Nachstehend unser Urlaubsbericht 2016 Insel Murter.
Am Freitag den 05.08. sind wir zuhause losgefahren nach Altrip wo wir ja (wie allseits bekannt) unser Boot das Ganze Jahr stehen haben. Haben dort noch etliche Sachen ins Boot verstaut, alles verzurrt und unser Boot startklar gemacht. Haben bis Samstag in Altrip eine Übernachtung eingelegt und sind Samstagmorgen nach Nautikpro vorbei..
.. haben unser Boot angehängt und sind Richtung Greding gestartet.. wo wir im Hotel Bauer/Keller schon Anfang des Jahres für eine Übernachtung gebucht haben. Von dort aus ging es am Samstagmorgen bei schönem Wetter.. wie schon am Freitag weiter nach Greding wo wir unsere zweite Pause/Übernachtung eingelegt haben. Das Hotel Bauer/Keller.. wie ich schon einmal geschrieben habe liegt direkt an der Autobahn hinter der Raststätte Greding. Haben einen Riesigen Parkplatz, Gute Zimmer und auch die Küche ist sehr gut.. mal so als Tipp für alle die in der Region übernachten möchten.
Sonntagmorgen sind wir dann zu unserer vorletzten Etappe nach Graz aufgebrochen wo wir Nähe der Slowenischen Grenze im Hotel Neuhold (wie schon im letzten Jahr) das letzte mal übernachtet haben.
Die Fotos vom Hotel Neuhold sind verlinkt, einfach drauf klicken und man gelangt auf die Webseite vom Hotel Neuhold.
Montagmorgen sind wir dann gegen 7:15 Uhr weitergefahren Richtung Murter.. wo wir (mit einem Stau und viel Pausen) um 14:00 Uhr in unserer Unterkunft bei Villa Petra angekommen sind.
Hier noch zwei Fotos von einer Rast unterwegs:
Hier sind wir kurz zuvor an unserer Unterkunft angekommen wo ich erst einmal unser Boot geparkt habe
Nach einer ausgiebigen Begrüßung und einigen Pivos haben wir dann endlich gegen 16:00 Uhr geschafft unser Auto auszuräumen und alle Sachen die wir im Boot verstaut hatten auszupacken. Ich glaube es war gerade mal 20:30 Uhr wo wir ins Bett gefallen sind und wie die Murmeltiere geschlafen haben.
Und das ist der Ausblick von unserem Balkon...
Am Dienstag haben wir erst einmal lange geschlafen.. gegen ca. 12:00 Uhr habe ich dann bei ca. 30-32 Grad unser Boot zum Kranen klar gemacht, denn Petras Mann (Zdenko) hatte beim Boris für uns einen Termin für 15:30 Uhr gemacht. Nun ja.. gegen 15:40 Uhr hatten wir unser Boot im Wasser und haben noch 1:10 Std. unsere erste Fahrt mit Boot und dem neuen Motor gemacht.
Im Hinblick auf die Hinweise im Suzuki Handbuch was die Einfahrphase angeht, habe ich es erst einmal ganz gemächlich angehen lassen, nach 9,0 Km haben wir unsere erste Fahrt erst einmal beendet.
Mittwochmorgen bin ich erst einmal einkaufen gefahren, habe unser Boot beim Kapitano angemeldet. Nach dem Frühstück haben wir dann unsere erste längere Fahrt angetreten. Laut Suzuki-Handbuch steht zu lesen, dass man nach den ersten 3 Std. der Einfahrphase für die weiteren 7 Std. kurzzeitig auch mal Vollgas fahren kann.. aber nicht länger als 6 Min. wo ich mich auch fein säuberlich nach gerichtet habe.
