Nachstehend unser Urlaubsbericht 2019 Insel Murter.
Hallo zusammen,
wie versprochen nachstehend unser Urlaubsbericht 2019 von Insel Murter.
Wenige Tage vor Urlaubsbeginn waren wir noch in Wassenberg wo wir seit 2017 jetzt unser Boot bei Rajo-Boote in einer großen Halle stehen und haben es für unsere Abfahrt startklar gemacht. Siehe Fotos..
Zu Zeiten als wir früher noch in Altrip bei Nautipro auf dem Hof in der großen "offenen" Halle standen haben wir es auch so gehandhabt, dass wir ca. eine Woche vor unserer Abfahrt nach Kroatien zu unserem Boot gefahren sind und es noch schön sauber gemacht haben, obwohl wir es bei unserer Abreise in Kroatien immer blitze blank gemacht hatten war es doch sehr verstaubt und dreckig, so dass wir oft 2 Tage brauchten um es wieder sauber zu bekommen.
Das ist jetzt, wo wir in Wassenberg bei Rajo Boote in der großen "geschlossenen" und im Winter sogar beheizten Halle stehen alles anders. Unser Boot haben wir seitdem wir beim Leo stehen im nächsten Jahr immer so vorgefunden wie wir es im Vorjahr abgestellt haben. So brauchten wir jetzt als wir beim Leo waren auch nur oberflächlich etwas mit dem feuchten Lappen drüber gehen.. kein Vergleich zu früher in Altrip.
Gegen 14:00 Uhr waren wir mit allem fertig und unser Boot stand abreisefertig in der Halle.
Eigentlich hatten wir unsere Abreise für den Mittwoch nach Pfingsten geplant, aber ein Freund (Fernfahrer..) riet uns wenn möglich schon Pfingstmontag oder gar schon den Sonntag zu fahren. Mittwoch, wie er sagte würden wir im Verkehrs.. stäksten Teil unserer Strecke bis Greding viel Berufsverkehr und Lkw's auf der Strecke haben, Sonntag und Montag hingegen, durch das Lkw Fahrverbot sind nur wenige Lkw's mit Sondergenehmigung unterwegs, was wir dann auch gemacht haben. Schließlich ist er im Fernverkehr unterwegs und kennt sich mit diesen Dingen bestens aus.
Anders als in den zurückliegenden Jahren, wo wir nur zwei mal übernachtet haben, werden wir dieses Jahr drei mal übernachten.
So sind wir dann Pfingst-Sonntag (09.06.2019) morgens gegen 7:30 Uhr gestartet und waren gegen 8:10 Uhr bei Rajo Boote in Wassenberg. Haben es ganz gemütlich angehen lassen und an der gegenüber liegenden Tankstelle erst noch gefrühstückt und unseren Wagen voll getankt. Anschließend rüber zum Leo, Boot angehängt.. Gegen 8:30 Uhr sind wir dann losgefahren Richtung Weibersbrunn im Spessart wo ich für unsere erste Übernachtung ein schönes Hotel ausgesucht hatte. Da es von Wassenberg bis Weibersbrunn nur 325 Km sind haben wir unsere Fahrt bis dorthin auch entsprechend eingeteilt um nicht zu früh anzukommen.
Das Hotel Brunnenhot in Weibersbrunn gehört der Best Wetsren Gruppe an und ist eine Empfehlung für alle die vom Norden in den Süden unterwegs sind.
Wir hatten vorher schon um die Reservierung eines für unser Gespann ausreichenden Parkplatz gebeten, der auch mit Flatterband abgesperrt war.
Gleich neben der Einfahrt zum Hotel befindet sich eine Tankstelle.
Und diese schönen Harleys waren mir ein Foto Wert.
Unser Zimmer (alle oberen Etagen mit Aufzug) hatte einen wunderschönen Ausblick in die rückwertige Anlage.
Meine Frau, wie schon erwähnt, hat sich sofort bei Ankunft in das Hotel verliebt.
Da wir schon zeitig angekommen sind haben am Nachmittag erst einmal bei einem Stück Kuchen Kaffee getrunken..
