Die Übersichtsseite zu den Werken von Mathias Schneider finden Sie unter nachfolgendem Link:
Impuls
Nichts würde so sein, wie es geschienen hat. Dieses Wort dient mir als Anfang, es markiert ihn regelrecht. Was ich daraus gemacht habe, ist frei gewesen, so frei wie alles in dieser Welt. ‘Sei frei wie ein Wildpferd.’ Das hat mal jemand zu mir gesagt.
In jedem Fall werden es Phasen sein, die ich mit Hilfe von Worten einleiten kann. Ich werde meine Lektionen lernen. Etwas wird auch von mir freigelegt.
Da bilde ich mit den Worten Knotenpunkte auf einem Strang an Kettfäden. Das Ganze wird ein gewebtes Tuch sein, was ich gestalte.
Ohne den Begriff des Werks kann es keine Schöpfung geben. Als Mensch bin ich damit vertraut, etwas herzustellen. Als Wegbereiter tauge ich kaum. Als Weggefährte bin ich schon eher zu etwas Gutem fähig.
Gedanke
Etwas drängt mich. Mit all ihrer Macht bewirken die Dinge das Geschehen dieser Welt. Dabei sind sie passiv erschienen. Dennoch haben sie alles induziert, was entstanden ist. Ihre Kraft wirkt sich aus. Das hat auch mich betroffen.
Eine Welt, in der ein zu stark beschleunigter Fortgang der Geschehnisse zwingend zu einer Verschlechterung des Ganzen geführt hat, bedarf der Menschen, die sich davon zu enthalten wissen. Da habe ich innegehalten und einen einfacheren Weg für mich gesucht. Mitunter bin ich mit eigener Kraft dagegen vorgegangen, wenn die Dinge sich auf ungünstige Weise gewandelt haben. Ihre Entwicklung würde nicht immer für etwas Gutes stehen. Manches ist auch schlecht gewesen.
Impuls
Die Sprache ist einer der Schlüssel zur Natur des Menschen. Klare Begriffe sind wie Wegmarken in diesem Gefilde. Ich habe sie nach Möglichkeit gebildet, um ein Glück formen zu können, das ich gesucht habe. Dazu habe ich sie in meine Schriften integriert.
Für das Gute kenne ich bereits manches Argument. Es spricht einiges dafür, etwas anzubringen, das von sich aus Bestand hat. Hauptsache, die guten Dinge nehmen ihren Lauf und kommen auf den Weg.
Gedanke
Von hier nach da führt ein Weg, den ich als Prozess auffasse. Ihn halte ich ein. Ich möchte meine Ziele erreichen.
Impuls
Ein Mensch bedarf einer Umgebung, die gut zu ihm passt. Da sorge ich zuerst einmal für das ausreichende Licht bei mir.
Um meine Situation selbst klären zu können, habe ich ein paar grundsätzliche Dinge benannt, an die ich mich gerne halte. Sie stehen für die Integrität von mir und sind mir wichtig.
Ich widerspreche der Teilung meiner Aufmerksamkeit und besinne mich auf die Einheit des Wahrgenommenen im Fokus.
Ich dulde keine temporären Fehltritte, sondern besinne mich auf meine Ziele und das Gute, was von sich aus bestanden hat.
Ich entspreche dem eigenen Gefühl, habe dabei Gedanken entwickelt und spreche zuvorderst von diesem Dasein, dem Leben als Mensch, wie es für mich ist. Das Bedürfnis von mir habe ich keineswegs übergangen, sondern vielmehr habe ich es verwirklicht. So finde ich den wahren Weg, so erfahre ich Glück.
Als Beispiel für die Sache, von der ich gesprochen habe, hat mir das Leben selbst gedient. Da betrachte ich Tantra als den Weg, weil das die Kunstform vorgibt, und Yoga als den Zustand dieses Lebens, wie ich ihn erfahre. So ordne ich die Dinge in diesem Dasein den relevanten Disziplinen zu und erkenne, dass meine Worte wie ein Flechtwerk ausgefallen sind.
