Jesus machte deutlich, als er Jesaja zitierte, dass der Glaube an ihn und die Verehrung Gottes nicht mit der Einhaltung irgendwelcher von Menschen gemachten Regeln gleichzusetzen sind:
(Mt 15,8-9)
Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren.
Wir können Gott nicht auf unsere eigene Weise verehren, so wie wir es für richtig halten.
Gott akzeptiert nur die Verehrung derer, die sich ihm auf eine ihm wohlgefällige Weise nähern und ihn so preisen, wie es ihm gefällt:
(Röm 12,1-2)
Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, was euer vernünftiger Dienst ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.
Die Verehrung Gottes bedeutet nicht die wiederholte Ausübung religiöser Handlungen. Wir müssen Gott mit unserem ganzen Wesen und unserem ganzen Leben verehren. Und wenn unser ganzes Leben Gottesverehrung ist, brauchen wir keine besonderen Tage oder Stunden dafür.
(1. Kor 6,20)
Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden; verherrlicht nun Gott in eurem Leib.
(Heb 13,15)
Durch ihn nun lasst uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.
Völlige Hingabe kann nicht durch religiöse Programme ersetzt werden. Wer Gottes Liebe kennengelernt hat, sehnt sich danach, ihm jeden Tag zu dienen, und möchte, dass sein Geist und sein Verhalten immer mehr der Heiligkeit und Reinheit Jesu entsprechen, weil er den Namen, den er vertritt, nicht beschämen will.
(Joh 4,23-24)
Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahrhaftigen Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.
Da Gott Geist ist, bedeutet seine Verehrung auch eine geistige Verbindung zwischen seinen Nachfolgern. Daher ist es unerlässlich zu prüfen, mit wem wir in heiligen Dingen Gemeinschaft haben. Wessen Leben nicht die Wahrheit widerspiegelt, dessen Gottesdienst ist falsch und steht nicht vor Gott. Für einen Christen kann es nicht gleichgültig sein, wie jemand lebt und welche Lehre er vertritt.
(Spr 28,9)
Wer sein Ohr abwendet vom Hören des Gesetzes: Sogar sein Gebet ist ein Gräuel.
Die Ehrfurcht vor Gott bedeutet Gehorsam:
(1. Sam 15,22)
Und Samuel sprach: Hat der HERR Gefallen an Brandopfern und Schlachtopfern, wie daran, dass man der Stimme des HERRN gehorcht? Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder.
(Mich 6:8)
Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und demütig zu wandeln mit deinem Gott?
Zur Ehrfurcht vor Gott gehört auch die Entscheidung, uns immer vom Bösen abzuwenden und uns ihm zuzuwenden.
(Hos 14,3)
Nehmt Worte mit euch und kehrt um zu dem HERRN; sprecht zu ihm: Vergib alle Ungerechtigkeit und nimm an, was gut ist, dass wir die Frucht unserer Lippen als Schlachtopfer darbringen.
(1. Kor 10:31)
Ob ihr nun esst oder trinkt oder irgendetwas tut, tut alles zur Ehre Gottes.
Denn nur Gott allein ist aufgrund seines Wesens der Ehre, der Anbetung und der Verehrung würdig.
(1. Tim 6,16)
der allein Unsterblichkeit hat, der ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann, dem Ehre sei und ewige Macht! Amen.