Familie: Amaryllisgewächse (Lauchgewächse).
Charakter: Die „Würzige“. Sie ist bescheiden im Wuchs, aber gewaltig im Geschmack. Sie schützt sich selbst durch ihre ätherischen Öle.
Erscheinungsbild: Oben bilden sich röhrenförmige, grüne Schlotten (die man auch wie Schnittlauch essen kann). Unten schwillt der Stängelgrund zur typischen Knolle an.
Inhaltsstoffe: Vollgepackt mit Allicin (natürliches Antibiotikum), Vitamin C und wichtigen Mineralstoffen. Super für das Immunsystem!
Ansprüche: Sie liebt einen sonnigen, eher trockenen Platz. Der Boden sollte locker und unkrautfrei sein. Staunässe hasst sie – da fängt sie sofort an zu faulen.
Wachstumsdauer: Steckzwiebeln brauchen ca. 100 bis 120 Tage, bis das Laub umknickt und sie bereit für die Ernte sind.
Nicht zu tief versenken: Wenn du Steckzwiebeln setzt, darf nur die Spitze gerade noch so aus der Erde schauen. Werden sie zu tief vergraben, wachsen sie schlecht oder bilden keine schöne runde Form.
Mischkultur-Power: Zwiebeln und Karotten sind das perfekte Team! Der Geruch der Zwiebel vertreibt die Karottenfliege, und die Karotte hält dafür die Zwiebelfliege fern. Ein echtes Security-Team für dein Beet.
Finger weg vom Dünger: Zwiebeln sind Mittelzehrer. Zu viel frischer Dünger (besonders Mist) lockt Schädlinge an und macht die Zwiebeln weich. Sie mögen es lieber mager und fest.
Ohne Zwiebeln geht im Garten nichts. Sie sind unkompliziert und die perfekte Ergänzung zu deinen Karotten. Wenn im Spätsommer das Laub gelb wird und umknickt, weißt du: Jetzt hast du das beste Gewürz der Welt direkt aus deiner eigenen Erde. Ein Muss für jeden, der echtes Essen liebt!