Die vorliegende Studie über Senecio vulgaris bietet einen mit Schülern gangbaren Schritt - für Schritt - Weg an,
• eine oft vernachlässigte Forschungsmethode, den typologischen Forschungsansatz, kennen zu lernen,
• einen Einstieg in die moderne Genetik zu bekommen.
• ganz praktisch von Beginn an mitzuforschen (von der Pflanzensuche auf dem Schulhof an - über die Herstellung der Blattreihenpräparate - bis zu den Vergleichen und Zuordnungen, die dann die Schlussfolgerungen erlauben) In der Folge wäre sinnvoll, den „Altklassiker“ Mendel mit seinem in gewisser Weise komplementären Forschungsansatz anzuschliessen, und seine Nachfolger bis in unsere heutige Zeit (mechanistischer Forschungsansatz). Zum Schluss könnte man von den allerletzten Entdeckungen und Fragen in der modernen Genetik und den Ansätzen der Systembiologie erzählen (Jabolonka 2005). Meiner Überzeugung nach fordern die neuen Forschungsresultate einen typologischen Forschungsansatz auch im Bereich der Molekularbiologie. So bietet sich auch beste Gelegenheit, den Schülern mitzugeben,
• dass Forschung immer auch historisch eingebunden ist.