..und anschließend ein kühles Bierchen getrunken.
Am Abend haben wir noch sehr gut gegessen..
Hier noch einmal ein Blick vom Balkon.. Am nächsten Tag sind wir dann nach einem ausgiebigen Frühstück weiter richtung Greding gefahren.
Von Weibersbrunn ging es am Montag bis Greding zum Hotel Bauer Keller wo wir bisher all die Jahre eigentlich immer unsere erste Übernachtung eingelegt haben, aber durch unseren kurzfristigen Entschluss schon Sonntag zu fahren habe ich darauf verzichtet unsere Buchung im Hotel Bauer Keller in Greding zu stornieren. So hatten wir am Montag lediglich eine Strecke von 220 Km zu fahren und sind schon sehr früh in Greding gewesen.
Die Erfahrungen die wir dort dieses Jahr gemacht haben.. Stress gab es schon als wir dort ankamen, die Chefin war sehr nervös als wir beim einparken auf den für uns reservierten Platz ein paar Probleme hatten.. kein freundliches Wort, wie sonst. Auf dem Balkon standen sonst immer Stühle wo man sich noch gemütlich hinsetzen konnte, die jetzt fehlten.. Wie wir nebenbei erfahren haben, haben sie vom Hotel wohl Probleme gehabt neues Personal zu finden und mit der neuen Crew hatte sie wohl etliche Probleme usw.. usw..
In den Jahren zuvor waren wir immer mit der Küche und dem Essen sehr zufrieden, auch hier hat sich scheinbar etwas geändert, keine Ahnung ob der Koch neu war oder an was es gelegen hat, jedenfalls war das Essen eine Katastrophe. Resultierend hieraus haben wir dann entschieden im nächsten Jahr und auch schon dieses Jahr auf unserer Rückfahrt wo anders zu übernachten. Denn so etwas brauchen wir nicht, wir möchten uns dort wo wir übernachten wohlfühlen und nicht blöde anmachen lassen.
Um so schöner war es in Weibersbrunn bei unserer ersten Übernachtung im Hotel Brunnenhof.. eine wirkliche Empfehlung und wir freuen uns schon auf unserer Rückfahrt dort wieder einzukehren. Meine Frau hat sich sofort in das Hotel verliebt, hier stimmt wirklich alles.. freundliches Personal, Tolle Zimmer, das Ganze Umfeld incl. Biergarten, das Essen, auch für Familien mit Kinder ist gesorgt.. Spielplatz.. Spielwiese usw.. usw..
Wie schon in den Jahren zuvor.. daher bitte nicht wundern wenn sich die Beschreibung und Fotos ähneln, haben wir unsere letzte Übernachtung wieder im Randbereich von Graz in Lebring im Hotel Gollner eingelegt.. ebenfalls eine Empfehlung.
Nachstehend noch einige Fotos von unterwegs..
Dann noch eine Story.. auf der Fahrt haben am Dienstag auf einem Parkplatz angehlten, von weitem konnte ich schon sehen da steht ein Wohnmobil mit einem ZAR 43 dran, habe dann kurzer Hand dahinter angehalten.. bin seitlich am WoMo vorbei gegangen und sah ein Ehepaar die scheinbar am frühstücken warn. Als so nach hinten zeigte stieg der Mann aus.. schnell stellte sich heraus dass er dem ZAR-Forum „noch nicht“ angehört.. (ich denke nachdem ich ihm ein Kärtchen von mir gegeben habe wird es nicht mehr lange dauern bis er sich auch bei uns im Forum anmelden wird)
Wir haben dann vor Ort eine Ganze Weile geredet wobei sich rausstellte das sie nach Drage auf den Campingplatz fahren und 5 Wochen bleiben. Am Mittwoch nach unserer Übernachtung in Lebring in Österreich, von wo aus wir schon sehr zeitig weggefahren sind haben wir dann wiederrum auf einem Parkplatz angehalten als meine Frau auf einmal sagte.. du gerade sind die Leute mit dem WoMo und dem ZAR 43 dran vorbei gefahren. Wir sind dann auch wieder weiter gefahren und es dauerte nicht lange bis wir sie dann überholt haben, ein netter Wink bei der Vorbeifahrt und weiter ging es. Leider habe ich es versäumt Fotos zu machen.. Sorry
Alles weitere hierzu und das wir sie mehrfach vor Ort getroffen haben späten..