ABER.. dann, hieß es das erste mal den Hebel auf den Tisch legen. Unseren neuen Suzuki DF140 ATL hatte ich mit einem 3x14x23 Alu-Propeller bestücken lassen da ich von zwei Usern im Forum die Info hatte, dass sie mit diesem Propeller sehr zufrieden sind. Im Gegensatz zu unserem alten Suzuki DF115 mit dem ich mit einem 3x14x20er Edelstahl-Propeller nur auf ca. 5600-5700 U/min gekommen bin und laut Garmin GPSMap 620 Plotter um die 60-66 Km/h erreicht haben waren es jetzt mit dem neuen DF140 und der 14x23er Schraube bei 5800-5900 U/min satte 40,6 Kn = 75,1 Km/h (laut Garmin GPS –Anzeige).
Unser Boot mit zwei Personen besetzt, halb vollem Tank und dem üblichen Gerödel was ich immer so im Boot mitführe. Der Motor war bei den genannten Daten nicht voll ausgetrimmt. Ich denke mal wenn sich meine Frau neben mir auf die Fahrerbank oder auf der Sitzbank vor dem Steuerstand setzt und ich den Motor voll austrimme ist bestimmt noch „etwas“ mehr drin.
Da ich aber nicht der Geschwindigkeits-Freak bin, ist mir die Max.-Km/h eigentlich egal. Im Vergleich zu unserem Alten 115er habe ich aber sofort festgestellt.. während unser 115er bei einer schönen Touren-Geschwindigkeit immer zwischen 3800-4000 U/min drehte, erreiche ich die gleiche Geschwindigkeit mit dem 140er bei 3200-3400 U/min.
Ich war auch was die Laufruhe und Geräuschkulisse unseres alten 115er angeht immer beeindruckt wie leise er war.. meine aber das der 140er noch leiser ist. O.K. – kann auch Einbildung sein.. denn den direkten Vergleich habe ich ja nicht mehr. Unterm Strich.. ich bin von dem neuen 140er begeistert. Auch der Verbrauch scheint geringer zu sein, das werde ich aber noch weiter im Auge behalten und berichten. Denn im Vergleich meiner Aufzeichnungen der Vorjahre kann ich es gut vergleichen.
Da ich es zuhause nicht geschafft habe den Motor einzufahren um die erste 20. Std.-Inspektion machen zu lassen, habe ich die Einfahrphase auf den Urlaub verschoben. Denn laut der Aussage von Suzuki Deutschland ist der Suzuki-Betrieb in Betina zertifizierte Suzuki-Betrieb bei dem ich die erste 20. Std.-Inspektion machen lassen kann und die berechtigt sind mir das auch im Service-Heft zu bestätigen. Daher sehe ich das ganz locker.. und je nach Wetterlage (wenn wir es schaffen pro Tag 3-4 Std. zu fahren) werde ich dann im laufe der nächsten Wochen so weit sein dass ich die 20. Std.-Inspektion durchführen lassen kann.
Auf unserer Fahrt am Mittwoch sind wir 31,5 Km gefahren und es hat uns direkt wieder ins La Spuz zu Brane dem Inhaber und seinem Team gezogen wo wir lecker gegessen „und auch“ ein zwei Kühle Bierchen getrunken haben. Auf dem Rückweg ging es dann erst einmal in Murter an die Tankstelle wo ich erst einmal den Tank ratz-fatz voll getankt habe.
Etwas verwundert waren wir (meine Frau und ich) schon als wir im La Spuz eingekehrt sind das uns statt Gläser (zum Bier) auf einmal Blechtassen hingestellt wurden. Aber die scheinen genau abgemessen zu haben, jeder Becher fasst eine halbe Flasche Pivo. Meiner Frau hatte es sofort eine noch junge Katze angetan die im La Spuz sich scheinbar ihre Leute sorgfältig aussucht und uns kaum noch von der Seite wich.
Wen wunderts, wir hatten bis vor 5 Jahren auch ein Kätzchen das wir im Alter von 17 Jahren (Krankheitsbedingt) einschläfern lassen mussten und dem wir heute noch nachtrauern. Anschließend ging es wieder zu unserer Unterkunft, hier der Ausblick von unserem Balkon.
