vampir töten wollte, der ihrem Hexenzirkel großes Leid gebracht hatte. Orgienspiele wechselten sich mit Nachforschungen ab und schließlich gab es um Mitternacht ein großes Spektakel für geladene Gäste, bei dem in einer 'Dschungelgrotte' eine Geschichte von der ewigen Jugend erzählt wurde.
Anschließend überschlugen sich die Ereignisse. Es kam zu mehreren Kämpfen mit dem Vampir und alle Gäste, die bei der Vorstellung in der Grotte gewesen waren, begannen zu altern. Gleichzeitig hatten wir einen Hinweis zum Aufenthaltsort von Korningers Tochter und ihrer Entführer erhalten. Es ging Schlag auf Schlag und dank der fehlenden Waffen und Ausrüstung mussten wir teilweise sehr kreativ werden.
Durch die schnelle Alterung und den Vampir begannen Menschen zu sterben und es zeigte sich deutlich, dass hier nicht nur ein frevlerisches Ritual stattfand, sondern der Gastgeber selbst namenlosen Mächten folgte. Sein Schicksal fand er jedoch im Alterstod, während wir mit der Hexe Levaska den Vampir in einem schweren Kampf töten konnten. Die Mädchenräuber stellten sich als Mädchenhändler heraus, welche hübsche Jungfrauen als Sklaven in den Süden verkauften. Wir konnte sie aufhalten und die Mädchen, darunter Korningers Tochter Selinde, befreien.
Schließlich galt es noch die dringendste Herausforderung zu überwinden: das Stoppen der schnellen Alterung. Uns allen sah man mittlerweile das hohe Alter an und die Knochen schmerzten. Wir verfolgten Hinweise des Erbauers der Therme, der eins für Kaiser Bardo selbst das Gebäude baute und um das Zeitritual und den Jungbrunnen wusste. Er wurde in der Therme ermordet und versuchte seitdem die Gäste als Geist zu warnen. Dank seiner Hinweise fanden wir ein geheimes Untergeschoss und sahen wie Kaiser Bardo - der echte Kaiser Bardo - dabei war sich zu verjüngen. Wir mussten seinen Weindjinn überwinden und konnten ihn dann schließlich stoppen.Er starb in einer melodramatischen Szene und hielt sich bis zum Ende für gottgleich.
Alle von der übernatürlichen Alterung Betroffenen konnten wieder verjüngt werden. Dabei wurden Mharbal und ich etwas weiter verjüngt als eigentlich vorgesehen. Außerdem konnten wir Alara Paligan für 1000 Dukaten etwas von dem Verjüngungselixier verkaufen, welches den Toten nicht mehr helfen würde.
Als wir schließlich Stadtwache und Praiostempel informierten, wurde die Feier aufgelöst. Niemand wollte etwas wissen oder gesehen haben und so dienten unsere gefundenen Beweise und die offensichtlichen Taten dazu die Therme der Stadt zu übergeben, die Ritualgegenstände zu konfiszieren und dem ganzen Treiben vorerst ein Ende zu setzen. Auch die Mädchenhändler wurden ihrer gerechten Strafe zugeführt.
Nicht nur wurden wir reichlich von der Stadt für unseren Einsatz belohnt, wir erhielten die Kaiser-Rauls-Schwerter in Bronze, sondern auch Korninger lud uns zu einer großen Feier im Praios des neuen Jahres ein. Künftig würden wir bei ihm immer gern gesehene Gäste sein, sollte es uns nach Gareth verschlagen.
1038 werde ich von den Rondrianern auf die Burg Emmarandstreu eingeladen. Sie wollen meine Geschichte vom Kampf gegen das Dämonische und das Donnersturmrennen festhalten. Ich habe die Hoffnung, dass ich dort auch endlich Wendolyn wiedersehen werde. Doch auf meiner Reise zur Burg treffe ich auf andere mir teilweise bekannte Gefährten: Thure, den Efferdgeweihten; Darel den zwergischen Handwerker, der meinen Speer schmiedete; Palmeya, die Rondrageweihte, welche ich beim Donnersturmrennen traf; Mayana die elfische Legendensängerin und die Praoisgeweihte Quenia mit ihrer exotischen fliegenden Katze Schnurrlöckchen, mit der Wulf gerne spielte.
