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Urlaubsbericht 2009 (Teil 1)
diesen zweiteiligen Urlaubsbericht haben wir während unseres Urlaubes 2009 in den jeweiligen Foren als Reiseberichte eingestellt und wir möchten sie nicht im Nachhinein ändern, sondern sie so im Ursprung belassen.
Nicht das hier jetzt der Eindruck entsteht ich möchte für die ZAR-Boote Werbung machen... dem ist nicht so, denn... bis Anfang 2009 hatten wir noch ein Wiking Merkur 410 und das über mehr als 13. Jahre, das wir in diesem Jahr wegen dem Umstieg auf ein größeres Boot verkauft haben, da es mit diesem Boot leider nicht (ohne Rücksicht auf die Wasserverhältnisse zu nehmen) möglich war bei stärkeren Wellen noch zu fahren. Meine Frau Maureen und ich haben es beide mit der Bandscheibe zu tun und haben in den zurückliegenden Jahren unter solchen Umständen immer stark gelitten.
Für uns war es in diesem Jahr der erste Urlaub mit unserem neuen ZAR 53, dass wir am 1.8.2009 bei Nautikpro abgeholt haben. Zuvor hatten wir lediglich die Möglichkeit am Tag der Hausmesse bei Nautikpro mal einige Probefahrten zu machen, sowie am Tag unserer Abholung. Da der Rhein sich an diesen Tagen eher von seiner friedlichen Seite zeigte, es waren nicht sehr viel Berufsschiffe unterwegs, konnten wir die Fahreigenschaften nur bedingt testen, erste Eindrücke und Einschätzung hatten wir dabei zwar erhalten, aber so richtig... war es uns nicht möglich.
Das sollte sich in unserem diesjährigen Urlaub zeigen.
Unsere Fahrt, Anfang September nach Kroatien verlief ohne jegliche Probleme und ohne viel Verkehr, obwohl in diesem Jahr für uns alles neu war. In den vergangenen Jahren so auch noch im letzten Jahr mit unserem alten Wiking Merkur, einem ungebremsten Trailer mit ca. 5 Metern Länge und knapp 2 Meter Breite, da wußte ich wo man lang fahren konnte und wo man genügend Platz hatte. Dies war in diesem Jahr alles anders. Das Fahren mit dem neuen Trailer (ein Harbeck B 1600) mit ausgezogener Beleuchtungsleiste 7,00 Meter lang und 2,40 Meter Breite einschlichlich Boot, ist schon etwas ganz anderes als noch mit unserem alten Trailer. Leider hatten wir von kurz vor München bis kurz vor Ljubljana nur Regen, erst hinter Ljubljana besserte sich das Wetter und auch die Temperaturen stiegen an.
Da meine Frau leider keinen Führerschein hat bedeutet das für mich, dass ich die komplette Strecke immer alleine fahren muß. So hatten wir uns schon seit vielen Jahren dazu entschieden von Rijeka aus mit der Rijeka-Fähre nach Stari Grad auf Insel Hvar zu fahren. Einige werden es zwar Wissen, aber dennoch mal die Info. Die Fähre fährt von Rijeka aus über Nacht (12 Stunden) bis zur Insel Hvar und hält früh morgens lediglich einmal noch in Split an.
Da wir die Passage immer mit Kabiene buchen hat man die Möglichkeit sich zum einen auszuschlafen, so dass man am nächsten Morgen ausgeruht ankommt und auch die Möglichkeit sich vernünftig zu Duschen und Frisch zu machen. Diese Lösung der Anreise haben wir (meine Frau Maureen & ich) als die für uns Beste empfunden, statt die Strecke (aus dem Rheinland) über Passau, Graz, Maribor, Zagreb nach Split zu fahren. Für die Strecke bis Rijeka habe ich 1120 Km zu bewältigen und bei der anderen Strecke über Zagreb hätte ich um die 1500 Km zu bewältigen. Aus früheren Jahren weiß ich noch (als man noch jünger war) und wir durchs Innland Richtung Split oder Drvenik gefahren sind, da brauchte ich oft 2-3 Tage um mich von der Fahrt zu erholen.
