Die Ausflügler beim Gruppenfoto vor der Rückfahrt vom Baumwipfelpfad in Neuschönau.
2023 wurde der Vereinsausflug der Eichenlaub-Schützen erstmals von der RWK-Mannschaft Luftgewehr-Auflage organisiert. Ein besonderer Dank gebührt hier den Hauptorganisatoren Rosalie und Franz Eder.
Mit einem Bus von Marx Reisen ging es bei bestem Sommerwetter von Teisendorf in einer zweieinhalbstündigen Fahrt nach Freyung. Nach ca. 160 km Fahrt erreichten wir unser erstes Ziel, die Bayerische Landesgartenschau 2023. Schon am Haupteingang beim Burgberg wurden wir von bunten Blumenarrangements willkommen geheißen. Weiter ging es durch die verschiedenen Themengärten, mit der Möglichkeit zum Rasten und die tolle Aussicht zu genießen. Das gesamte Areal bot allen eine Vielzahl von Inspirationen und Ideen, nicht zuletzt für die eigene Gartengestaltung.
Zwischendurch nutzten wir dann die verschiedenen gastronomische Angebote, bevor es auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Haupteingangs das westliche Gelände zu erkunden galt. Im Wiesenpark stand anfänglich die Region im Mittelpunkt, bevor uns dann die Waldgärten mit dem Schwerpunkt Umwelt- und Naturschutz erwarten. Ein großer Kletterspielplatz und die schön angelegten Bewegungsparcours boten auch für Kinder zahlreiche Möglichkeiten zum auszutoben. Freyung wirbt damit, die höchstgelegene Landesgartenschau Bayerns zu sein und lädt seine Besucher ein, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen und im Herzen des Bayerischen Waldes Ruhe zu finden.
Um 14:00 Uhr war dann Abfahrt zum 15 km entfernten Baumwipfelpfad Neuschönau im Nationalpark Bayerischer Wald.
Eine völlig neue Perspektive und Natur pur: Genau das erlebten wir, als wir über einen der längsten Baumwipfelpfade der Welt spazierten – und vom Baumturm in 44 Meter Höhe auf die Bayerwald-Tausender und den Nationalpark Bayerischer Wald, den ältesten Nationalpark in Deutschland, schauten.
Bereits nach wenigen hundert Metern ist man gleichauf mit den Wipfeln der Tannen, Buchen und Fichten. Wer Lust hatte, der drehte, klappte und tüftelte an den Erlebnisstationen. Einen kleinen Adrenalinkick bekamen die Ausflügler, wenn sie Seil- und Wackelbrücken oder Balancierbalken ausprobierten. Der Höhepunkt des Pfades war dann der Baumturm, er erinnert an ein „Baumei“ und wurde um drei uralte Tannen und Buchen herumgebaut. Auf dem Weg nach oben kann man miterleben, wie sich die Bäume vom Spross zum mächtigen Baumriesen entwickelt haben und droben gibt es dann den genialen Rundumblick auf Rachel, Lusen und weitere Berggipfel. Wir hatten das Glück dort auf den Waldführer Stefan Breit vom Nationalpark Bayerischer Wald zu treffen, der uns interessante Einblicke in Landschaft, Berge und den Nationalpark gab.
Im „Hans-Eisenmann-Haus“ stärkten wir uns kurs für die Rückfahrt, bevor wir dann unmittelbar vor der Heimfahrt noch ein Gruppenfoto machten. Um 16:15 Uhr ging es dann mit dem Reisebus wieder zurück nach Teisendorf, wo wir wie geplant um 18:45 Uhr eintrafen. Mit einer Einkehr in der "Alten Post" fand der Ausflug dann noch seinen gemütlichen Ausklang.