Impuls
Etwas habe ich mir gedacht, als ich damit begonnen habe, meinen Weg zu gehen und meine Werke zu vollbringen. Der gerade gültige Zustand sollte ein beständiger sein. Daran mache ich den Ausgangspunkt fest, der jetzt gegeben ist.
Impuls
Drei Grundannahmen habe ich getroffen, um mich in diesem Dasein zurechtzufinden.
Die Welt ist gut. Das wird sie sein, obwohl ihre Natur mal schön und mal schrecklich gewesen ist.
Die Menschen sind gut. Das werden sie sein, ob sie mir gefallen haben oder nicht.
Alle Menschen sind zueinander gleichwertig. Das wird das wahre Verhältnis für ein gutes Leben sein.
Von dieser Position aus habe ich einen Blickwinkel auf dieses Dasein eingenommen, der wahr genannt werden darf.
Gedanke
Anstatt versehentlich geschehene Fehler zu vermeiden und so seine Kapazität nutzlos zu verbrauchen, sollte man sich an das richtige Fahrwasser gewöhnen und vorankommen.
Impuls
Das Wahre und Unwahre ergeben zusammengenommen das ganze Licht dieser Welt. Erst das Ganze, das ich so erkenne, macht aus, was ich als Bedingtheit meines Daseins verstehen kann.
Solange ich nicht vernachlässigt habe, dass ich zugleich einer Täuschung ausgesetzt bin, werde ich die Wahrheit dieser Welt als eine erfahren können, die es gibt. Alles ist stets endlich gewesen, aber genau darum gibt es diese Welt so, wie sie mir erscheint.
Mit der Idee der Endlichkeit habe ich mich schon seit langem befasst. Ich bedarf in diesem Dasein einer Basis, also eines Unterbaus, um mich bei Werke verwirklichen zu können. Ich gehe davon aus, dass sie greifbar zu sein hat.
Da habe ich meine Wege vervollständigt und bin dort herausgekommen, wo ich jetzt stehe. Das wäre auszuhalten, gänzlich gleich, ob es gut sein wird oder nicht. Der Sachverhalt, dass neben dem Guten auch das Schlechte als untrennbare Größe in dieser Welt vorgekommen ist, hat ausgemacht, dass ich mich so ausgedrückt habe.
Neben dem Rechten kommt auch das Unrecht in diesem Leben vor. Das ist nicht schön gewesen, aber es wird wahr sein. Das Gewirke, das mir aufgelastet ist, sorgt für meine Stabilität und gehört einfach dazu. Da habe ich erkannt, was davon zu belassen sein wird. Dieses Ganze macht einen guten Teil unseres Erlebens aus. Es bestimmt regelrecht über unser Schicksal, wie wir uns zu diesen Dingen verhalten.
Da sollte ein neutraler Aspekt auch vorkommen. Er verkörpert mein tatsächliches Ziel. Von hier aus reagiere ich auf meine Existenz. Dabei muss ich mit einem schwindenden Vermögen von mir rechnen.
Ich bezeichne diesen neutralen Aspekt als den Nullpunkt meines Lebens und zugleich als das Ziel und Ende meiner Wege. Von diesem Gedanken bin ich immer wieder aufs Neue ausgegangen und habe versucht, etwas zu erhalten, was ich noch brauche.
Gedanke
Wer seine Gedanken im Ganzen angenommen hat, wie sie ihm erschienen sind, der sollte sie auch so lassen können. Das Leben wird schon zeigen, ob das für etwas gut sein wird. Was davon wie eine Blume erblühen möchte, sollte das auch dürfen.
Gedanke
Realität ist Gestaltung. Die Wirklichkeit braucht man nicht auszusparen. Alles, was ist, ist notwendigerweise so, wie es erschienen ist. Der Mensch muss selbst erkennen, was zu tun erforderlich ist und was er besser sein lässt.