Von dort aus ging es dann am Mittwoch den 12.06. weiter nach Murter, wo wir wieder sehr.. sehr früh gegen 04:30 Uhr losgefahren sind. Mit einigen Pausen sind wir dann gegen 12:00 Uhr an unserem Quartier angekommen.. zuvor waren wir noch ausgiebig einkaufen.
Nach unserer Ankunft haben wir erst einmal unser Boot abgehangen und abgestellt, und erst einmal etwas getrunken. Wie wir schon vorher wussten, wenn wir ankommen ist noch keiner von unserer kroatischen Familie da.. sowohl Petra wie auch ihr Mann Zdenko sind in Zagreb. Zdenko wird mit den Kindern erst am Freitag kommen und unsere Petra sagte schon vorher dass sie erst gegen Nachmittag ankommen wird.
Ausser einigen wenigen Gästen war in unserer Unterkunft noch nicht viel los.
.. also hatten wir auch fast den gleichen Parkplatz wie im letzten Jahr.
Einerster Blick vom Balkon...
alles wie immer, ausser das es in Murter noch sehr leer war.
Die Begrüßung war wie immer sehr herzlich als Petra kam und es gab viel zu erzählen so dass wir erst am Nachmittag dann (gaaaanz.. langsam) angefangen haben unser Auto auszupacken und unser Apartment zu beziehen. Anschließend noch alle Sachen die wir im Boot verstaut hatten auszuräumen hatte ich absolut keine Lust mehr denn es war sehr warm und der Jugo wehte heftig, das wurde dann kurzer Hand auf den nächsten Tag verschoben, außerdem hatte ich Angst wenn ich die Persenning hoch ziehe, dass sie mir fliegen geht.
Am Donnerstag haben wir dann erst einmal unser ganzes Gepäck was im Apartment einzuräumen war richtig verstaut.. bei so langer Zeit die wir hier sind kommt da so einiges zusammen.
Freitag habe ich dann angefangen am Boot alle Gurte abzumachen, diverse Stellen am Motor mit WD40 eingesprüht und mit meiner neuen Errungenschaft der kleinen Akkupoliermaschine die Wasserflecken.. die ich von Hand nicht weg zu bekommen habe mit der kleinen Poliermaschine zu entfernen, was übrigens super ging. Am Abend kam dann Zdenko mit den Kindern und wir haben noch lange zusammen gesessen.
Samstag den 15.06. hatte unsere Petra Geburtstag und wir haben mit noch zwei anderen Familien aus Österreich die jedes Jahr zweimal kommen ausgiebig Geburtstag gefeiert. Unser Boot stand zu dem Zeitpunkt immer noch auf dem Trailer, denn mir war es egal wann wir es zu Wasser lassen, bis dann unsere Petra am Abend sagte.. sie wolle uns (Maureen und mich) sowie die beiden Familien aus Österreich im La Spuz zum Peka einladen. Was für mich bedeutete.. jetzt muss das Boot ins Wasser. Also habe ich Sonntag Vormittag angefangen alles fürs kranen herzurichten.
Geplant war, dass wir Petra mit Familie auf unserem Boot mit ins La Spuz zu nehmen. Jakov.. der Mitarbeiter vom Boris von der Krananlage kam und holte unser Boot.. Hebegurte am Kran eingehangen und ab ins Wasser. Motor gestartet.. der auch sofort angesprungen ist, langsam die Krangurte wieder verstaut und vom Kran gaaanz langsam Richtung unserem Anlegesteg gefahren. Als ich den Gang einlegen wollte ging der Motor aus.. o.k. dachte ich, mal etwas am Pumpball gepumpt, neu gestartet.. Motor sprang an, als ich erneut den Gang einlegte ging der Motor wieder aus. Da ein heftiger Wind weht uns ich sehen konnte dass ich immer mehr Richtung Hafen abtreibe habe ich erst einmal den Anker geworfen.