Am 4.9. Abends um 20:00 Uhr war Abfahrt mit der Rijeka-Fähre, Ankunft in Stari Grad auf Insel Hvar war am Samstag den 5.9. morgens um 8:00 Uhr.
Hier warten wir gerade auf das beladen der Rijeka-Fähre mit der es zur Insel Hvar ging.
Noch eine Info am Rande für alle die eventuell mal beabsichtigen auch mit der Fähre zu fahren bzw. früher schon einmal mit der Fähre von Rijeka aus gefahren sind. Es gibt seit diesem Jahr eine neue Anlegestelle, mit ausreichend Platz für Fahrzeuge und Gespanne und nicht so wie in den zurückliegenden Jahren wo die Parkmöglichkeit doch sehr knapp und immer problematisch war.
Hier sitzen wir kurz vor Abfahrt... ähnlich wie im letzten Jahr, auf Deck der Rijeka-Fähre bei einem kühlen Bierchen... "der Urlaub kann beginnen."
In Stari Grad auf Insel Hvar angekommen ging es zum Ort Vrboska in dem es eine schöne Marina und eine Krananlage gibt. Warum wir nicht geslippt aben, da komme ich noch später zu. Dann ging es (wie hier zu sehen) mit dem Kran ins Wasser.
Als ich an der Krananlage vorgefahren war und die Originalen Hebegurte angelegt hatte meinte meine Frau nur... und du bist dir sicher das die Dinger auch halten, wie man sieht.. haben sie gehalten (warum auch nicht)
Direkt am ersten Tag unserer Ankunft auf Insel Hvar (Samstag den 5.9.) gab es kurz nach dem zu Wasser lassen mit dem Kran auf Insel Hvar im Yachthafen von Vrboska die erste Dusche von Oben. So nass bis ich schon lange nicht mehr (in voller Montur) geworden. Nachdem wir unser Boot im Wasser hatten und an der direkt neben der Krananlage gelegenen Tankstelle volletankt hatten, zog es sich derart schnell zu, dass ich es (fast... gerade noch) geschafft habe die Abdeckung vom Steuerstand und vom Fahrersitz drauf zu machen, da war es aber schon zu spät mich noch rechtzeitig irgend wo unterstellen zu können.
Anschließend ging es noch in den Nachbarort Jelsa, wo wir beim Hafenkapitän unser Boot angemeldet haben, (alles mit Schirm und Regenjacke...) bei strömendem Regen.
Geplant hatten wir unser Boot von Samstag auf Sonntag im Yachthafen von Vrboska liegen zu lassen und am Sonntag dann in aller Ruhe um die Spitze von Hvar zu unserem Urlaubsort Zavala zu fahren, eine Strecke von ca. 62 Km. Nachdem wir unser Boot im Yachthafen festgemacht hatten, fuhren wir zu unserem Urlaubsort Zavala, wo wir eigentlich geplant hatten anschließend "erst einmal" unser Auto auszupacken und unser Haus zu beziehen. Nachdem wir unseren Trailer abgestellt und unseren Wagen geparkt hatten, wurden wir schon von einigen unserer Bekannten und Freunden (sehnsüchtig erwartet) empfangen.
Eine Große Mittagstafel war schon gedeckt... dann wurde erst einmal ausgiebig geschlemmert. Das Wetter hatte sich inzwischen wieder beruhigt und sogar die Sonne schien wieder. So fasten wir gegen 14:30 Uhr mit weiteren drei Bekannten den Entschluß doch noch am gleichen Tag unser Boot von Vrboska um die Spitze von Hvar zu unserem Ort Zavala zu fahren.
