Bohnen sind wahre Kraftpakete. Sie gehören zur Familie der Hülsenfrüchtler und sind nicht nur gesund, sondern auch tolle Teamplayer im Garten, da sie den Boden mit Stickstoff verbessern.
Art: Man unterscheidet zwischen Buschbohnen (bleiben klein) und Stangenbohnen (klettern bis zu 3 Meter hoch).
Aussaat: Drinnen ab April (Vorziehen) oder draußen ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen).
Keimdauer: Sehr schnell! Meistens schon nach 5 bis 10 Tagen.
Standort: Sonnig, warm und windgeschützt.
Boden: Lockerer Boden, der nicht zu nass sein darf (Bohnen mögen keine "nassen Füße").
Das Einweichen: Leg die harten Bohnensamen vor dem Einpflanzen für etwa 12 Stunden in eine Tasse mit lauwarmem Wasser. Dann saugen sie sich voll und keimen viel schneller und sicherer.
Die Saattiefe: Im Gegensatz zu den Erdbeeren sind Bohnen Dunkelkeimer. Die Faustregel lautet: "Bohnen müssen die Glocken läuten hören" – das heißt, sie kommen etwa 2 bis 3 cm tief in die Erde.
Anhäufeln: Wenn die Pflänzchen etwa 10 cm groß sind, schiebe ein bisschen Erde um den Stängel zusammen. Das gibt ihnen Halt und sorgt für mehr Wurzeln.
Wachstums-Wunder: Sie wachsen so schnell, dass es für ein Radio-Projekt oder einen Blog jeden Tag etwas Neues zu berichten gibt.
Ertrag: Schon wenige Pflanzen liefern den ganzen Sommer über frisches Gemüse.
Wichtig: Bohnen niemals roh essen! Sie müssen immer gekocht werden, um gesund zu sein.
Hast du schon entschieden, ob du Buschbohnen oder Stangenbohnen anpflanzt? Für ein Gewächshaus-Projekt sind Stangenbohnen oft cooler, weil sie den Platz in der Höhe super nutzen.