Heute am Donnerstag war an Boot-Fahren nicht zu denken, es blies von gestern Abend an eine heftige Bora die heute den ganzen Tag anhielt, aber so stark dass es bei uns auf dem Balkon die Metall-Stühle von einer in die andere Ecke geblasen hat. Auch morgen am Freitag ist laut Wetter-Vorhersage noch einiges an Wind angesagt.
Sollten die Vorhersagen stimmen, soll es von Samstag den 13.08. erst einmal wieder sehr schön und Warm werden.
Am Freitag 12.08. den ganzen Tag ähnlich windig wie Donnerstag. Gegenwärtig.. wir haben 20:00 Uhr weht die Fahne an der Einfahrt unserer Unterkunft immer noch heftig. Durch den starken Wind bedingt haben auch heute aufs Bootfahren verzichtet. Haben uns die Zeit an unserem Pool und Kaffeebar vertrieben und sind um 15:00 Uhr nach Pirovac zum Lidl einkaufen gefahren. Wir geben für morgen die Hoffnung nicht auf das eszumindest laut Wettervorhersagen morgen besser werden soll.
Heute am Samstag den 13.08. um einiges weniger Wind, in den abgeschatteten Bereichen gut zu fahren. Es war wieder wolkenloser Himmel bei ca. 30° - unsere Fahrt von der Bucht bei Villa Petra ging nach Vrgada, von hier aus ans Ende (Rückseite Insel Murter) nach sv. Nikola, und von hier aus in eine Bucht Nähe unserer Unterkunft wo wir geankert haben. Die Distanz heute betrug 44,2 Km über 3:13 Std. ohne Standzeit. Insgesamt waren wir ca. 4 Std. unterwegs und für den Anfang (wir sind ja gerade mal eine knappe Woche hier) hat es ohne das Bimini aufzuziehen in der Sonne gereicht.
Für heute Abend haben wir einen Tisch zum Essen im Restaurant Fabro bestellt.
Samstag 14.08. sind wir schon zeitig losgefahren, die Fahrt ging nach Tribunj (angelegt haben wir aber nicht) sind langsam und gemütlich die Buchten dort abgefahren, haben in einer Bucht geankert. Von hier aus ging es zurück nach Murter.. und wir konnten es nicht lassen wieder einen Abstecher im La Spuz zu machen wo wir nette Leute kennengelernt haben.
Und hier noch ein Paar Fotos vom La Spuz..
Als wir zum anlegen angefahren kamen haben wir ein ZAR 57 am Steg gesehen.. und siehe da es war eins unserer Mitglieder mit Familie (@obes2605) – Sie waren leider schon im Begriff abzufahren, haben noch eine Weile unterhalten und sind so verblieben dass man sich ja eventuell noch einmal im La Spuz Treffen könnte.
Da am Montag Feiertag ist war schon ein Lamm zubereitet das anschließend in der Kühltruhe landete.
Hier ist Brane (der Inhaber vom La Spuz) gerade ein Ungeheuer am zubereiten..
Hier mal ein Foto mit Marco, jeder der schon im La Spuz war wird ihn kennen..
Im letzten Jahr jatte ich in unserem Urlaubsbericht geschrieben dass sie im La Spuz einen Käfig mit Nymphensittiche haben und am Käfig das Törchen immer offen steht. Zwischendurch drehten sie dann mal eine Runde, saßen in den Bäumen und sind dann wieder brav in ihren Käfig geflogen.
In diesem Jahr war nur noch einer da. Wie uns gesagt wurde ist der andere scheinbar abgehauen und bis jetzt nicht wieder zurückgekehrt. Der eine der jetzt noch da ist scheint seinen Kumpel richtig zu vermissen.
Hier mal die tolle Steg-Bleuchtung.