In Vrboska mit dem Wagen angekommen, ging es im Hafen zu unserem Boot. Erst wurde wieder alles startklar gemacht... dann fuhren wir los. Unser Freund der die Beachbar betreibt hatte uns noch eine Kühltruhe mit Eis und flüssigem Proviant mitgegeben, so dass wir unterwegs nicht verdursten konnten. Als ich aus dem Yachthafen fuhr (mit weit entferntem Blick auf den Ort Bol auf Insel Brac) sah das Wasser nicht mehr so friedlich aus wie zuvor, ein schöner Jugo hatte sich inzwischen aufgebaut.
In etwa so wie auf diesem Foto zu sehen. Gegenüber zu sehen die Insel Brac. Das Schlauchboot im Vordergrund ist nicht von uns.
Vielen Dank an Reinhard Raith der mir dieses Foto zur Verfügung gestellt hat.
Mit unserem alten Wiking wäre ich jetzt wieder umgedreht... 62 Km bei diesen Wellen... NEIN.. das hätte meine Bandscheibe nicht ausgehalten, aber warum haben wir uns ein ZAR zugelegt... ich sagte mir kurzer Hand, wenn nicht jetzt... wann dann, also fuhren wir los.
Ich kann nur sagen... Wow. In meinem Kopf spielten sich Dinge ab die ich kaum im Stande bin mit Worten wieder zu geben. Sofort mußte ich an meine im schlauboot-forum gestellte Frage denken "Fahreigenschaften eines ZAR für die Adria in Kroatien im Vergleich zu einem Wiking Merkur 410" und ein Großteil sagte mir, das kann man nicht vergleichen, jetzt weiß ich es auch. Der Unterschied ist so gravierend, dass man es sich ohne die Erfahrung selbst gemacht zu haben nicht vorstellen kann. Auf der nördlich gelegenen Seite von Hvar ging es von Vrboska bis zur Spitze von Hvar noch mit den Jugo-Wellen.
Als wir um die Spitze herum kamen, ging es etwas über 30 Km gegen die Jugo-Wellen.
Ein Traum... ich kann nur sagen ein Traum, ein Traum ist für meine Frau und mich in Erfüllung gegangen.. genau so haben wir uns eine Verbesserung bei der Anschaffung eines neuen Bootes vorgestellt. Wie mag da nur der Unterschied zu einem ZAR 57, 61 oder gar 65 und noch größer sein, wenn das ZAR 53 schon so super Fahreigenschaften hat. Auch unsere Bekannten, von denen zwei ein 6 Meter Festboote und einer ein Schlauchboot mit ca. 5 Meter fahren, kamen aus dem schwärmen nicht mehr raus. Nach unserer Ankunft meinte meine Frau nur, so gravierend habe sie sich den Unterschied zu unserem alten Wiking nicht vorstellen können. Wir sind beide derart begeistert das man es kaum in Worte fassen kann.
... und hier vorab noch ein Paar weitere Fotos..
Bestandteil unserer Unterkunft der Pension Skalinada ist auch die Beachbar Terra Nova, das hier ist mal ein Blick von der Terasse. Im Hintergrund (etwas klein zu sehen) unser Boot an der Boje.
Hier liegen wir in einer kleinen Bucht auf der gegenüber gelegenen Insel Scedro bei einem Freund (Ivo) der dort eine kleine Kornoba betreibt.
Hier sind wir auf der Rückfahrt von der kleinen Insel Scedro zu unserem Ort Zaval, der genau gegenüber liegt.
Hier sind unsere Bojen-Liegeplätze...
Außer unser Ankunftstag, der sich bis frühen Nachmittag als nicht ganz so schön und auch mit einem Wolkenbruch vom feinsten gestalltete, hatten wir bis gestern Super schönes Wetter. Heute am 12.09. hat es sich fast total bezogen und auch für die nächsten Tage ist laut Wetterbericht nicht das Beste Wetter angesagt.
Hier noch ein Foto mit Ausblick von der Terrasse unserer Unterkunft vom heutigen Morgen.
In den zurückliegenden Tagen sind wir "JEDEN TAG" Boot gefahren, was mit unserem alten Wiking auf Grund der Wellen (starker Jugo) nicht der Fall gewesen wäre und haben bis gestern den 11.9. schon einiges an Km runter gespult.