Als wir die Burg und das nahe gelegene Dorf Waldrast erreichen, hören wir von zahlreichen beunruhigenden Gerüchten von Ereignissen der Umgebung. Wir beschließen einigen von ihnen nachzugehen, während die Rondrianer unter dem Kommando von Bärhardt von Rhodenstein beginnen unsere Geschichten aufzuschreiben. Dabei stoßen wir auf Spuren einer Räuberbande, Hinweise eines von Menschen im Geheimen praktizierten Ork-Kultes und auch einen uralten Einsiedler, doch die größte Gefahr geht von einer sich nähernden Ork-Armee aus, die den Finsterkamm passieren konnte, ohne dass die zahlreichen Wachtürme Alarm ausgelöst haben.
Wir versuchen die Dorfbewohner in der Umgebung zu warnen und bereiten mit den Rondrianern eine Belagerung vor, denn offenbar ist Emmarandstreu das Ziel der rund 400 berittenen Orks. In der Zwischenzeit suche ich die Hilfe der Banditen, die sich nach eigener Aussage unter dem Befehl vom "Roten Storko" gegen die Ungerechtigkeit einsetzen und für die Armen und Kranken kämpfen. Auch wenn sie die Rondrianer eher als ihre Feinde ansehen, schaffe ich es Storko zu überreden sich mit seinen Leuten im Wald zu verstecken und von dort die Orks beim Angriff auf die Burg mit Pfeilen zu beharken.
Es folgt eine gewaltige Schlacht, bei der durch Sabotage der Bergfried der Burg niederbrennt und einstürzt. Ich schaffe es im letzten Moment noch einige der für die Rondrageweihten sehr wichtigen Werke zu retten, indem ich sie aus dem Turm schmeiße.
Orkschamanen beschwören mächtige Zauber und die Ritter Rondras halten mit ihrer göttlichen Kraft dagegen. Mit einem alten Streitwagen fahren Mayana und ich immer wieder Angriffe, während sich die anderen, allen voran Palmeya in den Nahkampf wagen.
Trotz aller Widrigkeiten gewinnen wir die Schlacht, als ein eiskalter Nebel und Schnee aufzieht und die Orks zum Rückzug zwingt. Wir verfolgen ihre Spur tagelang und decken auf, dass der menschliche Ork-Kult den Orks geholfen hat die Wachtürme im Finsterkamm zu umgehen und die Sabotageakte auf der Burg durchführte. Vogt Greifang von Finster stellt sich als der Drahtzieher hinter der Sabotage und dem Kult heraus. Wir können ihn und seine Leute stoppen und übergeben den Vogt den Rondrianern auf Burg Emmarandstreu.
Kurz darauf trifft der Einsiedler ebenfalls ein und stellt sich als Bruder Eisbart vor, ein Firungeweihter, der von Visionen berichtet und dass die Zeit des Kampfes gekommen sei. Er beauftragt mich damit den Pfeil des Mikail nach Bjaldorn zu bringen und übergibt mir einen Pfeilschaft ohne Spitze und Federn. Dies wäre der erste Schritt um die Eishexe Glorana hoch im Norden zu stoppen, unter deren negativen Einfluss auch mein Volk leidet. Sie ist einer der Träger eines Dämonensplitters und da ich schon gegen viele dieser Dämonenschrecken gekämpft habe, stimme ich sofort zu!
"Shirach'ras wird fallen!"
Wir besprechen uns und tragen verfügbare Informationen über Mikail von Bjaldorn zusammen. Er ist der wichtigste Heilige der Firunskirche und man nennt ihn den "weißen Mann" und vollbrachte vor vielen Jahrhunderten einige beeindruckende Taten. In Bjaldorn gibt es ein Firunheiligtum.
