.. in die Welt?
Durch uns Bürger. Wir müssen die garantierte bedingungslose Existenzsicherung für alle Bewohner wollen.
Wenn wir mit dem Thema beschäftigt sind, macht es Sinn, mit anderen Menschen darüber zu reden. – Wie können wir das organisieren?
Sie und eine weitere Person an ihrem Wohnort, können sich absprechen, einen regelmäßigen Treff anzubieten. Sie können sich einmal im Monat in einem Café treffen und diese Treffen »BGE-Café« nennen. Machen Sie auf diese Treffen aufmerksam. Verteilen sie immer mal wieder Handzettel. - Dies wäre eine Möglichkeit, die Menschen mit einem Interesse an dem Thema »Grundeinkommen«, vor Ort zusammenzubringen.
Die Zukunft gehört allerdings nicht den »Institutionen und Organisationen«, sondern den einzelnen Menschen, die sich für Aktionen, Kampagnen und in Projekten aufgabenorientiert zusammenfinden, um dann im Anschluss in anderen Konstellationen in andere Richtungen weiterarbeiten. – Institutionen und Organisationen sind »Dinosaurier« und hochgradig manipulierbar.
Zusätzlich zur »Vor-Ort-Arbeit« für das Grundeinkommen, sind Aktivitäten im Internet wichtig. – Neben dem Privatleben und dem Arbeitsleben, wird es immer wichtiger, ein »öffentliches Leben« zu haben. In der Vergangenheit waren es die Politiker, für die das galt. Sie waren »für andere Menschen« zusätzlich sichtbar, mit ihren Meinungen, Ansichten, Vorstellungen.
Diese Positionierung sollten wir jetzt selbst vornehmen. - Damit andere wissen, für was die Person steht. Sicher kann das eigene Leben die Meinung verändern. Aber wenn die neue Position erklärt wird, könnte es nachvollziehbar sein. – Das Öffentliche Leben wird für den Einzelnen an Bedeutung gewinnen. Dazu trägt auch das Internet bei. – Der Vorteil des Internet entfaltet sich gerade, wenn wir »geben« und nicht wenn wir verstecken oder verbergen wollen. Das Internet hat eine systemimmanente Komponente, die »das Geben« bevorteilt und das Zurückhalten bestraft oder ignoriert.
Eine Zusammenarbeit von Grundeinkommen-Befürwortern im Internet ist möglich und könnte die Basis für die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens sein. Und mehr noch, sie könnte den Start einer Bürgergesellschaft markieren, die ihre Anliegen »online« selbst handhabt und managed.
Grundlage dafür ist die »Selbstdarstellung«. Sie ist wichtig. Wir sollten uns gegenseitig »sehen«, im Internet. – Um was geht es? Das ist Privatsache. - Jemand kann seine Lebensgeschichte öffentlich machen, weil die Person denkt, die eigene Erfahrung soll anderen als Information zugute kommen. Oder es geht um »Politik«. Also Lebensweltgestaltung. Die Lebenswelt um uns herum, sollten wir gemeinsam gestalten. Eine gute Grundlage dafür ist, dass wir unsere eigenen Vorstellungen, Bedenken, Ideen und so weiter, »öffentlich« machen. Das geschieht zum Beispiel auf »Twitter«. Aber es sind doch nur ein paar Zeilen verfügbar. Wollen wir mehr erzählen, etwa unsere Lebenserfahrungen, was wir erlebt haben, welche Vorstellungen wir zu bestimmten Themen bereithalten, dann lohnt es sich eine Internetseite einzurichten. – Oder sogar mehrere.
Wenn wir das tun, bieten wir anderen Menschen die Gelegenheit, über diese »Quellen« uns wahrzunehmen. – Das ist eine gute Grundlage für weitere Aktivitäten. Deswegen gehört das Internet dazu, zu einer Veränderungsarbeit, die unsere Lebenswelt betrifft.