Bei der momentanen Wetterlage (wir schreiben heute Sonntag den 13.9.) bietet es sich geradezu an weiter aus unserem Urlaub zu berichten. Den gestrigen Tag haben wir auf Grund der Wetterlage dazu genutzt mal mit dem Auto zum nahegelegenen Ort Jelsa zu fahren. Der eigentliche Grund hierfür war, dass sich die Anmeldeplakette beim abziehen der Folie in Wohlgefallen aufgelöst hatte, ich habe dann die Fetzen einfach nur so seitlich an die Windscheibe geklebt. Sieht zwar nicht sehr schön aus. aber man kann erkennen das es mal eine Anmeldeplakette war. Ich mache schon jetzt Gedanken wie ich die blöde Folie wieder abbekomme. Habe es schon einmal an zwei Stellen versucht... die klebt so saumäßig fest daran dass man sie nur Milimeterweise abbekommt. Was soll es.. das werde ich zu Hause machen (in aller Ruhe) - Anschließend hatten wir den Versuch gestartet uns in einem Cafe einen Cappuccino zu trinken, da war es aber inzwischen so windig geworden das alles von den Tischen fliegen ging.
Als ich heute Morgen mal gegen 7:00 Uhr auf war und aus dem Fenster schaute (das Wasser war ruhig.. und ist es noch immer, aber es hat sich total zugezogen) habe ich mich direkt wieder hingelegt und noch eine Runde geschlafen. Nach dem Frühstück habe ich dann direkt mal nachgeschaut ob sich an den Wettervorhersagen etwas geändert hat, aber leider ist dies bis jetzt nicht der Fall und zwischenzeitlich hat es bei uns auch schon zwei Mal geregnet und gegenwärtig hört man es aus allen Richtungen donnern. Ich habe gerade mal einen Blick in unsere bisher gemachten Fotos geworfen und stelle davon noch mal ein Paar Fotos von den zurückliegenden Tagen hier ein.
Als wir am 5.9. mit unserem Boot von Vrboska um die Spitze von Hvar zu unserem Urlaubsort gefahren sind und in Höhe von Stadt Hvar waren, war auf den Klippen der gegenüber liegenden Inselgruppe (fast auf der Spitze) das hier zu sehen...!!! Also Leute.. immer gut aufpassen. Wir haben schon versucht heraus zu bekommen wir der mit der Motoryacht da rauf gekommen ist, aber leider konnten wir bisher nichts darüber in Erfahrung bringen.
Wir haben uns schon Gedanken gemacht wie die die Yacht Wohl aus den Klippen holen werden, mit Bergungskran oder so, dass die das aber auf diese Art versuchen hat von allen hier keiner gedacht.
Wie wir ja inzwischen erfahren haben hat darüber sogar die BILD berichtet und die haben es tatsächlich geschafft die Yacht über die Holzbalken wieder ins Wasser gleiten zu lassen. Ebenfalls war zu hören dass die Yacht einem Slowenen gehören und Alkohol im Spiel gewesen sein soll.
Um zu unserem Urlaubsort zu gelangen muß man von der Ortschaft Stari Grad, wo ausschließlich NUR die großen Autofähren zur Insel Hvar anlegen, bis zur Ortschaft Jelsa fahren und hier Richtung Pitve abbiegen. Ab hier wird die Strasse dann derart eng, dass wenn sich zwei Autos begegnen man besser die Spiegel einklappt. Das Highlight dürfte dann der Tunnel sein durch den wir durch müßen um zu unserem Urlaubsort Zavala zu gelangen. Ich habe hierrüber schon einmal vor etwas längerer Zeit berichtet.
Es handelt sich hierbei um einen alten Versorgungstunnel der dann in den sechziger Jahren mal zu einem mit "einem Auto" passierbaren Tunnel erweitert wurde. Vor ca. 25-30 Jahren gab es im Tunnel nur eine Ausweichstelle und auch keine Ampelanlage. Inzwischen hat man es geschafft auch eine zweite Ausweichstelle und eine Ampelanlage zu installieren. Es ist schon ein Erlebnis diesen Tunnel zu durchfahren.