Unser erster Zwischenstopp ist Trallop, eine große Stadt am Neunaugensee. Wir sprechen mit dem Firungeweihten Ailgrimm, der uns mehr über die Teile des Pfeils erzählt aus denen er damals erschaffen wurde. Von Ifirn, der Tochter Firuns, stammt der Schaft, den wir bereits haben. Von einem lebenden, gehenden und sprechenden Buche das Harz für die Befiederung, welche wiederum aus den Federn des Fürsten der Adler von der Adlerspitze. Firuns Eisbärenfell verbindet Federn und Schaft und er übergab Mikail eine Pfeilspitze aus weißem Metall. Der Geweihte verspricht uns Hilfe bei unserer Aufgabe und will uns in Bjaldorn treffen.
In dem Tempel des Firuns sehe ich auch deutlich die Himmelswölfe in den Schnitzereien, Gorfang ist gut zu erkennen. Firun und die Wölfe sind verbunden und dies bestätigt mich erneut dabei, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Dies ist nicht nur eine göttliche Queste des Firun, sondern auch der Himmelswölfe!
Wir sprechen ebenfalls bei Herzogin Walpurga von Weiden vor, deren Tochter Walbirg von Löwenhaupt als Ifirngeweihte sofort den Pfeilschaft erkennt. Wir beraten uns mit ihr und der Hexe Gwynna. "Shirach'ras" ist die Festung der Eishexe, sie gebietet über dämonisches "Schwarzes Eis" und zieht durch dessen Einfluss die Menschen in der Nähe unter ihren Bann.
Bei der Herzogin treffen wir ebenfalls auf Marla, die ein wenig gegen Quenia auskeilt.
Walbirg möchte Ailgrimm hinterherreisen und uns ebenfalls in Bjaldorn treffen. Gwynna bietet uns Hilfe an, zur Adlerspitze zu kommen. Die wandelnden Bäume soll es weiter im Süden in der Nähe von Emmarandstreu geben und wir beschließen dort nach dem Harz zu suchen, ehe es ins Gebirge geht.
Zunächst stoßen wir in den Wäldern auf ein brutal getötetes Einhorn, offenbar eine Tat von den Orks. Dies nimmt Mayana sehr mit, doch noch ehe wir uns näher damit beschäftigen können, greifen uns drei wandelnde Bäume an. Wir können nicht gegen sie bestehen, doch das Harz an unseren Waffen sollte für den Pfeil ausreichen. Wir berichten auf der Burg den Geweihten von den Bäumen und sie versprechen sich darum zu kümmern. Es geht wieder nach Norden und auf dem Weg stoßen wir auf eine Kutsche mit Branni, Junivera und Wendolyn, die gerade auf dem Weg nach Emmarandstreu sind. Auch wenn das Aufeinandertreffen nur kurz ist, ist es schön ihn endlich wiederzusehen.
In den nächsten Wochen kümmern wir uns verstärkt um Mayana, die noch immer von dem toten Einhorn gezeichnet ist. Der Weg führt uns weiter ins Gebirge, wir nehmen Gwynnas Hilfe dafür jedoch nicht an. Nach einigen waghalsigen Kletterpartien (Ich hasse diese Höhen!), sprechen wir mit dem Fürsten. Er will uns eine Feder überlassen, wenn wir für ihn einen Dienst erledigen. Wir sollen den Sohn des Falkenkönigs befreien, der am Fluss Breite in einer Menschenfestung gefangen gehalten wird.
Auf dem Weg reisen wir erneut über Emmarandstreu und Jokja gesteht Wendolyn ihre Liebe. Danach geht es nach Greifenfurt und südlich davon in die Kaiserpfalz. Wir erfahren, dass die Pfalzgräfin Thargrîn von Mersingen für ihre Vögel bekannt ist und entsprechend reisen wir direkt zu ihrer Festung. Sie selbst ist nicht da, doch unsere Namen und die Titel der Geweihten öffnen uns dennoch die Tore. Wir finden den gesuchten Falken und befreien ihn kurzerhand eigenmächtig. Quenia hinterlässt einen Brief, der alles erklärt. Am Abend fliegt der Adlerkönig über die Festung und wir finden danach eine seiner Federn. Er hat sein Versprechen gehalten.
