Jesus ist die Verkörperung der endgültigen Wahrheit, der einzige Weg zu Gott:
(Joh 14,6)
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Schon zu Jesu Lebzeiten hatten viele Menschen unterschiedliche, widersprüchliche Meinungen über ihn (Mk 3,22; 8,27-29; Mt 11,19), doch Jesus behauptete von sich selbst, dass er der Maßstab der absoluten Wahrheit sei.
(Joh 18,37)
Da sprach Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, dass ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.
Wenn es nur eine einzige Wahrheit gibt, dann ist es nicht möglich, dass zwei gegensätzliche und sich widersprechende Möglichkeiten parallel als wahr existieren, die eine für dich, die andere für mich. Die einzige Wahrheit kann nicht relativ sein und sich nicht ändern, je nachdem, aus welcher Perspektive wir sie betrachten. Die Autorität Jesu bestimmt die Wahrheit, die Gott uns in seinem Wort (Kol 1,5), der Bibel, verkündet hat:
(Joh 17,17)
Heilige sie durch die Wahrheit: Dein Wort ist Wahrheit.
(Röm 1,16-17)
Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben...
Die Wahrheit, die Gott offenbart hat, ist erkennbar.
(Spr 2,3-5.9)
ja, wenn du dem Verstand rufst, deine Stimme erhebst zum Verständnis, wenn du ihn suchst wie Silber und ihm nachspürst wie nach verborgenen Schätzen, dann wirst du die Furcht des HERRN verstehen und die Erkenntnis Gottes finden.
Dann wirst du Gerechtigkeit verstehen und Recht und Geradheit, jede Bahn des Guten.
Jesus versprach seinen Anhängern, dass der Heilige Geist sie zur ewigen, vollkommenen Wahrheit führen werde:
(Joh 16,13)
Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst aus reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.
Die Erkenntnis der absoluten/universellen Wahrheit ist nur durch denjenigen möglich, der sich zur Wahrheit bekennt, nämlich durch Jesus Christus.
(Joh 8,31-36)
Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Nachkommen und sind nie jemandes Knechte gewesen; wie sagst du: Ihr werdet frei werden? Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht. Der Knecht aber bleibt nicht für immer im Haus; der Sohn bleibt für immer. Wenn nun der Sohn euch frei macht, werdet ihr wirklich frei sein.
In Gottes Augen ist jeder Mensch, der sündigt und nicht nach der Wahrheit sucht, in Knechtschaft. Gott hat Jesus für uns zur Gerechtigkeit gemacht (1. Kor 1,30). Nur der Sohn, die Wahrheit, die Lehre Jesu, kann uns von unseren Sünden befreien. Aus Gnade und Liebe hat Gott sich offenbart und der Menschheit den Weg zu ihm zugänglich gemacht und das Böse und die Sünde aufgedeckt.
(Joh 1,16-17)
Denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.
Gott möchte, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen und dadurch gerettet werden (1. Tim 2,4), aber die Wahrheit kann uns nur dann frei machen, wenn wir sie als über uns stehend anerkennen. Das richtige Bild von der Wahrheit ist die Grundlage für die Beziehung zu Gott (Joh 4,23-24). Nur bei Gott ist die Gerechtigkeit (Jes 45,24), deshalb können wir nicht frei sein, solange wir versuchen, unsere eigene Gerechtigkeit durchzusetzen, und uns nicht demütig der Gerechtigkeit Gottes unterwerfen.
(Röm 10,3)
Denn da sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkannten und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten suchten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.
(Mt 5,20)
Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht bei weitem übersteigt, werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen.
Wer in der Wahrheit wandelt, erkennt immer seine Sünden:
(1. Joh 1,8-9)
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
Jesus anzunehmen bedeutet nichts anderes, als sich mit der Wahrheit zu identifizieren, die er gebracht hat. Wenn ich nicht mehr im Mittelpunkt stehe, zählen nicht mehr meine Pläne, Ziele, Vorstellungen von der Welt, von mir selbst und von Gott, sondern Gottes Wille. Die Wahrheit ist nicht subjektiv, ich kann sie nicht nach meinen Vorstellungen formen. Ich muss mich der Wahrheit anpassen, mich ihr unterordnen. Ich als Unvollkommener muss mich dem Vollkommenen anpassen. Jesus erwartet von uns, dass wir ihm bedingungslos alles anvertrauen, was er sagt, denn die Quelle seiner Lehre ist Gott selbst.
(Joh 7,16-17)
Da antwortete ihnen Jesus und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich von mir selbst aus rede.
Um in der Wahrheit zu wandeln, reicht es nicht aus, zu wissen, was die Wahrheit ist, sondern wir müssen unser tägliches Leben so gestalten, dass wir stets alles in uns aufdecken, was uns daran hindert, sie zu erreichen. Andernfalls können wir den Weg zum ewigen Leben verfehlen. Nur durch die Erkenntnis, die Annahme und das Festhalten an der Wahrheit, dem Wort Gottes, können wir ewiges Leben erlangen.
(1. Joh 2,4-5.21.29)
Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit nicht. Wer aber irgend sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollendet. Hieran wissen wir, dass wir in ihm sind.
Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern weil ihr sie wisst, und dass keine Lüge aus der Wahrheit ist.
Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, so erkennt, dass jeder, der die Gerechtigkeit tut, aus ihm geboren ist.
(2. Kor 6,14)
...Denn welche Genossenschaft haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis?
(1. Joh 1,5)
Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: dass Gott Licht ist und gar keine Finsternis in ihm ist.
Gottes Licht braucht keinen Schatten, damit es erkennbar ist. Das Gute ist an sich gut, unabhängig vom Bösen. Die Wahrheit spricht für sich selbst.