Hallo zusammen,
Am Donnerstag den 01.09. sind wir (wie angekündigt) abends gegen 20:40 Uhr von zuhause losgefahren. Auf der Fahrt gab es keine Probleme, bis auf eine Vollsperrung auf der A3 vor Nürnberg, die.. wie wir hintereher im Radio gehört haben, über etliche Stunden gedauert hat. Als wir dort waren wurden wir schon von der Polizei auf eine Umleitung geleitet und hatten anschließend kaum Verkehr als wir wieder auf die A3 geleitet wurden.
Da wir von zuhause schon sehr zeitig abgefahren sind hatten wir reichlich Zeit, so dass ich kaum schneller als 80-90 Km/h gefahren sind. Auf der Raststätte Holzkirchen, kurz hinter München hatten wir uns mit meinem alten Kumpel (Dieter) verabredet der dort schon auf uns wartete. Wir haben uns dann die restliche Fahrt sehr großzügig eingeteilt... mit viel Pausen und waren gegen 14:00 Uhr im Hafen in Rijeka.
Abfahrt unserer Fähre war laut Fahrplan für abends 19:00 Uhr, ab 17:00 Uhr wurde mit dem einladen der Fahrzeuge angefangen und alles verlief so wie laut Fahrplan vorgesehen. Im Hafen von Rijeka hatten wir eine sehr drückende Hitze (34 Grad) die uns zu Beginn sehr zu schaffen machte. Das erste Bier im Hafen schmeckte zwar sehr.. sehr gut, aber die Anstrengung der Fahrt steckte einem in den Knochen und nach dem ersten Bier merkte ich schon dass ich besser auf etwas nicht akoholische umschwenke. Aber auch die anschließenden kühlen Gläser Apfelschorle waren eine Wohltat.
Hier mal ein Paar Fotos als wir schon auf Deck der Fähre waren.
Hier fuhr gerade eins der allseits bekannten Ausflugsboote aus dem Hafen..
Wir sind dann auch den Abend verhältnismäßig früh in unsere Koje gegangen und haben uns schlafen gelegt. Samstag Morgen haben wir dann, wie laut Fahrplan vorgesehen um 9:15 Uhr in Stari Grad auf Insel Hvar angelegt. Von hier aus ging unsere Fahrt dann nach Vrboska in den Yachthafen wo uns unser Freund Nico schon erwartete. Laut unserer Reservierungsdaten wußte er schon Bescheid, dass wir um 10:30 Uhr den Termin zum Kranen hatten. Auch das verlief alles so locker und relex.. wie nie zuvor.
Nach dem zu Wasser lassen unseres Bootes habe ich dann erst einmal an der direkt neben der Krananlage gelegenen Tankstelle den Tank voll gemacht und bin dann an der mir zugewiesenen Stelle im Hafen um unser Boot festzumachen. Wir hatten es ja so geplant, dass wir unser Boot dort bis Sonntag den 04.09. liegen lassen. Als wir dann mit allem fertig waren sind wir zu unserem Freund in Jelsa gefahren und habe dort unseren Trailer abgestellt. Danach gin es nach Jesa in den Ort wo ich beim Hafenkapitän noch unser Boot angemeldet habe, obwohl unsere Anmeldung vom letzten Jahr noch bis Montag den 05.09. gültig gewesen wäre. Dann haben wir im Supermarket noch eben etwas eingekauft und sind anschließend zu unserem Ort Zavala gefahren, wo man uns schon... nach unzähligen vorhergehenden Anrufen sehnsüchtig erwartete.
Ich weiß nicht warum, aber in diesem Jahr hatte sowohl meine Frau wie auch ich eine derartige Ruhe und alles lief so perfekt wie wir es uns gewünscht haben. Nach 2-3 Stunden der Begrüßung, Essen, Trinken und Gesprächen haben wir dann nachmittags unseren Wagen ausgepackt. Auch der Abend verlief.. wie nicht anders zu erwarten im Kreise unserer Bekannten und Freunde bis in die Nacht.