Nun geht es nach Bjaldorn. Es ist eine weite Reise an Trallop vorbei, durch die Grüne Ebene und stoßen mitten im Sommer auf einige Schneeflocken, die auf der Haut brennen. Offenbar schon etwas von dem Schwarzen Eis. Dies wächst sich zu einem starken Schneesturm aus und wir kommen bei einigen Nivesen unter. Sie berichten, dass "Nagrachs Hauch" immer wieder kommt, aber bald vorbei sein sollte. Sie berichten uns ebenfalls davon, dass einige Bornländer ein nivesisches Heiligtum bedrohen. Sie wollen die Bäume eines heiligen Waldes fällen. Wir vermitteln zwischen der "Herrin des Waldes", den Nivesen und den Bornländern und finden eine Lösung, dass bestimmte vorher bestimmte Bäume abgeholzt werden dürfen. Zum Dank überlassen uns die Nivesen zwei Anauraks und eine genaue Wegbeschreibung nach Bjaldorn.
In Bjaldorn treffen wir uns im dortigen Firuntempel mit Walbirg. Sie erzählt uns, dass sie bei meinem höchsten Schamanen Kailäkinnen in der Lehre ist. Die hier lebenden Nivesen berichten von Wesen, manchmal sind es Wölfe, manchmal eine große schwarze Kreatur, die auf dem Weg ist, um Glorana aufzuhalten. Offenbar sind eine Menge Vorgänge in Bewegung geraten und wir sind mit unserer Aufgabe um den Pfeil ein wichtiger Teil davon.
Als Ailgrimm eintrifft, hat er zwar das Garn, doch die Pfeilspitze konnte er nicht finden. Er hörte jedoch davon, dass die Spitze zuletzt im Tempel von Paavi war, doch ihr genauer Verbleib ist unklar, da auch die dortige Geweihte Firnja verschwunden ist.
Das nächste Ziel ist klar, Paavi. Wir reisen über die Letta dort hin und sprechen auch dort wieder mit den ansässigen Nivesen. Sie berichten von der verwirrten Frau, die in den Ruinen ihres Tempel umhergeht. Dort treffen wir wirklich auf die Geweihte, die uns die Geschichte von Danakan dem Verschlinger erzählt, dieser soll vom "Fingerzeig Firuns" getroffen worden sein. Glorana soll diesen Drachen beherrscht haben und eventuell gibt es Spuren zu ihm oder sogar die Pfeilspitze in ihrem verlassenen Palast hier in der Nähe.
Wir reisen zu dem teilweise geschmolzenen und eingestürzten Eispalast, der aber schon lange geplündert wurde, dennoch finden wir einen Weg in den Keller. Dort sehen wir nicht nur eingefrorene Menschen und andere Wesen, sondern auch einen Raum der bis zur Decke mit Leichen vollgestopft ist. Sie weisen Bissspuren auf, die von einem Drachen stammen könnten. Als wir einen Altarraum finden, bei dem abstoßende Chimärenstatuen stehen und diese zerstören, hören wir einen Schrei und ein Beben durchläuft den Palast. Ein gewaltiger Drache bahnt sich den Weg durch den Tempel, er wirkt geschwächt, hat einen gewaltigen silbernen Halsreif und ist dennoch ein beeindruckender Gegner. Darel nutzt seine Erfahrungen und Ausbildung im Drachenkampf und dank seines Können, bezwingen wir das Ungetüm. In seinem Hals finden wir die gesuchte Pfeilspitze. Diese und den Reif bringen wir zurück nach Bjaldorn.
In einer Zeremonie mit zahlreichen Geweihten wird aus den Einzelteilen wieder Mikails Pfeil erschaffen. Walbirg übergibt ihn mir. Wir sind unsicher wie es nun weitergeht, darum führt uns Walbirg zu Kailäkinnen in seinem Lager weiter im Norden.
