Hallo zusammen.
am Donnerstag den 02. September 2010 war es endlich soweit, gegen 20:30 Uhr sind wir aus dem Rheinland (Richtung Kroatien) losgefahren. Außer einem größeren Stau bei Würzburg (ca. 60. Minuten nur gestanden) war eigentlich nicht viel auf der Fahrt los... auch auf der A10 (Tauernatobahn) wo zu befürchten war dass es dort zu Behinderungen kommen könnte hatten wir keinerlei Probleme.
Da unsere Fähre von Rijeka erst am Freitag Abend um 200:00 Uhr los ging, haben wir uns auf der Fahrt viel Zeit gelassen (mit reichlich Pausen) und sind gegen 14:00 Uhr im Hafen von Rijeka angekommen.
Unsere Fähre hat dann (wie laut Fahrplan vorgesehen) mit einem Zwischnestop in Split.. pünktlich um 8:00 Uhr in Stari Grad auf Insel Hvar angelegt. Hier mal die Anlegestelle in Stari Grad... aus Sicht der ankommenden Fähre als sie gerade im Begriff war zu drehen.
Von Stari Grad ging es dann „direkt“ nach Vrboska in den Yachthafen… wo wir unser Boot mit dem Kran zu Wasser gelassen haben. Fotos wie wir auch in diesem Jahr unser Boot mit dem Kran zu Wasser gelassen haben brauche ich Wohl nicht mehr beifügen, interessierte brauchen hierfür nur einmal in unseren Urlaubsbericht von 2009 schauen. Den Trailer haben wir nicht wie im letzten Jahr mit zru Südseite zu unserem Ort Zavala mitgenommen, sondern haben ihn in Jelsa bei einem Freund abgestellt.
Leider war der Beginn unseres Urlaubes bezüglich unseres Bootes mit einem Problem behaftet. Dann ging es mit unserem Wagen (der so vollgepackt war wie noch nie) zu unserer Unterkunft. Wir hatten ja.. entgegen dem letzten Jahr einen neuen kleinen Tender im Januar auf der Boot in Düsseldorf gekauft das wir in unserem Boot verstaut hatten, ebenso hatten wir den Koffer von einem unserer Freunde der am Dienstag den 07.09. mit dem Flieger für 3. Wochen kam auch noch im Boot verstaut, nachdem Tender und Koffer dann im Auto verstaut waren hätte nicht einmal mehr eine kleine Reisetasche ins Auto gepasst. Am Nachmittag haben wir dann erst unsere Unterkunft bezogen und unseren Wagen leer geräumt und dann den Abend "feucht fröhlich" ausklingen lassen. Sonntagmorgen haben wir dann erst einmal unseren kleinen Tender aufgebaut und haben anschließend schon einmal unsere Booje hergerichtet. Gegen 10:00 Uhr haben uns dann Bekannte mit nach Vrboska genommen um unser Boot abzuholen, so dass wir von dort aus mit unserem Boot um die Spitze von Hvar zu unserem Urlaubsort zu fahren konnten.
Obwohl die Strecke ca. 62 Km beträgt und wir nicht sehr schnell gefahren sind.. waren wir schon nach anderthalb Stunden auf der anderen Seite, nähe unseres Urlaubsortes Zavala, wo uns schon Freunde mit Ihrem Boot entgegen kamen.
Von hier aus sind wir dann erst einmal zur Insel Scedro gefahren um unseren Freund Ivo zu begrüßen.
Dort haben wir Schlauchifahrer (mit zwei ASSO-Booten) die von der Insel Korcula dort eingekehrt waren kennen gelernt. Wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt kam von mir erst einmal die Frage, seit ihr auch in einem der Schlauchboot-Foren vertreten, leider NEIN.
Die kamen beide aus Berlin, aber vielleicht gibt es ja unter euch welche die sich kenne
Sonntag den 05.09. als wir um die Spitze von Hvar gefahren sind, war es zwar schön... es schien die Sonne und der Himmel war fast wolkenlos, aber beim fahren hatten wir ständig diesen sehr kühlen Wind, so dass sich meine Frau auf der Fahrt sogar die Windjacke angezogen hat. Nicht nur der sehr kühle, kalte Wind schmälerte das bootfahren sondern auch der gesundheitliche zustand meiner Frau, die sich (schon von zuhause) eine schöne Grippe mitgenommen hat, die hier am Urlaubsort einfach nicht weichen wollte. Aus vorgenannten Gründen, aber auch wegen dem schlechten Wetter das bis zum 10.09. herrschte habe ich meiner Frau zu Liebe wegen dem im Übermaß starken.. kühlen Wind aufs bootfahren verzichtet. Voller Sehnsucht schweiften unsere Blicke zu unserem Boot dass bis dahin schon 4 Tage an der Boje Dümpelte.