Wie ich ja schon geschrieben habe sind hier in unserer Unterkunft Gäste (liebe nette Leute) mit denen wir uns angefreundet haben "keine Zaristi" sie fahren ein Wellcraft Boot, mit denen wir uns am Samstag per Zufall im La Spuz getroffen.. und einen schönen Nachmittag dort verbracht haben. Als wir uns auf den Weg zurück zu unserer Unterkunft machen wollten, hatten sich in der Bucht vorm La Spuz drei ZAR-Boote in der Abendsonne versammelt.
Bin bei unserer Abfahrt kurz bei der Gruppe vorbei.. mit der Frage "Ist hier einer von euch im ZAR-Forum" die Antwort war.. JA, "Alle". Alle waren aus Österreich und liegen, wie sie sagten auf einem Campingplatz in Tisno. (Ich hoffe ich habe richtig hingehört.. falls Ihr, alle von eurer Gruppe) hier reinschauen solltet.
Bei der Gelegenheit sind diese Fotos entstanden die die Gäste aus unserer Unterkunft von uns gemacht haben. Da unsere Bekannten nicht nur ein Foto gemacht haben, stelle ich mal alle hier ein. Sollte bei den Fotos das eine oder andere dabei sein dass ihr euch gerne downloaden möchtet, habt ihr hier die Gelegenheit. Ach ja, links.. das sind wir.
Wer von euch Original Abzüge haben möchte, bitte Anfrage per Mail.
Dann noch kurz etwas zur V/max unserer Kombi. Habe zwischenzeitlich die Gelegenheit gehabt alleine mit ca. halb vollem Tank zu fahren. Habe hierzu bis auf maximum den Motor raus getrimmt, laut Plotter GPS Anzeige waren es 79 Km/h - ABER.. das war schon recht grenzwertig da das Chinewalking heftig wurde, bin sofort wieder vom Gas. Ehrlich gesagt.. das habe ich jetzt einmal gemacht "brauche ich nicht unbedingt" und werde ich so schnell auch nicht wiederholen.
Der heutige Tag eignet sich wunderbar um den Teil-3 unseres Urlaubsberichtes zu erstellen. Wir schreiben Montag den 05.09. und die Wettervorhersagen haben sich bestätigt. Von morgens an war es schon stark bewölkt, gegen 11:30 Uhr zogen erste Gewitter auf und es fing an zu regnen.
Ab 13:20 Uhr fing es immer stärker an zu regnen und im Moment schüttet es.. verbunden mit einer starken Bora, wie aus Eimern.
In den zurükliegenden Tagen haben wir viele Badebuchten aufgesucht, mal hier und dort geankert und immer wieder mal haben wir die Konobar La Spuz aufgesucht. Da diese Konobar scheinbar vielen bekannt ist trifft man auch etliche Leute die zum Teil auch in unserem Forum vertreten sind.
Am Sonntag den 28.08. ist Lars (@KalterHundt) mit Familie in der Früh angekommen, dieses Jahr mit einem ZAR 65 und Suzuki DF200ATL.
Da auch Lars an seinem neuen 200er die erste 20. Std.-Inspektion brauchte.. haben wir für Dienstag bei Boris an der Krananlage beide den Suzuki Service rauskommen lassen der an Lars seinem und unserem Motor die Inspektion durchgeführt hat.
Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich mal den ersten Schmutz vom Rumpf kärchern lassen. Immerhin hatte unser Boot zu dem Zeitpunkt schon 3 Wochen im Wasser gelegen.
Immer wieder sind wir dann mal auf einen Abstecher raus nach Vrgada gefahren um am Vormittag und Nachmittag mal Delphine zu sehen. Aber.. bis auf einmal war es uns nicht vergönnt. Obwohl wir von einigen Leuten in unserer Unterkunft am Nachmittag einstimmig zu hören bekamen dass sie ganze Rudel von Dephinen gesehen haben.. nun ja, wir haben ja noch einige Tage, vielleicht haben ja auch wir mal das Glück.