Es ist eine große Freude ihn wiederzusehen, auch wenn er mir berichtet, dass er Rasjuks Stamm vor Jahren in den Norden in den Kampf mit Glorana schickte und seitdem nichts mehr von ihnen gehört hat. Noch ein Grund mehr weiter nach Norden zu reisen und nach ihrem Verbleib zu suchen. Er erzählt uns von der Grimmfrostöde, den Visionen die er hatte und unserer weiteren Reise. Er berichtet von einer "Schwarzen Schar", die den Weg bereitet und uns die Tore öffnet, durch die wir schreiten sollen. Die Schar seien wohl Orks.
Nachdem wir uns ausgerüstet haben und mein Speer mit der Kraft der Himmelswölfe gestärkt wird, brechen wir unter der Führung einiger Firnelfen, die sich ebenfalls dem Kampf gegen Glorana verschrieben haben auf den Weg. Wenn wir die bisherige Reise schon für beschwerlich hielten, so übertrifft der weitere Weg alles was wir jemals befürchtet hatten. Nicht nur die unfassbare Kälte und der wachsende Einfluss der Eishexe zerren an uns, sondern auch der Kampf gegen Umdorel und viele seiner Dämonen fordern ihren Tribut. Quenia verliert dabei eines ihrer Augen.
Immer öfter stoßen wir auch auf Schwarzes Eis. Insbesondere die Elfen werden von einer Lethargie ergriffen, die auch meine Gefährten ergreift. Mir geben die Himmelswölfe und Firun Hoffnung, ich treibe uns immer weiter, es gibt keine Umkehr! Als wir schließlich einen gewaltigen Turm am Fuße eines Gebirges erreichen, stoßen wir auf ein Schlachtfeld. Orks haben hier gegen Gloranas Leute gekämpft und sind weiter in den Norden gezogen.
Wir selbst stoßen auf eine Höhle, in denen der Letzte Außenposten der Nivesen ist und die letzten Jurten meines Stammes stehen. Viele meiner Leute sind in den letzten Jahren im Kampf gegen Glorana gestorben oder lethargisch in das Eis gegangen. Mein Vater und Rasjuk selbst werden vermisst, nachdem ein großer Schatten sie geschnappt hatte.
Mir schmerzt das Herz, dass mein Stamm nur noch auch ein paar Leuten besteht. Ich schicke sie mit einem unserer Hundeschlitten zurück nach Kailäkinnen, damit sie alles berichten. Wir geben ihnen Wulf und Schnurrlöckchen mit, sowie alles was wir nicht auf der letzten Etappe unserer Reise brauchen. Es ist ein schwerer Abschied...
Über Gänge unter dem Eis, den die Elfen in langer Arbeit in den letzten Monden oder gar Jahren erschaffen haben, geht es weiter nach Norden zu Gloranas Festung. Als wir dort ankommen, sehen wir bereits eine Orkarmee vor den Toren Shirach'ras. Ein gewaltiger Riese hält das Tor der Festung. Ich spüre, dass nun der Moment gekommen ist. Der Pfeil ist nicht für Glorana bestimmt, sondern für den Riesen. Mit Mikail an meiner Seite lege ich den Pfeil ein und er trifft den Riesen in den Schlitz seines Helms. Nach einem Moment der überraschten Stille stürmen die Orks in die Festung.
Wir selbst schleichen uns von hinten in die Festung und klettern über einen Balkon in Gloranas Turm. In ihrem Thronsaal stehen zahlreiche Eisstatuen, darunter auch Rasjuk und mein Vater...
Glorana sitzt auf ihrem Thron, unbeweglich und wie eine schreckliche Eisgestalt alles überblickend. Sie rührt sich auch nicht, als wir näherkommen, dann beginnt jedoch der gesamte Saal, dessen Treppen und Säulen gegen uns zu kämpfen, ein Eisdschinn schlägt gegen uns los und Glorana scheint nur durch ihre Blicke mächtige Zauber auslösen zu können. Dank Quenias Götternähe und Unbeirrbarkeit, schafft sie es Glorana die Sicht zu nehmen. Darel, Mayana und Palmeya halten die beseelten Wesen des Thronsaals auf, während Thure und ich Glorana den Todesstoß versetzen. Ihre Krone mit dem Dämonensplitter fällt auf den Boden, die Eishexe ist tot!