Sowohl die engen Strassen von Jelsa Richtung Tunnel und weiter nach Zavala sind der Grund dafür, dass wir unser Boot nicht im Ort Zavala geslippt, sondern Vrboska mit dem Kran rein und raus gekrant haben.
Hat man den Tunnel passiert (er ist in Naturstein gehauen, ohne Beleuchtung und Entlüftung und ca. 1,5 Km lang) dann sieht der Blick vom Berg so aus..
Wie ich ja schon geschrieben habe, hatten wir schon weit vor unserem Urlaub etliche Einladungen vorliegen wo es dann immer sehr gesellig zugeht... wie Bspw. hier...
Hier noch einmal der Ausblick und ein Paar Fotos von der Terasse der Beachbar Terra Nova...
... und hier noch ein Paar Fotos von der.. unserem Ort Zavala gegenüber gelegenen Insel Scedro, wo (wie ich geschrieben habe) unser Freund Ivo eine kleine Kornoba betreibt.
Hier sind wir einen Tag zur Insel Korcula nach Vela Luca gefahren wo es auch eine Tankstelle gibt. Das war für mich (nach dem voll tanken) die Gelegenheit mal festzustellen ob das Northstar Explorer F310 (Baugleich mit dem Navman Fuel 3100) auch richtige Werte anzeigt. Ich habe es jetzt mal ausgerechnet und mußte mit erstaunen festellen, dass ich im Schnitt (gemischte Fahrweise, ohne ausgiebige Vollgasphasen) mit dem Suzuki DF 115 ca. 8,7 Ltr. die Std. im Drittelmix verbraucht habe, ich Glaube darüber kann man nicht meckern. Wenn wir Ausflüge gemacht haben dann lag die Geschwindigkeit meist so bei 3.500 - 4.000 U/min
Und hier meine Frau (stolz wie Oskar) die unsere ZAR 53 um keinen Preis mehr hergeben würde.
Da schließe ich mich natürlich mit ein...
Urlaubsbericht 2009 (Teil 2)
Das (Meisterle) Andreas u. Silke zur gleichen Zeit hier unten in HR sind wie wir haben wir ja schon vor unserem Urlaub erfahren, ebenso das wir uns mal Treffen wollten wurde mal per PN erwähnt.. wann das aber stattfinden sollte war noch offen. Als wir heute Morgen (Montag den 21.9.) aufstanden schaute ich mal von der Terasse unserer Behausung (Unterkunft)... Richtung Meer und peilte die Lage,
es sah eigentlich sehr gut aus, ausser das es sehr diesig war. Geplant… bzw. von Andreas u. Silke vorgeschlagen war Milna auf Insel Brac. Kurzer Hand nahm ich unser Handy und leutete mal bei den beiden an… peinlich, ich Glaube ich habe sie aus dem Bett geklingelt.
Unser Telefonat (Sinngemäß)...
Hallo Andreas, habt ihr für heute schon etwas vor… nein, eigentlich nicht. Was haltet ihr davon wenn wir uns nachher in Milna auf Insel Brac Treffen… (ich Glaube es muß so 8:00 auf die 8:30 Uhr gewesen sein, O.K. geht klar. Also machten wir uns auf nach Milna auf Insel Brac. Von uns aus sind es ca. 65 Km und für Andreas u. Silke (wie er sagte) ca. 40 Km.
Wärend es morgens nach dem Frühstück auf unserer Seite auf Hvar noch ziemlich ruhig aussah, vergingen gerade mal eine halbe Stunde und wir hatten hier wieder einen (eigentlich für unsere Seite auf Hvar) normalen Jugo. Je weiter wir auf die Spitze von Insel Hvar fuhren je ruhiger wurde es. Sobald man dann um die Spitze herum kommt sieht man schon in weiter Ferne die Meerenge von Solta und Brac.