Ich gestalte ein Werk. Die Werkzeuge, die ich brauche, muss ich für mich bereitstellen. Manche davon habe ich selbst erzeugt. Das Werk möchte geschaffen sein. Wie es aussehen wird, obliegt mir.
Etwas weiß ich gut. Ohne Gabe hat noch kein Mensch bestanden. Darum mache ich etwas wahr, das ich schon aus meinem Leben kenne. Das mache ich auf eine eigene Weise wahr. Dabei bin ich unabhängig von anderen Leuten. Dafür brauche ich nichts zu tun, dass ich unabhängig bin. Das hat sich ohne weitere Schwierigkeiten so ergeben.
Ich habe mich dafür entschieden, etwas nahe bei mir Liegendes wichtiger als alles andere zu nehmen. Diese Überlegung hat einen hohen Wert für mich. Die resultierende Erkenntnis hat mich schon geprägt.
Da beschreibe ich das Sein der Dinge. Im Mindesten sehe ich etwas als gegeben an, das mich zu meiner Aufgabe befähigt.
Ich weiß, dass ich einen Webrahmen bearbeite oder gar in einem solchen Rahmen Tuche webe. Dazu habe ich alles eingerichtet.
Das ist nicht nur symbolisch gemeint. Es darf aber gerne auch so verstanden werden. Ich lasse den Menschen das Ihrige, denn ich habe auch etwas bekommen, das ich ausgewählt habe. Da habe ich diesen Gegenstand einfach aufgehoben und etwas damit getan. Das Werk habe ich gerne vollbracht. Ich habe vieles dafür getan, damit es mir gelingt.
Die eigene Handlung wirkt sich auf mich stets aus. Das hat den Geist angeregt. Mitunter bin ich durch die Pforten des Bewusstseins gegangen und habe gewisse mentale Zustände dabei erfahren. Im Labyrinth der Gedanken habe ich mich sicher bewegt.
Es steht für ein Gefilde, dessen Lokalitäten unterschiedlicher nicht sein könnten. Das erfahre ich so. Trotzdem bin ich standhaft geblieben und habe mich behauptet. Davon leite ich heute ab, wie es mir geht.
Etwas Weiteres habe ich erkannt. Der Webrahmen ist seit der Steinzeit Teil der Kultur des Menschen. Unterhalb dieses Niveau möchte ich nicht fallen. Da ordne ich meine Dinge und bringe sie in die rechte Form.
Es sollte alles so gegeben sein, wie es seiner Natur entsprochen hat. Ich glaube, dass wir alle mit den Gegenständen umzugehen wissen. Wir sind mit ihnen gut vertraut. Da prägen wir uns ein, was wir gerade getan haben. Etwas von Wert ist so entstanden. Diese Sache liegt uns am Herzen. Das ist von sich aus wahr geworden.
Mein Leben möchte ich geordnet halten. Es ist wahr, dass ich mich immer wieder auf die eigene Kunstsache ausgerichtet habe. Ich gehe da einen unverkürzten Weg und halte mich stets an den gleichen Orten auf. So ist es dazu gekommen, wie ich mein Leben führe.
Das Dasein als Mensch wird von uns in aller Ruhe bewirkt. Da habe ich dieses Leben zumeist in Harmonie verbracht, weil es mir guttut. Das wird durch das Wirken von mir bezeugt. Es wird an den Werken zu sehen sein.
Gedanke
An etwas glaube ich. Die Gesetzmäßigkeiten dieser Welt zielen darauf ab, die Dinge auf direktem Wege in einen harmonischen Grundzustand zu versetzen.
Impuls
Das Arbeiten des Menschen hat zu keiner Ermächtigung von ihm geführt, aber es hat dem Menschen ein besseres Leben ermöglicht. Da wird alles gut sein, was entstanden ist.
Wer seine Güter sogar für andere Leute bereitgestellt hat, der hat gut daran getan, weil er so etwas verdient hat. Da ist es wichtig, dass er verträgliche Dinge leistet. Dann wird alles zurecht bestehen, was er schon geschaffen hat.