Wir hacken Glorana die Finger ab und sichern ihren Schmuck und die Artefakte, damit die Orks sie nicht in die Hände bekommen. Auch die Krone wird in einem Beutel verpackt. Der ganze Palast erbebt, überall in der Etage unter uns und draußen kämpfen Orks. Wir suchen verzweifelt einen Ausweg, doch die Orks versuchen bereits über den Balkon in den Thronsaal einzudringen. Thure und ich durchsuchen das Stockwerk, während die anderen die Orks aufhalten, aber es gibt keine sichere Verbindung mehr nach unten und überall sieht es vereist und unvollendet aus. Wir stoßen auf zahlreiche tote Vertrautentiere von Hexen und einige, teilweise exotische Tiere in Käfigen. Alle außer einem kleinen Fuchs sind erfroren. Diesen stecke ich in meinen Rucksack, um ihn mit hier herauszuholen. Wir finden keinen Ausweg, doch da erscheint ein riesiger Drache auf dem Balkon und vertreibt die Orks: Shirrzach.
Er war neugierig wer Glorana besiegt hat, da er seit Jahren mit ihr im Kampf liegt. Ich bitte ihn Rasjuk und meinen Vater zurückzuverwandeln, er fordert dafür alle anderen Statuen. Ich stimme zu und weiß, dass es doch eine falsche Entscheidung war, ihm all die anderen Leben zu überlassen. Doch die beiden leben! Er erschafft eine Brücke aus Eis vom Balkon aus zu den Gängen im Eis und wir flüchten aus der Festung.
Wir reisen zurück nach Kailäkinnen und berichten ihm alles. (Endlich wieder mit Wulf vereint!) In den nächsten Wochen treffen mehrere Überlebende von Rasjuks Stamm ein, viele von jenen Vermissten, die in das Eis gingen. Das was man uns an Belohnungen verspricht, vermache ich meinem Stamm, damit er unter Rasjuks Führung wieder aufblühen kann. Den Fuchs lasse ich bei meinem Vater.
Nach intensiven Gesprächen mit Kailäkinnen beschließe ich, dass ich trotzdem wieder in den Süden reisen muss, um weiter gegen das Unheil zu kämpfen und den Menschen zu zeigen, dass Firun und die Himmelswölfe gemeinsam für das gleiche Ziel streiten.
Nach einiger Zeit bei meinen Leuten und mit meinem Vater haben wir uns genug erholt, um uns auf den Rückweg zu machen. Quenia leitet uns nach Auraleth, dort sind schon andere Splitter untergebracht und darum wollen wir auch den Nagrach-Splitter dort in Sicherheit bringen.
Während der Rückreise kommen wir erneut bei Burg Emmarandstreu vorbei und Wendolyn reist mit uns zusammen weiter. Auf Auraleth stellen die Geweihten entsetzt fest, dass der Splitter eine Fälschung ist! Der echte Splitter muss noch in der Festung sein und damit vermutlich in den Händen der Orks oder des Drachen! Das ist ein herber Schlag, doch immerhin ist Glorana tot.
Um uns besser zu koordinieren und das weitere Vorgehen gegen die Bedrohung durch den Splittern zu begegnen, beschließen wir in einer Villa in Zorgan, welche von einigen anderen Helden die unter anderem mit Thure und anderen unserer Gruppe bekannt sind, bewohnt wird, zu einer Zentrale im Kampf gegen das Böse auszubauen. Dafür wollen wir den Erlös aus dem eingeschmolzenen Halsreif des Drachen nutzen (2000 Dukaten), sowie Gloranas Schmuck (300 Dukaten und Artefakte). Wendolyn und ich kommen dort zunächst gemeinsam unter...