Nachdem wir uns dann am nächsten Morgen mit einem Fürstlichen Frühstück gestärkt hatten, gin es nach Vrboska in den Yachthafen und wir sind.. so wie in den zwei Jahren zuvor mit unserem Boot auf die andere Seite der Insel zu unserem Ort Zavala gefahren,
"natürlich" mit einem Abstecher auf der unserem Ort gegenüber gelegenen Insel Scedro, um dort unserem Freund Ivo der dort eine Konoba betreibt Guten Tag zu sagen.
Und hier mal ein Blick auf einen Teil des Strandes vor unserer Unterkunft und unsere Bojenliegeplätze.
Das Wetter gegenwärtig ist nicht mit dem im letzten Jahr vergleichbar, als wir gestern um die Insel zu unserem Ort gefahren sind war es so, wie wir es eigentlich in all den Jahren früher kennen. Während wir uns im letzten Jahr sehr oft wegen dem kühlen Fahrtwind eine Jacke übertreifen mußten, kann man gegenwärtig mit freiem Oberkörper und leichter Bekleidung Boot fahren.
Hier mal der Ausblick von unserer diesjährigen Behausung..
Heute.. am Montag den 05.09. war der Himmel zwar Wolkenbedeckt, so dass man annehmen musste es würde gleich etwas Regen geben, aber ab Mittag waren dann der Großteil aller Wolken verzogen, bis auf vereinzelze kleine helle Wölkchen. Die Temperaturen sind gegenwärtig immer noch sehr hoch. Selbst heute Morgen bis Mittag, als sich der Himmerl bezogen hat hatten wir auf unserer Terasse immer noch 33,5 Grad
Da mein alter Schulfreund Dieter.. der sich nach nun mehr 26. Jahren die er nicht mehr auf Insel Hvar war dazu entschieden hatte für 14. Tage mit in Urlaub zu kommen und Dieter kaum ohne seine Kamera zu sehen war, ist mehr als verständlich dass ich auch von ihm jede Menge Fotos nach und nach bekommen habe.
Nun habe ich inzwischen Fotos von ihm und zum anderen jagt (hier bei uns) eine Einladung die andere, so dass wir das Bootfahren hinten anstellen müssen. Denn hier "bei unseren kroatischen Freunden" eine Einladung absagen ist ein absolutes No Go. Daher haben sich bis jetzt unsere Bootsfahrten seit Mittwoch den 07.09. lediglich auf ein Paar Fahrten zu Badebuchten beschränkt.
Nachstehend noch einige Fotos die mein Kumpel Dieter noch in Rijeka im Hafen, sowie in Vrboska im Yachthafen von uns gemacht hat, als wir unser Boot mit dem Kran zu Wasser gelassen haben.
Hier noch ein Paar Fotos aus dem Hafen in Rijeka... .
.. und hier noch ein Paar weitere Fotos.. als wir unser Boot zu Wasser gelassen haben.
Nach dem kranen ging es erst einmal an die Tankstelle die sich direkt neben der Krananlage befindet.
Gestern, am Mittwoch waren wir wieder auf der unserem Ort gegenüber gelegenen Insel Scedro, denn dort gibt es eine super schöne und geschützte Bucht in der man super schwimmen kann. Aber der Ausgang unserer Fahrt war eigentlich, dass wir meinem Schulfreund Dieter und unseren Bekannten mal die nahegelegene Gegend zeigen und einmal um Insel Scedro fahren wollten.
Morgens sah es ja noch so aus als würde es ruhig bleiben, aber kurz nachdem wir losgefahren sind baute sich ein Tramontana auf, so dass wir auf der Südseite von Scedro gegen 2-3 Meter hohe Wellen fahren mußten. Als wir dann um süd-westliche Spitze von Scedro gefahren sind konnten wir in die geschützte Bucht wo auch unser Freund Ivo seine Konoba hat fahren. Dort haben wir dann von ca. 11:30 Uhr bis ca. 15:30 Uhr die Zeit verbracht im Glauben dass sich der Tramontana weider gelegt hat.
Aber... es kam wie es kommen mußte. Unsere Rückfahrt wird mir Wohl in ewiger Erinnerung bleiben... denn hätten wir jemanden an unserer Seite gehabt der in diesen Momenten von uns noch hätte Fotos oder Filmaufnahmen machen können wären diese nicht anders gewesen als Detlef (@Monty) sein Video auf der Nordsee. Die Wellen waren statt kleiner "noch Größer und höher" geworden. Es kamen auf uns (wir waren zu 5 Personen im Boot) Wellenberge zu wie ich sie beim Bootfahren noch nie im Leben erlebt habe. Zum einen ist es gut mal solch eine Erfahrung gemacht zu haben, um zu sehen was so ein Boot wirklich abkann, zum anderen bin ich ehrlich.. möchte ich es nicht unbedingt noch einmal erleben.
