Die Bibel verkündet den Menschen Jesus Christus als Gott. Auch im Alten Testament steht geschrieben, dass der Messias Gott sein wird:
(Jes 9,5)
Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst.
Die Aussagen, die sich ausschließlich auf Gott beziehen, werden im Neuen Testament in gleicher Weise auch auf Jesus angewendet:
- Gott ist der Herr (Ps 105,7), König der Könige (1. Tim 6,15) und Herr der Herren (5. Mo 10,17):
(Off 17,14; 19,16)
Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn er ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind Berufene und Auserwählte und Treue.
Und er trägt auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.
(Apg 10,36)
Das Wort, das er den Söhnen Israels gesandt hat, Frieden verkündigend durch Jesus Christus – dieser ist aller Herr –,
(Jud 4)
... und unseren alleinigen Gebieter und Herrn Jesus Christus ...
- Gott ist der Schöpfer (Jes 40,28):
(Kol 1,16)
Denn durch ihn (Jesus) sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen.
(1. Kor 8,6)
so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind, und wir für ihn, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.
- Gott ist das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende (Jes 41,4; 44,6; 48,12):
(Off 1,8.17-18; 21,6; 22,12-13)
Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades.
Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst..
Siehe, ich komme bald, und mein Lohn mit mir, um einem jeden zu vergelten, wie sein Werk ist. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
- Gott ist der gerechte Richter, der Nieren und Herzen erforscht (Ps 7,10-12; Jer 11,20; 17,10):
(2. Tim 4,8)
fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, die der Herr, der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag; nicht allein aber mir, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieben.
(Off 2,23)
...und alle Versammlungen werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht; und ich werde euch einem jeden nach euren Werken geben.
- Gott ist der einzige Erlöser (Jes 43,11):
(Lk 2,11)
denn euch ist heute in der Stadt Davids ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr.
(Apg 4,11-12)
Dieser (Jesus) ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist. Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen.
- Gott ist unveränderlich (Ps 102,28):
(Heb 13,8)
Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.
- Gott gehört der Reichtum, die Weisheit, die Macht, die Ehre und die Herrlichkeit (Off 7,12; Hiob 12,13; Dan 2,20; Röm 11,33-36):
(Off 5,12-13)
die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung. Und jedes Geschöpf, das in dem Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Nur Gott kann uns von unseren Sünden befreien (Ps 130,7-8; Jes 43,25; Jer 31,34):
(Lk 5,20-21)
Und als er ihren Glauben sah, sprach er: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben. Und die Schriftgelehrten und die Pharisäer fingen an zu überlegen und sagten: Wer ist dieser, der Lästerungen redet? Wer kann Sünden vergeben, außer Gott allein?
(Lk 7,48-49)
Er aber sprach zu ihr: Deine Sünden sind vergeben. Und die mit zu Tisch lagen, fingen an, bei sich selbst zu sagen: Wer ist dieser, der auch Sünden vergibt?
Nur Gott allein ist der Anbetung würdig (Mt 4,10; Off 19,10; 22,8-9), aber Jesus hat zugelassen, dass man ihn anbetet, im Gegensatz zu den Engeln (Off 19,10; 22,8-9) oder Petrus (Apg 10,25-26).
(Mt 14,33)
Die aber in dem Schiff waren, warfen sich vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!
(Mt 28,9)
ls sie aber hingingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da kam Jesus ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu, umfassten seine Füße und huldigten ihm.
(Lk 24,52)
Und sie warfen sich vor ihm nieder und kehrten nach Jerusalem zurück mit großer Freude;
(Joh 9,38)
Er aber sprach: Ich glaube, Herr; und er warf sich vor ihm nieder.
(Off 5,8.13-14)
Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die vierundzwanzig Ältesten nieder vor dem Lamm...
Und jedes Geschöpf, das in dem Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.
(Joh 5,22-23)
Denn der Vater richtet auch niemand, sondern das ganze Gericht hat er dem Sohn gegeben, damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Jesus wurde getötet, weil er sich selbst zu Gott gemacht hatte:
(Joh 5,18.23; 8,19.24.58-59; 10,30-33.37-38; 12,44-45; 14,9; 17,10)
Darum nun suchten die Juden noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, sich selbst Gott gleichmachend.
damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
Da sprachen sie zu ihm: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; wenn ihr mich gekannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater gekannt haben.
Daher sagte ich euch, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.
Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich. Da hoben sie Steine auf, um auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.