Impuls
Manchmal nehme ich an, dass mein Verhalten beim Arbeiten eine gewisse Strahlkraft aufweist, weil gesehen wird, wie ich etwas tue. Was ich getan habe, ist recht gewesen. Ich bin mir nicht sicher gewesen, ob das Gleiche von anderen auch erreicht werden kann.
Aus diesem Grund habe ich alles so gelassen, wie es ist. Was sollte ich daran ändern?
Dokumentation
Mir geht es um meine Lebensqualität. Es gilt, sich in dieser Welt zu behaupten.
Dazu brauche ich Raum und Zeit, aber auch das Material und gewisse, gute Ideen.
Ich brauche Platz. Ich suche einen Ort, an dem ich sein kann.
Der Raum, den ich mir für das eigene Wirken verschafft habe, reicht bereits dafür aus. Ich habe mich nicht breitgemacht.
Was ich gelernt habe, hat für etwas Gutes seinen Wert. Das Besondere davon flechte ich in jenen Gabenkorb ein, der von mir hergestellt wird. Er soll zur Weitergabe dienen und meinen Mitmenschen ein gewisses Glück bereiten.
Intro
Der Autor und Künstler Mathias Schneider möchte Sie auf der Internetseite mit der eigenen Textsammlung zum Gebiet des Yoga herzlich begrüßen. Diese Schrift ist im Laufe vieler Jahre entstanden. Er hat sie zur Auswertung eigener Erfahrungen im Umgang mit seiner Leidenschaft für das Yoga und den daran angrenzenden Disziplinen erstellt.
Zusätzlich zu den Texten gibt es hier einige Bilder zu sehen, die in der Werkstatt Schneiders von ihm hergestellt worden sind.
Viel Freude wünscht er Ihnen dabei, hier etwas zu verweilen und diese Dinge zu verkosten, wie sie sind.
Idee
Die Sorgfalt bei der Erstellung dieser Schriften ist eines der Merkmale, die dieses Werk kennzeichnen. Da ist dem Autor Mathias Schneider die Entfaltung seiner Sorgfalt zur Motivation geworden. Er macht sich viel aus den grammatischen Strukturen seiner Gedanken.
Da sorgt er für die Einbindung vieler unterschiedlicher Worte in seine Texte. Mathias Schneider glaubt daran, dass bei einer Lesung geeigneter Texte eine kognitive und mnemonische Reifung beim Menschen ausgelöst wird.
Gedanke
Gewisse Eigenschaften der möglichen Endzustände sind bereits bekannt.
So sagt man, dass die 50 hauptsächlichen Silben der sprachlichen Grundform aus Indien jeweils zwanzig Mal in der Form von roten Strängen oder Fäden vorhanden sind und das Chakra am Scheitel des Menschen ergeben. Dieses schöne Bild möchte ich Ihnen nicht vorenthalten haben.
Herzlich Willkommen, Welcome, Bienvenue
Sehr geehrte Damen und Herren,
hier in diesem Buch, welches im Format eines frei ausgestalteten Wikis vorliegt, möchte Mathias Schneider, *1975, aus Offenburg in der Ortenau, einem Landkreis in Südwestdeutschland, der nahe bei der französischen Großstadt Straßburg gelegen ist, Ihnen etwas davon berichten, auf welche Weise er sich mit dem recht umfangreichen Wissensgebiet des Yoga bisher befasst hat. Jene, üblicherweise von ihm angewandten Ansätze möchte er zu deren Lesung dokumentieren und so Ihnen aufzeigen, wie er diese Dinge wahrgenommen hat. Teilweise hat er dabei das Gedankengut, welches zu seiner Jugendzeit für ihn bestimmend gewesen ist, als er am Anfang mit dieser Sache gestanden hat, auch heutzutage noch anerkannt. Etwas davon ist nach wie vor gut zu verwenden.