Da ich.. wenn man aus der Bucht auf Scedro fährt, eigentlich zum genau gegenüber gelegenen Ort gemußt hätte, bin aus der Bucht kommend ca. einen knappen Kilometer gegendie Wellen gefahren, bin dann abgedreht um im Anschluss mit den Wellen zu fahren. Beim abdrehen haben alle die hinten auf der Rückbank saßen eine Dusche abbekommen dass alle kletsch nass waren. Ebenso schlug die Gischt vom immer heftiger werdenden Wind bis über den Steuerstand. Nun ja.. sowohl Boot wie auch die Besatzung hat alles gut überstanden.
Heute am 9. Sept. haben wir mit unseren Freunden und meinem Schulfreund Dieter eine Tour zu den Teufelsinseln unternommen. Es war keine sehr große und Lange Fahrt... lediglich ca. 70 Km, aber es war ein sehr schöner Tag, mit einem Tankstop in Hvar. Gegenwärtig bin ich hierzu noch die Fotos am zusammen tragen, sowohl die.. die ich selber gemacht habe wie auch die die unsere Freunde gemacht haben. Den Bericht hierzu werd ich noch nachreichen, da wir morgen und übermorgen bezüglich unserer Einladungen nicht zum Bootfahren kommen werden, obwohl das Wetter sich dazu geradezu anbietet.
Aber was soll es, wir sind ja schließlich nicht hier um den Weltrecord im Km Fahren zu brechen... zum Boot zu fahren werden noch reichlich Gelegenheit haben. Für nächste Woche haben wir eine Tour nach Korcula Stadt geplant... mal schauen was daraus wird, wenn... dann werde ich euch die Tour noch nachreichen. Bis dahin... die besten Urlaubsgrüße an euch alle aus HR.
Ach ja, dann noch eine Info an alle Tankgeschädigten, denen beim Tanken das Benzin rausschwappt. Als wir heute an der Tankstelle Stadt Hvar waren (ohnehin Körmel hoch Zehn an der Tanke), ich kann nicht sagen woran es gelegen hat, jedenfalls hat unser Tanken sehr... sehr lange gedauert, weil die Zapfpistole ständig abgeschaltet hat und mir das Benzin rausschwappen wollte. Da ich aber beim Tanken ständig einen Lappen drum gehalten habe konnte ich das Maleur in Grenzen halten. Beim Tanken im Yachthafen von Vrboska hatte ich keinerlei Probleme und heute wieder so ein Problem.
Ich schiebe das mal auf die Zapfpistole und Anlage zurück, in deutschland habe ich soetwas noch nie gehabt. Mal schauen wie es bei den nächsten Tankungen funktioniert.
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Wir schreiben heute den 9. September. Für den heutigen Tag hatten wir mit unseren Freunden und meinem Schulfreund Dieter eine Tour zu den Teufelsinseln gegenüber der Stadt Hvar geplant. Die Tour im Überblick, siehe nachstehende Karte.
Morgens gegen 9:30 Uhr ging es los in Richtung Teufelsinseln, vorbei an den Orten Ivan Dolac, Sveta Nedjelja, Zaraće und Milna auf Insel Hvar, bis in Höhe Stadt Hvar. Kurz bevor man die Einfahrt zum Hafen Stadt Hvar erreicht, passiert man eine kleine Insel mit einem Leuchtturm, der auch bewohnt ist.
Von weitem konnten wir schon ein sehr großes Segelschiff erkennen dass vor der Einfahrt aus Nord-Östlicher Richtung zum Hafen Hvar festgemacht hatte.
Je näher wir heran fuhren je mächtiger wurde der Fünfmaster... den wir bei unserem Ausflug am 14.09. dann vor Stadt Korcula ein zweites Mal zu sehen bekamen.