Anschließend alles mögliche kontrolliert, aber nichts finden können. Offenbar schien es ein Problem zu sein dass der Motor kein Benzin bekam. Inzwischen (unser Zdenko stand die Ganze Zeit am Steg) und sah dass der Motor nicht ansprang. Ein anderer Gast mit großem Festboot kam dann und schleppte mich zum Anlegesteg.
Da wir im La Spuz einen Termin zum essen hatten haben wir uns dann mit insgesamt 15 Personen auf die beiden Boote der zwei Familien aus Österreich verteilt.. und ich habe es sein lassen nochmals alles nachzuschauen. Unsere Bekannten haben je ein Festboot von Rainieri, der eine ein Voyager 17, der andere ein Voyager 18.. die beiden Boote waren mit der auf dem Boot befindlichen Personenzahl leicht überfordert.. was dann auch an den Fahreigenschaften zu sehen war. Aber.. wir sind jedenfalls alle mit den beiden Booten zum La Spuz hin.. und auch wieder zurück gekommen... und hatten einen wunderschönen Nachmittag dort verbracht. An dieser Stelle vielen Dank Gerhard und Fredi..
Unser Zdenko hatte schon für den nächsten Tag den Suzuki-Service bestellt. Ich hatte aber zwischenzeitlich schon dem Leo von Rajo Boote eine ausführliche Nachricht zu meinem Problem zukommen lassen. Am Montagmorgen bin ich dann schon sehr zeitlich zum Boot und habe mich erneut an die Suche gemacht was es sein könnte als mein Handy klingelte und Leo mich anrief.
Seine Worte waren, auf Grund meiner Beschreibung schau doch mal wie der Benzinwahlschalter steht.
Ja.. wie sollte der schon stehen wenn man da nie drangeht, der stand natürlich mit dem Pfeil „in Fließrichtung“ denn bei meiner Suche war mir aufgefallen das der auf aus stand und ich habe ihn mit dem Pfeil in Fließrichtung gestellt.. was ich dem Leo auch sagte. Genau.. und da lag der Fehler. Beim Leo hatten sie den Wahlschalter für den Transport auf aus gestellt, o.k. hätte man mir auch sagen können, das der Pfeil am Benzinwahlschalter aber in die Richtung zeigen muss wo das Benzin herkommt war mir neu, denn überall sonst, auch am Pumpball zeigt der Pfeil in Fließrichtung.
Gott sei Dank.. Fehler war gefunden, Leo sagte mir nur noch ich sollte mich nicht wundern dass ich jetzt eine Ganze Weile pumpen muss damit er wieder anspringt, was auch der Fall war. Ich habe bestimmt 15.. wenn nicht 20 Minuten gepumpt (mit zwischenzeitlichen Startversuchen) bis er dann wieder angesprungen ist. Der Mann vom Suzuki Service kam dann als alles wieder o.k. war, zum Glück kannte unsere Petra den Mitarbeiter und der war nicht sauer das er um sonst gekommen war.
Da wir heute gegen Mittag alte Bekannte von Insel Hvar erwartet haben blieb das Boot stehen. Haben hier lange zusammen gesessen denn es gab viel zu erzählen und sind anschließend gemeinsam zum essen gefahren.
Für Dienstag den 18.06. war Großeinkauf in Vodice beim Lidl angesagt..
Mittwoch den 19.06. haben wir dann die erste Fahrt unternommen.. sind als erstes raus zu den Fischstationen bei Vrgada,
... dann ging es rüber nach Pasmann und anschließend in der Bucht wo in Drage der CP ist und haben unsere neue Bekanntschaft „Jochen mit Frau“ am CP per Zufall getroffen, anschließend sind wir ins La Spuz gefahren, wo wir gegessen und etwas getrunken haben.
Am 21.06. haben wir wieder eine kleine Runde gedreht, sind auf dem Rückweg nach Pirovac, haben dort im Ort angelegt und etwas getrunken.