Ich und der Vater sind eins. Da hoben die Juden wieder Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt; für welches Werk unter diesen steinigt ihr mich? Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.
Wenn ich nicht die Werke meines Vaters tue, so glaubt mir nicht; wenn ich sie aber tue, so glaubt den Werken – wenn ihr auch mir nicht glaubt –, damit ihr erkennt und glaubt, dass der Vater in mir ist und ich in ihm.
Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat.
Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, und wie sagst du: Zeige uns den Vater?
(Jesus betet) (und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein),...
Thomas bekennt sich zu Jesus als seinem Herrn und Gott:
(Joh 20,28-29)
Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben!
Auch Johannes bezeichnet Jesus als Gott:
(1. Joh 5,20)
Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
(Joh 1,18)
Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn (A. l. Gott G2316 NA (womit zu lesen wäre: der Eingeborene, Gott, der …), der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht.
Obwohl laut späteren Manuskripten in Joh 1,18 eingeborene Sohn steht, ist dies einerseits die einfachere Lesart, andererseits wird aus den folgenden Verben im Zusammenhang deutlich, dass Johannes über den inkarnierten Logos als Gott schreibt:
(Joh 1,1.3.14.)
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eins, das geworden ist..
Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater) voller Gnade und Wahrheit.
Paulus erklärt ebenfalls, dass Jesus Gott in menschlicher Gestalt war:
(Kol 1,19; 2,9)
Denn es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen
Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig
(Phil 2,6-8)
der, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.
(1. Tim 3,15-16)
wenn ich aber zögere, damit du weißt, wie man sich verhalten soll im Haus Gottes, das die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfestef der Wahrheit. Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Er, der offenbart worden ist im Fleisch, ist gerechtfertigtg im Geist, gesehen von den Engelnh, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.
(Eph 5,1-2)
Seid nun Nachahmer Gottes, als geliebte Kinder, und wandelt in Liebe, wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.
Wie in Hebräer 13,12 („sein eigenes Blut”) geht es auch im folgenden Vers um die Hingabe Jesu bis zum Tod am Kreuz:
(Apg 20,28)
Habt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist als Aufseher gesetzt hat, die Versammlung Gottes zu hüten, die er sich erworben hat durch das Blut seines Eigenen.
Jesus, Gott und Erlöser, Herr der Herrlichkeit:
(Röm 9,5)
deren die Väter sind und aus denen, dem Fleisch nach, der Christus ist, der über allem ist, Gott, gepriesen in Ewigkeit. Amen.
(Tit 2,13)
indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus,
(2. Pet 1,1-2)
Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, denen, die einen gleich kostbaren Glauben mit uns empfangen haben durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilandes Jesus Christus: Gnade und Friede sei euch vermehrt in der Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn.
(1. Kor 2,8)
die keiner von den Fürsten dieses Zeitlaufs erkannt hat (denn wenn sie sie erkannt hätten, so würden sie wohl den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt haben)
Im Brief an die Hebräer sagt der Vater über Jesus:
(Heb 1,6-8)
Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: „Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten.“ Und in Bezug auf die Engel zwar spricht er: „Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu einer Feuerflamme“; in Bezug auf den Sohn aber: „Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches;
Alle Gebete dürfen nur an Gott gerichtet sein (Ps 65,3; Jes 63,16). Nach dem Zeugnis des Neuen Testaments riefen die Jünger jedoch den Namen Jesu zu Hilfe (Apg 9,13-21; 22,16-19), das heißt, sie beteten zu ihm:
(Apg 7,59-60)
Und sie steinigten Stephanus, der betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Und niederkniend rief er mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und als er dies gesagt hatte, entschlief er.
(2. Kor 12,8-9)
Für dieses flehte ich dreimal zum Herrn, damit er von mir abstehen möge. Und er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht. Daher will ich mich am allerliebsten viel mehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus über mir wohne.
(Röm 10,9-13)
dass, wenn du mit deinem Mund Jesus als Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber wird bekannt zum Heil. Denn die Schrift sagt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.“ Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn derselbe Herr von allen ist reich für alle, die ihn anrufen; „denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden“.
(1. Kor 1,2)
der Versammlung Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres Herrn.
(1. Tim 1,12)
Ich danke Christus Jesus, unserem Herrn, der mir Kraft verliehen hat, dass er mich für treu erachtet hat, indem er den in den Dienst stellte,
(Off 22,20)
Amen; komm, Herr Jesus!