Für alle interessierten HIER mal ein Link zu den Schiffsdaten
Anschließend ging es in die super schöne Bucht die auf der Rückseite der ACI Marina von Palmizana liegt. Durchfährt man die Inselgruppe kommt man unweigerlich an Yachten vobei die dort vor Anker liegen die unter Umständen solch ein RIB wie wir es fahren oder eine Nummer kleiner als Beiboot mit sich führen, aber dennoch ist es immer wieder ein schöner Anblick.
Beim durchfahren der Inseln kam uns ein Schlauchi-Fahrer entgegen.. auf meine Frage hin von wo er her kommt, sagte er aus Kemmnitz. Wir haben unser Gespräch nicht weiter ausgedehnt und er fuhr dann weiter. Das Boot sah jedenfalls den zwei Booten Ähnlich wie sie in Hvar verschartert werden,
Nach einem Badestop, und einigen kühlen Drinks aus unserer Bordbar ging es dann weiter durch die Teufelsinseln im Richtung Stadt Hvar, wo wir noch einen Tankstop einlegten, bevor wir dann wieder die Rückfahrt angetreten haben.
Samstag den 10.09. waren die Vorbereitungen und Einkauf für unsere Grill-Fete am Sonntag den 11.09. angesagt... und wie so oft bei unseren Kroatischen Freunden wird dann so ein Tag vor dem Fest als Testfeier genutzt, denn bei den anstehenden Vorbereitungen bleibt es nicht aus dass man sich schon einmal im "etwas" kleineren Kreis zusammen setzt. Am Sonntag den 11.09. haben wir uns dann alle so gegen 16:00 Uhr eingefunden und wer in Kroatien schon einmal solch ein zusammensein mitgemacht hat weiss, dass es nicht bei der Anzahl der eingeladenen Leute bleibt, da kommt dann schon mal der eine oder andere der vorbeifährt und gesellt sich dazu.
Das Wetter (wie ich schon geschrieben habe zeigte sich weiterhin von seiner Besten Seite, es war sehr heiß und auch das Wasser bot sich geradezu dazu an für die nächsten Tage noch die eine oder andere Tour zu unternehmen. So sind wir dann mit unseren Freunden am Dienstag den 13.09. nach Milna zur Insel Brac gefahren, wo wir auch schon 2009 und 2010 schon einmal waren. Zum einen lohnt sich immer ein Ausflug nach Milna da es ein schöner kleiner (nicht zu großer) Ort ist in dem man super anlegen kann und eine Tankstelle ist ebenfalls vorhanden. Nachstehend einige Fotos..
Als wir gerade an der kleinen Promenade angelegt und ein kühles Getränkt serviert bekommen hatten, kam schon jemand aufgeregt angerannt und machte uns verständlich dass wir unser Boot wegsetzen müßten da die Fähre gleich kommt... was wir dann auch "ganz schnell" gemacht haben...
Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch Milna kommt man unweigerlich auch am Yachhafen vorbei... und was sehen meine Augen, genau gegenüber an der Krananlage steht ein ZAR auf dem Trailer und noch ein anderes RIB.
Da es in Milna auch eine schöne Tankstelle gibt haben wir kurz vor Abfahrt noch vollgetankt. Kühle Gertränke hatten wir noch in ausreichender Anzahl an Bord, so dass wir uns ganz langsam auf den Rückweg machten. Nach einigen Stops und Abstechern in schön gelegene Buchten erreichten wir dann unseren Ausgangsort (Zavala) nach ca. zweieinhalb Stunden und haben anschließend noch bei unserem Freund Jens dem die Beachbar Terra Nova gehört bei einigen Drinks den Abend eingeleutet.
In diesem Jahr war nicht nur das Wetter im September anders als in all den Jahren zuvor, sondern einfach alles war anders. Meine Frau und ich waren noch nie so entspannt und unbesorgt wie in diesem Jahr. Wir trauerten keinem einzigen Tag nach an dem wir kein Boot gefahren sind und haben es einfach genossen uns zu erholen und auszuspannen. Hinzu kamen tagtäglich die immer wiedrkehrenden Besuche unserer Kroatischen Freunde, aber auch wir haben es natürlich nicht versäumt all unsere Freunde und Bekannte zu besuchen.