Schneider wird Ihnen hier jedoch keine körperlichen Übungen aufzeigen oder erklären. Das sollte auch gar nicht seine Aufgabe bei der Erstellung dieses Buches sein. Er ist nicht von jemandem Geeigneten ausgebildet worden, der etwas Besonderes davon vermittelt hat, was es schon wert sein wird, dass man davon mehr, als erforderlich ist, spricht. Andere haben so etwas bereits zur Genüge getan. Der Autor hat das mit Sicherheit nicht besser gekonnt als diese.
Das kleine Werk 'Hatha' ist streckenweise ein sehr persönliches geworden. Es wird auch darum kaum für jeden Leser den gleichen Nutzwert haben. Wer sich beim Lesen und Verweilen hier jedoch wohl gefühlt hat, sollte sich ruhig mit seinen Inhalten etwas befassen. Wer sich hierzu mit der Art und Weise der Ausprägung der Gedankengänge des Autors beschäftigen möchte, dem soll es gestattet sein, so etwas zu tun. Vielleicht wird er seinen eigenen Gedanken dasjenige, was hier aufgeschrieben worden ist, gegenüberzustellen wissen. Ein solcher Abgleich soll dafür gut sein, um etwas mit Worten Ausgedrücktes eingehend zu gewichten. Die gewisse Auseinandersetzung mit dem Werk und dem Wort eines anderen Menschen wird voraussichtlich einmal etwas Nützliches und Fruchtbares für das eigene Verständnis solcher Dinge freisetzen, wie sie hier auf dieser Seite zum Yoga schon erschienen und angesprochen worden sind.
Mathias Schneider hat diese Dinge ausgearbeitet und danach sprachlich eingehend aufbereitet. Das hat er getan, um jene Bebilderung der Vorstellungswelt für sich zu klären. Jenen Mut dazu, so etwas zu tun, hat er sich im Laufe der Zeit erworben. Er hat an eine Berechtigung des Menschen geglaubt, die ihm gestattet, mit den eigenen Gütern eine Teilhabe von sich zu erwirken. Sie zu gestalten und sich etwas dadurch zu ermöglichen, soll aus einem Antrieb des Menschen resultieren, welcher ihm manche Gelegenheit dazu verschafft hat, das Wahre und Richtige anzuerkennen, wie es Gültigkeit vor uns haben soll. Mit Fantasie ist er da zu Werke gegangen und hat die Resultate seiner Sprachgestaltung erhalten. So ist etwas nahezu Eigenständiges an Materialien bei ihm entstanden. Seine Sache hat dadurch an Bedeutung gewonnen, dass er sie wahr gemacht hat.
Das Wiki 'Hatha' ist nach wie vor beim Autor in Bearbeitung. Um was geht es dem Schreiber dabei, während er es verfasst? - Er hat schon gedacht, dass jeder Mensch auf die Fragen seines Lebens die Antworten selbst zu finden und zu geben hat. Wir werden da kaum beeinflussen können, welche Fragestellungen das sind. Aber es soll uns bald wieder zurück auf den richtigen Weg führen, dass wir uns mit den gültigen Fragen der Gegenwart befassen und bereits aus den entsprechenden Lektionen etwas für unser Leben gelernt haben. Das eigene Los sollte uns verständlich sein, um die Grundlage für erforderliche Entscheidungsfindungen zu besitzen.
Falls die Fragen von uns stammen und die Antworten darauf weder wissenschaftlich fundiert noch religiös abgesichert sind, sowie keineswegs dem lokal üblichen Brauchtum entsprechen, kann man getrost von einer Stellungnahme aus dem Bereich der Esoterik reden. Schneider hat seine schriftliche Auseinandersetzung mit dem Yoga als einen solchen esoterischen Text angesehen.
