Der Brokkoli ist nicht nur eines der gesündesten Gemüse der Welt, sondern auch eine der dankbarsten Pflanzen für den eigenen Garten. Er gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist für seine feinen, essbaren Blütenknospen bekannt.
Pflanzenfamilie: Kohlgewächse (Brassicaceae)
Schwierigkeitsgrad: Mittel (braucht regelmäßig Wasser und Nährstoffe)
Keimdauer: 7 bis 12 Tage bei$15$bis$20$°C
Lebensdauer: Einjährig
Nährwert: Extrem reich an Vitamin C, K und Folsäure sowie wichtigen Mineralstoffen wie Kalium und Eisen.
Aussaat: Von März bis April im Haus vorziehen. Ab Mai können die Jungpflanzen ins Freiland.
Bodenanspruch: Tiefgründiger, humoser Boden mit viel Kompost. Brokkoli ist ein „Starkzehrer“ und liebt Kalk.
Standort: Vollsonnig bis leicht halbschattig.
Wasserbedarf: Hoch. Insbesondere während der Kopfbildung darf der Boden nicht ganz austrocknen.
Die „Zweite Ernte“ nutzen: Viele Gärtner machen den Fehler und reissen die Pflanze nach der Ernte des Hauptkopfes raus. Wenn du den Haupttrieb vorsichtig abschneidest und die Pflanze weiter gießt, treiben aus den Blattachseln viele kleine „Mini-Brokkolis“ nach. Also erntest du bis in den Spätherbst hinein!
Mischkultur als Bodyguard: Pflanze Sellerie oder Tomaten in der Nähe deines Brokkolis. Der Geruch dieser Pflanzen verwirrt den Kohlweißling (einen Schmetterling), dessen Raupen den Brokkoli zum Fressen gern haben.
Mulchen gegen Stress: Eine Schicht aus Rasenschnitt oder Stroh um die Pflanze herum hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut. Das spart dir Arbeit und der Brokkoli wächst gleichmässiger.
Brokkoli ist das ideale Projekt für alle, die echtes „Superfood“ in den eigenen Garten ziehen wollen. Er ist zwar etwas anspruchsvoller in der Düngung als ein Kopfsalat, belohnt dich aber mit einer beeindruckenden Optik und einem Geschmack, der mit Supermarktware nicht zu vergleichen ist. Ein echtes Highlight für jeden Selbstversorger!