Hier mal ein Paar Fotos von den zurückliegenden Tagen.. mit Sicht von unserer Terasse und vom Strand aus.
Den starken Jugo am Freitag den 10.09. hat unser Boot an der Boje gut überstanden, obwohl an dem vor unserer Unterkunft liegenden Strand das Wasser (.. und ziemlich hohe Wellen) etliche Kubikmeter Kieselsteine 5 Meter weiter geräumt hatten, so dass der Strand ein völlig anderes Aussehen bekommen hatte. Bis zu diesem Tag haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben dass sich das Wetter in den noch vor uns liegenden Tagen wieder bessert und wir endlich die Möglichkeit haben mal Boot zu fahren.
Laut aller Vorhersagen scheint es aber wirklich in diesem Jahr so zu sein, dass sich die Temperaturen ca. 3-5 Grad tiefer bewegen als im letzten Jahr. Seit Samstag den 11.09. hat sich das Wetter wieder gewandelt, so dass wir jeden Tag das Bootfahren in vollen Zügen genießen konnten, bis auf die Tatsache bezüglich eines Fehlers mit der Elektrik. Steht man mit dem Boot oder sitzt in der Sonne ist es kaum auszuhalten... aber beim fahren ist der Wind immer noch Recht kühl. Unsere bisherigen Touren haben sich daher sehr in Grenzen gehalten. Neben einer Tour zur Insel Korcula (Vela Luka) wo wir gleichzeitig nachgetankt haben, waren wir auch wieder auf Insel Brac in Milna wo wir uns im letzten Jahr mit Meisterle (Andreas u. Silke) getroffen hatten.
Mit an Bord war noch ein Freund der ebenfalls hier in Urlaub ist. Hier mal einige Fotos wo wir in Milna auf Insel Brac waren..
Wie auf dem einen Foto zu sehen... haben wir in Milna Leute mit einem ZAR 53 aus dem Süddeutschen Raum getroffen die mit Freunden mit inem Festboot unterwegs waren. Wie sie uns berichteten sind sie von Murter gestartet und wollten von dort aus weiter nach Hvar um dort zu übernachten. Meine Frage ob sie vielleicht in einem der Schlauboot-Foren vertreten sind, wurde leider verneint.
Im großen und ganzen haben sich unsere Ausflugsfahrten sich in diesem Jahr in Grenzen gehalten, daher auch die geringere Ausbeute unserer gemachten Fotos. Dies war aber auch mit ein Grund dafür das wir wegen der Startprobleme immer mit einem unguten Gefühl unterwegs waren.
Nachfolgend mal einige Fotos..
Hier mal der neue Sonnenschirm... den wir uns noch vor unserem Urlaub zugelegt haben, wie wir aber jetzt festgestellt haben ist der Durchmesser mit 1,40 Meter zu wenig.
Hier einmal ein Blick (bei schönem Wetter) von der Terasse unseres Bungalows.
Auf der Fahrt nach Vela Luka auf Insel Korcula.
... und hier mal zwei Fotos von der Bucht wo wir vor unserer Unterkunft unsere Bojenliegeplätze haben.
Ich hatte ja schon im letzten Jahr unserem Urlaubsbericht einige Fotos von der Beachbar Terra Nova beigefügt, hier noch einmal ein... mit dem zauberhaften Ausblick
Auf Grund der Wettervorhersagen die für die kommenden Tage nicht sehr gut aussahen (denn eigentlich wollten wir erst am 28./29.09.
nachhause fahren) haben wir unser Vorhaben geändert und haben schon am 23.09. bei Sonnigem Wetter unser Boot wieder um die Spitze von Hvar nach Vrboska gefahren um es mit dem Kran wieder rauszunehmen. Gleichzeitig haben wir in Stari Grad die Rückfahrt mit der Rijeka-Fähre
für Sonntag den 26.09. gebucht.
Hier mal ein Foto von einem unserer Freunde der in dem Ort Zavala zu Hause ist wo wir immer unseren Urlaub verbringen, er ist im Yachthafen in Vrboska tätig und hat uns auch unser Boot mit dem Kran wieder aus dem Wasser geholt.
An dieser Stelle... Hallo Nico, solltest du mal die Zeit finden in unsere Homepage zu schauen, ganz liebe Grüße
Nachstehend Fotos von unserer Heimreise, beginnend an der Anlegestelle in Stari Grad.
Hier kommt gerade unsere Fähre (Marco Polo), die Fotos wurden kurz vorher gemacht... bevor sie gedreht hat, um mit dem Heck anzulegen.