Anbei mal einige Fotos die wir dort gemacht haben, es scheint wirklich so zu sein.. wie wir von Leuten gehört haben, dass sie dort früh morgens und am Nachmittag sogar Delphine anfüttern.
Anbei mal ein Paar Panorama Foto die ich von unserem Balkon aus gemacht habe.
Hier eins das ich unten am Strand gemacht habe.
Das ist tagsüber entstanden.
und das hier am Abend.
So sieht es jetzt an unserem Anlegesteg aus.. bevor Lars kam war noch ein Gast mit einem ZAR 53 hier.. der aber schon wieder abgereist ist.
Dienstag den 30.08. haben wir uns mit Lars (@KalterHundt) und Frank (@fma) im La Spuz getroffen. Frank rief vorher an und kam mit seinem Sohnemann.. hier mal ein Paar Fotos.
Von rechts nach links.. Ferdi, Lars, Frank und sein Sohn Max
Am Donnerstag den 01.09. haben wir uns dann im La Spuz noch einmal getroffen, dieses mal haben wir auch Frank seine Frau kennengelernt. Haben uns ziemlich lange im La Spuz aufhgehalten so dass wir bei Frank seiner Abfahrt einen schönen Sonnenuntergang im Foto festhalten konnten.
Zwischendurch haben wir einen Tag auch mal eine Große Runde gedreht.. Von unserer Bucht nach Kaprije, nach Zmajan, dann nach Tijat.. rüber nach Prvic. Von dort aus nach Tribunj und auf dem Rückweg noch einen Abstecher nach Jezera von wo aus es dann wieder zurück zu unserer Unterkunft ging.
Da ja in unserer Unterkunft alles nur Leute sind die Boote haben und so wie wir auch zur nahegelegenen Krananlage vom Boris fahren, dies aber bisher mit dem eigenen Auto gemacht haben.. wobei ich sagen muss, bei Boris an der Krananlage.. respektive an seiner Zufahrt zur Krananlage kann es manchmal sehr.. sehr eng werden da dort Boote.. über Boote stehen, bietet Boris jetzt an das er Trailer samt Boot bei uns mit seinem Stapler abholt. Egal ob beim reinkranen oder beim rauskranen.. nach dem reinkranen bringt er den Trailer zurück, parkt in ein und bringt Trailer samt Boot nach dem rauskranen wieder.. und parkt das Boot samt Trailer.
Hier mal Fotos als er das Boot von einer Familie die wir dieses Jahr kennengelernt haben gerade wieder zurück gebracht hat.
Wie eingangs geschrieben hat sich heute (Montag den 05.09.) ganz schön etwas zusammen gebraut, auch die Wettervorhersagen für die nächsten Tage mit Regen und Bora verheißen nichts gutes. Morgen soll es zwar Sonnig sein, aber die Temperaturen sind jetzt schon spürbar gesunken. Für morgen sind zwar 25° angesagt aber zumindest für uns beim bootfahren und dann noch mit sehr kühlem Wind ein Grund kein Boot zu fahren. Mitwoch und Donnerstag soll wahrscheinlich die Bora anhalten, so dass erst zum kommenden Wochenende damit zu rechnen ist, dass wieder an bootfahren zu denken ist.. na ja schauen wir mal.
Aber wenn man etwas länger hier seinen Urlaub verbringt.. zumal wir bis jetzt (bis auf zwei.. drei Tage) super Wetter hatten, sieht man bis auf ein Paar Regentage locker hinweg. Der nächste Teil unseres Urlaubsberichtes folgt..
So.. und nun noch ein paar Zeilen was wir bis zum Samstag den 17.09. (unser Abreisetag) so gemacht haben. Vom 05.09. bis 07.09. sind wir Wetterbedingt kein Boot gefahren. Am 08.09. haben wir nur eine kleine Ausfahrt zu den Zuchtstationen bei Vrgada gemacht (und auch einige Delphine gesehen) sind aber zeitig wieder zurück, da wir am frühen Nachmittag bei Petra zum Essen eingeladen waren.