Und jeder der das schon einmal erlebt hat weiß.. solch ein Besuch ist nicht mal eben in 10 Minuten erledingt. Es wird sich unterhalten, getrunken und gegessen und ehe man sich versieht sind 2-3 Stunden vorbei. Da unsere Freunde noch nie in Korcula (Stadt) waren, kam schon Tage vorher mal die Frage ob wir mal beabsichtigen würden nach Koucula zu fahren. So fassten wir für den kommen Tag (Mi. 14.09.) den Entschluss nach Korcula zu fahren. Abfahrt war am nächsten Morgen um 9:15Uhr und man merkte es beim fahren sehr deutlich, dass der Fahrtwind zu Beginn noch nicht die Wärme hatte wie es dann "nur eine Stunde später" war. Es war ein super tolles fahren bei glatter See und wolkenlosem Himmel.
Eigentlich für diesen Teil der Adria ideales Wetter um Delfine zu sehen, aber leider sollte es nicht sein. Überhaupt haben wir nur ein einziges Mal einen gesehen, der auch so schnell verschwunden ist wie er gekommen war. Wie ich schon bezüglich des Fünfmasters vor Stadt Hvar geschrieben habe.. je näher wir Korcula Stadt kamen, konnte man dieses wunderschöne Segelschiff im Dunst dort liegen sehen. Da man bei einem Besuch von Korcula besser gar nicht erst versucht sich einen Anlegeplatz dort zu suchen, wo die Einheimischen ihre Botte liegen haben, meine Empfehlung besser direkt in die ACI Marina zu fahren.
Dieser Yachthafen ist sehr schön.. aber auch seit einer Änderung vor ein Paar Jahren sehr eng angelegt, so dass man beim Manövrieren schon aufpassen muss. Nachdem wir angelegt hatten ging ich sofort zum Büro um unser Boot anzumelden, aber... oh Wunder, hier kam die Frage... wie lange habt ihr vor zu bleiben, nun ja.. ich denke so bis ca. 16:00 Uhr. O.K. dann habt einen schönen Aufenthalt, auf meine Frage hin was er an Kuna bekomme meinte er nur... ist schon gut.
Und hier mal einige Fotos die auf der Fahrt und in Korcula enstanden sind... Sonnenaufgang am Morgen..
Je näher wir Korcula Stadt kamen, je deutlicher wurde der Fünfmaster... den wir Tage zuvor vor Stadt Hvar schon gesehen haben.
Der gestrige Tag (Montag 19.09.) wird uns Wohl noch lange in Erinnerung bleiben.. Von gestern Mittag zum Abend hin haben sich hier auf der Südseite von Hvar Wellenberge aufgetürmt wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen haben. Hinzu kam auch der Starke Wind mit Böen von Unterkannte 100 Km/h hinzu, so dass wir zum ersten Mal Angst um unser Boot hatten das an der Boje lag. Die Einheimischen hier nennen diesen Wind und Wellen Polenna (ich hoffe dass ich es richtig geschrieben habe), dagegen ist Tramontana "fast" stille See. Ich schätze mal das es Wellen um die 4 Meter Höhe waren. Alleine das Geräusch wenn die Wellen in unsere Bucht einschlugen machten uns Angst.
Der Strand in der Bucht vor unserer Unterkunft stand total unter Wasser und die Wellen schlugen mit brachialer Gewalt 10 Meter weiter ein. Bekannte von uns waren gestern gegen Mittag in Stadt Hvar und berichteten uns dass im Hafen in Stadt Hvar einige Boote durch die Riesenwellen auf die Promenade geworfen wurden, es soll auch einiges dabei zu Bruch gegangen sein. Gegen Abend verstärkte sich die Lage noch, so dass ich lange Zeit mit der Taschenlampe oberhalb unserer Bucht verbracht habe, so ganz Wohl war mir nicht dabei ob auch die Leinen und Bojenbefestigungen halten würden, nur zu dem Zeitpunkt wäre es unmöglich gewesen zu unserem Boot zu kommen um in eine geschützte Bucht zu fahren.
Hätte ich die vorhergehenden Infos... dass es Sturm geben würde ernst genommen, hätte ich unser Boot in die Geschützte Bucht auf der uns gegenüber gelegenen Insel Scedro gebracht. In der Nacht von gestern auf heute zog es sich dann derart zusammen mit einem Gewitter vom feinsten mit Blitz, Donner und Starkregen. Heute ist es total bewölkt mit zeitweisen Regenschauen und die Temperaturen sind bis auf 18 Grad herunter gegangen. Etwas gutes hat der Regen aber auch.. denn nun ist das Ganze Salz vom Boot erst einmal runtergespühlt was uns die Reinigung am Donnerstag oder Freitag.. wenn wir unser Boot wieder rausholen erleichtern wird.