Nach genau 70 Minuten und zwei, drei Zigaretten-Pausen waren wir am Kanal auf Brac der nach Milna rein geht angekommen,
dass Andreas u. Silke schon da waren haben wir nicht gewusst, wir dachten noch sie seien noch unterwegs.
Die Meeerenge zwischen Solta und Brac ist auch die Hauptfahrlinie aller Fähren die nach Hvar, Korcula und Dubrovnic fahren... da kann es schon mal schöne Heckwellen der Fähren geben.
Also fuhren wir gemächlich nach Milna rein bis wir dann die beiden schon auf uns zukommen sahen.
An dieser Stelle erst einmal ein dickes Dankeschön für eure Spontanität, sofort zuzusagen als ich euch förmlich aus dem Bett geklingelt habe. Wie meine Frau Maureen und ich (als wir wieder in unserem Ort angelangt waren) übereinstimmend sagten, war es ein… (wenn auch kurzer) aber schöner Tag. Ich hoffe ihr beiden seit bei nicht all zu starken Wellen gut zu eurer Unterkunft zurück gekommen.
Andreas & Silke ihr mögt es mir verzeihen das hier auch ein Paar der von euch... von uns gemachten Fotos mit rein stelle, dass macht eigentlich erst jetzt den Bericht vollständig, Danke.
Da es in Milna auch eine Tankstelle gibt bot sich für uns die Gelegenheit auch gleich den Tank wieder voll zu machen.
An der Tankstelle in Milna
Anschließend suchten wir uns ein Plätzchen zum anlegen.
In unmittelbarer Nähe gibt es ein Paar Cafes direkt am Hafen gelegen wo wir uns dann erst einmal bei einem Drink niedergelassen haben.
Milna ist ein ziemlich alter kleiner Ort wo es nicht sonderlich viel zu sehen gibt, aber dennoch schön anzuschauen ist.
Gegen 14:30 auf die 15:00 Uhr traten wir dann... nachdem wir uns zuvor noch in einer Pizzeria gestärkt hatten wieder die Heimfahrt an.
Unsere Heimfahrt verlief trotz mittlerem Mistral ab Spitze Hvar problemlos. Für die Rückfahrt haben wir knapp 75 Minuten gebraucht. Anschließend wurden wir schon bei einem kühlen Bierchen von unseren Freunden und Bekannten in Zavala empfangen.
Wie heißt es doch so schön, nach Regen folgt Sonne... nach den Paar trüben Tagen die wir zwischendurch mal hatten, hat sich das Wetter wieder stabilisiert und es ist gegenwärtig ideales Wetter zum Bootfahren, das haben wir natürlich ausgenutzt. Nun… wo unser Urlaub zu Ende ist, seit Mittwoch den 30.9. sind wir wieder heil zuhasue gelandet, werde ich noch einige Fotos dranhängen.
Zum ersten Mal können wir beide (meine Frau Maureen und ich) von uns sagen, dass unsere Bandscheiben sowie unsere Nackenwirbel im Höchstmaß geschont wurden. Es ist schon ein gewaltiger und nicht mehr vergleichbarer Unterschied vom ZAR 53 zu unserem alten Wiking. Zum ersten Mal brauchten wir bei geplanten Ausflügen nicht mehr auf Wasser und Wetter allgemein Rücksicht nehmen, was uns in all den zurückliegenden Jahren sehr oft vom Bootfahren (in erster Linie bei Wellen) davon abgehalten hat.
Im Grunde genommen war nicht nur für mich, sondern auch für meine Frau in diesem Jahr alles neu. So sind wir mit einem um einiges größeren Boot nebst Trailer in Urlaub gefahren wo wir im Vorhinein nicht wussten was auf uns zukommt. Besonders bei mir schwebten die Gedanken im Kopf herum, kommst du dort… wo wir mit unserem alten Boot und Trailer bisher ohne jegliche Probleme dich hast bewegen können auch überall klar.
