Live-Streaming mittels Technologien, die alle Datenschutz-Kriterien erfüllen, können die Teilhabe von SuS ermöglichen, die aufgrund einer körperlichen oder psychischen Erkrankung dem Schulunterricht fernbleiben müssen.
Die bei der Corona-Fernlehre eingesetzten Video-Meeting-Tools können die Aufzeichnung nicht unterbinden.
Für einen regulären Live-Stream in der Schule muss gewährleistet sein, dass nichts aufgezeichnet werden kann.
Am Markt finden sich unzählige, mobile Robotik-Anbieter diverser internationaler Konzerne, die vor allem auf die Anwendung im Gesundheitsbereich ausgelegt sind - eine Übersicht dazu findet sich weiter unten am Ende der Seite.
Es haben sich im europäischen Bildungsbereich zwei brauchbare Systeme für den Einsatz an Schulen herauskristallisiert:
Partizipation mittels Avatar AV1 der Firma Noisolation / einem Start-Up von Karen Dolva aus Norwegen
- ein Avatar nimmt als Stellvertreter für das abwesende Kind den Platz des Kindes in der Klasse ein und bietet datensichere Interaktion. Sein Einsatz hat sich in Nordeuropa bereits gut bewährt und etabliert. Seine Handhabung ist recht einfach.
- das Live-Stream-Tool der Linzer Firma Extention gemeinsam mit dem amerikanischen Großanbieter Cisco. Es ist in der Anwendung etwas komplizierter und vom pädagogischen Gehalt mit dem AV1 nicht wirklich direkt vergleichbar, es wird in einigen Schulen Österreichs erprobt.
Partizipation mittels Video- "stream-my-class" der Firma Extention / Cisco
einfach auf die Homepage der Heilstättenschule Wien
https://heilstaettenschule.schule.wien.at/digitale-teilhabe1 gehen, einen Kennenlerntermin vereinbaren und den AV1 selbst ausprobieren !
Weiterführendes
Infos zur fachlichen Horizonterweiterung finden sich hier:
Forschungsmagazin des Max Planck - Instituts
The role of telepresence robots in the educational sector