Familie: Geißblattgewächse (Caprifoliaceae).
Charakter: Der "Eisheilige". Er ist der härteste Salat der Welt und hält Temperaturen bis -15°C locker aus. Ein echter Überlebenskünstler für die kalte Jahreszeit.
Erscheinungsbild: Wächst in hübschen, kleinen Rosetten. Die Blätter sind dunkelgrün, löffelförmig und haben eine zarte, glatte Oberfläche.
Inhaltsstoffe: Er ist eine echte Vitaminbombe im Winter! Er hat viel mehr Vitamin C als normaler Kopfsalat und liefert wertvolles Eisen und Folsäure.
Ansprüche: Er ist sehr bescheiden. Er braucht kaum Dünger (Mittelzehrer bis Schwachzehrer) und liebt einen festen Boden, um seine Wurzeln gut zu verankern.
Wachstumsdauer: Je nach Aussaatzeit ca. 8 bis 10 Wochen.
Der Boden-Trick: Nüsslisalat liebt einen festen Boden. Nach der Aussaat solltest du die Erde mit einem Brettchen richtig fest andrücken. Das fördert den "Bodenschluss" und lässt die Samen besser keimen.
Kein Frost-Ernten: Wenn der Salat tiefgefroren ist, lass ihn im Beet stehen! Warte, bis er aufgetaut ist, bevor du ihn schneidest. Wenn du ihn gefroren erntest, werden die Blätter nach dem Auftauen in der Schüssel sofort matschig.
Sauberes Herz: Schneide beim Ernten nicht zu tief. Wenn du die Wurzel knapp über dem Boden abschneidest, so dass die Rosette gerade noch zusammenhält, bleibt das "Herz" sauber und du hast weniger Arbeit beim Waschen.
Nüsslisalat ist für mich das wichtigste Wintergemüse. Er nutzt die Zeit, in der im Garten eigentlich Pause ist, und schenkt uns frisches Grün, wenn wir es am meisten brauchen. Er ist unkompliziert, frosthart und schmeckt mit ein bisschen Speck und Ei einfach göttlich. Ein Muss für jeden Macher, der auch im Winter ernten will!