Jetzt wo wir wieder zuhause sind und dieses Jahr die Erfahrung gemacht haben das alles glatt gegangen ist, wird sich die Fahrt in den Urlaub im nächsten Jahr um einiges Stressfreier gestalten. Man braucht sich diesbezüglich dann keine Gedanken mehr machen, ob es das kranen rein oder raus ist. Ob es die Platzverhältnisse enger Zufahrten sind die wir durchfahren mussten und wo wir im letzten Jahr keine Rücksicht drauf nehmen mussten usw.
Im Großen und Ganzen können wir uns aus heutiger Sicht auch nicht über das Wetter beklagen, an insgesamt 3 Tagen hatten wir wirklich sehr schlechtes Wetter und an weiteren 3 Tagen war es halb und halb. Während wir im letzten Jahr an sehr vielen Tagen abends schon warme Sachen anziehen mussten, da es wirklich um einige Grade kälter war, so konnten wir in diesem Jahr auch die Abende mit leichter Sommerbekleidung verbringen.
So.. über unsere Zufriedenheit mit unserem neuen ZAR 53 brauche ich Wohl nichts mehr schreiben, auch für diejenigen nicht.. die eventuell so wie wir vor einiger Zeit beabsichtigen auf ein anderes Boot umzusteigen. Denjenigen kann ich nur sagen, wenn euch das ZAR 53 vom Platz her ausreicht dann kauft es euch… ihr werdet begeistert sein. Sollte eure Wahl auf eins der größeren ZAR-Boote fallen… um so besser, auf eins werdet ab dem Tag keine Rücksicht mehr nehmen… wie das Wasser ist. Egal ob kleine Wellen oder Große, sofern welche davon betroffen sind die es (so wie wir) mit der Bandscheibe zu tun haben… die werdet ihr ab den Tag im Übermaß schonen.
So und nun hänge ich noch mal einige Fotos an.
Das hier ist unser kleines Paddelboot mit dem wir immer zu unserem… das an der Boje liegt hinpaddeln.
So sehen wir den Sonnenaufgang von unserer Terrasse aus.
Hier mal ein Paar Fotos von Stadt Hvar..
Bei Anbruch der Dämmerund öffnen sich von diesen Blüten die Blütenkelche und die schönen Falter umschwirren sie... man achte auf den langen Rüssel.
... und hier eine Gottesanbeterin in Grün, es gibt sie in allen möglichen Farben. Ich habe sie schon in weiß, in braun und beige gesehen.
Hier sind wir mit insgesamt 18 Leuten an einem Tag mal mit dem Wagen zum höchsten Punkt der Insel dem Sv. Nicola rauf gefahren.
Dort macht Dragan ein spitzenmäßiges Lamm am Grill und die Aussicht entschädigt jeden... der vielleicht kein Lamm mag. Für den macht Dragan dann ber auch andere Leckereien. Pro Kopf und Nase zahlt man dort 250 Kn, dafür holt er die Leute ab... bringt sie wieder nachhause, es gibt reichlich Vorspeisen.. Lamm und andere Grillspezialitäten, sowie Bier, Wasser, Limo und Wein... soviel man trinken kann.
Hier hat unser Freund Jens (dem die Bar Terra Nova) gehört an einem Abend mal für uns Fisch geräuchert.
... und so sah er anschließend aus. ABER.. er sah nicht nur so aus, sondern er hat hervorragend geschmeckt.
So.. das war es.
So ihr lieben... und damit meine ich in erster Linie einen Großteil der Leute aus meinen Schlauchboot-Foren, das waren noch einmal ein Paar "wenige Fotos" von insgesamt 1600 die wir gemacht haben. Abschließend möchte ich, auch im Namen meiner Frau Maureen all jenen Dank sagen (DieterM... dir in erster Linie für all deine Mühe) für eure Infos, Tipps und Hinweise... die unsere Entscheidung auf ein ZAR zu wechseln sehr beeinflußt haben.
Für uns ist es wirklich unser Traumboot. Wir freuen uns schon wie die kleinen Kinder auf unseren Urlaub im nächsten Jahr (so Gott will) und ich hoffe all jene die ein Boot einer anderen Marke fahren haben für unsere Freude Verständnis.