Bei Geräuschen geht es vor allem darum, eine realisitische Filmwirklichkeit herzustellen, also um Dinge wie Verkehrslärm, Stimmengewirr, Donner, peitschende Schüsse, quietschende Reifen, knarrende Türen, tickende Uhren. Fast alle Geräusche werden im Rahmen der sogenannten post production erst nachvertont und in der Regel auch verstärkt, das heisst überakzentuiert (z.B. Hufgetrappel und Kinnhaken beim Western). Geräusche können auch die Atmosphäre unterstützen, wenn Begräbnisse im Regen stattfinden.
Schauen Sie einen kurzen, witzigen Ausschnitt über die Arbeit von professionellen Geräuschemachern (engl. foley artists). Viel Vergnügen!
Wie ein Film fast ausschliesslich über das sound design funktionieren kann, zeigt die folgende Sequenz aus "Drive" (2011). Die Eröffnungssequenz ist hier in einer kommentierten Analyse (englisch, Untertitel verfügbar) zu sehen.