Auch der Freitag 09.09. lud nicht gerade zum bootfahren ein da ein kühler Wind und ständige Bewölkung vorherschte.
Am 10.09. ging es noch einmal raus in eine Badebucht wo wir geankert haben. Sind dann noch etwas durch die die Inseln gekreuzt.. als meine Frau sagte, lass uns doch ins La Spuz fahren und etwas essen. Gesagt getan, obwohl die Wetterlage nicht sehr gut aussah. Es zog sich immer mehr aus Richtung Festland zu und erst hatten wir gehoft dass die von Festland kommenden Wolken an uns vorbei ziehen würden, aber weit gefehlt.
Ich war erst im Glauben dass wir es bei den zwei Pivo belassen und es vorziehen würden nichts mehr zum Essen bestellen. Als ich dann von der Toilette kam empfing mich meine Frau sie hätte zu essen bestellt. Wir hatten unser Essen gerade auf als es anfing zu regnen... esrt leicht, dann aber volle Kanne.
Bin dann erst einmal als die ersten Tropfen vielen zum Boot gespurtet und habe die Planen über Steuerstand und Fahrersitz aufgezogen.. und wieder zurück gespurtet. Haben uns dann hinten im La Spuz wo auch das Grillhaus ist mit vielen anderen Gästen im überdachten Bereich niedergelassen. Haben dann nach einer gefühlten halben Stunde im Eilschritt zum Boot begeben.. wobei ich die Plane vom Steuerstand nur vorne angelupft habe, so dass ich frei lenken und schalten konnte, und sind im Eiltempo zurück zu unserer Bucht gefahren.
Es scheint so, dass es genau der richtige Moment war als wir am La Spuz weggefahren sind, denn nachdem wir bei unserer Unterkunft angekommen sind, unser Boot festgemacht und die Planen aufgezogen haben und im Eilschritt an unserer Unterkunft angelangt waren, fing es wieder richtig an zu schütten.
War aber mal eine Erfahrung im La Spuz bei Regen ausgeharrt zu haben.
Am Sonntag den 11.09. habe ich mich dann in aller Ruhe den Edelstahlteilen an unserem Boot gewidmet.. vom Salz befreit und wieder mit dem Yachticon Edelstahlwachs versiegelt. An den zwei Folgetagen sind wir dann noch zwei Touren gefahren, eine über 36 Km und am Di. 13.09. über 52 Km. Auf der Rückfahrt haben noch beim Restaurat Zminjak angelegt, etwas gegessen und getrunken. Ist ja eigentlich auch eine Schöne Gestronomie mit einem sehr.. sehr schönen Anlegesteg.
Einen Großteil der letzten Tage habe ich mit unserer Videokamera gefilmt, so dass ich nur wenige Fotos davon nachreichen kann.
Anbei reiche mal Fotos mit Kurzbeschreibungen nach.
Ich hatte es ja schon erwähnt und auch ein Foto eingesetzt.. Als Lars bei uns eintraf hatte er sein 65er erst am Anlegesteg (Innenseite) längsseits festgemacht und Tage drauf hat er sein Boot neben unserem bis zum Schluss liegen gehabt.
Auf Grund der Wettervorhersagen hatte ich mich entschieden unser Boot schon Mittwoch den 14.09. raus zu kranen. Das Ganze hat (mit Reinigung des Bootsrumpfes und aller mit Grünzeug und Pocken besetzten Stellen) von 10:30 Uhr bis knapp 11:45 Uhr gedauert. Nachdem Boris uns das Boot auf dem Trailer wieder zu unserer Unterkunft gebracht und abgestellt hatte, haben wir unser gutes Stück wieder komplett auf Hochglanz gebracht und alles versiegelt. Hätte meine Frau mir dabei geholfen wäre ich alleine den Mittwoch nicht mit allem fertig geworden.