Auf diesen Fotos sieht man die Rijeka-Fähre kurz vor dem Anlegen an der der Anlegestelle in Stari Grad.. Nachdem die Rijeka-Fähre (gegen 17:10 Uhr) die Anlegestelle in Stari Grad verlassen hat geht es erst einmal nach Split... Ankunft dort war gegen 18:45 Uhr, wo sie ca. anderthalb Stunden Aufenthalt hat und um 20:00 Uhr dann weiter nach Rijeka fährt. Ankunft in Rijeka war am nächsten Morgen um 07:10 Uhr.
Hier mal ein Paar Fotos beim Anlaufen des Hafens in Split bei abendlich tiefstehender Sonne
Jeder Urlaub geht einmal zu Ende... nach Ankunft in Rijeka Morgens gegen 7:10 Uhr, ging es dann um ca. 7:20 Uhr von Rijeka los, Richtung Heimat.
Auch die Rückfahrt über die Tauernautobahn sowie im weiteren Verlauf verlief ohne jegliche Probleme,allerdings die A8 von München Richtung Stuttgart war der reinste Wahnsinn. Diese Autobahn besteht fast nur aus Baustellen, so dass wir... trotz morgentlicher Abfahrt von Rijeka erst gegen 19:30 Uhr in Altrip bei Ludwigshafen angekommen sind. Hier sind wir dann erst nach Waldsee ins Hotel Oberst gefahren, wo wir 2009 schon einmal übernachtet haben. Haben dort noch schön zu Abend gegessen, uns etwas getrunken und sind am Dienstagmorgen (ausgeruht) nach Altrip gefahren wo wir unser Boot für die ausstehenden Garantiearbeiten und für den anstehenden 100 Std.-Service abgegeben haben.
Als Info am Rande... Der Garmin GPS-Plotter (Garmin GPSMap 620), den ich mir noch in diesem Jahr zugelegt habe, hat mir sehr nützliche Dienste geleistet. Sei es beim planen von Routen (geplant mit HomePort und dann überspielt) oder bei der Ermittlung von Fahrdaten.
Dann noch eine Sache zu einem Teil der von mir verwendeten Pflegemittel. Wie schon im letzten Jahr hat sich die NANO-Versiegelung (Yachticon NANO Care 11) für den Rumpf auch in diesem Jahr bewährt. Nach ca. 3 Wochen im Wasser war der Rumpf sauber, ich brauche nach dem rauskranen lediglich mit einem Wasserschlauch und einer Teleskopstange mit aufgesetztem Microfaser-Lappen einmal drüber wischen und alles glänzte wie am ersten Tag.
Auch die Behandlung aller Edelstahlteile im letzten Jahr... hat sich als Wirkungsvoll herausgestellt, nachdem sich ja im letzten Jahr insbesondere am Teleskopgestänge vom Sonnendach und einigen Beschlägen ziemlich starker Flugrost zeigte. Als wir auf unserer Heimfahrt unser Boot bei Nautikpro abgestellt hatten meinte Mehmeth nur, was habt ihr denn mit dem Edelstahl gemacht, da ist ja keinerlei Flugrost zu sehen.
Der Grund hierfür sind die verwendeten Pflegemittel. Nachstehend mal im einzelnen: Zum entfernen von Rost habe ich " Autosol" verwendet. An den Stellen wo man mit einem Lappen schwer dran kommt habe ich eine alte Zahnbürste verwendet. Nach dem entfernen der Roststellen habe ich alle Edelstahlteile mit einem Pflegewachs von der Firma Yachticon versiegelt.
Auf Grund der positiv gemachten Erfahrungen mit diesen Mitteln kann ich die jedem wärmstens ans Herz legen und uneingeschränkt empfehlen. Ich konnte dieses Jahr nach unserem Urlaub lediglich nur an den Stellen noch etwas Flugrost endecken wo ich im letzten Jahr nicht gründlich genug zur Sache gegangen bin. Dazu zählen haupsächlich die Schrauben an den Beschlägen und die zwei Endteile des Geräteträgersockels wo solch eine Plastikkappe drauf sitzt. Alles in allem (trotz der diversen Unannehmlichkeiten bezüglich Boot und Wetter) war es ein schöner Urlaub.
Wie man uns sagte war das Wetter in der Heimat nicht besser, im Gegenteil... dort hätten wir abends nicht mehr mit Sommerkleidung gesessen. An dieser Stelle möchten wir auch mal alle lieben netten Leute grüßen die wir in diesem Jahr kennen gelernt haben... insbesondere Michael & Bernadette, sowie Ralf & Elke. Es ist immer wieder erstaunlich mit Leuten zusammen zutreffen die ebenfalls (so wie wir) den Ort Zavala entdeckt haben wo man wirklich noch ausspannen und sich erholen kann.
Aber insbesondere (was von allen zu hören ist) schätzt man die Wasserqualität die man hier auf der Südseite von Insel Hvar antrifft