Gegenwärtig sieht das Meer so aus als wäre nichts gewesen und ist total ruhig. Nun ja.. ich habe es ja schon geschrieben dass wir uns überhaupt nicht beklagen können da wir die ganzen zweieinhalb Wochen Traumwetter hatten.
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Ich habe es in einem unserer vergangenen Urlaubsberichte schon einmal erwähnt, dass es bei uns schon fast zum Ritual geworden ist, dass wir am Nachmittag wenn wir von unseren Fahrten zurück kommen noch einmal bei unserem Freund Ivo der auf der unserem Ort Zavala gegenüber gelegenen Insel Scedro eine kleine Konoba hat einkehren.
Nachstehend noch einmal ein Paar Fotos die an anderen Tagen in der Bucht von unserem Freund Ivo entstanden sind...
Und wie es leider nun einmal so im Urlaub ist, auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende. Um unser Boot wieder rauszuholen den am Sonntag den 25.09. hatten wir die Rückfahrt mit der Rijeka-Fähre gebucht, so sind wir am Freitag den 23.09. von unserem Ort Zavala um die Siptze von Hvar herum zum Yachthafen in Vrboska gefahren. Auf unserer Seite von Hvar hatten wir noch einige Wellen, aber dann von Stadt Hvar aus und auf der Nordseite hatten wir glattes Wasser und haben für die 62. Km 1:12 Std. gebraucht.
Bevor wir den Termin zum kranen hatten blieb noch ausreichend Zeit unser Boot gründlich zu reinigen. Als wir dann mit allem fertig waren ging es nach Jelsa zu unserem Freund Nikša wo wir unser Boot bis Sonntag Mittag abgestellt haben. Hier noch ein Paar Fotos von Sonntag als wir im Hafen von Stari Grad auf unsere Fähre gewartet haben und welche kurz nach Abfahrt mit der Rijeka-Fähre.
Als Info.
Es war nicht leicht aus der Menge von hunderten von Fotos welche für meinen Urlaubsbericht auszusuchen, da eins schöner als das andere ist, aber ich hoffe sie haben euch gefallen. Da ich neben den vielen Fotos auch noch sehr viel gefilmt habe werde ich versuchen daraus mal etwa zusammen zu schneiden und dies zu einem späteren Zeitpunkt noch nachreichen.
Als Nachtrag...
Wie ich schon geschrieben habe dass ich seit zwei Jahren zur Versiegelung unseres Boots-Rumpfes das Nano Care 11 von Yachticon verwende und in den zwei zurückliegenden Jahren auch nach 3-4 Wochen keinerlei Bewuchs am Rumpf hatte, so musste ich dises Jahr feststellen dass ich doch etwas Grünzeug am Rumpf hatte. Unser Bekannter meinte dazu.. dass es eventuell daran gelegen haben kann da wir in den zwei zurückliegenden Jahren um einiges niedrigere Temperaturen im September hatten, auch was die Wassertemperaturen betrifft, so lagen diese in diesem Jahr doch "deutlich" höher. Bei unserer Ankunft am 03. September betrug die Wassertemperatur immerhin 28.. manchmal sogar 29 Grad, das... wie er meinte, wäre auch die Ursache für den leichten Bewuchs am Rumpf. Nun gut, ich habe von diesen dingen leider zu wenig Ahnung aber da wird schon etwas dran sein.
Was unsere Tankprobleme angeht.. die wir im letzten Jahr zum Glück nicht hatten, war es in diesem Jahr bei 3 Tankungen wieder der Fall. Dierekt nach unserer Ankunft auf Insel Hvar und nach dem zu Wasser lassen unseres Boote konnte ich an der Tankstelle im ACI Yachthafen in Vrboska ohne Probleme den Tank befüllen. Bei allen anderen Betankungen gab es dann wieder diese Probleme, dass ich fast im Zeitlupentempo tanken musste.
So.. das war es. .