Am Donnerstag haben wir dann noch diverse Sachen im Boot verstaut.. alles reisefrtig verzurrt und die Persenning aufgezogen, so dass wir am Samstag in aller Frühe nur noch ankuppeln brauchen. Da meine Frau schon das nötigste im Appartment wieder in alle Taschen und Koffer eingepackt hatte.. (bis auf Kleinigkeiten) haben wir Freitag unser Auto gepackt und haben es uns unten an der Kaffeebar und am Pool gemütlich gemacht.
Der Motor glänzt auch wieder wie am ersten Tag.
Ein Tipp an alle die sich schon einmal über Wasserflecken am Motor geärgert haben, die selbst nach dem reinigen mit klarem Wasser und/oder Reinigungsmittel nicht weg gingen. Selbst wenn man immer hinterher ist und alle zwei drei Tage mal mit klarem Wasser den Motor reinigt.. die Wasserflecken sind bei genauem hinsehen immer zu sehen.
Ein Tipp.. ich bekomme sie mit der Politur von Menzerna (Menzerna 2000) wegpoliert. Zuhause kann man das aber noch viel besser und gründlicher machen, indem man es mit der Menzerna Politur und Poliermaschine macht. Anschließend noch ein-zwei Schichten guten Wachs drauf und der Motor sieht "ohne Wasserflecken" aus wie neu.
Lars.. obwohl er schon Freitagabend gefahren ist hat es erst am Freitag Vormittag rausgeholt und gereinigt. Hier noch Fotos die ich davon.. nebst seiner Abreise gemacht habe.
Samstag sind wir dann schon sehr zeitig aufgestanden, als ich dann um ca. 05:30 (auf der Rückseite schimmerte der Mond mal kurz durch die Wolken, da sah noch so aus.. siehe Fotos.
Hier mal die Daten der zurückliegenden 6 Wochen.. Berzin verbraucht 235,63 Ltr. Gefahrene Km 646,0 - gefahrene Std. 43:05
Unsere Rückfahrt sah dann (entgegengesetzt) so aus, wie auf unserer Hinfahrt, dass wir wieder zwei mal übernachtet haben. Die erste Übernachtung war in der Nähe von Graz (wie im letzten Jahr) im Hotel Gollner. Von hier aus ging es am Sonntag den 18.09. bis Greding zum Hotel Bauer/Keller und Montagmorgen wieter nach Altrip wo wir unser Boot wieder mit einem Auftrag was alles erledigt werden soll, nebst Service abgestellt haben.
Von hier aus sind wir dann.. solo nachhause hefahren wo wir gegen 15:30 Uhr angekommen sind.
Und damit ich es nicht vergesse.. am Sonntag als wir von Graz Richtung Greding gefahren sind bin ich in einer Baustelle noch in Österreich wo 80 Km/h erlaubt waren geblitzt worden. Das komische daran.. ich bin mit Tempomat nur 77 Km/h gefahren, wie kann denn soetwas sein.. Bin mal gespannt ob ich davon etwas höre bzw. zugesendet bekommen. Ich füge mal ein Foto bei das ich kurz darauf (noch in der Baustelle befindlich) gemacht habe. Wenn man genau hinschaut kann man das 80er Schild erkennen.
(Aktueller Nachtrag - es nicht davon nachgekommen)
Ja.. und was unseren diesjährigen Urlaub angeht kann ich nur sagen, dass es mal wieder wunderschön war. Auch in diesem Jahr haben wir wieder viele nette Leute kennengelernt, teils welche die wir zum ersten mal dieses Jahr getroffen haben und auch Leute aus unserem Forum. Auch in diesem Jahr haben wir unseren Urlaub direkt für nächstes Jahr fest gemacht.