Gerade für etwas noch nicht richtig Verstandenes braucht man dringend eigene Ansätze, welche dem Menschen mit seiner Begabung und der einfachen Ausstattung seines Gemüts gerecht werden. Solche Ansätze sollen Relevanz für das Vorwärtskommen eines Menschen in seiner tatsächlichen Lebenssituation haben. Dieser Sachverhalt gilt genauso für den Autor. Die Möglichkeit, eine Verbesserung der Vorkommnisse des eigenen Daseins in Betracht zu ziehen und zu überlegen, wie man einen solchen Weg finden und begehen kann, ist einer der Hauptgründe zur Erstellung der Schrift hier. Von vornherein soll der Leserschaft klar sein, dass es Mathias Schneider dabei um eine Annahme des Gegebenen geht, wie es bei ihm aufgekommen ist. Sein Verhalten bedingt sein Dasein. Das hat aber auch eine Akzeptanz davon möglich gemacht, was ihm in den Sinn kommt. Es ist seine Idee gewesen, dank welcher er begriffen hat, wer er ist, was er hat und was er für sich tun kann. Seine Gedanken dazu hat er ausgeformt und unter anderem in dieser Schrift erwähnt.
Somit hat der Autor am Beispiel des eigenen Daseins eine Gelegenheit zum Schreiben von Texten über Yoga gefunden. Da muss es etwas Einfaches sein, was er darstellt, weil die Rezeption davon der jeweiligen Leserschaft gelingen soll. Schneider ist das klar. Aus eigener Kraft hat er für sich hier solche Dinge geschaffen, wie sie für ihn umsetzbar sind. Es wird Ihnen vollkommen zu Recht manches davon ungewohnt vorkommen. Jeder Mensch kennt sein eigenes Leben doch am besten. Manches davon, was hier geschrieben steht, erscheint auf den ersten Blick recht unkonventionell. Fortwährend haben sein Leben und sein Dasein auch zu solchen Ansätzen und Betrachtungsweisen geführt, wie sie hier vorkommen. Er gibt zu, dass sie zum Teil ungewöhnlich und eigen sind.
Das sollen grundsätzlich gangbare Wege für ihn sein, was aus seiner Bemühung resultiert. Er hat sie jedoch zeitweilig verlassen müssen, um weiterhin mit seinem Leben gut klarzukommen. Da hat er seit geraumer Zeit mit seinen Dingen zu bestehen versucht, wie er es hier jetzt schon einmal kurz angerissen hat, aber nicht alles davon im Alltagsgeschehen durchgesetzt. Manches kommt einfach abwechselnd vor und erneuert sich erst wieder, nachdem man es eine Zeit lang ruhen lassen hat.
Hier auf diesem Wiki, welches über viele Jahre hinweg von ihm zu einem Grundgerüst seiner Gedanken- und Ideenwelt ausgebaut worden ist, soll es nun um die Selbsterfahrung des Autors gehen, wie er sie überblicken kann. Der Schlüssel zu seinem Werk soll tatsächlich eine, seinen Dingen enthaltene, eigene Ästhetik sein. Er orientiert sich dabei an den jüngeren Jahren seines Lebens, aber auch seine Jugendzeit hat zu ihrer Beachtung bei ihm gefunden, als er hieran gearbeitet hat.
Manche Bemerkung gibt es hier zudem zu jenen Dingen aufzufinden, welche mit einer Meditation und der Ausübung einer Andacht einhergehen. Was er beschrieben hat, übt einen gewissen Einfluss auf seine Lebensführung aus und hat ihm somit schon so manchen Halt verliehen.
Insbesondere jener Zustand einer Kontemplation ist für ihn als Christ gut zuträglich. Schneider vergleicht den Begriff gerne mit dem indischen Wort Samadhi. In beiden Situationen ist es um eine Verinnerlichung der Wahrnehmung in Verbundenheit mit der Erfahrung eines tiefen Friedens gegangen. Davon auszugehen und sich den Frieden in der realen Situation des Alltagslebens zu erhalten, soll unserem Dasein eine gewisse Schönheit verleihen.
Damit schließt er diesen einführenden Brief nun ab und wünscht Ihnen bei der Lektüre dieser Textsammlung zu Yoga & Co. viel Spaß. So verbleibt
mit freundlichem Gruß
der Autor Mathias Schneider